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Einträge aus der Kategorie Glaube
alles rund um meinen Glauben
Wie ist Dein Mix?
So, nach vielen Einträgen bin ich nun endlich wieder auf dem aktuellen Stand und kann mich neuen Themen widmen, von denen ich auch schon genug gesammelt habe. Doch erstmal noch eine kleine Linksammlung zu einem sehr gelungenen Kubik-Gottesdienst vor ein paar Wochen. Ich will selbst nichts dazu schreiben, deswegen lest einfach die Beschreibung von Mark Gottesdienst: Remix, schaut euch danach auch mal Poetry: Dein Herz schlägt diesen Takt an. Ein Bild und natürlich noch mehr Text gibt es bei Daniel unter dem Titel
Gottesdienst: In the Mix und noch mehr Bilder und auch hier wieder einen ausführlichen Text bei Johannes im Text unter der Überschrift
Ein DJ, mein Glaube und unser Mix.
Auf einem "Stromkasten" an einer Bushaltestelle, an der ich mit dem Bus ab und zu vorbeifahre, hab ich nun schon öfter die Adresse "miafarfalla.de" gelesen. Irgendwann hab ich sie mir tatsächlich mal gemerkt, bis ich daheim war und hab dort vorbeigeschaut. Heute hab ich mir die paar Seiten mal durchgelesen (ein paar schöne Bilder gibt es im Fotoalbum), die den Titel Gehe deinen eigenen Weg tragen.
Vermutlich schreibt sie nicht über den Gott, an den ich denke, wenn ich Gott höre. Ich weiß es nicht. Die Texte sind teilweise gut zu lesen und regen zum Nachdenken an. Was ich von der Seite halten soll weiß ich noch nicht, ich hab mir überlegt, ob ich die Adresse hier posten soll oder nicht. Sonderlich verbreitet scheint sie im Web noch nicht zu sein, auch über die Besitzerin der Domain findet man nicht viel. Aber ich gehe davon aus, daß ich mündige Leser habe, die alles, was ich ihnen so vorwerfe erstmal selbst durchlesen, prüfen, und das Gute behalten.
Und nun noch die Teile einhundertundsiebenundfünfzig, einhundertundachtundfünfzig und einhundertundneunundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße
12.04.2006, kurz vor dreiviertel zwölf Uhr nachts, 8-9°C
14.04.2006, ganz kurz vor acht Uhr abends, 13°C
15.04.2006, kurz vor dreiviertel ein Uhr nachts, 9°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 17.04.2006 um 11:36:34 Uhr
Klosterimpressionen
Am Sonntag hatte ich die Möglichkeit im Rahmen des Seminars "Von den Mönchen lernen" bei kubik mit zum
Kloster Maulbronn zu fahren. Ich wundere mich ja eigentlich, aber ich kann mich nicht erinnern, dort schoneinmal gewesen zu sein. Das Kloster Maulbronn ist ein Weltkulturerbe der UNESCO und war früher ein
Zisterzienser-Kloster.
Zufälligerweise begann gerade dann, als wir uns Karten an der Kasse kauften eine Führung, so daß wir dort noch mitgehen konnten. Interessant, was der Führer so erzählte - und so kam man auch überall rum.
Viel mehr zum Kloster will ich garnicht schreiben, aber ich hab einige Bilder gemacht.
Vielen Dank auch noch an Rebecca und Hajo, die mich im Auto mitgenommen haben.












Es war zwar kalt, aber aufgrund des warmen Sonnenscheins trotzdem nicht nur "ekelhaft und kalt". Ein Besuch im Kloster Maulbronn lohnt sich meiner Ansicht nach´auf alle Fälle dann, wenn man noch nie dort war. Und viele schöne Bilder könnte man dort auch machen, wenn man Zeit und Lust hätte.
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 31.01.2006 um 03:22:24 Uhr
Von den Mönchen lernen?!
