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Einträge aus der Kategorie blablubmuh
alles, was sonst nirgends reinpaßt
So, schnell, März.
So, jetzt geht es flugs durch den März.
Zu Beginn ein wenig Literatur im Foyer. Ingo Schulze wurde hoch gelobt, auch Denis Scheck empfiehlt in druckfrisch "Handy" - und trifft in einem Buchladen eine schwedische Übersetzerin. Außerdem traf sich Scheck noch mit Ted Simon, der mit "Jupiters Träume" ein Stück Reiseliteratur geschrieben hat. Im Interview wirkte er ganz nett, und vor allem konnte er sogat deutsch.
Flink fliege ich zum nächsten Thema,
iGoogle. Eine weitere nicht ungeschickte Anwendung aus dem Hause Google. Dort bekomme ich auf meiner Startseite Zitate angezeigt, ich glaube sie waren standardmäßig dort und ich hab sie da gelassen, warum auch nicht? Und was lese ich da für ein Zitat: "Schach ist wie die Liebe - Allein macht es weniger Spaß." (Stefan Zweig). Ein Vergleich, der mir im Traum nicht eingefallen wäre, der aber möglicherweise nicht unpassend ist.
Doch ich versorgte mich nicht immer nur mit Neuigkeiten aus "dem Netz", sondern gelegentlich auch mit Nahrung. Manchmal, eher selten, passiert es sogar, daß man in übersichtlicher Gesellschaft nicht unfein essen geht und nicht einmal bezahlen muß.
So erging es mir, als wir zu Klenerts in Durlach gegangen sind. Es war ein Geschäftsessen, und es ging auch tatsächlich um Geschäftliches. Vor allem aber gab es vorzügliches Essen und Trinken, ein Traum. Ich bin zwar nicht als Gourmet bekannt, aber Klenerts kann ich wirklich nur empfehlen. Vielleicht nicht jeden Tag, aber gelegentlich kann es wohl nicht schaden.
Es gab Badische Hochzeitssuppe (Flädle-Suppe eben), danach für mich Piccata von der Putenbrust - in Käse gebraten mit pikanter Paprikarahmsauce und Gemüsereis und anschließend Vanilleeis mit heißer Schokoladensauce und Sahne.
Aber kein gutes Essen ohne einen guten Tropfen, deswegen bestellten wir uns einen 2005er Chianti Colli Senesi "Poggio alla Sala" (Montepulicamo, Italien, D.O.C.G., dunkelrote Farbe, leichte Aromen von Pflaumen und Vanille, 8 Monate Barrique). Es gibt mit Sicherheit genügend Besseres, aber mir hat er geschmeckt. Außerdem gab es zum wein Brot mit so einem verkräuterten Aufstrich, auch sehr lecker.
Die Bedienung war so nett nachzuschenken, so daß man nie wußte, wieviel man nun denn schon getrunken hat ...
Wer mal zu angemessenen Preisen gut essen und dabei noch eine tolle Aussicht in guter Lage genießen will ist bei Klenerts richtig.
Und bevor sich jemand wundert: ja, ich schrieb oben Gemüsereis - und ich hab natürlich nicht alles gegessen, aber für meine Verhältnisse schon viel - das nur zur Ergänzung.
Außerdem hab ich im März ein paar Bilder von mir machen lassen, für einen Studentenausweis und überhaupt, das Ergebnis gibt es bestimmt bald zu sehen, wenn ich dazu komme. Jedenfalls hab ich die Gelegenheit genutzt, um auch noch ein paar Bilder mit Kravatte zu machen. Entgegen meinen ursprünglichen Planungen kam ich dann zwischen dem Fotografieren und meinem Termin am Abend nicht mehr nach Hause, weshalb ich zum Vorstellungsgespräch bei FamilyOne ein wenig over dressed erschien - geschadet hat es nicht, denn kurz nach dem Gespräch bekam ich eine Zusage. Jetzt bin ich zwar erstmal nicht mehr dort, aber nicht, weil ich nicht mehr wollte, oder nicht mehr gewollt wurde, sondern weil es die Umstände nicht erlauben. Gut, die Umstände hab ich verschuldet, aber das war ja von Anfang an schon geklärt.
Ebenfalls im März hab ich Kerner mal wieder beim Kochen zugeschaut. Ob es nun eine Wiederholung war oder nicht weiß ich garnicht mehr, jedenfalls waren Tim Mäzer und Jamie Oliver da. Aber deswegen erwähne ich die Sendung hier nicht, sondern weil Kerner, als jemand Tim Mälzer helfen sollte Essen zum Publikum zu bringen, fragte: "Wo sind denn unsere überbezahlten Hostessen?" War natürlich nicht ganz ernst gemeint, gegrinst hab ich trotzdem.
Und schon wieder Literatur. Wieder im Foyer. Dieses Mal gab es ein Gespräch mit
Doris Dörrie (Und was wird aus mir?)
Des Weiteren ging es um
Silke Scheuermann: Die Stunde zwischen Hund und Wolf.
