bloggen
Einträge aus der Kategorie Studium
Alles, was mit dem Studium zu tun hat
TeXnisches Zeichnen
Mein erstes
Tutorium zur Vorlesung Angewandte Informatik 2 habe ich inzwischen hinter mir. Vor einigen Tagen erwähnte ich das schonmal kurz - und das dort angesprochene Problem bei der Einbindung von Bildern in eine Präsentation (das Bild wird "zu groß", also verpixelt eingebunden, auch Größenangaben oder Skalierungsfaktoren ändern an der Ausgabe nichts), die ich mit LaTeX mit der Beamer Class erzeuge, besteht nach wie vor, nur für meinen ersten Foliensatz hab ich einfach die Grafik "nachgebaut" in TeX selbst, die reflexiven Relationen hab ich auch noch irgendwie hinbekommen, deswegen nun mal zuerst das Original und unten mein TeX-Nachbau im Foliengewand zum Vergleich. In dem kleinen Bildchen geht es es nur darum, irgendwie die Beziehungen zwischen Unternehmen, Behörden und Konsumenten in ein Diagramm zu zeichnen und diesen Beziehungen die Begriffe
B2B,
B2C,
C2C und
E-Government zuzuornden.
Auf jeden Fall gefällt mir mein Nachbau ja fast irgendwie besser ... ;)

Wen der Code zu dieser kleinen Grafik interessiert, der kann sich ja das Folgende anschauen. Die unitlength ist so eine unschöne Zahl, weil ich die so anpassen mußte, daß alles auf die Folie geht. Die reflexiven Pfeile sind das aufwendigste, weil ich dafür zwei Kreisausschnitte zeichnen mußte und dazu noch einen kurzen Pfeil, der eigentlich nur aus der Pfeilspitze besteht. Mit ein wenig Aufwand kann man einfache Grafiken also auch direkt in TeX "zeichnen" und das Ergebnis steht dem Original in nichts zurück. Zugegeben, es dauert bedeutend länger, bis man diesen Code mal so zusammen hat, daß man auch erkennen kann, was es sein soll, als wenn man eine Grafikdatei einfach einbindet schnell - aber besser mehr Aufwand und gute Qualität als wenig Aufwand und häßliche Pixelberge, ich bekomm ja schließlich Geld dafür, da kann ich mich auch mal ein wenig anstrengen und nebenbei noch TeX für's Leben lernen ...
\unitlength 4.7mm
\begin{picture}(24,10)
% textboxen
\put(9,8) {\framebox(6,1){Behörden}}
\put(1,2) {\framebox(6,1){Unternehmen}}
\put(17,2) {\framebox(6,1){Konsumenten}}
\put(11,1.5) {\makebox(2,1){\small{\alert{B2C}}}}
\put(1,0.5) {\makebox(2,1){\small{\alert{B2B}}}}
\put(21,0.5) {\makebox(2,1){\small{\alert{C2C}}}}
\put(9,5.5) {\makebox(6,1){\small{\alert{E-Government}}}}
% pfeile
\thicklines
\put(12,8) {\vector(3,-2){7.5}}
\put(12,8) {\vector(-3,-2){7.5}}
\put(19.5,3) {\vector(-3,2){7.5}}
\put(4.5,3) {\vector(3,2){7.5}}
\put(7,2.5) {\vector(3,0){10}}
\put(17,2.5) {\vector(-3,0){10}}
% reflexive pfeile
\put(1,2) {\oval(1,1)[l]}
\put(1,2) {\oval(1,1)[rb]}
\put(1,2.5) {\vector(3,0){0.1}}
\put(1.5,2) {\vector(0,1){0.1}}
\put(23,2) {\oval(1,1)[r]}
\put(23,2) {\oval(1,1)[lb]}
\put(23,2.5) {\vector(-3,0){0.1}}
\put(22.5,2) {\vector(0,1){0.1}}
\end{picture}
\\[1cm]
Quelle: Merz, Michael: E-Commerce und E-Business
Und heute kam auch schon die Lösung zum nächsten Übungsblatt und ich durfte feststellen, daß ich dort nicht zwingend eine Grafik einbinden muß - sehr gut. Dann werd ich mich demnächst, also in den nächsten Tagen, mal an den zweiten Foliensatz machen, den brauch ich zwar erst in zwei Wochen, aber ich will den schon Anfang nächster Woche oder so fertig haben, besser ist das.
Kommentare: 0. Geschrieben am 14.05.2006 um 17:41:17 Uhr
Erste Schritte mit der LaTeX Beamer Class
Nächste Woche ist es soweit, ich werde mein erstes Tutorium halten. Auf meiner Teilnehmerliste stehen auch einige mir bekannte Namen, und sogar eine E-Mail-Adresse, bei der ich mich erst mal schlau machen mußte, zu welchem Land die
TLD überhaupt gehört.