Der Gottesdienst letzten Freitag war der Auftakt zum Lernwochenende "Von den Mönchen lernen". Es ging um die Werte unserer Zeit "Geld, Macht, Sex" im Gegensatz zu dem Dreiklang "Armut, Gehorsam, Keuschheit". Der Gottesdienst war in mehrere Teile gegliedert. Im ersten konnte man seine Träume auf Luftballons schreiben, die zuvor zusammen mit einigen anderen Gegenständen, verteilt worden waren. Diesen konnte man dann vorn füllen, um ihn später zerplatzen zu lassen um so seine materiellen Wünsche symbolisch loszulassen.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich meine der nächste Teil war schon der, bei dem man sich kleine Punkte an die Stellen seines Körpers kleben konnte, mit denen man nicht zufrieden ist. Danach konnten dann alle solche komischen grünen Krankenhaus-Kittel anziehen, um die eben markierten Stellen zu verdecken. Außerdem hatte jeder noch einen "gleichschön"-Aufkleber bekommen, den er nun seinem Nachbarn oder seiner Nachbarin aufkleben konnte.
Im letzten Teil kamen dann die kleinen Spiegel zum Einsatz. Zuerst sollte man sein Umfeld einmal durch seinen Spiegel betrachten, doch das spannendere fand ich den Versuch, das Licht von einer Lichtquelle vorn im Raum auf einen Globus um die Ecke am anderen Ende des Raumes zu "spiegeln". Das hat auch geklappt, faszinierend.
Nun, eine genauere Beschreibung bekomme ich jetzt nicht mehr zusammen, aber da findet sich hoffentlich noch irgendjemand anderes, auf den ich verweisen kann ...
Update:
Nach ziemlich genau einer Woche hat nun Mark dazu etwas geschrieben: Gottesdienst: Armut Keuschheit Gehorsam.
Nach dem Gottesdienst saß ich dann noch kurz mit
Joa,
Chris und March zusammen.
Am Samstag hab ich mir dann die ersten drei Vorträge angehört.
Im ersten Teil erzählte
Markus etwas über Nachfolge. Er zitierte dabei ab und zu
Dietrich Bonhoeffer, der von einer "neuen Art des Mönchtums" schrieb und damit vor allem eine radikale Nachfolge meinte. Markus legte dar, was "nachfolgen" bzw. "folgen" praktisch heißt und illustrierte anschaulich, wozu eine Regel gut sein könnte. Eine Straße ist an sich auch nur eine Einengung der Freiheit, aber trotzdem der schnellste Weg von A nach B. Und eine (freiwillige) "Lebensregel" ist genau so eine Einengung der persönlichen Freiheit. Gegen Ende dieses Teils erwähnte er noch das Buch "
Krise und Erneuerung der Frauenorden", worauf er sich genau bezog weiß ich aber nicht mehr.
Im nächsten Teil legte Markus die Geschichte des
Mönchtums dar. So unterschied er gleich am Anfang zwischen zwei "Gemeinde-Arten", die es heute gibt. Zum einen die "Versammlungen" (
Ekklesia), die heute sehr verbreitet sind, und zum Anderen die "kommuna", das "
monastische Modell", wo die Gemeinschaft weit über die Versammlung hinausgeht.
Als nächstes ging er der Frage nach, woher bisher viele Missionare/Missionsbewegungen kamen - mit dem Ergebnis, daß diese meistens nicht aus "Sonntagsgemeinden" sondern eher aus Gemeinschaften wie der
Herrnhuter Brüdergemeine kamen. Nun fielen auch Namen wie
Zinzendorf oder auch
Comenius.
Er bezog sich des öfteren auch auf das Buch "
Warum hat das Christentum in der Antike überlebt?" von
Christoph Markschies.
Im dritten Teil referierten Daniel und
Johannes über das Thema "Gemeinde als Kloster". Zu beginn stellte Daniel fest, daß ein geistlicher Rhythmus in dem wir leben uns hilft die Gegenwart Gottes in unserem Alltag wahrzunehmen. Der Vortrag begann mit Römer 12,1-2.
Nun wurde auch endlich einmal die
Benediktiner-Weisheit
Ora et labora erwähnt.
Johannes unser "Postcharismatiker" erzählte aus seinen praktischen Erfahrungen mit einem "geistlichen Rhythmus", der ihm während der heißen Phase seiner Diplomarbeit viel brachte und seine Produktivität steigerte.
Ich könnte nun noch einige weitere Sätze zur dritten Einheit vom Samstag schreiben, bin mir aber fast sicher, daß Daniel darüber in den nächsten Tagen selbst noch etwas schreiben wird - oder ich hoff das zumindest ... ;)
Auf jeden Fall beginne ich mal eine Link-Sammlung zum Wochenende:
- Mark Reichmann: Lernwochenende...
