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Einträge aus der Kategorie Aktuelles

Irgendwelche Sachen, die einen Bezug zu irgendwas Aktuellem haben

Nur mal so zwischendurch

Es mag nicht sonderlich clever zu sein, jetzt noch etwas zu schreiben, aber ich habe einfach Lust dazu - es gab ja schon einige Tage nichts mehr hier.

Ich hoffe irgendwann in den nächsten Tagen mal weiter Altlasten abbauen zu können, aber ich kann noch nicht garantieren, daß mir das gelingen wird, schließlich beabsichtige ich das schon eine ganze Weile.
Aber bis Anfang August will ich alles, was ich noch so in der Pipeline habe durch haben. Soviel dazu.

Ansonsten muß ich feststellen, daß es nicht so geschickt war, obgleich nötig, nach dem letzten Caipi, der jedoch durchaus noch innerhalb des Toleranzbereichs war, zum Europaplatz zu joggen. Die letzte Bahn wollte schließlich noch erwischt werden. Aber ich hab die Bahn natürlich noch gbekommen.

Vielen Dank noch an alle Gesprächspartner gestern, war sehr informativ und unterhaltsam ;)

So, das reicht. Mehr vielleicht bald. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Je nach Zeit, Motivation und Muße.

Kommentare: 0. Geschrieben am 28.06.2007 um 03:26:52 Uhr

Respektlosigkeit der Gesellschaft

Zur Verwirrung des geneigten Lesers werde ich nun, zumindest kurz, wieder in das Hier und Jetzt springen, bevor ich mich weiter den Geschehnissen der Vergangenheit widmen werde.

Bekanntlich besuchte ich am vergangenen Montag ein Konzert. Nun ist das an sich nichts Besonderes, doch will ich mir endlich einmal die Zeit nehmen und meine Kritik formulieren, die ich schon länger in Gedanken mit mir durch diese Welt trage.

Zunehmend empfinde ich die Respektlosigkeit der Gesellschaft - natürlich ein etwas überzeichneter Allgemeinplatz - als Belästigung, oder zumindest als überaus unangenehm.
Doch stellt sich die Frage danach, was Respektlosigkeit darstellt. Dazu will ich einige Beispiele anführen, welche für mich Ausdruck dieser Respektlosigkeit sind. Ebenso muß noch gesagt werden, um Respekt wovor - denn Respekt hat immer ein Objekt - es mir geht. Ich meine hier ganz naheliegend den Respekt innerhalb der Gesellschaft, untereinander, zwischen Mitmenschen, Nächsten.

Es mag sein, daß ich auf manches etwas empfindlich reagiere, doch selbst dann finde ich die nachgenannten Erlebnisse in gewissem Maß respektlos, wenn auch vielleicht nicht so dramatisch, wie ich sie darstelle.

Wir erinnern uns, ich war auf einem Konzert. Auf ein Konzert geht man, so denkt man sich, weil man die Darbietung eines oder mehrerer Künstler, Menschen, in vollen Zügen genießen möchte. Doch es gibt auf nahezu jedem Konzert, das ich in den letzten Monaten besucht habe, immer wieder einige Menschen, die offensichtlich gerade nicht wegen eines Künstlers zu einem Konzert gehen, sondern weil sie wollen, daß die ganze Welt ihre Stimme hören kann, wozu sie die Plattform eines beliebigen Konzerts wählen.
Das kann man machen. Das mag den Einzelnen in der jeweiligen Situation mitunter nicht unbedingt so bewußt zu sein. Trotzdem finde ich drücken die Darbietung an Lautstärke übertreffende Dialoge eine Respektlosigkeit gegenüber dem Künstler, aber auch gegenüber den anderen Anwesenden aus, schließlich werden diese in ihrem Konzerterlebnis empfindlich gestört.