Als die zukünftige Anne Will noch Sabine Christiansen hieß ging es um Scheidungen. Ein paar Zitate stell ich einfach unkommentiert in den Raum:
Andrea Kiewel: "Eine Ehe ist keine Rentenversicherung!"
Norbert Geis, CSU, sprach sich deutlich für eine Ehe auf Lebenszeit aus, wie sie im Grundgesetzt eigentlich vorgesehen ist.
Michaela Heeremann stellte fest: "Kinder leiden extrem unter Scheidungen."
Dazu gab es irgendeine komische Umfrage rund um das Thema Scheidung und häusliche Gewalt, aus der resultierte, daß in türkischen Familien im Allgemeinen mehr Gewalt ausgeübt wird.
Aber generell muß ich sagen, daß ich die Moderation furchtbar schlecht fand, denn sie war mitnichten neutral, sondern durch und durch frankophil, was bei mir auf eher wenig Gegenliebe stößt.
Und auch im März war ich in einer Sneak, dieses Mal eher berstig. "Alpha Dog". Nicht empfehlenswert. Verkommene amerikanische Jugend, die Bier versteckt in Tüten trinkt. Muß wirklich nicht sein.
Doch auch im März gab es noch mehr Positives.
Fritz Pleitgen war als Gast bei Harald Schmidt extrem cool.
Auch das Talkshow-Kandidaten-Glücksrad war nett.
Wieder einmal erkannte ich die Vorzüge eines Rauchverbots, als ich im Radio Oriente beim Konzert von Kojote, Maserati und Ostinato war.
Und ein weiteres mal verfolgteich die Literatur im Foyer, wo mir ein Bekannter begegenete: Ingo Schulze mit seinem Handy.
Ansonsten war die Antje Ravic Strubel mit einer furchtbaren Frisur da und sagte etwas zu "Kältere Schichten der Luft" und dann fiel noch ein Name, oder er war sogar zu Gast, der ebenfalls in mehreren Literatursendungen shcon gefallen war: Wilhelm Genazino.
Um den März noch schnell abzuschließen noch ein paar kurze Bemerkungen:
Nach dem eher dürftigen letzten kam auch wieder ein besseres Film in der Sneak: The Contract. Ich fand ihn gut, natürlich spielte eine hübsche Frau mit (das sei nur erwähnt wegen "denn ich möchte mal wissen, welcher Film auf dieser Welt einen
Oscar erhält bei dem die weibliche Hauptrolle fehlt", obwohl der Film nicht Oscar-verdächtig ist, aber das Zitat mußte ich irgendwann eben auch mal anbringen und ohne Bemerkung hätte man sich ja wundern können, warum eine hübsche Frau extra erwähnt wird), zwar scheitert der Lehrer am Ende, aber an sich wird trotzdem alles gut.
Ich war zu dem Zeitpunkt noch nicht langge bei FamilyOne, da überschätzte, oder eher verschätzte, den Query Optimizer von MySQL und legte mit
SELECT a.bla, a.blub from a, b, c mal eben den Server einige Zeit lahm ... kann ja mal passieren ... warum rationalisiert MySQL b und c in diesem Fall auch nicht weg?
Zu guter Letzt noch zwei Sätze aus Harald Schmidt. Zu Henry Maskes Comeback fiel ihm ein: "Was ist daran besonders? Ein Arbeitsloser Ossi geht auf einen Schwarzen los."
Sparta definierte er als "Eine Ansammlung von gewaltbereiten Homosexuellen." Und auch was Phalanx im Grund heißt konnte er berichten: "5 Spartaner auf einem Holzstock". So hat man auch wieder etwas gelernt, und der März ist zu Ende. Endlich.
Jetzt Teil zweihundertundsiebenundsechzig, zweihundertundachtundsechzig, zweihundertundneunundsechzig, zweihundertundsiebzig, zweihundertundeinundsiebzig, zweihundertundzweiundsiebzig und zweihundertunddreiundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
04.03.2007, kurz nach drei Uhr mittags, 19°C
11.03.2007, kurz vor halb zwei Uhr mittags, 16°C
13.03.2007, ganz kurz vor dreiviertel fünf Uhr nachmittags, 19-20°C
18.03.2007, kurz vor dreiviertel acht uhr abends, 7°C
23.03.2007, kurz nach zwölf Uhr des Nachtens, 1°C
24.03.2007, dreiviertel sieben Uhr abends, 6°C
28.03.2007, irgendwann mittags, 12°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 31.07.2007 um 09:00:42 Uhr
Kompakt und geschmeidig: Der Februar
Es wird eng. Es ist eng. Es ist sehr eng. Ich könnte schon Stunden zählen und hab noch unzählige Zeilen Rohmaterial. Und ab Mittwoch habe ich vor, nichts altes mehr zu schreiben. Deswegen wird es in den nächsten Tagen vielleicht mal wieder mehr hier geben. Aber natürlich gleichzeitig weniger. Mehr angerissen, nur kurz erwähnt, reduziert.