- Johannes Kleske:
Hardcore-Networking-Weekend
- Björn Wagner:
Von den Mönchen lernen.... und
Mönchswochenende
- Peter Aschoff: Mönchtum-Seminar
- Daniel Hufeisen:
Von den Mönchen gelernt und
Blogger beim Lernwochenende
- Tobias Künkler: rhytm is it!!!
- Stefan Trautner:
Von den Mönchen lernen
- Tanja Dörksen:
Mönch-Seminar
- Chris Pahl:
Der Blogger! Der Mönch! Der Chris!
- Bianca Hoffmann:
Traum, Vision...
- Tilman Fuchs:
wie betest du???
- Mike Bischoff: Spruch am Mittwoch XLII
- ...
Siehe auch Klosterimpressionen.
Und nun noch Teil einhundertundfünfunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
28.01.2006, kurz nach fünf nach ein Uhr nachts, -7°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 30.01.2006 um 02:52:41 Uhr
Abendessen und -mahlen und ein Modul-Film
Am Montag haben wir uns zu WortSport getroffen, dieses Mal stand aber etwas Außergewöhnliches auf dem Programm. Vor ein paar Wochen hatten wir ja das Thema Abendmahl, und da haben wir uns auch überlegt, daß es mal eine Gute Sache wäre, wirklich zusammen zu Abend zu essen und zu mahlen. Und diesen Monatg haben wir das dann gemacht. Jeder hat etwas mitgebracht, jeder wurde satt. Mit Brot und Wein, so muß das sein.
Dienstagabends kommt ja nur Müll im Fernsehen, nur irgendwie komme ich wenn, dann meist Dienstags dazu fernzusehen. Ich bin also mal wieder bei der unsäglichen Sendung
TV total hängen geblieben und durfte die Präsentation von einigen Wurstteppichen mitansehen. Auf was für Ideen manche Leute kommen ... Doch ich hab dann noch halbwegs die Kurve gekriegt und später
Johannes B. Kerner angeschaut. Die Gäste waren nicht überragend, aber brauchbar.
Schließlich haben wir am Mittwoch im Modul spontan unsere Pläne geändert und "
The Muppet Christmas Carol", siehe auch
Die Muppets Weihnachtsgeschichte, angeschaut. Zu meiner Überraschung war der Film wirklich sehr unterhaltsam, außerdem haben wir ihn auf Englisch geschaut, wie auch schon den letzten Film im Modul.
Auf dem Heimweg in der Bahn hätte ich dann eigentlich gern spontan ein Foto gemacht. Ich bin mir fast sicher, daß es gut geworden wäre, meine Kamera hatte ich auch dabei, aber irgendwie, naja. Wäre ich in Stuttgart mit irgendwelchen Freunden unterwegs gewesen, hätte ich fast hundertprozentig ein Bild gemacht, aber hier in Karlsruhe mache ich bisher noch eher wenige Bilder. Manchmal denke ich, daß das ganz gut so ist, aber manchmal finde ich es auch irgendwie schade. Wenn man regelmäßig einige Fotos macht, hat man mit der Zeit eine umfangreiche Sammlung zusammen, hat von vielen Freunden und Bekannten ein paar Bilder und hat einige schöne oder auch einfach nur lustige oder ganz gewöhnliche Momente festgehalten. Auf der anderen Seite bekommt man beim Bildermachen immer mal wieder zu hören, wie nervig das denn sei - aber spätestens ein, zwei Jahre oder auch nur ein bis zwei Tage, oder Wochen, oder Monate, oder wann auch immer später schaut man sich die Bilder dann gerne mal wieder an.
Vielleicht ändere ich daran ja mal etwas, vielleicht auch nicht. Ist ja eigentlich auch ziemlich egal, irgendwie.
Nun noch die Teile einhundertundacht, einhundertundneun und einhundertundzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
28.11.2005, kurz nach halb zwölf Uhr nachts, 4°C
29.11.2005, zwischen sieben und acht Uhr abends, 4-5°C
30.11.2005, irgendwann zwischen elf und zwölf Uhr nachts, 4°C
Glaube .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 02.12.2005 um 03:24:33 Uhr
Markus, Modul und Psalmgottesdienst
Letzten Mittwoch war es wohl, als ich mal wieder
Harald Schmidt angeschaut habe. Zu gast war
Markus Maria Profitlich, der für mich überraschend in der Sendung auch kurz darüber sprach, daß er bekennender Christ ist und für sein Knie beten ließ. Vor allem angesichts der Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen über diverse christliche Gruppen und Ansichten in den letzten Wochen fand ich dieses deutliche Statement in einer derart bekannten und vermutlich auch viel gesehenen Sendung bemerkenswert.
