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Einträge aus der Kategorie Bibel

interessante Bibelsprüche

Machuca, Jesus und die Jubiläen

Mitte letzter Woche bin ich bei LLLondon Leben über folgenden Spruch gestolpert:
"Und weil es wert ist, immer, immer mit der Kamera unterwegs zu sein. Because you never know." - so seh ich das auch, obwohl ich nicht mehr soviel Bildmaterial erknipse wie noch vor ein paar Jahren.

DVD MachucaTrotz dieses Spruches geht es fotolos weiter, doch nicht ganz bildlos, nur eben nicht mit selbst gemachten. Denn am Sonntagabend hab ich mal wieder mit ein paar Leuten von kubik einen Film angeschaut - er hieß "IMDBMachuca, mein Freund" (siehe auch den Wikipedia-Linkkurzen Artikel in der englischen Wikipedia oder auch direkt die offizielle Seite von Machuca).

Gonzalo InfanteHauptperson ist der Junge Gonzalo Infante, gespielt von Matias Quer, der mehrere neue Mitschüler, unter anderem Pedra Machuca, gespielt von Ariel Mateluna, bekommt. Das Besondere an dieser Tatsache ist, daß Gonzalo zu den Privilegierten seines Landes zählt und "Peter" zu den Ärmsten. Derjenige, der dafür gesorgt hat, daß zumindest auch ein paar dieser in sehr einfachen Verhältnissen lebenden Jungen die Privatschule besuchen dürfen ist Father McEnroe, gespielt von Ernesto Malbran. Die neuen Mitschüler passen natürlich nicht ins Bild und haben mit ihren Mitschülern zu kämpfen. Doch das ist nur ein Teil des Films.
Denn mit Silvana, gespielt von Manuela Martelli, kommt auch noch ein Mädchen ins Spiel, das zugleich Hauptdarstellerin einer der dramatischsten und traurigsten Szenen des Films ist.

Gonzalo und Pedro auf dem FahrradAuffällig ist, daß eigentlich kein einziger bekannter Schauspieler mit von der Partie ist, was dem Film allerdings nicht schadet. Der Film steckt voller Spannungen - in der Familie, zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, zwischen arm und reich, zwischen Mut und "Feigheit" und auch zwischen Jungen und Mädchen. Und der Film ist auch ein trauriger und krasser Film. Für mich, als jemanden der in Wikipedia-LinkBaden-Württemberg in Wikipedia-LinkDeutschland im Wikipedia-LinkJahr 2005 lebt, sind die im Film beschriebenen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse relativ weit weg - doch vieles aus dem Film regt zum Nachdenken an, definitiv ein empfehlenswerter Streifen.


Am Montagmittag durfte ich dann meine erste kubik-Wikipedia-LinkTaufe miterleben, um danach gemütlich von der Günther-Klotz-Anlage bis ins kubik-Café am Durlacher Tor zu laufen. Nach rund einer Stunde bin ich dann auch noch pünktlich zu WortSport dort angekommen. Ich hätte ja auch mit der Bahn fahren können, aber irgendwie war mir danach, mal durch die Stadt zu laufen. Wir haben uns dieses Mal über Philipper 2,1-11 unterhalten, sind aber nur bis Vers 8 gekommen. Simon, der Praktikant, hatte sich auf den Abend vorbereitet. Der Text ist interessant und lehrreich, so daß es auf jeden Fall nicht schaden kann, ihn mal wieder zu lesen.
Was ich mir aufgeschrieben habe ist, daß wir den richtigen Weg zwischen Wikipedia-LinkEgoismus und völliger Wikipedia-LinkSelbstaufgabe finden müssen. Auch Wikipedia-LinkJesus hat sich immer wieder Zeit für sich selbst genommen, sich zurückgezogen. Wir kamen im Gespräch auch auf das Thema Wikipedia-LinkErmahnung. Zum einen ist es wichtig, wie wir andere ermahnen, zum anderen aber auch, wie wir uns ermahnen lassen, Stichwort Wikipedia-LinkKritikfähigkeit.
Letzlich sollten wir uns Jesus als Vorbild nehmen, für alles, was wir tun (jetzt mußte ich grad kurz an diese Wikipedia-LinkWWJD-Bändchen denken - vor langer langer Zeit hatte ich auch mal so eines).