Und genau die Tatsache, daß ich in diesem Semester wöchentlich irgendwelchen dummenlernwilligen Studenten irgendwelchen primitiven Kram, den sie meist wahrscheinlich sowieso schon können oder sich zumindest schnell das, was gefordert ist aneignen können, näherbringen werde trieb mich dazu, mir die Beamer Class zu
LaTeX mal genauer anzuschauen.
Nachdem ich vor längerer Zeit schonmal ein wenig mit LaTeX rumgemacht und in meiner Vorbereitung auf eine Klausur Anfang April einen Mitschrieb abgetext hatte, wußte ich ja schon einige Grundlagen, so daß das Erstellen einer ersten Präsentation am Freitagabend relativ schnell ging. An sich mach ich mir ja am liebsten selbst eine Vorlage, doch bei LaTeX gestaltet sich das nicht so einfach, glücklicherweise gibt es aber einen brauchbaren Katalog an Vorlagen, die man zumindest marginal einfach an seine Bedürfnisse anpassen kann. Ich habe mich nun mal für das Theme "Montpellier" entschieden, das ist angenehm hell, unaufdringlich und schlicht. Ansonsten standen noch Bergen, Dresden, Goettingen, und vielleicht auch Pittsburg zur Wahl, alle anderen schienen mir für mein Tutorium nicht geeignet.
Nun, bisher hab ich ja wenig Erfahrung mit dieser Beamer Class und auch mit
Powerpoint hab ich wenig Erfahrung, weil ich bisher meine Präsentationen meist in
Flash gemacht habe, aber ich habe den Eindruck, als ob man mit der Beamer Class wirklich schnell und relativ unkompliziert vorzeigbare Resultate erzielen kann. Nur leider habe ich mit der Bildeinbindung bisher meine Probleme, denn ein Schaubild wollte TeX nur sehr verpixelt einbauen, deshalb hab ich mich einfach mal darin versucht dieses Schaubild direkt in TeX zu zeichnen - sowas geht ja, obgleich es sich wahrscheinlich ähnlich anfühlt, wie ein SVG von Hand zu schreiben. Doch mit dem Ergebnis bin ich relativ zufrieden, nur zwei
reflexive Pfeile habe ich noch nicht hinbekommen, aber ich hab mich auch noch nicht weitergehend informiert, ob/wie ich das hinbekommen könnte.
Praktisch fand ich auch die Möglichkeit als Option "handout" angeben zu können, was mir ein PDF ohne "Einblendungen" generiert, also nur die "vollen Folien" erzeugt, was aus knapp 100 Präsentationsfolien nur noch 25 "richtige" Folien gemacht hat.
Bisher bin ich ziemlich begeistert von der Beamer Class, vielleicht wage ich mich ja irgendwann tatsächlich mal daran, ein eigenes Theme zu bauen, aber bislang ist mir die höhere TeX-Kunst noch ein Buch mit mindestens sieben Siegeln.
Kommentare: 0. Geschrieben am 07.05.2006 um 19:44:00 Uhr
Hubert Burda über die Medien
Hubert Burda über die Medien
Nachdem ich schon Vorträge von Lawrence Lessig und David Clark, Reinhold Würth, Wendelin Wiedeking, Jean-Claude Trichet und auch zum wiederholten Mal von Hal Varian an der Universität Karlsruhe gehört habe, war gestern
Hubert Burda im Rahmen der Heinrich-Hertz-Gastprofessur nach Karlsruhe gekommen darüber zu referieren, wie
Medien wirken.
Als ich relativ kurz vor Beginn des Vortrags am Audimax angekommen war wunderte ich mich zuerst, warum drei zivile E-Klassen mit Blaulicht auf dem Dach direkt vor dem Eingang standen, denn daß Hubert Burda Polizeischutz bekäme erschien mir irgendwie unwahrscheinlich. Der Anblick erinnerte mich eher an den Besuch von Jean-Claude Trichet, der auch mit Polizeischutz angereist war. Aber bei der Begrüßung wurde mir klar, wegen wem ein Personenschützer "unauffällig" vorn auf der Empore des Hörsaals stand, denn neben vielen anderen wie irgendeinem führenden Manager der
Deutschen Bank, deren Namen ich mir alle nicht merken konnte war
Generalbundesanwalt
Kay Nehm da. Für ihn war die Anreise ja auch nicht weit, warum also nicht.