Der nächste Punkt bezieht sich auf ein allgemein gesellschaftlich anerkannts Laster, das Rauchen. Zur Ehrenrettug dieser Spezies sehe ich mich gezwungen wenigstens kurz anzumerken, daß es in meinem Bekanntenkreis durchaus rücksichtsvolle Zeitgenossen gibt, welche ihre Sucht oder auch nur ihr wollüstiges Verlangen dem Wohlbefinden ihrer Mitmenschen unterordnen. Doch das nur der Vollständigkeit wegen. Ich war immer noch auf jenem Konzert, in einer gewöhnlichen Lokalität in Karlsruhe. Ich stand eher am Rand und beäugte interessiert, was auf der Bühne vor sich ging. Es ging nicht viel vor sich, schließlich stand der Ton im Vordergrund, doch als aufmerksamer Zuhörer verfolgt man auch gern die Bewegungen, die jene Klänge, die auf einen einströmen, erzeugen.
So stand ich also eher am Rand, als sich zwei Menschen unmittelbar vor mir, sozusagen fast in meinem Blickfeld, positionierten. Das an sich wäre kein Verbrechen gewesen, mitunter freut man sich über angenehme Gesellschaft. Doch in diesem speziellen Fall drängte mich diese Gesellschaft zur Flucht in ein angenehmeres Umfeld, denn diese beiden, am Rande bemerkt weiblichen und ich meine französisch sprechenden, Gestalten unterhielten sich nicht nur in einer mein Konzerterlebnis störenden Intensität sondern sie verunreinigten vollkommen rücksichtslos den sowieso schon belasteten Luftraum durch mir unerträglichen Qualm. Natürlich hätte ich die beiden auf ihr vermeintliches Fehlverhalten aufmerksam machen können, doch das Fehlverhalten war ja nur rein subjektiver Natur, weswegen ich von einem Hinweis absah und mich lieber Stück für Stück von ihnen entfernte, bis ich wieder weniger verbrauchte Luft in meinen Lungen saugen konnte. Das Beunruhigende an diesem Abschnitt ist, daß jenes Erlebnis weniger ein Einzelfall als mehr die Regel auf derartigen Veranstaltungen ist.

Und ein weiteres Beispiel bezieht sich ebenfalls auf die Sphäre jener rücksichtslosen Luftverpester. Es scheint mir, man verzeihe mir den sprachlichen Fauxpas überflüssigerweise eine französische Phrase anzuführen, doch diese Stelle bietet sich geradezu dafür an, en vogue zu sein sich seine elendiglichen Glimmstengel mit altbacken anmutenden Streichhölzern anzustecken. Auch dies an sich eine Verhaltensweise, welche an sich nicht beanstandenswert wäre, obgleich von brennenden Streichhölzern ein deutlich intensiverer Duft ausströmt als von einem billigen Feuerzeug. Das, sogar meinem Urteil nach, wäre noch Teil der Freiheit eines jeden zu wählen, wie er sich langsam umbringen möge. Was mich jedoch ärgert ist, wenn am Ende außer unzählbaren abgerauchten Zigarettenfetzen auch noch abgebrannte Streichhölzer den Boden bevölkern, zumal ein auch nur glimmendes Streichholz auf einem Boden meiner Ansicht nach durchaus eine potentielle Gefahr für Leib und Leben - oder zumindest für den Boden - darstellt.

Doch auch in anderen Lebensbereichen wird Respektlosigkeit in unserer heutigen modernen Gesellschaft offensichtlich. Ich brauche nur "öffentliche Verkehrsmittel" zu sagen, und schon werden die meisten sich denken können, in welche Richtung die folgenden Ausführungen sich erstrecken mögen.
Man könnte behaupten, das gemeine mobile Telekommunikationsendgerät an sich sei schon ein Werkzeug des Teufels, um die tumben Menschen einander zu entfremden, da der persönliche Kontakt zunehmend durch allerlei Nachrichten und Ferngespräche ersetzt würde. Dies sei ferne von mir, denn diese kleinen Kästchen haben doch so manche Vorzüge und tragen nicht zuletzt oft zur Verbesserung der Kommunikation bei und ermöglichen so manche spontane Begegnung im Großstadtdschungel erst.
Was jedoch wirklich des Teufels ist sind diese inzwischen in jedem dieser Halbstarken-Spielzeuge integrierten miniaturisierten Brüllwürfel, mit welchen vorzugsweise - ohne nun eine spezielle Gruppe ins Zentrum rücken zu wollen - Jugendliche beiderlei Geschlechts mit vermutlich eher geringem Bildungsniveau und oft Migrationshintergrund ihre Umwelt mit gar abartigem Geheule zu belästigen pflegen. In der freien Wildbahn mag man jenen noch aus dem Weg gehen können, zumal sie sich ja lange ankündigen, bevor sie den eigenen Weg kreuzen, doch in öffentlichen Verkehrsmitteln fällt diese Möglichkeit ob der eher begrenzten Platzsituation oft aus.
Der findige Leser, der alles besser zu wissen meint könnte auf die Idee kommen und behaupten, daß jeder Mensch doch die Freiheit habe zu tun, was ihm beliebt. Die hat er wohl, doch zumindest ich habe gelernt, wo die persönliche Freiheit im Allgemeinen endet, nämlich da, wo sie dieselbe des Nächsten einschränkt oder gar beschneidet. Und ist es nicht meine persönliche Freiheit zu bevorzugen in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht von niveaulosem Fäkalvokabular belästigt zu werden? Ich jedenfalls finde derartiges Betragen in höchstem Maße respektlos.
In die gleiche Kategorie fallen im Übrigen auch jene, welche zwar Kopfhörer oder sonstige Stöpsel in ihren Ohrmuscheln spazieren tragen, aber die Umwelt trotzdem mit ihren Takten traktieren.