Abgesehen davon war es letzte Woche meistens elend kalt und windig, sehr unangenehm. Um so angenehmer war es, trotz eines Termins letzten Mittwochabend noch im Modul vorbeischauen zu können. Irgendjemand kam auf die Idee, daß wir doch zusammen etwas für den kubik "Psalmgottesdienst" machen könnten, also hat jeder ein bis zwei bis noch mehr Zeilen zusammengeschrieben und ans Ende dann Jeremia 33,3 gesetzt: "Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt."
Von mir aus wäre ich ja nie auf die Idee gekommen selbst auch etwas zu diesem Gottesdienst beizutragen, aber es war wirklich eine gute Sache.
Und allen, die nicht wissen, was so ein "Psalmgottesdienst" denn eigentlich sein soll, empfehle ich folgende Seiten:
Vor ein paar Monaten hab ich auch schonmal kurz über einen Psalmgottesdienst bei kubik berichtet. Viel mehr dazu will ich garnicht schreiben, denn ich find den Satz, den Hanni dazu geschrieben hat so schön kurz und doch umfassend, das kann ich sowieso nicht besser.
Eine Ergänzung will ich aber noch machen: Der "bei mir <-> bei dir"-Film von Marc hat mir wirklich gut gefallen, vor allem das Schlußwort, mit dem ich auch diesen Eintrag beschließe: "Warum bin ich denn eigentlich so selten bei Dir?"
Und nun noch die Teile einhundertundfünf und einhundertundsechs meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
23.11.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 3°C
26.11.2005, zehn nach ein Uhr nachts, 1°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 30.11.2005 um 02:38:17 Uhr
Pause, Leben und Tod
Am Freitagabend auf dem Weg zum kubik Gottesdienst hab ich am Durlacher Tor einen Bus gesehen, der dieses kleine Tassen-Symbol anstatt einer Nummer trug. Das ist nichts Besonderes, aber da mir das bisher noch nie aufgefallen war hab ich halt mal ein Bild gemacht.
Im Gottesdienst selbst ging es dann um das Leben. Jeder hat am Eingang eine goldene Streichholzschachtel bekommen, aus der ein weißer Faden heraushing. Zu Beginn wußte man nicht so genau, was man damit anfangen sollte, aber Philipp brachte schnell Licht in dieses Dunkel. Der Faden, den man bis zu einem gewissen Punkt weiter herausziehen konnte symbolisiert unser Leben, bis zu dem Moment, an dem wir jetzt stehen. Wir wissen nun nicht, wieviel Faden noch im Schächtelchen steckt.
Auf der Rückseite klebt ein Bibelspruch:
"Lehre uns bedenken,
dass wir sterben müssen,
auf dass wir weise werden."
(Psalm 90,12)
Nachdem also die grundsätzliche Symbolik der goldenen Streichholzschachtel bekannt war berichteten einige, unter anderem Martin, der den Gottesdienst mit vorbereitet hatte, über Erlebnisse, die sie mit dem
Tod konforntiert haben. Untermalt wurden diese kurzen Geschichten von düsteren Fotos von Grabsteinen, die an die Wand gebeamt wurden.
Schließlich kam die Zeit, sich selbst Gedanken über sein
Leben und die eigenen Erlebnisse zu machen. Auf den Tischen lagen verschiedenfarbige Aufkleber, von denen man nun mit den grauen die traurigen, schweren Punkte auf seinem Lebensfaden markieren konnte.
Als nächstes konnte man einige Minuten später dann mit, ich glaube blauen, Aufklebern Lebenszeitpunkte markieren, an denen man sich klar wurde, wohin es im Leben gehen sollte, also Zeiten, an denen man erkannte, was Gott noch mit einem vorhat.
Schließlich gab es am Ende des Gottesdienstes noch die Möglichkeit mit roten Aufklebern Zeitpunkte zu markieren, an denen man sich über sein Leben freute, die es wert waren zu leben, positive Erlebnisse. Hier gab es nun die Möglichkeit für alle vor ans Mikrofon zu gehen und von den Situationen, Erlebnissen usw. zu berichten, die für sie "Leben" sind und waren.