Hubert Burda fing mediengeschichtlich ganz am Anfang an. Sein Vortrag wurde durchweg von passenden Bildern unterstützt und sein erstes Thema waren die Hieroglyphen, dann folgte die Erfindung der Schrift, das Papier,
Fresken, der Buchdruck, das Foto, der Film, das Radio, das Fernsehen bis zum ersten
Apple von 1977 und schließlich noch dem Sprung in das Jetzt. Einige Stationen habe ich ausgelassen, auf jeden Fall verschaffte er seinen Zuhörern einen breiten Überblick über die Entwicklung der Medien, und wie sie jeweils in ihrer Zeit wirkten.
Am Anfang ging es auch noch um den Begriff "Medien" an sich, früher wurden als Medien "Stimmen aus der Vergangenheit" bezeichnet, und "wenn man manches über sich heute in den Medien liest, könnte man das auch meinen ..." sagte er und grinste.
Eine Aussage, zu der ich mir noch nie Gedanken gemacht habe ist: "Medien gehen immer entlang der Handelswege." - vor allem, wenn man sich die aktuelle Situation anschaut, mit der wachsenden Bedeutung von "Online-Medien" und der Tatsache, daß viele Waren inzwischen online gehandelt werden.
Im Zusammenhang mit der
Gutenberg-Bibel und
Luther fiel der Satz "Wann immer sich Medien ändern, ändert sich die Gesellschaft.", was das
Habermassche Thema der Veränderung der Öffentlichkeit ist.
Anhand einer Statistik zeigte er die "Digitale Medienexplosion" auf. Lange verlief die Kurve eher flach und in jüngster Zeit ist das Wachstum auf einmal exponentiell. Als nächstes verglich Hubert Burda die
Google-Gründer mit
Mandelbrot.
Von einem wahren Edelmann bekam er noch direkt am Morgen vor dem Vortrag einen Statistik über "trustworthy media", gemäß der die Printmedien von 30% der Bevölkerung in (Zentral-)Europa als vertrauenswürdig angesehen werden, das Internet wird, was ich fast überraschend fand, von 18% als vertrauenswürdig eingestuft, während 16% das Fernsehen als "trustworthy" empfinden und 12% das Radio.
In seinen Ausfürhungen erwähnte er auch
Frank Schirrmachers aktuelles Buch Minimum, das ich auch erst letztens gelesen habe.
Eine weitere interessante Aussage war "Google ist überhaupt nur der Beginn einer neuen Epoche." - welcher auch immer.
Und am Ende machte er noch "Werbung" für blinkx.
Am Ende ließ er sich noch dazu hinreißen zu behaupten: "Jetzt liegt Google bei 8 Milliarden, nächstes Jahr bei 16, wenn nicht Microsoft dazwischen kommt." - Mal sehen, wie es in einem Jahr aussehen wird.
Am 24. Mai wird Hubert Burda seinen zweiten Vortrag in Karlsruhe halten und dabei vor allem über Blogs, Netzwerke, und so weiter reden - ich bin schon gespannt, auch wenn ich kaum erwarte, daß er mir viel Neues erzählen wird.
Und jetzt noch Teil einhundertunddreiundsechzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
26.04.2006, kurz nach zehn Uhr nachts, 16°C
Kommentare: 2. Geschrieben am 28.04.2006 um 15:58:54 Uhr
Äpfel, Satzungen und eine Klasse
Auch von meinem zweiten Uni-Tag im sechsten Semester habe ich etwas zu berichten. Ich hatte zwei Vorlesungen (eigentlich drei, aber zwei sind zur gleichen Zeit, so daß ich nur zu einer gehen kann) und, was die (zahlreichen?) Äpfler unter meinen Lesern bestimmt freuen wird, sowohl
Professor Rothengatter in
VWL II als auch Herr Finkenzeller in Mensch-Maschine-Dialog II "beamten" mit
Apple-Notebooks.
Mittags beschlossen wir in der Studienkommission Informationswirtschaft dann die Satzung für das Auswahlverfahren zum Master, der ab kommendem Wintersemester angeboten wird. Jetzt muß diese Satzung und die Prüfungsordnung noch durch irgendwelche Gremien an der Uni Karlsruhe und das Ministerium hat wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden, aber an sich sollte sie nun von allen Gremien angenommen werden.