Hier will ich meine Beobachtungen zur Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft fürs erste beschliessen, bis sich mir weitere Beispiele andienen, die meine bisherigen Feststellungen zu stützen oder auch, was ich persönlich jedoch nicht zu erwarten wage, zu wiederlegen vermögen.

Kommentare: 2. Geschrieben am 03.06.2007 um 16:19:14 Uhr

Grmpf .. ich krieg Zustände

Gerade schaue ich ZDFMaybrit Illner: Razzien und Randale - Wie weit dürfen Staat und Demonstranten gehen?. Und als ich diese Frauke Banse reden hörte klappte mir das Messer in der Tasche auf.
Es tut mir ja leid, aber die hat doch mal wirklich keine Ahnung. Die Polizei, die erstmal durch reine, vielleicht auch massive, Präsenz versucht eine Eskalation einer Demonstration zu verhindern genau für diese verantwortlich zu machen ist meiner Ansicht nach schlichtweg absurd.

Über die vielen wirren Äußerungen und Planungen diverser Gestalten und Organisationen, die sich nun wichtig machen wollen will ich garnichts schreiben. Jedes Wort, daß über dieses Geblubber verloren wird ist zuviel.

Und Campino vergleicht Polizisten mit Kampfhunden ... und auch Heiner Geißler nervt mich zur Zeit ...

Naja, mehr dazu schreib ich nicht. Aber manchmal könnte ich mich einfach aufregen ...

Kommentare: 1. Geschrieben am 31.05.2007 um 23:17:31 Uhr

Logh und mehr Himmel wagen

Anfang Februar, so langsam nähere ich mich dem hier und jetzt. Vor allem, weil ich am zweiten zweiten auf einem Konzert von Logh (MySpace) im Café NUN war, und weil die heute abend wieder in Karlsruhe sind und ich günstig an eine Karte kommen konnte werde ich heute Abend in der Stadtmitte vorbeischauen, wo außer Logh auch noch Mathias (MySpace) einige Liedchen trällern wird.

Und noch ein kurzer Buchtip, auf den ich bei der Sendung SWRMenschen der Woche aufmerksam geworden bin, denn da waren die Autorinnen zu Gast: Mehr Himmel wagen. Nicht-alltägliche Exerzitien. Eine der beiden Ordensschwestern gestand Frank Elstner am Rande des Gesprächs: "Als Kind war ich in Sie verliebt". Auch Nonnen sind nur Menschen ...


zum Schluß die Teile zweihundertunddsechsundfünfzig, zweihundertundsiebenundfünfzig, zweihundertundachtundfünfzig und zweihundertundneunundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
28.01.2006, kurz vor halb zwei Uhr mittags, 6°C
28.01.2006, dreiviertel acht Uhr abends, 5°C
29.01.2007, kurz nach dreiviertel sechs Uhr abends, 6°C
04.02.2007, kurz nach halb drei Uhr mittags, 13°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 28.05.2007 um 18:24:03 Uhr

Schnee, Benedikt und die Kinder

Es wirkt befremdlich, so ich nun über den "ersten Schnee" schreibe, doch als ich Ende Januar zu WortSport unterwegs war, da erreichte der Winter gerade seinen Höhepunkt, wenn man denn überhaupt von einem Winter reden will.