Während dem ganzen Gottesdienst wurden immer wieder mehr oder weniger weise Zitate verlesen, die sich mit Leben und Tod beschäftigten, von denen ich mir leider keines merken konnte.
Insgesamt machte mich der Gottesdienst nachdenklich und auch irgendwie "
schwermütig", auch wenn es den Wendepunkt weg vom Tod hin zum Leben gab. Es wurden Fragen aufgeworfen, über die es lohnt nachzudenken. Es war auf jeden Fall keine "leichte Kost", zumindest nicht für mich.
An sich ging es wohl vor allem darum, bewußt zu leben und sein Leben nicht "wegzuschmeißen".
Update:
Mark hat auch etwas zum Gottesdienst: Tod geschrieben.
Am Ende noch Teil einhundertunddrei meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
19.11.2005, zehn nach ein Uhr nachts, 1°C - noch ist die Null-Grad-Mauer bei meinen Beobachtungen nicht durchbrochen, aber das ist vermutlich nur eine Frage von Stunden oder Tagen ...
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 20.11.2005 um 18:50:04 Uhr
Mit Kaba schmeckt das Leben besser
Letzten Freitag ging es im kubik Gottesdienst vorwiegend um Gebet, im Speziellen um das
Herzensgebet - eine Gebetsform, die "bei uns" nicht sehr weit verbreitet ist.
Der Text bzw. ein möglicher Text dieses kurzen und einfachen Gebets lautet

"Herr Jesus Christus,
Sohn Gottes,
erbarme Dich meiner."
Es geht beim Herzensgebet darum, dieses kleine Gebet ständig im Alltag für sich zu beten, Daniel sagte als Beispiel, daß man am Anfang immer, wenn man durch eine Tür geht, oder wenn man sonst irgendetwas häufig macht dieses Gebet beten kann. So wird das ständige Gebet zur Gewohnheit, bis man sozusagen "automatisch" betet. Und um sich das Gebet besser merken oder es mal nachlesen zu können gab es kleine laminierte Kärtchen, auf denen das Gebet steht.
Soweit die Theorie. Um die Auswirkungen von alltäglichem Gebet zu veranschaulichen hat sich Daniel ein Bild ausgedacht, daß mir wirklich sehr gut gefallen und geschmeckt hat, denn er hat das Leben mit einem Glas
Milch verglichen. Wie die Milch, fließt auch das Leben vor sich hin. Das Gebet ist nun das Kaba-Pulver.
Nun konnte sich jeder einen kleinen Plastikbecher mit Milch voll machen und probieren. Danach konnte man
Kaba-Pulver in seine Milch geben, verühren und "sein Leben" dann nochmal probieren. Und siehe da, mit Gebet schmeckt das Leben deutlich besser!
Doch dieses Bild, das mich von jetzt an bei jedem Frühstück begleitet, war noch nicht alles. Am Anfang haben wir zusammen Psalm 145 gelesen. Darauf folgte eine Zeit, in der Regine und Mark begleitet von Martin abwechselnd in unregelmäßigen Abständen Texte vorlasen, die man auf sich wirken lassen konnte. Außerdem offenbarte Regine uns ihr Gesangstalent.
Ein wirklich gelungener Gottesdienst, aus dem man auch etwas für den Alltag ziehen konnte - das Kaba-Bild ist einfach genial.
Außerdem noch ein weiterer Gottesdienstbericht: Gottesdienst: Ende 24-7 Woche.
Im Anschluß an den Gottesdienst hatte ich noch sehr interessante Gespräche über Gott und die Welt - also wirklich, wobei ich sogar noch das tolle Wort
Materialgerechtigkeit gelernt habe.
Und jetzt die Teile achtundachtzig und neunundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
05.11.2005, dreizehn nach ein Uhr nachts, 13°C
05.11.2005, vierzehn nach ein Uhr nachts, 14°C
(ich hab das tatsächlich so beobachtet - zugegeben, während noch vierzehn nach war sprang die Anzeige wieder auf 13° um ...)
Glaube .. linken .. kommentieren (4) .. von Götz Bürkle am 07.11.2005 um 19:25:12 Uhr
24-7 am Reformationstag und eine Gutenachtgeschichte
Heute bzw. gestern morgen hatte ich mich für vor der Uni in die kubik 24-7-Liste eingetragen. Eigentlich hatte ich mir eine knappe halbe Stunde Puffer eingeplant, doch angesichts der Tatsache, daß die Stunde nach der, für die ich mich eingetragen hatte leer geblieben ist bin ich eben noch eine zweite Stunde geblieben. Die verschiedenen Stationen sind teilweise wirklich gut, teilweise kann ich auch nicht soviel mit ihnen anfangen. Auf jeden Fall hatten "die Macher" wieder einige coole Ideen!