Nach WortSport habe ich dann noch die erfreuliche Nachricht gelesen, daß ich meine Klausur "Technische Informatik 2" bestanden habe, also hat es sich doch gelohnt, daß ich das Buch von Herrn Brinkschulte gelesen habe.


Googles siebtes GeburtstagslogoAußerdem jähren sich in den letzten Wochen einige Unternehmen. Nach Opera Anfang September (10 Jahre), Microsoft Mitte September (30 Jahre) gestern auch Google (7 Jahre), siehe auch Google Blog: We wanted something special for our birthday ....

Außerdem heute noch die Teile sechzig und einundsechzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
26.09.2005, zehn nach null Uhr, 19°C
27.09.2005, kurz vor zwanzig vor null Uhr, 18°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 28.09.2005 um 03:30:41 Uhr

Christus in uns und Paulus auf Reisen

So, bevor ich nachher zum SELF-Treffen nach Bochum aufbreche ein bißchen was zum Gottesdienst letzten Sonntag.
Seit längerem war ich mal wieder im CZW und zu meiner Überraschung predigte Bernd Ellwanger.
Kurz zusammengefaßt ging es um "Christus in uns", siehe auch Kolosser 1,26-27 oder auch Johannes 14,15-17.
Ein interessanter Satz war noch folgender: "Diejenigen, die Gott nicht in sich haben, suchen ihn in sich. Diejenigen, die Gott in sich haben (also die Christen) suchen ihn überall ..." - inwiefern das zutrifft, darüber kann man sich natürlich streiten, aber ganz falsch ist er meiner Ansicht nach auch nicht.
Nun noch ein letzter Satz aus der Predigt: Wenn man ein Problem immer anschaut wächst es, und aus einem Maulswurfshügen wird das Matterhorn.
Das kann sich jeder mal selbst überlegen, wie er das sieht.

Ich will noch kurz auf einen weiteren Text hinweisen, mit dem wir uns am Mittwoch im Modul beschäftigt haben, nämlich Apostelgeschichte 27,9-44.
Am Besten mal selbst durchlesen und sich Gedanken machen. In dem Text steckt wirklich viel drin.
Vielleicht schreib ich mal noch mehr dazu, aber jetzt hab ich keine Zeit mehr dafür, weil ich gleich los muß.


Jetzt noch die Teile vierundvierzig und fünfundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.08.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 23°C
18.08.2005, zwanzig vor null Uhr nachts, 24°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 19.08.2005 um 12:36:54 Uhr

Vertrauen und ein Schlüssel

Gestern Abend war in WortSport die "Tugend der drei Wochen" das Thema, nämlich "Vertrauen". Daniel und Tonio hatten sich im Vorfeld ein paar Gedanken gemacht, auch weil sie am Freitag einen Gottesdienst zu dem Thema machen werden.

Wir haben erstmal zusammengetragen, was uns zu "Wikipedia-LinkVertrauen" so einfällt:


Außerdem hat Vertrauen meist etwas mit Wikipedia-LinkBeziehung zu tun. Da fiel mir ein, daß ich mal an eine Freundin eine Mail zum Thema "Was ist wichtig in einer Beziehung?" geschrieben habe. Naja, dazu schreibe ich nachher vielleicht noch was, wenn ich Teile meiner Mail vielleicht Wikipedia-Linkrecycle ... mal sehen. Aber erst geht es noch um WortSport.

Wir haben uns auch überlegt, daß man zum einen auf Wikipedia-LinkDinge bzw. Gegenstände, auf Wikipedia-LinkMenschen und natürlich auf Wikipedia-LinkGott vertrauen kann. Passend zum Vertrauen auf Gott fiel mir die Jahreslosung von 1991 aus Jesaja 40,31 ein: "Die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft." (mich wundert wirklich, daß ich mich noch daran erinnern konnte - ich wußte zwar weder Jahr noch Stelle, aber das läßt sich ja rausfinden, wenn man den Text weiß).

Daniel merkte an, daß im Wikipedia-LinkGriechischen für Vertrauen und Glaube das gleiche Wort (pistis) verwendet würde. Auch interessant.

Eine Frage die im Laufe des Abends auftauchte war: Kann man sich Vertrauen verdienen? - Nicht direkt, aber man kann zumindest ein vertrauenswertes Leben leben.