Nachdem ich am späten Nachmittag mit meinem Debian-Rechner gekämpft und zumindest teilweise gewonnen hatte (blöderweise verliert er spätestens wenn der Router mal kurz rumzickt die WLAN-Verbindung und kann dann nicht mehr verbinden - sehr seltsam, vor allem weil auch das Skript, mit dem ich die Verbindung hergestellt hatte, bevor ich eine Konfigurationsdatei angepaßt hatte genau diesen Fehler liefert, er lautet "receive_packet failed on wlan0: Network ist down" - Wer das Problem kennt darf sich gerne melden, ansonsten muß ich mal weitersuchen, denn für einen lokalen Testserver ist das kein befriediedigender Zustand) war ich Abends seit langem mal wieder bei der
SMD, wo mir jemand dieses schicke Namensschildchen bastelte, denn jeder bekam ein Namensschild, das zu seinem Studiengang passen sollte. Nur was paßt bitte zu
Informationswirtschaft? Nun, warum auch immer, der "Künstler" entschied sich für einen Laptop. Auch gut. Gewisse Ähnlichkeiten hat das Bildchen ja auch mit meinem Arbeitsgerät. Bei den vielen [link="Pädagogische Hochschule"]PH[/link]lerinnen mit ihren Schultüten oder den Maschinenbauern mit ihren Zahnrädern fiel die Wahl des Bildchens vermutlich leichter und außerdem war es eindeutiger. Aber das ist ja auch nicht so wichtig, Hauptsache der Name steht drauf.
Und für alle technisch interessierten noch der Hinweis, daß die Seite nun mit Version 0.3.1 der
BBCode-Parserklasse für PHP von
Christian Seiler läuft und es sieht so aus, als gäbe es keine Probleme.
Und nun noch Teil einhundertundzweiundsechzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.04.2006, kurz nach zehn Uhr abends, 18°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 26.04.2006 um 02:08:01 Uhr
Verantwortlichkeit von Suchmaschinenbetreibern und was mir sonst noch so einfiel
Nachdem ich Ende letzter Woche noch freundlicherweise bei meines Vermieters Geburtstag eingeladen war, wo ich neben dem Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbands des Maler- und Lackiererhandwerks, bei dem ein in der Fachschaft aktiver Informatiker zur Miete wohnt, einem Herrn von der Firma Fema auch noch einen Freund von Professor Bol, dessen Statistik-Bücher ich hier schonmal erwähnt habe, weil ich sie zur Vorbereitung auf eine Prüfung gelesen hatte, getroffen, und natürlich noch einige andere Leute, ging heute der Uni-Alltag langsam wieder los.
Doch zuerst noch kurz zum Samstagabend, an dem ich noch auf einem Konzert war - nicht jedoch wegen der Musik, mit der könnte man mich wohl höchstens jagen, sondern, weil ich dort mal wieder ein paar "alte Bekannte" treffen wollte. Und das hat auch ganz gut geklappt, ich hab dort sogar einige getroffen, mit denen ich nicht im Traum gerechnet hätte. Ich glaube eine hatte ich inzwischen bestimmt rund vier Jahre nicht mehr gesehen. Oder so. Und zwei Bekannte aus Karlsruhe liefen mir dort auch noch über den Weg. Doch das alles würde ich nicht erwähnen, hätte ich auf dem Weg zum Auto nicht noch "einen Bock geschossen", wie man sagen könnte. Ich machte mich also mit einem Freund, der auch schon "damals" mit in Südfrankreich war, auf den Weg zu unseren fahrenden Untersätzen. Gleich als wir aus dem Gebäude draußen waren erspähten wir eine Bekannte, die uns schon vor einigen Minuten über den Weg gelaufen war und von der wir uns da schon verabschiedet hatten, weil sie "gleich" abgeholt werden sollte. Nun stand dieses nette junge blonde Mädchen also hilflos am Straßenrand und wartete auf ihre Mitfahrgelegenheit, und mir fiel natürlich nichts Besseres ein, als - nicht ganz ernst gemeint natürlich - zu fragen ob ich sie mitnehmen solle. Doch sobald ich das ausgesprochen hatte kam mir meine Pannenserie in den Kopf, und da ich ob dieser inzwischen nicht mehr zu vernachlässigenden Pannengefahr ihr kein Angebot machen wollte, das ich im Zweifel nicht auch einhalten würde, schob ich ein "... also zu mir." nach. Woraufhin sowohl mein Freund als auch ich lachen mußten. Ich hab den Grund, warum ich diesen Satz noch nachgeschoben hatte natürlich sofort dargelegt, doch ob sie mir das wohl abgenommen hat? Auf jeden Fall sind mein Freund und ich bis zum Auto nicht mehr aus dem Lachen rausgekommen - mit so einem schlechten Spruch hatte keiner gerechnet, auch ich nicht. Aber das kann ja mal passieren ... und mein Motiv den Halbsatz nachzuschieben war ja auch nachvollziehbar, zumindest für mich.
Nun aber endlich das, warum ich heute überhaupt etwas schreiben wollte, denn die Vorlesungszeit hat heute bzw. gestern wieder begonnen und ich hab die Chance genutzt mir ein Thema im Blockseminar "Rechtsfragen des e-commerce" zu sichern. Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr und es ist noch keine Datei mit den Thementiteln online, wo ich ihn nachlesen könnte, aber es geht um die Verantwortlichkeit von Suchmaschinenbetreibern für die Suchtreffer. Ein, wie ich finde, relativ interessantes und aktuelles Thema. Falls also einer meiner werthen Leser Material zu diesem Themenkomplex hat, möge er sich bitte bei mir melden.