Wie auch immer, ich beginne meine Liste mit einem Verweis auf Wolfkin.
Weiter geht es mit, natürlich, Mädels. Nicht, daß ich hier nun falsch verstanden werde. Ich fahre ja relativ häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hier, und da sieht und hört man so einiges. Ich hatte ja schon gelegentlich Erlebnisse aus meinem Bus-und-Bahn-Alltag geschildert, nun eine kurze weitere Episode dieser Serie.
Es war abends, glaube ich. Ich fuhr gen Heimat - also meiner temporären Heimat innerhalb Karlsruhes. Oder fuhr ich doch in die Stadt? Für solche Details ist es zu lange her, doch das ist auch weniger wichtig. Wichtig ist an sich auch nicht, daß es Mädels waren. Aber es schadet auch nicht zu wissen. Jedenfalls unterhielten sich jene über was auch immer und kamen dabei auf einige in meinem Alltagsvokabular, ebenso wie teilweise auch in deren, eher unübliche Worte. Und da ich ja ein gelegentlich sprachlich durchaus nicht uninteressierter Mensch bin hier nun vier Adjektive, die man gebrauchen kann, aber nicht muß.
Knorke hat man ja schonmal gehört,
berstig war vielleicht eher ein wenig negativ,
hanebüchen(d) fand eine der beiden irgendwie interessant, gebraucht es aber nie, ein Freund dafür öfter, aber mein absoluter Favorit ist geschmeidig. Ich meine es ging darum, daß man, zumindest partiell, alle vier synonym verwenden könnte. Wie auch immer, ich finde diese vier Adjektive verdienen mehr Beachtung. Deswegen schreibe ich mal ganz geschmeidig weiter.
Nur eine Randbemerkung verdient die Tatsache, daß ich Anfang des Jahres quasi absichtlich, ich habe es - wie hanebüchen! - bewußt und billigend in Kauf genommen, zu spät zu einem Termin erschien. Einem Gottesdienst. Nunja, nicht weiter erwähnenswert, doch für mich trotzdem etwas, was ich mir gemerkt habe, weil ich ja an sich den Anspruch an mich habe, pünktlich zu erscheinen. Zumindest einigermaßen. Als "cand. inf.-wirt (Elite)" kann ich mir ja ein akademisches Viertel schon fast leisten. Manchmal kann ein Tee aber einfach auch eine lohnende Zeitinvestition sein. Wenn man das denn so sagen will. So sagen kann.
Geschmeidig gehts nun von der einen Randbemerkung zur nächsten. Knorke war "Der gute Hirte" in der Sneak. Ich habe es in den letzten Monaten ja wieder einigermaßen regelmäßig in die Sneak geschafft und gelegentlich hat es sich wirklich gelohnt. Unter anderem beim Guten Hirten.
Der Film war nicht schön, im Sinne von schön, aber schön, im Sinne von gut, anspruchsvoll, sehenswert. So gesehen ist knorke an diesre Stelle für mein Sprachempfinden ein wenig ungeschickt, aber ich laß es trotzdem stehen. Es ist ein "schwerer" Film, mit einem bitteren Ende, aber ein sehr guter. Als altem Lateiner habe ich mir ein zitat natürlich merken müssen: "Haben Sie schonmal die Metamorphosen des Ovid im lateinischen Original gelesen?" - Zumindest zum Teil, würde ich auf diese Fragen antworten, würde sie mir gestellt. Wurde aber nicht.
Weg vom Film, zurück zum Leben, oder dem, was man Leben nennen könnte. So hatte ich das Vergnügen mit einigen anderen zu einem "Kaminabend" von der BCG, die auch manchmal scherzhaft "debate club" genannt wird, im Badisch Brauhaus gehen zu können. Bis darauf, daß der Kellner keine Ahnung hatte, was er da servierte war es ein wirklich netter Abend.
Als noch Harald Schmidt kam, war mal Jörg Thadeusz da und erzählte vom WDR Poetry Slam. Ein Projekt, das sich interessant anhörte, wo ich aber nur ein oder zweimal kurz, mehr zufällig, reingeschaut habe, deswegen ich nicht mehr dazu schreiben kann. Thadeusz machte auch mich jedenfalls einen sehr gute Eindruck, das ist ja auch schon was.
Abschließend zum Februar soll noch Matias kurz erwähnt werden, der ein außerordentlich tolles Konzert gespielt hat, bei dem ich zuhören durfte. Im Hintergrund konnte man manchmal stimmungsvolle Bilder von Martin bestaunen.