Zum Thema Werke und Vertrauen haben wir uns folgende Stellen einmal angeschaut: Galater 5,22-23, Lukas 17,7-10 und Lukas 13,6-7.
Wir haben uns auch ein wenig das Leben Wikipedia-LinkAbrams in Genesis 15 angeschaut und gemerkt, daß auch bei ihm, der ja als Vorbild im Glauben und Vertrauen bezeichnet wird, nicht alles immer so ganz klar war.

Zu guter Letzt haben wir uns noch ein wenig mit der Wikipedia-LinkHure Rahab aus Josua 2 befaßt. Auch sie hat sich auf das Wort der Kundschafter verlassen, ihnen vertraut. Warum die Kundschafter ausgerechnet in das Haus einer Hure gegangen sind konnten wir nicht abschließend klären, ein Argument wäre natürlich die zur Flucht geographisch gesehen günstige Lage ...

Ich hab mir auch noch Johannes 2,21-26 aufgeschrieben, ohne mir was dazuzuschreiben, aber egal. Lesen kann ja jeder selber, zumindest jeder, der den Rest hier lesen kann.


Später am Abend nach WortSport war ich dann noch mit zwei Freunden in der Sneak, wo "IMDBDer verbotene Schlüssel" gezeigt wurde. Mir hat der Film nicht gefallen, so blöder okkulter Wikipedia-LinkHoodoo-Zauber - nein, diesen Film muß man nicht gesehen haben.


Außerdem noch Teil vierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
02.08.2005, kurz nach zehn nach ein Uhr nachts, 22°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 02.08.2005 um 22:00:23 Uhr

WortSport: Vater unser, Teil 2

Am Montag in WortSport ging es mit Daniel nocheinmal ums "Vater unser. Wir haben also erstmal Matthäus 6,9-15 gelesen.

Dabei gingen wir zum Beispiel dem Satz "Dein Name werde geheiligt." ein wenig nach. Das hört sich doch irgendwie abstrakt an, doch das ist es nicht. Es geht darum, daß "Gottes Name" durch mein Leben geheiligt werde, also vielleicht am einfachsten, daß man ihn in meinem Leben erkennen kann.

Irgendwie kamen wir dann noch bei "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Matthäus 6,33), Matthäus 7,21-23, "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist." Psalm 51,12 und dem Schalksknecht (Matthäus 18,21-35) vorbei.

Über jede dieser Stellen könnte man viel schreiben. Könnte ;)

Zu guter Letzt noch Teil sechsunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.07.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 22°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 29.07.2005 um 04:53:13 Uhr

WortSport: Versuchung bzw. Prüfung

Wer hier regelmäßig mitliest wird wohl wissen, daß Montag WortSport-Tag ist. Deswegen auch heute kurz was dazu.

Heute ging es mit Daniel um das Thema Versuchung/Prüfung.

Als Einstieg nahm Daniel das Vater unser, insbesondere "Und führe uns nicht in Versuchung [...]".
Wir unterhielten uns darüber, was Versuchung eigentlich ist. Vieles kann Versuchung sein, aber eigentlich weiß man bei Versuchungen immer, welche Entscheidung richtig wäre - aber trotzdem trifft man sie nicht immer.

Wir haben dann den Text über Jesu Versuchung in Lukas 4,1-15 (siehe auch Matthäus 4,1-11) und 1. Korinther 10,13 gelesen.

Wir kamen auf die Frage, ob Gott bei Versuchungen aktiv oder passiv ist?
Dazu lasen wir 5. Mose 8,2-5. Dabei sind uns dann vier Dinge aufgefallen, die Gott mit dieser Aktion bezweckte: Er demütigte sein Volk - was nichts mit unterdrücken zu tun hat, sondern lediglich damit die Positionen klar zu machen. Gott ist nunmal Gott, und wir sind "nur" Menschen. Dann wollte Gott die Herzenshaltung seines Volkes erkennen. Weiter wollte Gott zeigen, daß er sie versorgt. Außerdem wollte er sein Volk noch erziehen.

Wir haben uns überlegt, ob man dieses "Prinzip Gottes" bei der Verführung seines Volkes auch auf andere, beispielsweise Jesu Verführung, anwenden könnte.

Schließlich lasen wir noch Hebräer 4,14-16 und Jakobus 1,2-15.