Ich will nichts kopieren, aber ich muß mir ja erstmal einen Überblick über die aktuelle (Rechts-)Lage verschaffen und das geht am Besten durch studieren von Quellen, die sich mit dieser Problematik befassen.
Ich hab zwar bis Anfang Juli Zeit, will aber jetzt schon langsam anfangen zu sammeln und zu denken.
Kurz noch ein weiterer Hinweis in eigener Sache: Falls hier zufällig jemand mitlesen sollte, der die Vorlesung Angewandte Informatik 2 in diesem Sommersemester an der Uni Karlsruhe (TH) hört, dann kann er ruhig mal in meinem Tutorium vorbeischauen - ich bin ja schon gespannt, wie das mit dem Tutor-Sein so klappen wird. Irgendwie freu ich mich schon darauf endlich mal alles besser wissen zu dürfen bzw. eigentlich fast müssen und dafür auch noch Geld zu bekommen ;)
Und jetzt noch die Teile einhundertsechzig und einhundertundeinundsechzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
24.04.2005, kurz vor viertel sieben abends, 27°C (! - vor vierzehn Tagen stand das Thermometer noch bei etwa einem Drittel oder maximal der Hälfte)
24.04.2006, elf Uhr nachts, 19°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 25.04.2006 um 01:55:34 Uhr
War aber auch Zeit ...
Nun, nach über sechzig Tagen Lernstreß mit vier Klausuren in den Fächern "Informations- und Wissensmanagement", "Telematik", "Softwaretechnik" und "Ökonomische Theorie der Unsicherheit" und schließlich noch einer mündlichen Prüfung heute morgen in "Public Key Kryptographie" kann ich bis in zwei Wochen die Vorlesungszeit des Sommersemesters beginnt mal wieder machen, was ich will.
Ich hab mir für die Zeit auch schon einiges vorgenommen und werde von nächstem Samstag an wahrscheinlich rund sieben Tage im beschaulichen Schmiden verbringen.
Aber erstmal die vielen Skripte und Blätter und Zeugs vom letzten Semester wieder einsortieren und mal mehr Sachen lesen, über die ich keine Prüfung ablegen muß.
Ab jetzt sollte es hier also auch wieder regelmäßig etwas Neues geben.
Kommentare: 2. Geschrieben am 10.04.2006 um 13:34:14 Uhr
Dicke Dinger in Heiligen Hallen
An einem kühlen Dienstagabend war ich Mitte Februar dann zum ersten Mal am Baden Airpark, wo ich Johannes abgeholt habe. Der interessierte Leser weiß natürlich, daß bei mir die Klimaanlage zur Zeit nicht funktioniert, weswegen auch diese relativ kurze Fahrt zum Abenteuer bei schlechter Sicht wurde. Doch so langsam sollte es ja draußen vielleicht wieder wärmer werden. Inwiefern sich die Temperaturen tatsächlich ändern kann man ja anhand meiner Temperaturserie ganz gut verfolgen.
In derselben Woche endete auch die Vorlesungszeit für das Wintersemester. Zu diesem Anlaß erzählte Herr Professor Berninghaus, warum er nun doch ein Skript veröffentlicht und wie das Früher mit den "Inwis" war. Ich muß wirklich sagen, daß er mir vor allem in dieser letzten Veranstaltung der Vorlesung "Ökonomische Theorie der Unsicherheit" sehr sympathisch war, vielleicht auch, weil ich das Problem mit der nicht unbedingt durch ihre Schönheit hervorstechenden Schrift gut nachvollziehen konnte ..
Doch das Highlight dieser Woche bildete die Führung durch das Rechenzentrum, die wir im Rahmen der Vorlesung Telematik mit Professor Wilfried Juling, der auch der Leiter des Rechenzentrums ist, und Reinhard Strebler, der für den ganzen Netzkram verantwortlich ist, machten.
In den "heiligen Hallen" sahen wir auch die Maschinen des Scientific Supercomputing Center, allen voran der noch im Ausbau befindliche HP XC 6000. Und genau dieses System betreffend mußte Herr Juling, während wir uns die Maschinen anschauten, zu einer Besprechung, denn leider wird wegen Lieferschwierigkeiten oder warum auch immer aus dem ersten Quartal 2006 für den weiteren Ausbau das dritte Quartal 2006. Was bei den Verhandlungen herauskam weiß ich nicht, aber als Ziel sagte er uns, daß aus geplanten 1200
Prozessoren nun insgesamt 3000, aus 11
GFlop/s nun 15 GFlop/s und aus 7,2
TB wohl 10-12 TB
Hauptspeicher werden sollten.