Und nun die Teile zweihundertundsechzig, zweihundertundeinundsechzig, zweihundertundzweiundsechzig, zweihundertunddreiundsechzig, zweihundertundvierundsechzig, zweihundertundfünfundsechzig und zweihundertundsechsundsechzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
05.02.2007, dreiviertel elf Uhr des Nachtens, 6°C
11.02.2007, dreiviertel acht Uhr des Abends, 8°C
15.02.2007, kurz vor viertel drei Uhr des Nachtens, 10°C
16.02.2007, kurz nach halb ein Uhr des Nachtens, 4°C
18.02.2007, kurz vor dreiviertel drei Uhr des Mittags, 14°C
21.02.2007, kurz nach neun Uhr des Abends, 11°C
25.02.2007, kurz nach ein Uhr des Mittags, 11°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2007 um 14:17:30 Uhr
Disziplin im Nachtcafé
Noch immer befinde ich mich mitten im Januar, doch nun endlich etwas, wozu ich mich schon längst auslassen wollte und worüber ich bei Gelegenheit noch etwas schreiben werde. An jenem Abend sah ich "im Dritten" das
Nachcafé mit
Wieland Backes zum Thema "Erfolgsgeheimnis Disziplin?"
Ich fürchte Backes selbst machte die Anmerkung: "Vielleicht sind die Lobos die Menschen des 21. Jahrhunderts" - und da sind wir schon bei dem Gast, der mich die ganze Sendung über wohl am meisten aufregte, aber alles der Reihe nach.
Am Anfang meldete sich gleich die jüngste und vielleicht hübscheste Professorin Deutschlands, Julia Fischer, zu Wort. Einige Ihrer Äußerungen fand ich interessant:
"Ich hatte mit vier schon einen sehr dicken kopf - fast schlimmer als heute"
"Ich kann mich an keine einzige Strafe meiner Eltern erinnern."
"Ich hab das Wort Hausarrest kennengelernt als ich 17 war aus ner Talksho im Fernsehen"
Außerdem sagte sie "Ich habe kein Taschengeld bekommen" - das kenne ich auch irgendwoher. Und ich muß sagen, mir hat nie etwas gefehlt. Ich hatte immer soviel, wie ich brauchte.
Katastrophal empfand ich den nächsten Gast, Uwe Nürnberger. Ein Vater von 8 Kindern, das 9. ist unterwegs und begann das Gespräch gleich mit dem Satz "Wir sind christen". Sein hehres Ziel ist es Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen. So weit, so gut.
Es fängt damit an, daß er feststellt "Jedes Kind muß ein Instrument spielen." - Ich will nicht in Abrede stellen, daß es durchaus sinnvoll und gut für ein Kind sein kann ein Instrument zu spielen, aber wenn ein Kind ein Instrument nur deswegen spielt, weil seine Eltern beschließen, daß es dies tun muß, dann finde ich das schon nicht mehr nur positiv.
"Kirchgang ist auch Pflicht, weil wir Christen sind", ahja. Sollte man nicht in den Gottesdienst gehen, weil es einem etwas bringt, und nicht, weil es eben Pflicht ist?
Auf die Frage "Wie strafen sie?" entgegnete Nürnberger mit Verweis auf das Alte Testamet: "Wer seinen Sohn liebt, züchtigt ihn." Das hat die Frage selbstverständlich nicht beantwortet, weswegen nochmal nach gesetzt und nach dem konkreten "Wie" gefragt wurde, worauf Nürnberger etwas rausließ wie "in eine bahn drängen, daß er sein Leben meistern kann".
Soweit kann man an sich noch nicht viel sagen, aber nun ging Lobo, auf den ich gleich noch kommen werde, auf Konfrontationskurs. Nachdem Nünrberger gesagt hatte "Wenn Worte nichts helfen müssen Taten folgen" platze aus Lobo heraus: "Sie schlagen ihre Kinder, hab ich das richtig verstanden? Sie sind so eine verwirrte Person, die seine kinder schlägt?"
Darauf wußte Nürnberger natürlich auch eine wohlklingende Antwort: "Wenn ich ein Kind aus Liebe züchtige, dann ist das keine Gewalt, wie sie das nennen" - Lobo konnte er damit nicht beeindrucken, weswegen er schließlich feststellte: "Ich weiß, daß ihre Kinder sie hassen werden."
Nunja, Lobo. Sascha Lobo. Wenn ich schon höre, daß er im 24. Semester und im 18. Fachsemester ist denke ich als fleißiger Student mir schonmal meinen Teil. Er schrieb ja kürzlich ein Buch, Wir nennen es Arbeit", das so
einige
in
meinem näheren Bekanntenkreis ganz gut finden. Lobo nennt sich natürlich Angehöriger der Digitalen Bohème. Und nun habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht und zumindest zwei interessante Artikel zu dem Buch gefunden: Hintergründe - Feuilleton - FAZ.NET - Digitale Bohème: Sie nennen es Arbeit und
WELT ONLINE - Digitale Boheme - Nachrichten Kultur. Im zweiten Artikel in WELT ONLINE spricht sich Holm Friebe fürs Bürgergeld aus, aber setzt gleich nach und sagt "Die FDP hingegen geht gar nicht - schon aus ästhetischen Gründen." - schade, sonst hätte ich jemanden gewußt, der sich in letzter Zeit wieder verstärkt für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzt ...