Leider kam ich deswegen eine halbe Stunde verspätet in Softwaretechnik, aber verpaßt habe ich dadurch wohl kaum etwas ...
Da morgen bzw. heute Feiertag ist war ich heute bzw. gestern noch kurz im Hit und habe dort leicht irritiert festgestellt:
Frau Armstrong verfolgt mich. Ich bahne mir wie immer meinen Weg durch die Regalreihen, als mir auf einmal auffällt, daß da etwas in mein Ohr dringt, das in den letzten Tagen fast unablässig in mein Ohr dringt, sofern ich daheim bin. Das hat mich dann doch irgendwie irritiert ... ich hab zwar letzte Woche auch mal wieder eine andere CD in meinem Player gehabt, aber so langsam sollte ich meine externe Platte vielleicht doch wieder regelmäßig anschließen, um mehr Abwechslung in mein Musikprogramm zu bekommen.
Schon bald nach diesem Ereignis hab ich mich dann zu WortSport aufgemacht. Dort haben wir spontan beschlossen anläßlich des
Reformationstags den
im Ersten ausgestrahlten Film "
Luther" anzuschauen. In
diesem Film geht es, wie auch schon der Titel andeutet, um
Martin Luther, der
vieles sagte und schrieb und der die Welt dadurch stark veränderte.
Eigentlich wollte ich noch das Zitat "Worte sind wie Kinder [...]" anbringen, aber leider ist mir der zweite Teil entfallen, deswegen nun satt dem Zitat der Aufruf, mir doch den kompletten Satz zukommen zu lassen, der war, soweit ich mich erinnere, eigentlich ganz gut.
Nach WortSport gab es dann noch im Rahmen von 24-7 eine Gutenachtgeschichte und zwar hat Nicole, die Frau von Marc, ein paar Kapitel aus dem Buch "
Nicht wie bei Räubers" vorgelesen.
Das Buch hab ich als Gutenachtgeschichte zwar schon öfter gehört, aber bisher nie ganz, weil ich immer irgendwann eingeschlafen bin ...
Nun noch Teil zweiundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
31.10.2005, zwanzig vor dem ersten elften, 14°C
Glaube .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 01.11.2005 um 02:39:02 Uhr
Brunch, eine Fachschaft kennenlernen und brennend sein
Der Sonntag begann gemütlich gegen mittag mit dem Brunch im kubik
Café, wo ich jedoch nur relativ kurz verweilte, weil ich den restlichen mittag im
Z10 verbrachte um die
Mathe-/Info-Fachschaft mal kennenzulernen. Leider bin ich beim Brunch erst so spät weg, daß ich mich sehr beeilen mußte, um nicht "zu später" bei diesem Kennenlern-Treffen anzukommen und habe mich spontan dazu entschieden doch den direkten Weg durch die
Brunnenstraße zu nehmen. Ich dachte mir, daß dort Sonntagmittags um eins wohl nichts los sein wird, und damit lag ich auch relativ richtig. Die zwei, drei komischen Gestalten, die aus irgendwelchen LöchernFenstern oder Türen rausschauten habe ich ignoriert und habe so mit meiner Sonnenbrille auf der Nase diese paar Meter auf heißem Pflaster also schnell hinter mich gebracht.
Das Treffen an sich war ganz nett und jetzt weiß ich auch aus erster Hand, daß die dort auch alle nur Menschen sind. Vielleicht schaff ich es ja auch, in Zukunft ab und zu mal bei den wöchentlichen Treffen der Info-Fachschaft vorbeizuschauen, das wäre wohl ganz praktisch um die Beziehungen zwischen dem Forum Informationswirtschaft und der Mathe-/Info-Fachschaft zu intensivieren.
Direkt nach dem Treffen bin ich dann noch in den CZK Gottesdienst gegangen. Bei der Predigt ist mir aufgefallen, daß ich in den letzten Wochen und Monaten entweder kritischer geworden bin, oder Uwe seinen Predigtstil und -inhalte geändert hat. Bei seinen Grundaussagen kann ich eigentlich durch die Bank mit, jedoch sind manche seiner Vergleiche und Analogien meiner Ansicht nach einfach völlig verfehlt. Thema war auf alle Fälle "Werde eine brennende Fackel für Jesus" und es war der zweite Teil einer Predigtserie. Drei Fragen, die zwar auch an sich nichts Neues sind, habe ich mir neben vielem anderen notiert, und zwar:
- Was siehst Du meistens an?
