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Einträge aus der Kategorie Bibel

interessante Bibelsprüche

lux mundi et Opera

Nachdem es letzten Freitag im Gottesdienst um Licht / Finsternis ging dachte ich mir, es wäre ganz gut das Thema am Montag bei WortSport nocheinmal aufzugreifen, zumal ich selbst letzten Freitag ja garnicht in diesem Gottesdienst war.

Zur Vorbereitung habe ich mir also Matthäus 5,13-16 durchgelesen, und als ich dann noch einige Stellen zu "Licht" suchen wollte, da hab ich mal wieder bei meiner Bibel im Netz vorbeigeschaut, die übrigens wirklich etwas kann (nur leider kann man nicht in mehreren Fenstern parallel arbeiten, das nervt, aber ansonsten find ich das Angebot sehr gut, auch die Auswahl an Bibelübersetzungen finde ich brauchbar, sogar die Wikipedia-LinkVulgata ist dabei ;)! Und dort bin ich dann zum ersten mal in meinem Leben über die "neue Bibelübersetzung" Neues Leben gestolpert, deren Vorbild wohl die Wikipedia-LinkNew Living Translation ist, die ich mir schon vor drei Jahren in meinem USA-Urlaub gekauft habe.
Kann mir irgendjemand sagen, ob diese "Übersetzung" was taugt? Mein erster Eindruck ist eigentlich nicht schlecht, aber da ich bislang nichts von ihr gehört habe weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll.

Und weil Deutsch ja jeder kann hier mal was für die "Latinophilen" unter den Mitlesern hier:
"(13) vos estis sal terrae quod si sal evanuerit in quo sallietur ad nihilum valet ultra nisi ut mittatur foras et conculcetur ab hominibus
(14) vos estis lux mundi non potest civitas abscondi supra montem posita (15) neque accendunt lucernam et ponunt eam sub modio sed super candelabrum ut luceat omnibus qui in domo sunt
(16) sic luceat lux vestra coram hominibus ut videant vestra bona Oopera et glorificent Patrem vestrum qui in caelis est
"

Eigentlich ganz einfach, wenn man den deutschen Text sowieso der Spur nach kennt ...


Und jetzt noch die Teile einhundertunddreiundachtzig und einhundertundvierundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.06.2006, kurz vor vier Uhr mittags, 36°C
19.06.2006, dreiviertel elf Uhr abends, 21°C

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 23.06.2006 um 01:02:03 Uhr

Nicht ergriffen aber kalt

Nun sind seit Anfang März auch schon wieder über vier Wochen vergangen, aber zumindest die Temperaturserie will ich auch über diesen Zeitraum fortsetzen, so daß ich eben jetzt lauter alten Quark schreibe, der keinen Menschen interessiert, aber es wird ja auch keiner gezwungen das zu lesen ;)

Nun kurz ein Bibelspruch zu einem Kubik Gottesdienst Anfang März, da habe ich mir nämlich Philipper 3,12ff notiert: "Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus."
Diese Stelle kennt man natürlich, schon oft gehört, und trotzdem finde ich sie immer wieder lesenswert.

Und auf dem Heimweg von eben diesem Gottesdienst lag noch Schnee - und das schreib ich jetzt, wo es zumindest hier so langsam wärmer wird ...

Und jetzt noch Teil einhundertundsiebenundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
03.03.2006, zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 0°C

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 13.04.2006 um 13:19:46 Uhr

Mandelbaum oder Wacholderzweig?

In WortSport ging es um Jeremia 1 (siehe auch Wikipedia-LinkBuch Jeremia). Daniel erzählte uns zuerst ein wenig allgemeines und dann las jeder für sich erstmal das ganze Kapitel langsam durch.

Diesen Montag war es in WortSport so lustig, wie lange nicht mehr, vor allem auch Dank tautokoJohannes, der neben Wikipedia-LinkWeb 2.0 auch Walisch kann. Das war wahrlich großer Sport.

Doch auch das Wort kam nicht zu kurz, so waren zumindest Johannes und ich uns einig, daß die Wikipedia-LinkGute Nachricht das Wortspiel aus den Versen 11 und 12 ziemlich bescheiden "übersetzt" hat. Es ist ja schön, wenn im Hebräischen der Wikipedia-LinkMandelbaum (schaked) mit "wachend sein" (schoked) ein nettes Wortspiel ergibt, aber wie in aller Welt kommt man auf die Idee, daß "Wikipedia-LinkWacholderzweig" und "ich wache" irgendwie zusammenpassen? Bei aller Liebe, aber dieser Versuch das Wortspiel zu übernehmen ging leider meiner Ansicht nach total in die Hose, da sind ja meine Wortspiele noch besser!
(aus Interesse hab ich jetzt noch neben meinen deutschen auch noch in meinen englischen Übersetzungen nachgeschaut, und überall steht der Mandelbaum - und das ist auch gut so, finde ich.)