So, mal zurück zur Disziplin. Lobo hat viel geblubbert aber wenig gesagt. Aber so genau hab ich das nicht mehr im Kopf, ich weiß vor allem noch, daß ich ihn furchtbar unsympathisch fand. Ein paar Wochen später war er mal noch im Zweiten als Gast, da wurde mein Urteil dann bestätigt. Naja, ich hatte mal mit dem Gedanken gespielt, das Buch tatsächlich zu lesen, aber irgendwie kann ich mich nicht dazu durchringen ein Buch zu lesen von einem, der in Gesprächsrunden primär durch unterirdisches Rumpöbeln auffällt ...
Aber einen Satzfetzen habe ich noch, denn wieder zu Nürnberger sagte er auch noch "Mir wird richtig übel, wenn sie gehorsam so positiv gebrauchen". Disziplin und Gehorsam, zwei Begriffe, die viele gern negativ belegen, obwohl meiner Ansicht nach beides wichtig ist.
Als Schlußwort zu diesem Gast sei noch gesagt, daß nicht alles, was der werte Herr Lobo sagt falsch ist, aber wie er sich benimmt und wie er redet ist einfach nicht mein Ding.
Der nächste Gast war mir schon deutlich sympathischer:
Dr. Berhard Bueb. Zu seinem Buch Lob der Disziplin will ich ja irgendwann noch mehr schreiben. In Bezug auf falsche Zitate, auch in Zusammenhang mit seinem Buch meinte er "Wir haben ein PISA-Problem auch mit Erwachsenen". Gut gefallen hat mir auch "Ich bin ein geordneter Mensch - und was gibts geordneteres als ein Lehrer aus Baden-Württemberg mit Brille und Krawatte."
Außerdem saß noch Kai Lüdtke, der sich Kay Ray nennt in der Runde. Ein Entertainer, der gewöhnungsbedürftig aussieht, aber eigentlich von dem, was er gesagt hat zum Teil garnicht so schlecht war. Zu Lobo meinte er: "Meine Eltern haben mir gutes Benehmen beigerbacht - über Deine Frisur hätte ich mich nicht lustig gemacht."
Als letztes erwähne ich kurz
Wolfgang Bergmann, der auch mitdiskutierte. ER sagte "Regeln brauchen wir natürlich, daß weiß doch jeder!" - Sehe ich genauso.
Und er wies auf eine Stelle in der Bibel hin, 1. Korinther 13,1: "Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle."
Ich freue mich schon darauf, wenn ich endlich dazu komme zu Buebs Buch mehr als nur zwei Sätze zu schreiben ... aber bis dahin vergeht wohl noch etwas Zeit.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 28.05.2007 um 16:59:36 Uhr
Schwere Jungs ohne grün
Und nun gibt es schon wieder ein paar kurze Sätze zu einem Kinofilm, der Mitte Januar in der Sneak lief:
Schwere Jungs.
Ein etwas sonderbarer Vergleich drängt sich bei dem Film fast auf, denn so viele Film übers Bobfahren gibts es schließlich auch nicht, weswegen ich dieses Werk einfach mal als "Cool Runnings auf bairisch" bezeichne. Wobei mir auffällt, daß Cool Runnings zum einen ein wirklich guter Film aber zum anderen auch schon fast fünfzehn Jahre alt ist ... wie die Zeit vergeht ...
Zurück zu den Bayern. Der Film ist zwar nicht der Beste, den ich je gesehen habe, aber doch irgendwie ganz nett.
Ach, und was mir noch einfällt, um mal von Bayern wieder nach Schwaben (jaja, Rastatt liegt nicht in Schwaben, aber Sitz ist
laut Satzung immer noch Stuttgart) zu kommen. Bei einer Führung im DaimlerChrysler Werk Rastatt, wo A- und B-Klasse gebaut werden, erfuhr ich, daß es diese Modelle wohl nicht mehr in grün gibt, weil das sowieso keiner wollte. Kann ich verstehen, wer will schon grün? ;)
Nun Teil zweihundertundzweiundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.01.2006, kurz vor dreiviertel zwei Uhr nachts, 7°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 28.05.2007 um 14:08:56 Uhr
Unterhaltung mit Bundes-Peer
Ich fand auch wieder einmal die Zeit einige mehr oder weniger interessante oder unterhaltsame Sendungen und Gesprächsrunden zu verfolgen.
Beim
heute journal mitte Januar wunderte ich mich darüber, wie sichtlich gut gelaunt
Marietta Slomka die Neuigkeiten präsentierte.
Danach ging es dann sogleich mit "
Berlin Mitte" und
Maybrit Illner mit dem Thema "Bleibt die Gerechtigkeit auf der Strecke?" weiter.