Letztlich bleibt noch zu erwähnen, daß für Prüfung und Versuchung im Griechischen das gleiche Wort verwendet wird, so daß man diese beiden in diesem Zusammenhang nicht so genau auseinanderhalten kann, wobei sich Prüfung für uns im Allgemeinen positiver anhört als Versuchung und destandene Prüfungen bzw. Versuchungen bringen uns meist voran.

Soviel von mir mal dazu.

Kommentare: 0. Geschrieben am 05.07.2005 um 01:39:05 Uhr

WortSport: Lebensziele

Gestern hatte Julia, Daniels Frau, einige Texte, die mehr oder weniger an das Thema des Gottesdienstes am Freitag anknüpften rausgesucht.

Was ist das Ziel in meinem Leben? war die Leitfrage des Abends.

Ausgehend von Apostelgeschichte 9,1f und Apostelgeschichte 8,3 beschäftigten wir uns mit Wikipedia-LinkPaulus.

Vor allem jedoch hangelten wir uns an Philipper 3,4-21 entlang. Dabei kamen wir auf die Geschichte mit dem Acker bzw. der Perle oder auch Römer 10,4.

Dann stellten wir uns die Frage ob wir denn auch dieses "tiefe" Ziel des Paulus haben?
In diesem Zusammenhang streiften wir noch Epheser 1,4, Hebräer 12,1 und 1. Korinther 9,24-27.

Ich hab mir notiert, daß wir an dem, was wir schon haben festhalten und vor allem nicht auf halbem Weg stehenbleiben sollen.
Außerdem sollten wir versuchen so zu leben, daß wir, wie Paulus, anderen sagen können, daß sie uns als Wikipedia-LinkVorbild nehmen sollen. Eine mutige, vielleicht auch provozierende Aussage - aber eigentlich eine logische Konsequenz, wenn man selbst als Christ Jesu Vorbild nacheifert.

So, fast vergessen, Teil zwanzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
20.06.2005, zwanzig vor null Uhr, 29°C

Und zur Information noch meine aktuelle Zimmertemperatur:
21.06.2005, kurz nach acht Uhr abends, 31,5°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 21.06.2005 um 19:58:51 Uhr

WortSport: Genügsamkeit und Raucher in der Bahn

Gestern Abend war ich auch wieder bei kubik bei WortSport.

Thema war, wie auch am Freitag im Gottesdienst die "Tugend der drei Wochen" Genügsamkeit.
Überschrieben hat Daniel den Abend gestern mit dem Titel Der Reiche und das Nadelöhr.

Passend dazu fingen wir bei der Geschichte vom Reichen Jüngling (Matthäus 19,16-26) an.

Nach einigem Austausch gingen wir dann irgendwann zu Lukas 16,10-31 weiter.

Unter anderem wird uns bewusst, daß Eigentum verpflichtet. Daniel zeigte, daß diese Aussage sich auch in unserem Grundgesetz findet (Artikel 14, II GG).
Daniel schrieb dazu: "Interessant ist in diesem Zusammenhang über unsere Gesellschaft nach zu denken, und uns zu fragen, in wiefern das an unserem Leben sichtbar wird."
Dem kann ich eigentlich nur zustimmen.

Weiter ging es dann mit 5. Mose 15,1-11 und Matthöus 6,19-34.


Auf der Heimfahrt durfte ich mich in der S5 dann noch mit einem rauchenden betrunkenen Fahrgast auseinandersetzen. Naja, "durfte", ich hab es ja aus eigenem Antrieb gemacht, aber ich kann es einfach nicht brauchen wenn irgendjemand meint in der Bahn rauchen zu müssen, wenn groß und deutlich ein Rauchverbot aushängt.
Nach einer kurzen Weile ließ er sich jedoch davon überzeugen, daß sein Verhalten offensichtlich nicht ganz in Ordnung ist, seine Kippe warf er dann halt irgendwo hin.
Nunja, wenigstens hat er aufgehört zu rauchen.

Übrigens noch Teil fünfzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
07.06.2005, zehn nach null Uhr morgens, 15 °C

Kommentare: 0. Geschrieben am 07.06.2005 um 18:28:40 Uhr

WortSport: Hoffnung

Das Thema von WortSport am gestrigen Montagabend war schlicht und einfach Hoffnung.