An sich gibt es in einem Rechenzentrum ja nichts außer Kabeln und Kisten zu sehen, aber ich fand es sehr interessant, die Teile mal anschauen und anfassen zu können, durch die meine Daten fließen. In der Halle in der die "dicken Dinger" ihren Dienst verrichten sind im Boden Lüftungsschlitze, so daß es in der Halle zwar "warm" oder eher stickig und vor allem laut ist, aber es fast überall einen kühlen Luftzug gibt.
Leider hab ich keine Bilder gemacht, vielleicht ein anderes Mal, wenn ich mich mal wieder dort nach unten verirre ..
Kommentare: 0. Geschrieben am 17.03.2006 um 18:16:09 Uhr
Dr. h.c. Hal Varian
Nach der Begrüßung in einem nicht sehr schön klingenden Englisch durch einen Professor vom AIFB und einem kurzen Grußwort des Rektors begann Professor Oliver Günther,
Ph.D. von der
Humboldt-Universität zu Berlin mit seinem Festvortrag zum Thema "
RFID and Privacy: A Consumer's View". In seinem Vortrag steckten zwar keine Revolutionären Neuigkeiten, aber dieses Thema ist zur Zeit immer wieder aufs Neue interessant.
Hernach spielte das Streichquartett irgendetwas aus dem
Köchelverzeichnis. Diese kurze Pause tat auch gut, denn danach ging es gleich weiter im Programm.
Nun stimmte Professor Volker Böhm, Ph.D. von der
Universität Bielefeld die Laudatio an, was nicht so extrem spannend war, denn einige Eckpunkte aus Varians Lebenslauf muß ich nicht unbedingt vorgelesen bekommen, wenn sie mich interessieren kann ich sie auch selbst nachlesen, aber zu so einer Feierlichkeit gehört das eben dazu.
In der Rede wurde Hal R. Varian natürlich fast bis in den Himmel gelobt.
Der Redner beging jedoch einen fatalen Fehler: Er erzählte auf einer Festveranstaltung der Universität Karlsruhe (TH), auf der vorher schon das besondere Profil des
absoluten Renommierstudiengangs der einzigartig in mindestens ganz Deutschland ist erwähnt worden war etwas von "
Wirtschaftsinformatik". Das war nicht nett, schließlich versuchen wir uns ja mit sämtlichen Mitteln von den Wirtschaftsinformatikern abzuheben, obgleich wir in Rankings in diese Kategorie gezählt werden. Aber diesen verbalen Fehltritt scheinen alle ganz gut überlebt zu haben ...
Obwohl ein Bild der Urkunde an die Projektionsfläche gebeamt wurde mußte der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften natürlich trotzdem alles vorlesen. Doch das reichte noch nicht, damit der zu ehrende auch versteht, was da drauf steht, wurde es für ihn auch noch übersetzt. Das scheint natürlich durchaus sinnvoll, trotzdem zog es den Akt ein wenig in die Länge.
Doch als alles vorgelesen war bekam Hal Varian schließlich die Würde eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften ehrenhalber (Dr. rer. pol. h.c.) "in Anerkennung seiner wegweisenden wissenschaftlchen Beiträge und weltweit renommierten Lehrbücher zu den Disziplinen Mikroökonomie und Informationswirtschaft sowie seiner herausragenden Dienste interdisziplinäre Forschung in diesen Bereichen" verliehen.
Natürlich freute er sich über diese Ehre und strahlte publikumswirksam mit der Urkunde in der Hand für die vielen zwei bis drei Fotografen, die die ganze Zeit im Bild rumsprangen.
Professor Hal R. Varian, Ph.D. von der School of Information Management and Systems an der
University of California at Berkeley hielt schließlich noch einen Vortrag unter der Überschrift "The quants are moving from Wall Street to Madison Avenue". Auch nichts weltbewegendes, aber durchaus in Ordnung.
Und wie auch schon bei seinem letzten Besuch wurde er nach seinem Vortrag von zahlreichen Studenten umringt, um deren Bücher zu signieren. Man hätte fast meinen können, er wäre ein Superstar ...
Kommentare: 0. Geschrieben am 02.02.2006 um 02:35:06 Uhr
Ekelhaft und kalt mit Steaks und Bussi
Letzten Donnerstag fand das WiWiWi 06 statt und das Forum Informationswirtschaft hatte einen Grill- und
Jagerteestand. Die Vorbereitungen waren ähnlich wie schon für das Eulenfest, nur daß dieses Mal keine Brezeln aufgeschnitten werden mußten, sondern Brötchen.