Dort war unter anderem Peer Steinbrück zu Gast, der mir eigentlich irgendwie sympathisch war. Er sagte irgendwas und beendete seinen Satz mit "
Frau Maischhberger", worauf Frau Illner sagte "Nein! Das ist die andere ..." - diese an sich nicht so optimale Situation für Steinbrück parierte er beachtlich, indem er ihr entgegnete: "Dann dürfen Sie mich nun zweimal mit Stoiber anreden ... ;)"
Dieser Versprecher hat das Gespräch meiner Ansicht nach bereichert und ich muß sagen, daß der Steinbrück mir gar nicht mal unsympathsich war, obgleich er ja aus einem Lager kommt, dessen Ansichten mit den meinigen größtenteils eher negativ korreliert sind.
Schlagfertig legt er im Verlauf des Gesprächs nach: "Ich hab so 8500 - 9000 EUR Cash in die Täsch im Monat - und - verdienen Sie mehr als der Bundesfinanzminister?"
Als weiterer Gast saß Dr. rer. nat. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender bei BASF in der Runde. Der stellte zuerst einmal die Frage, was Gerechtigkeit überhaupt sei und differenzierte dann zwei Arten der Gerechtigkeit: Leistungsgerechtigkeit oder Verteilungsgerechtigkeit.
Hambrecht sagte klar, daß er sich zur Leistungsgerechtigkeit bekenne, was in seiner Position aber für mich auch nicht verwunderlich ist.
Und als ich mich gerade ein wenig schlau über Herrn Hambrecht machen wollte stolperte ich über einen schon etwas älteren aber wirklich angenehm zu lesenden Artikel in der Zeit:
Sie nennen ihn Mr. Verbund - Bei zwei Sätzen mußte ich schmunzeln wie die vielen Hasen vor einigen Wochen. Der Artikel beginnt gleich mit "Sparen, sparen, sparen - so trotzte die BASF bisher der Krise. Jetzt macht das Chemieunternehmen auch noch einen Schwaben zum Chef". Eine kurze Charakterisierung Hambrechts findet sich schließlich gegen Ende des Artikels: "Für den Arbeitnehmervertreter, der selbst aus Bayern stammt, ist Hambrecht die sprichwörtliche „Verkörperung“ aller Tugenden des deutschen Südwestens."
Als dritter Gesprächspartner saß noch Bischof Dr. Wolfgang Huber mit dabei. Was er so von sich gab weiß ich leider nicht mehr.
Irgendjemand in der Runde meinte "Wo gearbeitet wird werden Fehler gemacht", was ich einen guten Satz finde, um diesen Text hier zu beenden. Insgesamt war mir die Frau Illner in dieser Runde stellenweise zu stressig und von Peer war ich positiv überrascht.
Nun noch die Teile zweihundertundachtundvierzig, zweihundertundneunundvierzig, zweihundertundfünfzig und zweihundertundeinundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
12.01.2006, viertel elf Uhr abends, 12°C
14.01.2006, dreiviertel zwei Uhr mittags, 14°C
14.01.2006, dreiviertel acht Uhr abends, 7°C
15.01.2006, kurz vor viertel zwölf Uhr mittags, 6°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 28.05.2007 um 13:42:08 Uhr
Catch a Fire
Es begab sich aber zu der Zeit, als Frau Merkel Bundeskanzlerin von Deutschland war. Da schaffte ich es einmal wieder mich an einem Montagabend an einem neuen Kinofilm zu erfreuen. Der Film war durchaus sehenswert, wenn auch der Film inhaltlich nur das übliche zu bieten hatte, was ein Film über Südafrika überhaupt zu bieten haben kann.
Catch a Fire (
Wikipedia) - ein politisches Spektakel, welches sich um das Thema
Apartheid drehte.
Die Bewertung in der folgenden Woche fiel durchwachsen, aber eher gut als schlecht aus. 60% votierten für gut, 26% für mittel und nur 14% für schlecht. Man muß ihn nicht gesehen haben, aber man kann.
Nun die Teile zweihundertundsechsundvierzig und zweihundertundsiebenundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
09.01.2007, kurz vor halb zwölf Uhr nachts, 15°C
11.01.2006, kurz vor dreiviertel vier Uhr mittags, 13°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 27.05.2007 um 15:52:30 Uhr
Russen, Ausschlag, Knutschfleck, Sabi
Die Zeit sie läuft sie rennt davon, so daß meine Wenigkeit ihre Mühe hat sie nicht aus den Augen zu verlieren. Doch an diesem schönen Feiertage, welcher die aufgeheizten Behausungen wieder auf arbeitsfreundlichere Temperaturen abzukühlen vermag finde ich mal wieder die Zeit einige Zeilen mit dem interessieren Leser zu teilen.
Noch immer habe ich viele überaus spannenden Ereignisse und Notizen aufzuholen, doch ich bin guter Hoffnung mein Projekt doch noch zu einem glücklichen Ende zu führen. Was heißt da Ende, mag man sich fragen, deshalb werd ich's auch gleich sagen: nichts.