Aber außer kaltem Wetter habe ich noch warme Worte von Benedikt zu bieten. Zwei Sätze aus Kinder und Soziale Kommunikationsmittel: eine Herausforderung für die Erziehung finde ich besonders erwähnenswert:
"Schönheit, eine Art Spiegel des Göttlichen, inspiriert und belebt Herz und Geist junger Menschen, während Häßlichkeit und Vulgarität eine erniedrigende Wirkung auf Einstellungen und Verhalten haben."
"Jeder Trend, Programme - einschließlich Filme und Video-Spiele - zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion - um so abstoßender, wenn diese Programme für Kinder oder Jugendliche gemacht werden."

Da hat er mal wieder meine Zustimmung.


Jetzt Teil zweihundertunddreiundfünfzig, zweihundertundvierundfünfzig und zweihundertundfünfundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
24.01.2007, kurz vor viertel zwei Uhr nachts, -3°C
24.01.2007, kurz nach elf Uhr abends, -6°C
26.01.2007, kurz vor viertel zwei Uhr nachts, -4°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 28.05.2007 um 17:20:31 Uhr

Last Punkt Festmeter

Leider reicht es mir gerade nicht zu mehr als kurzen Notizen, am Wochenende vielleicht wieder mehr.

Gerade hab ich mal bei heise reingeschaut und mir heiseeinen Artikel durchgelesen bzw. ich wollteihn mir durchlesen, entdeckte sodann jedoch den "vorlesen"-Link rechts neben der Überschrift und wollte das natürlich gleich mal ausprobieren.

Teilweise klingt das alles erstaunlich gut, oft aber auch noch so kaputt wie eh und je. Den schönsten "Versprecher" fand ich, als aus "last.fm" einfach mal "Last Punkt Festmeter" gemacht wurde.

Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, wie sich dieses Feature weiterentwickelt. Vielleicht kann man die heise-News ja bald als Podcast abonnieren ... ob man das will ist eine andere Frage.

Kommentare: 0. Geschrieben am 11.05.2007 um 09:09:50 Uhr

Pfeffer und Zimt

Gestern war ich mal wieder in der Kippe mittagessen.

Nichts Böses ahnend saß ich da und würzte mein Essen mit Pfeffer und Salz. Das war jedenfalls mein Plan, denn mir kam die Konsistenz des Pfeffers mit der Zeit schon ein wenig merkwürdig vor. Schließlich schaute ich mir den Streuer nochmal an. Nunja, die Öffnungen an der Oberseite bildeten ohne Zweifel ein P, doch das kleine rote Etikett, das unauffällig auf dem Streuer prangte besagte etwas anderes: Zimt.
Das erklärte so einiges ...

Aber es stand ja auch noch richtiger Pfeffer in Reichweite und so ein Weihnachtsschnitzel ist doch auch mal was!

Kommentare: 0. Geschrieben am 10.05.2007 um 08:59:33 Uhr

Feeds gefixt

Vielen Dank an Markus!
Er hatte mich vorher darauf aufmerksam gemacht, daß seit ein paar Tagen mit meinen Wikipedia-LinkFeeds etwas nicht stimmt.

Und siehe da, ich hatte in einem Titel ein Wikipedia-Link& (wie gut, daß ich ab und an Verweise setze, denn so hab ich gerade erfahren, daß das & eine Wikipedia-LinkLigatur aus E und t ist) - und eben dieses muß in einer Wikipedia-LinkXML-Datei natürlich maskiert werden. Daran hatte ich nicht gedacht (bzw. hatte ich nicht daran gedacht, daß ich mal ein & in einem Titel benutzen würde ...).
Seit heute mittag ist das Problem jedenfalls behoben.

Tut mir Leid, wenn ich Eure Feedreader ein paar Tage irritiert habe. Mein Google Reader hat sich nicht daran gestört, und ich dachte das reicht zum Prüfen ...

Kommentare: 0. Geschrieben am 06.05.2007 um 20:36:18 Uhr

Die Crux mit dem Klebestift ...

Weil ich mit meinem Tutorium gerade schneller fertig geworden bin, als "geplant" habe ich nun ein paar Minuten Zeit vor meinem nächsten Termin kurz mal wieder etwas zu schreiben. Ich strebe an meine Postingfrequenz in den nächsten Wochen konstant vergleichsweise hoch zu halten, denn nun habe ich ja endlich alle Prüfungen des letzten Semesters hinter mir und neue Semester sind bekanntlich meist zu Beginn noch bedeutend weniger anstrengend als, wenn sie sich dem Ende neigen.