Aber das ging irgendwie schneller, wahrscheinlich vor allem deswegen, weil wir die Brötchen nicht noch mit Butter bestreichen mußten.
Da wir ein "Pfandkonzept" für unsere Becher haben mußten, habe ich tolle 192 Forum Inwi-WiWiWi 06-Pfandmarken gedruckt und geschnitten (die Schneidemaschine im RZ ist übrigens ziemlich praktisch), schade nur, daß wir nur etwa fünfzig Becher verkauft haben. Leer waren unsere Töpfe aber trotzdem relativ schnell ... da scheint so einiges "irgendwo versickert" zu sein.
Doch unser primäres Produkt war ja auch nicht der Jagertee sondern die
Steaks. Und die bruzelten neben den leckeren Würsten noch bis spät in die Nacht, als irgendwann alles weg war. So gesehen war das Fest für uns ein Erfolg, wir hatten nur "einige" Brötchen übrig. Aber so wirklich viel verdient haben wir auch nicht, vor allem, wenn man bedenkt, daß wir viele Stunden bei eisigen Temperaturen rumstanden.
Doch was wäre so ein Fest, wenn es nicht ein paar erheiternde oder zumindest unterhaltsame "Zwischenfälle" gegeben hätte. So ließen sich beispielsweise zwei unserer Standhelfer dazu hinreißen, einer durchaus attraktiv aussehenden
Wirtschaftsmathematikerin an der langen
Warteschlange vorbei zu einem Steak zu verhelfen. Und das nur, weil sie ihnen ein "Bussi" versprochen hatte - wo soll das noch enden? (und warum stand ich daneben und bekam nichts?)
Doch meine Stunde sollte auch noch kommen, denn einen erwischte ich, als er sich einfach so von unserem Grill ein Steak nahm. Doch er zeigte sich kooperativ und kaufte sich doch tatsächlich Wertmarken und bezahlte damit sein Steak.
Den nächsten, den ich beim
Klauen erwischt habe war der
Ketchup-Dieb. Ich kam gerade wieder an unseren Stand gelaufen, da kam mir eine Gruppe junger Herren entgegen. Einer hatte eine Ketchup- ein anderer eine
Senfflasche dabei. Diese Flaschen sahen genauso aus, wie die, die wir am Stand stehen hatten. Also hab ich den mit der Ketchupflasche einfach mal angesprochen und gefragt, wo er die denn her hätte. Er behauptete, daß sie ihm an unserem Stand für 1,50 EUR verkauft worden wäre. Nach ein wenig Blabla ließ ich ihn ziehen, ging aber gleich an unseren Stand und erkundigte mich danach, ob der nun die Flasche tatsächlich gekauft hatte.
Und natürlich hatte keiner am Stand eine Flasche Ketchup verkauft, also bin ich Richtung Bahn gerannt, denn der dreiste Dieb hatte es eilig, um rechtzeitig zur Bahn zu kommen. Auf Höhe des Mathebaus holte ich ihn dann ein und stellte ihn zur Rede. Erst behauptete er, die Flasche nicht mehr zu haben, doch irgendwann gab er diese dann raus. Doch, vielleicht aufgrund seines Alkoholpegels, wollte er nicht so ganz einsehen, daß ich ihm diese Aktion übel nahm und eigentlich zumindest mal seinen Namen wissen wollte - nicht um ihn anzuzeigen, das wäre ja lächerlich, aber einfach so, ich will ja wissen, wer uns beklaut. Nach endloser Diskussion, in die sich irgendwann auch noch mehrere Freunde, von denen mich einer scherzhaft Ketchup-Sheriff nannte, einmischten ließ ich ihn dann auch ohne Namen gehen. Aber ich finde es irgendwie ziemlich arm, auf einem Fest eine Flasche Ketchup zu klauen und dann auch noch Leute zu belügen.
Auf dem Rückweg kam es dann noch fast zu einem Handgemenge, weil einer nicht nur einen zuviel getrunken hatte und extrem aggressiv war und einem anderen grundlos zwei oder dreimal im Getümmel in einem der WiWi-Bauten ins Gesicht geschlagen hatte. Doch die Freunde des Aggressiven nahmen diesen dann relativ zügig mit und verschwanden von der Bildfläche, das Opfer, ein
Kreuzberger, erzählte mir dann noch, daß er dem ja normal eigentlich gleich irgendwas gebrochen hätte oder so, aber weil es hier ja Leute gäbe, die schauen, daß nichts passiert, hätte er nicht zurückgeschlagen. Nun, ich wußte garnicht, daß es irgendjemanden gibt, der sich darum kümmert, aber soll er das ruhig glauben - schaden tut es dem Fest nicht.