Und nun noch Teil einhundertundsiebenunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.01.2006, elf Uhr nachts, -1 - -2°C

Bibel .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 01.02.2006 um 02:52:50 Uhr

Ein Mormone und ich

Gestern bzw. vorgestern wollte ich eigentlich abends, nachdem ich so gegen sechs von der Uni heimgekommen wäre, noch ein wenig putzen. Doch leider kam mir auf dem Weg zur Bahn ein Wikipedia-LinkMormone in die Quere und wollte sich mit mir unterhalten. Er meinte, es würde wohl etwa zwanzig Minuten dauern. Naja, die Zeit hätte ich zwar mit putzen verbringen sollen, aber auf der anderen Seite trifft man nicht jeden Tag einen freilaufenden Mormonen aus Amerika.
Also ließ ich mich auf ein Gespräch ein. Erst wollten wir irgendwo reinsitzen, doch nach wenigen Metern meinte der werte Herr Mormone, daß er noch auf seinen Kumpan warten wolle - letzten Endes blieben wir die ganze Zeit mitten auf dem Ehrenhof stehen.
Nun, aus den geplanten zwanzig Minuten wurde etwa eine Stunde und zwanzig Minuten, und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Aber die hitzige Diskussion hielt uns wahrscheinlich warm.

Ich fand es aber interessant, daß er mir am Ende "mein Heil" nicht absprechen wollte, sondern lieber sagte "ich sage nichts". Insgesamt war er recht kooperativ, auch wenn ich seine Ansichten teilweise wortgewaltig kritisierte. Auch seine Relativierungen, die eigentlich garnichts relativierten deckte ich auf.

Mir hat das Gespräch gefallen, vor allem weil er sich gegen Ende zu Antworten hinreißen ließ, die er so wahrscheinlich nicht geben dürfte. Er erkannte auch meine Fangfrage, welches Buch für ihn denn nun wichtiger sei und redete gekonnt drum herum. Doch damit ließ ich mich nicht abspeisen, aber eine eindeutige Antwort war ihm kaum zu entlocken - er tendierte aber stellenweise zum Buch Mormon, was mir natürlich wieder einen Angriffspunkt bot, denn irgendein Buch höher als die Bibel zu stellen sollte nur schwer mit der Bibel vereinbar sein.

Unterm Strich aber ein gutes und wahrscheinlich auch für beide Seiten horzonterweiterndes Gespräch, jetzt weiß ich wenigstens ein bißchen mehr über die Mormonen bescheid und eine Ausgabe dieses Buchs habe ich nun auch rumliegen, falls sich jemand das mal ausliehen will, einfach melden. Irgendwann will ich selbst auch mal hineinschauen, aber das mache ich, wenn ich mal sonst nichts Besseres zu tun habe.
Wie schon kurz erwähnt, sein Schlußsatz war geradezu versöhnend, während ich ihm freundlich riet, besser mehr in der Bibel und weniger im Buch Mormon zu lesen ... ich wage zu behaupten, daß er nicht damit gerechnet hatte, daß ich ihm die Gesprächsführung abnehmen würde, aber ich bin mir sicher, daß er an manchen Stellen ins Nachdenken kam, denn ab und zu fiel ihm nicht mehr ein, was er sagen sollte.
Im Verlauf des Gesprächs habe ich ihm nebenbei auch erzählt, daß mein Zeuge nicht mehr kommen würde ... schade eigentlich ... oder auch nicht. Solche Gespräche kosten eben auch immer Zeit.