Jedenfalls betrug es sich zum Jahreswechsel als ich in überaus angenehmer Gesellschaft am Rande der Zivilisation in einem Gärtchen bei einem kleinen schwäbischen Städtchen mir meine Zeit durchaus unterhaltsam vertreiben durfte.
Die Nacht war feucht und auch noch warm, doch dieser Fleck, der hatte Charme.
Wie es sich für solche seltenen Begebenheiten geziemt bemühten wir uns fleißig alle erdenklichen Tabus zu brechen. Jawohl, so war es. Auf diese Weise verbrachten wir sodann den späten abend bis hin zum frühen Morgen.
Abermals war ich überrascht, mit welch wenigen Begriffen man gar mannigfaltige Termini zu erklären versuchen, ja nicht nur zu versuchen sondern tatssächlich erklären kann. Unglaublich, wieviel unterschiedliche Bedeutungen und und Assoziationen so wenige Zeichenfolgen in einem selbst - und nicht nur - bewirken können. So reduzierte sich unser nicht unrespektables Vokabular auf wenige Phrasen, welche die ganze Welt zu erklären vermochten. Da war zum einen ein Name, Sabi, der in keiner Erklärung fehlen durfte, obgleich die Bedeutung des Namens mir im Moment nicht in Ansätzen bekannt zu sein scheint. Aber damit nicht genug, über eine gewisse ethnische Gruppe, Russen, weiter zu einem Auschlag, welcher sich zum Knutschfleck mauserte erstreckte sich also unser optimierter Wortschatz. Es ist immer wieder erstaunlich, zu welch überwältigender kreativer Leistung der Mensch in geselliger Gemeinschaft im Stande ist.
Doch eine weitere Erkenntnis manifestierte sich an jenem Tage, oder besser jener Nacht. Ich sollte meine unzählbaren Weisheiten und Aussprüche unbedingt einmal sammeln, auf daß sich die ganze Welt daran ergötzen möge. Deswegen teile ich nun zumindest eine kurze Kostprobe aus meinem reichen Fundus mit jedem, der sich auf welchem Wege auch immer hierher verirrt haben sollte:
"Schweigen ist das bessere reden." - Man könnte darüber philosophieren, nachsinnen, analysieren - doch nichts von alle dem habe ich vor. Die wahre Kunst besteht doch darin, weise Worte einfach stehen lassen zu können, auf daß der Leser selbst zur eigenen Erkenntnis komme und so mehr bereichert werde, als durch die Simplizität meiner wenigen Gedanken, die ich zu teilen in der Lage bin.
Zu guter Letzt der zweihundertundfünfundvierzigste Teil jener Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
05.01.2006, kurz nach zwölf Uhr des Nachts, 9°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 27.05.2007 um 15:33:00 Uhr
Der unglaubliche Niemand
Wer kennt ihn nicht, den kleinen süßen Clownfisch? Ich hab den kleinen süßen Haihappen Nemo sogar in Karlsruhe gefunden.
Und weil wir alle ein bißchen Pixar sind haben wir uns nicht mit
Nemo (
IMDB) begnügt sondern uns auch noch
Die Unglaublichen (
IMDB) angeschaut, den ich aber auch schonmal gesehen hatte.
Aber manche Filme kann man auch mehrmals ansehen. Ein netter Abend, damals Ende letzten Jahres.
Mit diesem kurzen informativen Eintrag will ich nun auch das letzte Jahr beschließen, deswegen unten auch die letzten Temperaturangaben von 2006.
Nun noch die Teile zweihundertunddreiundvierzig und zweihundertundvierundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.12.2006, kurz nach zwölf Uhr nachts, 0°C
31.12.2006, kurz vor viertel fünf Uhr morgens, 13°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 06.05.2007 um 12:10:25 Uhr
skinfiltr8r und Fragezeichen schubsen
Ebenfalls kurz nach Weihnachten war skinfiltr8r in Karlsruhe. Als er das letzte mal da war hatte ich leider keine Zeit, deswegen wollte ich diese Gelegenheit nutzen mal zu erleben, was dieser "SpokenWord Künstler und Soundtüftler" auf der Bühne so treibt.
Und ich muß sagen, es hat mir wirklich gefallen. Interessant, wie er aus schlichten Worten große Werke schafft. Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, was er mit welchen Hilfsmitteln so macht, aber er erzeugt überaschende Klänge und spannende Kombinationen.
Bei "
love is a questionmark" mußte ich mich wirklich wundern, warum mir das bisher noch nie aufgefallen war. Zwei Fragezeichen, eines davon gespiegelt, ergeben ein Herz!
Eigentlich nicht überaschend, aber darauf muß man erstmal kommen. Und weil mir das neu war hab ich "spontan" die Lust verspürt das zu visualisieren (jaja, gemacht hab ichs tatsächlich erst vor einigen Tagen, aber die Idee dazu hatte ich spontan, damals ...) und hab mich deswegen ein wenig am Pixelschubsen probiert. Naja, eher Vektorenschubsen. Und ja, ich bin natürlich kein Pixel- oder Vektorenschubser (wie man sieht), aber laßt mir doch auch mal meinen Spaß ...