Erstmal ein paar Bibelstellen:

Römer 8,24

"Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?"

Römer 5,4f

"[...] Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist."

Sprüche 23,18

"[...] denn das Ende kommt noch und dann wird deine Hoffnung nicht zuschanden."

1. Thessalonicher 5,8

"Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil."

1. Johannes 3,2f

"Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist."

1. Korinther 13,13

"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

Hebräer 11,1f

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen."

Hebräer 10,23

"Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat."

Irgendwie kamen wir darauf, daß ein Anker auch als Symbol für Wikipedia-LinkHoffnung steht.

Ausgehend von 1. Korinther 13,13 mit Hilfe unter anderem der Hebräerstellen haben wir versucht Glaube gegen Hoffnung abzugrenzen. Letztlich sind wir wie folgt verblieben:
Hoffnung: konkret auf einen "Gegenstand" oder Zeitpunkt oder ähnliches gerichtet, endet bei Erfüllung.
Glaube: auf das "Ganze" ausgerichtet, geht mehr in Richtung Beziehung und Vertrauen.

Wer andere Ideen dazu hat, kann diese ja in Form eines Kommentars äußern ... aber ich frage mich: ist es eigentlich wichtig, sich darüber viele Gedanken zu machen?


Übrigens noch Teil elf meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.05.2005, zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 15 °C

Als besondere Zusatzinformation:
Zimmertemperatur am 31.05.2005 um viertel zehn Uhr abends: 24,0 °C.

Kommentare: 0. Geschrieben am 31.05.2005 um 21:15:19 Uhr

Das Bibelblog

Dem einen oder anderen ist es vielleicht schon bei den "ich lese"-Links aufgefallen oder ist in einem Beitrag, in dem ich es kurz erwähnt habe schon einmal darauf aufmerksam gemacht geworden.

Es geht um das Bibelblog. Unter www.Bibelblog.de gibt es täglich eine Portion Bibel mit Kommentar.

Hintergründiges zum Bibelblog


Ins Leben gerufen hat das ganze Ende März der 26jährige Matthias Brender, der ursprünglich aus Giengen bei Ulm kommt und inzwischen in Hamburg im Marketingbereich arbeitet.

Das Bibelblog ist eine rein private Initiative.
Seine Motivation ist ein Ort zu schaffen, an dem man täglich "zusammen" in der Bibel lesen und darüber reden kann.

Als Einstieg sind die ersten Beiträge vielleicht ganz hilfreich, um ein wenig mehr über das Projekt zu erfahren. Wer alles, was bisher geschrieben wurde, nachlesen will kann das natürlich gern tun, aber ich persönlich bin einfach irgendwann mal eingestiegen und lese seit dem täglich mit.

Bisher schreibt Matthias fast alle Beiträge selbst, nur freitags schreibt Jörg Lukas Hapke, der gerade seinen Theologie-Master in Glasgow macht.

Kommentare: 0. Geschrieben am 30.05.2005 um 12:58:20 Uhr

WortSport: Sprachengebet

Heute bzw. gestern ging es in WortSport um das Thema Wikipedia-LinkSprachenegbet.

Folgende Stellen haben wir uns dazu angeschaut:

Römer 8,26

Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.

Das selbe seufzen wird auch in Markus 7,34 benutzt:
"[Jesus] sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf!"

1. Korinther 12,1-3

Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit lassen. Ihr wisst: als ihr Heiden wart, zog es euch mit Macht zu den stummen Götzen. Darum tue ich euch kund, dass niemand Jesus verflucht, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesus den Herrn nennen außer durch den Heiligen Geist.

Römer 8,18-23

Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.

1. Korinther 14,1-2

Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede! Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von Geheimnissen.

1. Korinther 14,4

Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde.

Jesaja 28,10

» [...] Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig!«

1. Korinther 14,28

Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott.

1. Korinther 13,8

Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

Wer sich dafür interessiert, liest sich am besten mal die Stellen durch und auch die Verse drumrum, weil die oben angeführten Teilweise ja im Zusammenhang erst richtig zu verstehen sind. Natürlich gibt es auch noch viele weitere interessante Stellen in der Bibel, aber uns haben die paar gestern schon gereicht.

Kommentare: 0. Geschrieben am 17.05.2005 um 02:18:42 Uhr

Once there was a blog roll. Was.