Und nun noch Teil einhundertundsechsunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.01.2006, zehn nach sieben Uhr abends, 0°C

Bibel .. linken .. kommentieren (4) .. von Götz Bürkle am 01.02.2006 um 02:15:49 Uhr

Mit Dreck werfen

Beim letzten kubik Gottesdienst, auf dessen Heimweg ich so einiges erlebte, ging es um, kurz gesagt, Wikipedia-LinkDreck. Die Tische waren mit weißem Papier abgedeckt und in der Mitte stand jeweils eine Schale mit Erde. Sofort als ich zur Tür reingekommen war wurde ich gebeten, mich auf den Sessel zu setzen, um ein Bild von mir zu machen. Diese Bilder wurden dann während des Gottesdienstes an die Wand geworfen. Doch zuerst wurde ein kurzer Film gezeigt. Eine gewöhnliche Situation, ein paar Freunde sitzen zusammen und trinken Wikipedia-LinkKaffee. Nun, man sah im Film nie die Personen (man erkannte sie zwar trotzdem, aber darum geht es ja garnicht), sondern immer nur Teile, meist das, was auf dem Tisch geschah. Das Interessante waren aber die Unterhaltungen, denn da wurde immer mal wieder "mit Dreck auf jemanden geworfen".
Im Anschluß an den Film wurde die biblische Grundlage des Themas gelesen, nämlich der Text aus Jakobus 3,2-12, den es sich zu lesen lohnt.
Danach sollte sich jeder seine Gedanken machen, wann er jemanden mit Dreck beworfen hat. Während dieser Zeit wurden die Bilder, die am Anfang von jedem gemacht worden waren, nach vorn projiziert und jemand las verschiedene Aussagen, Ausschnitte aus Wikipedia-LinkGesprächen, die jeder von uns schon mitgehört oder geführt hat. In jedem Satz wurde "Dreck geworfen". Wenn man sich nun bewußt wurde, auch mit Dreck geworfen zu haben, konnte man seine Hände mit dem Dreck aus den Schalen schmutzig machen.
Um dieses "Dreckwerfen" noch eindrücklicher zu machen zog sich Daniel einen weißen Google-LinkOverall aus Stoff oder Papier an. Wer wollte, konnte Daniel nun mit Dreck beschmieren. Nach "getaner Arbeit" gab es die Möglichkeit zum Hände waschen, um sich von dem ganzen Schmutz wieder zu trennen.

Und, wohlgemerkt es war nicht mit den Machern des Hochzeitsgottesdienstes letzte Woche abgesprochen, wurden noch kleine Behälter mit Wikipedia-LinkErde und Wikipedia-LinkWeizensamen verteilt, so daß jeder etwas mitnehmen konnte. Sehr schön.

Update:
Daniel hat einen umfangreicheren und viel detaillierteren Bericht geschrieben: Gottesdienst: Worte.
Wen also mehr interessiert, der lese dort nach.

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 22.01.2006 um 19:20:08 Uhr

Lebensweisheiten

Lebensweisheiten: Vorbilder - Geh hin zur Ameise ... Spr. 6,6Zum Jahreswechsel habe ich es endlich wieder einmal geschafft, eine kleine Animation zu bauen.

Ich habe sie unter das Thema Jesus4everLebensweisheiten gestellt. In der Animation habe ich einige Bibelverse aus dem Buch der Sprüche ausgewählt und versucht mit Grafiken aus den Jungscharleiter-Heften, die von Jörg Peter gezeichnet wurden, diese Sprüche zu illustrieren. Wen dies interessiert, der folge dem Verweis oben.

Außerdem noch die Jahreslosung 2006:
Gott spricht:
Ich lasse Dich nicht fallen
und verlasse Dich nicht.

(Die Bibel - Josua 1 Vers 5)


Und allen, die mein letztes "Weihnachtsflash" aus dem Jahr 2003 noch nicht kennen, sei auch das Jesus4everZwiegespräch an der Krippe ans Herz gelegt. Dies ist die Illustration eines fiktiven Dialogs eines kleinen Jungen mit dem Jeuskind an einer Holzkrippe im Wohnzimmer.

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 15.01.2006 um 20:16:46 Uhr

Kerzenschein und unsere Taten

LeereNachdem ich es im letzten Jahr leider nicht geschafft hatte wollte ich es wenigstens in diesem hinbekommen. Deswegen habe ich mir kurz nach dem zweiten Advent, nachdem ich es schon wieder zwei Wochen lang immer wieder vergessen hatte, endlich einen kleinen Wikipedia-LinkAdventskranz gebaut. Zugegeben, "gebaut" ist ein klein wenig übertrieben, aber zumindest hab ich die Teile eigenhändig eingekauft, ausgepackt und aufeinander gestellt.

RohmaterialDas Rohmaterial hab ich günstig beim Supermarkt meines Vertrauensum die Ecke erstanden.

