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Warum ich glaube
Nun, warum glaube ich eigentlich? - Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich will es trotzdem mal versuchen.
Ich glaube, weil ich mir sicher bin, daß unser ganzes Universum kein Zufall sein kann.
Doch damit nicht genug. Mein Glaube stützt sich auch auf persönliche Erfahrungen mit Gott.
Das mag sich jetzt ganz komisch anhören, ist aber so.
Manches, was viele Menschen kurzerhand als sogenannten "Zufall" abtun kann durchaus auch das Wirken Gottes sein. Denn man kann vieles als Zufall bezeichnen, auch viele Gebetserhörungen.
Ich denke, daß auch Gebet etwas bewirkt. Und wenn ich für eine Sache bete und sich daraufhin etwas verändert führe ich das auf das Wirken Gottes zurück. Eigentlich logisch.
Letzlich glaube ich, weil ich mir sicher bin, daß ich mit meinem Glauben nicht falsch liege. Das werden aber fast alle sagen, die an irgendetwas glauben. Glaube wird nie beweisbar sein, deswegen kann ich auch niemanden mit Hilfe von Beweisen für die Richtigkeit meiner Ansichten überzeugen. Muß ich aber auch nicht.
Viele werden sagen, daß Glaube nur eine Flucht vor dem wirklichen Leben ist. Ein Versuch, sich unerklärbare Dinge zu erklären.
Das mag ja manchmal zutreffend sein, aber ich glaube nicht, weil ich es mir einfach machen will.
Über diese Thematik habe ich schon einige Diskussionen geführt ... doch zu einem endgültigen Ergebnis kommt man da selten.
Ich habe für mich den "richtigen" Glauben gefunden. Natürlich freue ich mich, wenn jemand anders das gleiche glaubt wie ich, aber ich muß niemanden um jeden Preis überzeugen.
Glaube ist etwas persönliches, was jeder für sich selbst entscheiden muß.
Und ich hab mich vor vielen Jahren dafür entschieden Gott zu vetrauen, und habe diese Entscheidung bisher nicht bereut.