Für alle Flash-Verweigerer das Ganze noch als Animiertes GIF.
Nun noch ein paar Verweise auf weitere skinfiltr8r-Inhalte:
Jetzt Teil zweihundertundzweiundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
27.12.2006, kurz nach halb ein Uhr nachts, 1°C
(Notiz für alle Webmenschen: Die Flasheinbindung habe ich mit Unterstützung von Flash Satay: Embedding Flash While Supporting Standards by Drew McLellan realisiert)
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 05.05.2007 um 16:44:33 Uhr
Altlasten abkippen: Weihnachtsfernsehen ...
So, endlich kommt mal diese "Altlast" weg. Nicht besonders spannend zu lesen, vermutlich. Auch egal. Mir zumindest, ich muß es ja nicht lesen.
Man könnte berechtigt fragen, warum ich das dann überhaupt poste. Gute Frage. Weil ich mir schon die Mühe gemacht hatte mir eine Notiz in meiner Blog-Pipeline zu machen. Manches fliegt da zwar trotzdem ab und zu raus, aber nur wenig. Aber jetzt erstmal ein paar Zeilen zu ein paar Filmen.
Am Abend eines Weihnachtsfeiertages begab es sich, daß sich zumindest ein Teil der Familie vor dem Fernsehgerät versammelte, um irgendetwas anzuschauen. Die Wahl fiel auf
Tatsächlich Liebe (
IMDB).
An sich kaum erwähnenswert, wären da nicht ein paar Kleinigkeiten. Der Film war eigentlich ganz nett und sogar "
Mr. Bean" war mit dabei. Auch war nicht alles nur heile Welt, wenn man genau hingeschaut hat.
Wirklich brauchbar war aber vor allem der Soundtrack. Dem aufmerksamen Filmeschauer (ein tolles Wort, übrigens!) fällt natürlich auf, daß ihm ein Lied bekannt vorkam. Und in der Tat war ein Stück aus
Vier Hochzeiten und ein Todesfall (
IMDB) mit dabei. Auch ein netter Film übrigens, zumindest so weit ich mich an ihn erinnere, ist schon eine Weile her, daß ich den gesehen habe.
Und noch jemand sollte zumindest kurz erwähnt werden: Die tolle Dido. Auch sie durfte etwas beitragen.
Alles in allem ein erträglicher Film.
Wenige Tage später kam dann im
Zweiten
James Bond - Goldeneye (
IMDB). Ich habe ja schon das eine oder andere Mal irgendwelche Bond-Filme erwähnt.
In jenen Filmen gibt es meist ganz nette Dialoge, ebenso auch Goldeneye. Und einige Ausschnitte hab ich mir mal mitgeschrieben.
Natürlich sind auch immer mehrdeutige Wortwechsel im Spiel: "Du willst mir nur imponieren mit der Größe Deines ..." - "Autos?!" - "Egos."
Als sich die Russin Xenia Zirgavna Onatopp vorstellt fragt Bond verschmitzt nach: "Ohne
Top?"
Eine weitere Russin, Natalya, sagte über den Programmierer: "Er würde eine Frau auch nicht erkennen, wenn sie sich ihm auf den Kopf setzen würde." - Jaja, immer auf die Infos ... richtig so ;)
Aber auch weiterhin sorgt Natalya für gute Sprüche: "Im Gegensatz zu den Amerikanern ziehen wir es vor die Originalaufnahmen nicht von CNN zu bekommen."
Ein anderer Ausspruch, bei dem ich garnicht mehr weiß von wem, ist vielleicht gar nicht so lustig: "Regierungen wechseln, aber die Lügen ändern sich nicht."
Und es gab auch eine kurze Beschreibung des Herrn Bond: "Ich halte Sie für einen sexistischen Dinosaurier."
Und mal was gegen die Briten im Allgemeinen: "Daß darf doch nicht wahr sein, schon wieder so ein steifärschiger Brite mit Geheimcodes und Paßwörtern."
Nebenbei bemerkt wurde auch für
IBM geworben.
Jetzt weiß ich auch, warum immer alles kaputt gehen muß: "Zerstören sie jedes Fahrzeug, in das sie steigen?"
"Das ist die übliche Vorgehensweise."
Und zum Schluß nochmal eine kleine Bond-typische Zweideutigkeit.
Natalya: "Können Sie die Waffe entschärfen?"
Bond: "Es kommt darauf an, welche Waffe sie meinen, die entschärft werden soll."
Irgendjemand sagte mir mal, daß in "Ami-Filmen" ständig Anspielungen auf
Guantanamo vorkommen, also hab ich mal darauf geachtet, und siehe da: "Vielleicht wollt ihr eure Lagebesprechung in Guantanamo fortsetzen."
Aber am Ende noch eine einfache Regel:
"Regel Nummer 1: Laß es immer drauf ankommen."
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 05.05.2007 um 16:27:31 Uhr
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