Was ich aber wirklich ekelhaft fand war, daß jedes Mal, wenn ich mal von unserem Stand weggelaufen bin ich immer einige männlichen Festbesucher an irgendwelchen Bäumen oder Hecken stehen sah. Also, das muß doch auch nicht sein, finde ich ...
Aber etwas anderes hab ich auf dem Parkplatz vor dem RZ auch noch entdeckt, nämlich ein Schneeherz auf der Motorhaube eines Autos.
Irgendwann, nachdem das Fest zu Ende war, waren wir dann auch fertig mit abbauen und auf der Heimfahrt stellte ich dann fest, daß es wirklich sehr sehr kalt war und ist. Um meinen Freund Thomas Weinstein zu zitieren: Es war "ekelhaft und kalt" - außerdem sagt er noch über den Winter: "Ich hasse ihn wie die Pest" - so ist das also.
Und nun noch Teil einhundertundfünfunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
27.01.2006, kurz nach zehn nach sechs Uhr morgens, -8°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 30.01.2006 um 00:50:51 Uhr
Im Arbeitsgericht, da geht es rund
Diesen Montag haben wir uns in WortSport wieder mit Johannes 15,1-17 beschäftigt, doch dieses Mal lag unser Fokus auf Vers 13: "Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für seine Freunde opfert."
Von diesem Vers ausgehend kamen wir zu Markus 12,28-34, wobei wir dann doch das ganze zwölfte Kapitel gelesen haben, um den Zusammenhang besser zu verstehen. Und auch dem Verweis auf 5. Mose 6,4f folgten wir.
Außerdem erzählte Daniel für diejenigen, die am Freitag nicht im Gottesdienst gewesen waren, worum es dort ging, siehe auch Gottesdienst: Worte.
Am Dienstag besuchte ich dann im Rahmen der Vorlesung "Arbeitsrecht" das Arbeitsgericht Karlsruhe. Punkt. Wir wohnten dort zwei Verhandlungen bei. Punkt. In der ersten ging es um die Kündigung eines leitenden Angestellten bei Mann Mobilia. Punkt. Ein interessantes Detail in diesem Fall war, Komma, daß die erste Kündigung nur von einem Geschäftsführer unterschrieben war, Komma, obwohl nach dem Gesellschaftsvertrag mindestens zwei hätten unterschreiben müssen. Punkt. Der Kläger behauptete nun, Komma, es seien doch noch genügend Prokuristen im Betrieb gewesen, Komma, aber allein die Möglichkeit, Komma, daß man durch Ausscheiden einiger Gesellschafter streng genommen handlungsunfähig wird, Komma, ist durchaus interessant. Punkt. Doch letzten Endes ging es bei diesem Fall natürlich nur darum, Komma, wieviel Geld der ehemalige Arbeitgeber seinem ehemaligen leitenden Angestellten nun bezahlen muß. Punkt.
Unser Dozent sagte uns aber schon mehrmals, Komma, daß es vor dem Arbeitsgericht meistens nur um Geld geht, Komma, weswegen auch der Taschenrechner auf dem Tisch des Richters wichtig ist. Punkt. Absatz.
In der zweiten ging es um Betrug oder Unterschlagung oder Veruntreuung von knapp fünfhunderttausend Euro. Punkt. Im Gegensatz zur anderen Verhandlung wurde hier am Ende tatsächlich eine Entscheidung getroffen, Doppelpunkt: Die beiden Parteien schlossen nach ellenlangen Verhandlungen einen Vergleich. Punkt. Ein nettes Detail, Komma, das zu meinem letzten Eintrag paßt ist, Komma, daß der Angeklagte einen Namen mit den Initialen B.Punkt. B.Punkt. hatte, Komma, so daß man ihn treffend als "Betrüger Bla Blub" beschreiben könnte - Bindestrich - eine wahrlich schöne Alliteration. Absatz.
Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, Komma, warum ich diese Absätze so schreibe, Komma, wie ich sie schreibe. Punkt. Nun, Komma, das soll einen Eindruck davon vermitteln, Komma, wie es im Gerichtssaal zuging. Punkt. Denn der Richter ist eigentlich hauptsächlich
Diktator, Komma, denn er spricht immer wieder den aktuellen Stand, Komma, als Protokoll, Komma, in ein Diktiergerät und spielt dies bei Bedarf auch mehrmals wieder ab, Komma, schließlich muß das Protokoll ja stimmen. Punkt. Absatz.
Ich fand den Besuch, Komma, obleich er länger dauerte als erwartet, Komma, sehr bereichernd und interessant. Punkt.
Und nun noch Teil einhundertundvierunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
23.01.2005, elf Uhr nachts, -5°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 26.01.2006 um 16:52:07 Uhr