Ein kleines Brettchen von Kesper und drei bunte Kerzen von der Gebr. Müller Kerzenfabrik AG.

der AdventskranzAls ich die einzelnen Teile ausgepackt hatte mußte ich nur noch die Kerzen irgendwie auf dem runden Brettchen verteilen, und schon war mein schlichter, aber schöner, Adventskranz fertig.

Man könnte sich fragen: Warum braucht man überhaupt einen Adventskranz? Und wenn schon, warum dann nicht einen "richtigen"?

3 Kerzen brennenDie Antwort ist: deswegen!

Mir gefällt es, morgens beim Frühstück ein paar Kerzen anzünden zu können, die brennenden Kerzen zu riechen und so in den Tag zu starten. Das gehört irgendwie dazu, in der Adventszeit.

3 Kerzen von obenDieses angenehme, warme Flackern ist einfach wunderbar anzuschauen.

Auch wenn ich morgens meistens nicht wirklich viel Zeit habe, oder manchmal auch garnicht zum Frühstücken komme, der Kerzenschein ist einfach fein, wenn er denn scheint.

2 Kerzen angezündetDem aufmerksamen Leser dürfte auch nicht entgangen sein, daß ich oben etwas von "zweitem Advent" geschrieben habe, auf den letzten beiden Bildern aber drei Kerzen brennen. Ich hab da beim "aufbauen" gar nicht dran gedacht, sondern einfach gleichmal, zum Test, alle Kerzen angezündet.

Des Weiteren könnte den aufmerksamen Leser wundern, warum ich nur drei Kerzen gekauft habe. Doch auch hierauf habe ich eine Antwort: Ich habe leider keine dritte Farbe gefunden, die mir gefallen hat. Also, ich weiß schon, welche Farbe es sein soll, ich muß nur noch eine schöne Kerze finden, und im erwähnten Supermarkt gab es eben keine. Die Frage nach der Farbe spar ich mir, ist doch klar: grün. Und, warum die Grüne erst am vierten Advent gebraucht wird ist auch klar: Die Hoffnung stirbt zuletzt ... ;)


So, jetzt hab ich erstmal genug über Adventskram geschrieben, nun geht es wieder um wirklich wichtiges, nämlich die Bibel! Am Montag vor einer Woche beschäftigten wir uns in WortSport mit dem Thema Verhalten. Zusammen mit Daniel lasen wir Jakobus 2,14-26. Wikipedia-LinkDort schreibt Wikipedia-LinkJakobus einige Verse, die manche Christen als Provokation ansehen. Bei genauerer Betrachtung kann man aber zu dem Schluß kommen, daß es in Wirklichkeit kein Widerspruch zu dem ist, was an anderen Stellen in der Bibel steht.
In unserem Gespräch kamen wir auch noch bei Matthäus 7,15-23, Epheser 2,8-10 und 5. Mose 15,7-8 vorbei.

So lange, wie an diesem Montag, sind wir bisher selten zusammengesessen. Wir haben uns nicht die ganze Zeit nur über "unser Thema" ausgetauscht, aber fast, denn unser Verhalten, unsere Taten, ist nicht nur das, was man von außen sieht, sondern auch das, was wir den ganzen Tag tun. Und es kann nie schaden, sich mal Gedanken darüber zu machen, was man eigentlich macht und was man vielleicht auch nicht macht.

Bibel .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 15.12.2005 um 02:54:24 Uhr

Safari in WortSport, sprachlos und mein Name

Am Montag in WortSport haben wir zu Beginn Psalm 112 gelesen. Jeder für sich, langsam, um den Text auf sich wirken zu lassen.
Danach überlegten wir uns gemeinsam, was der Psalm mit unserem Thema "Reichtum & Besitz" zu tun haben könnte. Um richtig in unsern Thema einzusteigen lasen wir dann zusammen Lukas 12,13-24. In unserer Diskussion kamen wir dann auch noch auf Artikel 14 des Grundgesetzes, in dem steht, daß "Eigentum verpflichtet".

Leider kamen wir nicht ganz durch mit dem Text, aber wir haben es immerhin bis zur Hälfte geschafft - Vers 34 wurde auch so schon kurz angesprochen, und weil mir der gefällt, zitiere ich ihn kurz: "Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein."

Vor WortSport wollte ich eigentlich noch einige Minuten an einem Chat-Termin teilnehmen. Freundlicherweise durfte ich mich dafür an Daniels AppleiBook setzen. Nur leider mochte das iBook wohl das Wikipedia-LinkJava-Applet nicht, so daß ich irgendwann nichts mehr schreiben konnte. Dann habe ich das Fenster geschlossen und wieder geöffnet - zumindest habe ich es versucht, denn der Fensterrahmen öffnete sich zwar, aber dann war Ende Gelände. Da hab ich es doch glatt geschafft Wikipedia-LinkSafari abstürzen zu lassen ...