Also, am Wochenende habe ich nach rund zwei Jahren mal wieder meine Uni-Ordner sortiert und schöne Rückenbeschriftungen für die vielen Ordner gedruckt. Zum Einen sieht man dann mal wieder, was man inzwischen alles in seinem Kopf hat, oder zumindest temporär partiell einmal darin abrufbar gehabt haben sollte. Zum Anderen fiel mir auf, daß ich so ziemlich jedes Mal, wenn ich einen Wikipedia-LinkKlebestift brauche einen neuen kaufen muß, weil der alte schon nicht mehr klebt.
Das mag daran liegen, daß ich nur sehr unregelmäßig Klebestifte benötige, sagen wir etwa jedes Jahr, manchmal vielleicht auch nur jedes zweite Jahr - wobei: wenn ich meine Belege sortiere und meine Buchhaltung mache bediene ich mich in der Regel auch eines Klebestifts, also dürfte ich im Schnitt doch auf einmal pro Jahr kommen. Aber so wichtig ist das alles garnicht.
Ich als sparsamer Mensch "ärgere" mich nur ein wenig, wenn der alte noch fast neu ist ich aber trotzdem einen neuen beschaffen muß, weil der alte zwar fast neu aussieht aber nicht mehr wie neu klebt.

Das sind also die kleinen "Wikipedia-LinkProblemchen" des Alltags ..

Kommentare: 0. Geschrieben am 30.04.2007 um 16:56:30 Uhr

Unsymbadische Gestalten in rot-gelben Bahnen

Eine weitere Episode meiner Erlebnisse in der Bahn. Es war an einem Sonntagmorgen als ich unglücklicherweise eine Bahn erwischt habe, die voller Wikipedia-LinkKSC-Fans war. Als ob das an sich nicht schon schlimm genug wäre. Irgendeiner dieser Badenser primitiven Anhänger einer gewissen Ballsportart mußte natürlich rufen: "Wer nicht hüpft der ist ein Schwabe!" - Und selbstverständlich hüpfte ich nicht, worauf mich eine dieser unsäglichen Gestalten fragte, warum ich denn nicht hüpfen würde.
Dumme Frage, würde ich sagen. Was will man aber auch anderes erwarten? Vielleicht war es nicht sonderlich clever den wahren Grund zu sagen, aber wer bin ich denn?
Also sagte ich frei heraus, daß ich ein Schwabe sei!
Nundenn, wie es weiter ging kann sich jeder Schwabe, der schonmal mitten in einer wilden Horde Eingeborener dieses singenden Stammes stand denken.

Aber im Gegensatz zu jenen muß ich mich wenigstens für meine Herkunft nicht schämen.


Und weil es gerade paßt: Letzten Sonntag fuhren mal wieder einige dieser oben bereits erwähnten "Menschen" in einer Bahn, in der auch ich mich befand. Der Zeitpunkt war günstiger, so daß sie nicht die Mehrzahl der Fahrgäste ausmachten, obgleich sie den Lärmpegel erheblichst steigerten.
Als ich bereits ausgestiegen war und behenden Schritts das Weite suchte hörte ich aus der weiterfahrenden Bahn "Schwabenschwuchtel"-Sprechchöre - ich bezog das natürlich nicht auf mich, schließlich wußten diejenigen dieses Mal nicht, daß ich Schwabe bin - oder sieht man mir das auch schon an, ohne daß ich etwas sage? Das Einzige, was ich diesen Sprechchören hätte abgewinnen können wäre allenfalls eine an Armseligkeit nur mühevoll zu übertreffende Wikipedia-LinkAlliteration.

Egal. Diese beiden Erlebnisse bestätigen jedenfalls wieder einmal, wie primitiv Anhänger einer gewissen Ballsportart sich im öffentlichen Raum bevorzugt benehmen. Ich mag sie nicht. Sie stinken, pöbeln, lärmen - ein furchtbares "Volk"!


Und nun noch Teil zweihundertundneununddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.12.2006, dreiviertel acht Uhr abends, 4°C

Kommentare: 1. Geschrieben am 19.04.2007 um 02:21:47 Uhr

Once there was a blog roll. Was.