Irgendwann in den letzten Tagen bin ich bei Björn über den Eintrag "Lies es doch mal ..." gestolpert. Er schreibt dort über den Film "Stolz und Vorurteil". Bei folgendem Satz bin ich kurz ins Grübeln geraten: "Ich spreche hier all die sprachlosen Singles an, die nicht wissen was sie sagen sollen, wenn sie einer schönen Frau gegenüberstehen."
Sollte ich mich hier angesprochen fühlen?
...

Um nicht länger darüber nachzudenken gleich zum nächsten Thema. In einem Mailwechsel mit Michael kamen wir irgendwie auf Namen und ich hab zum Spaß mal nachgeschaut, was Wikipedia zu meinem Vornamen sagt, seht selbst: Wikipedia-LinkGötz.
Besonders gefallen haben mir die Sätze über die Herkunft: "Götz" ist eine Koseform von Gottfried. Das Wort wurde bereits im Mittelhochdeutschen als Koseform für "Gott" ("Götzenbilder") verwendet, seit dem 15. Jahrhundert aber auch im Sinne von "Dummkopf", "Schwächling".
So ist das also ...

Am Ende noch der neue absolute Tiefpunkt, Teil achtundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
14.11.2005, kurz nach halb zwölf Uhr nachts, 2°C

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 16.11.2005 um 10:52:05 Uhr

WortSport mit Abendmahl und Kinderbüchern

Am Montag stand ich auf dem Weg zu WortSport erstmal vor verschlossener Tür. Aber auch ohne Schlüssel haben wir ein Örtchen gefunden, an dem wir zusammen mit Tabea ein wenig über das Wikipedia-LinkAbendmahl gelesen haben.
Als Ausgangstext haben wir 1. Korinther 11,17-34 genommen. Nach mehrmaligem konzentriertem Lesen haben wir den Text zuerst in vier Abschnitte gegliedert. Im ersten wird die Situation in der Gemeinde beschrieben, im zweiten wird das erste Abendmahl kurz beschrieben, im dritten erteilt Paulus Ratschläge und im vierten wird alles schließlich nocheinmal kurz zusammengefaßt.
Wir kamen darauf, daß es hier eigentlich vor allem darum geht rücksichtsvoll zu sein.
Über den Begriff "Gericht" stießen wir noch auf Hebräer 12,6.

Wie wir darauf kamen weiß ich nicht mehr, aber irgendwie haben wir uns die nächsten Minuten über Kinderbücher unterhalten, ganz vorne dabei waren Wikipedia-Linkder Struwwelpeter und Wikipedia-LinkMax und Moritz. Natürlich wurden auch die Wikipedia-LinkPixi-Bücher erwähnt.

Als wir wieder bei unserem eigentlichen Thema waren, kamen wir noch auf 1. Korinther 10,23f: "[...] Alles ist erlaubt, aber nicht alles fördert die Gemeinde. Ihr sollt nicht an euch selbst denken, sondern an die anderen." und auf 1. Korinther 8,12.

Zuletzt haben wir uns noch eine Weile an der Frage aufgehalten, inwiefern man das Abendmahl und das "normale Essen" voneinander trennen sollte, oder ob diese Trennung vielleicht eigentlich garnicht so vorgesehen war, wie sie heute meist praktiziert wird.


Nun noch die Teile neunzig und einundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
07.11.200,5 zwanzig vor vier Uhr mittags, 14°C
07.11.2004, Punkt elf Uhr abends, 9°C

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 13.11.2005 um 11:17:09 Uhr

Tagesrahmen, Busfahrer und mein Drucker

Die letzten zwei Tage war ich um acht in der Früh beim Morgengebet und Abends um zehn bei der bereits erwähnten Gutenachtgeschichte. Irgendwie finde ich es cool, dem Tag mit diesen zwei Veranstaltungen einen "Rahmen" zu geben - auch wenn die Gutenachtgeschichte für mich genau genommen zu früh auf dem Plan steht. Wenn ich allein daheimsitze nehme ich mir meist weder morgens noch abends wirklich "stille Zeit". Ich les mir zwar eigentlich jeden Tag die TageslosungLosungen durch und les auch öfter sonstmal irgendwas in der Bibel, aber oft eben auf der Fahrt zur Uni im Bus und der Bahn - das ist zwar auch gut, so kann ich diese Zeit wenigstens auch "nutzen", aber so ganz optimal find ich es auch nicht, wenn das die einzigen Zeiten am Tag sind, in denen ich mich mit Gott beschäftige.
Da kommt mir die noch bis Freitag laufende 24-7-Woche bei kubik gerade recht - leider kann ich am Donnerstag und Freitag aber nicht mehr zum Morgengebet gehen, weil ich um acht schon an der Uni rumsitzen werde ...

Und wenn ich schon dabei bin: Muß ich mir irgendwie blöd vorkommen, wenn ich an zwei Tagen fast der einzige Zuhörer bei der Gutenachtgeschichte war? - Ich denke nein, denn es kann kaum schaden mal wieder "Nicht wie bei Räubers" zu hören, finde ich. Viele der dort geschilderten Situationen kennt man doch aus dem eigenen Leben, zumindest so ähnlich.

Als ich am Dienstagabend losgefahren bin meinte der Busfahrer an einer Haltestelle, an der zwei Leute standen, nicht anhalten zu müssen. An der Haltestelle danach, die auch schon die Endhaltestelle war, hab ich ihn dann gefragt, ob er die Leute denn nicht gesehen hätte. Er meinte irgendwas, daß die sich ja nicht bewegt hätten und bla, aber ich habe ja selbst gesehen, wie zumindest die eine auf den Bus zu gelaufen ist - was soll sie auch machen, wenn der Bus nichtmal wirklich zum Stehen kommt? Auf jeden Fall hab ich den Busfahrer darauf hingewiesen, und nachdem er es nicht einsehen wollte sagte ich ihm, daß ich mich eben beschweren werde - ich weiß ja an wen ich mich da wenden muß, schließlich habe ich mich schonmal bei dem Verein beschwert und sogar eine Antwort bekommen. Aber irgendwie zögere ich noch - objektiv gesehen müßte ich den Vorfall schon melden, denn wenn ich dort gestanden hätte, wäre ich mit Sicherheit nicht sehr erfreut gewesen, auf der anderen Seite ist der Busfahrer aber auch nur ein Mensch und kann auch mal etwas verpeilen, ich will ihm ja keine größeren Probleme bereiten. Aber wenn ich ihm schon sage, ich würde mich beschweren, sollte ich das auch durchziehen, aber irgendwie kann ich mich bisher nicht so ganz dazu durchringen ... vermutlich werde ich die Sache erstmal vergessen, wenn sowas aber nochmal passiert werde ich mich wirklich beschweren, denn so geht's eigentlich nicht.


Heute gibt es einiges an Text, stelle ich gerade fest, aber um diese öde Textwüste mit Bildern anzureichern fehlt mir jetzt die Zeit, aber ich hab schon zwei, die ich in den nächsten Tagen irgendwo einbauen werde, wenn sie denn etwas geworden sind. Doch zurück zum Text, vor ein bis zwei Tagen bin ich bei Björn über ein Zitat gestolpert, bei dem ich spontan grinsen mußte, außerdem paßt es gut zur aktuellen "Tugend der 3 Wochen", die da lautet Demut, doch nun zum Zitat: "Ich denke das heißt aber nicht, dass wir nicht alles geben sollen, können, dürfen und gut sein, nur beim Besten geht die Demut halt unbemerkt aus dem Zimmer." (siehe Immer der Beste?).


Übrigens war ich gerade mal wieder sehr froh, daß ich mir vor einem knappen halben Jahr einen Drucker gekauft habe, denn vorher hab ich meine aktuellen Vorlesungsfolien ausgedruckt, was durchaus einen nicht zu verachtenden Papierstapel ergab - vor allem wenn man bedenkt, daß die meisten Blätter mit vier Folien pro Seite bedruckt sind und sowieso alle Blätter im Duplexmodus bedruckt wurden.
Aber jetzt hab ich für heute genug über irgendwelches uninteressantes und/oder belangloses Zeugs geschrieben.


Zu guter Letzt noch die Teile dreiundachtzig, vierundachtzig und fünfundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
01.11.2005, zwanzig vor zehn Uhr morgens, 14°C
01.11.2005, zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 12°C
02.11.2005, zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 14°C

Bibel .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 03.11.2005 um 02:33:16 Uhr




zuletzt geändert von Götz Bürkle am 16.04.2008 ..

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