- Wem hörst Du meistens zu?
- Wo hälst Du Dich am meisten auf?
Diese drei Sachen sind das, was Dich und Dein Innenleben beeinflußt.
Nach den fragwürdigen Ausführungen und Vergleichen rund um
Babylon kamen dann noch einige gute Bibelstellen, wie Sprüche 3,5f ("Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.") oder auch Matthäus 6,24ff ("Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. [...]").
Unterm Strich war die Predigt durchaus brauchbar, jedoch stimme ich nicht in allen Punkten mit den Ansichten und Interpretationen Uwes überein, aber das ist auch ganz gut so, wär ja schlimm, wenn alle alles genau gleich sehen würden.
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 01.11.2005 um 02:00:11 Uhr
Zuverlässigkeitsbausatz
Am Freitagabend, nachdem ich mich über die Streichhölzer gefreut hatte war ich noch mit Christian Seiler und ein paar Freunden anläßlich seines Geburtstags in der Titanic.

Später bin ich dann noch zu kubik in den Gottesdienst gegangen. Dort standen auf jedem Tisch schon diverse Gegenstände herum, die sich später als Teile des "
Bausatzes" herausstellten. Thema war unsere "Tugend der 3 Wochen", die da heißt "Zuverläßigkeit".
Mark erzählte anhand unseres "Tugend der 3 Wochen"-Zettels nochmal kurz, was es mit der
Zuverlässigkeit so auf sich hat. Und dann kamen auch schon die ersten Teile des Bausatzes zum Einsatz, nämlich die leeren
Hundefutterschalen mit den kleinen
Sandsäckchen drin. Außerdem lagen noch
Kugelschreiber auf den
Tischen, mit denen man die Stellen, an denen wir Gott gegenüber unzuverlässig sind in diese Schalen "reinschreiben" konnte. Die Stifte haben auf der Oberfläche natürlich nicht geschrieben, aber Spuren hinterlassen.
Dann konnte man die Sandsäckchen in die Schalen leeren und mit diesem weichen feinkörnigen "
Sand" unsere Unzuverlässigkeiten abdecken. Mark ging in einigen Worten auf die Gegensätzlichkeit zwischen
Gott, dem Fels in der Brandung, und dem weichen zudeckenden Sand ein. Dann verlas er einen Psalm, dessen Nummer ich mir leider nicht merken konnte. Danach wurde die
Geschichte vom leugnenden Petrus vorgelesen - auch dieser "
Fels" war also Jesus gegenüber unzuverlässig ...
Im zweiten Teil ging es dann darum, wie Gott mich sieht. Es gab die Möglichkeit mittels der
Kassettenaufnahmegeräte, die im Raum verteilt waren auf die ebenfalls rumliegenden weißen Leerkassetten Zusagen Gottes zu sprechen.
Nun wurde es spannend, denn der nächste Schritt war ein kleines Wassertütchen in die Sandschale zu schütten und mit der
Kassette umzurühren um schließlich die Kassette in der Schale aufzustellen und festzuhalten, bis diese graue Masse in der Schale hart genug geworden war, um die Kassette alleine zu halten. Der Sand war nämlich kein gewöhnlicher Sand sondern irgendwas
zementartiges.
Und fertig war das kleine
Kunstwerk, das jeder mitnehmen konnte!
Und das Gute daran ist, es sieht nicht nur komisch aus, sondern wenn man es sich anschaut, dann kann man sich an den Gottesdienst zurückerinnern und sich vor Augen führen, wie Gott unsere Unzuverlässigkeiten zudeckt und wie seine Zusagen über unserem Leben stehen - oder so ähnlich jedenfalls.
Wenn es optimal geklappt hat, könnte man auf der Unterseite dieser Skulptur, wenn man sie nach dem Trocknen und Hartwerden aus der Schale operiert seine Unzuverlässigkeiten lesen ... aber zumindest bei mir hat dies nicht so ganz geklappt, aber dafür alles andere.
Beim aus der Schale nehmen ist mir jedoch ein Teil des "Bodens" weggebrochen, weil er so dünn war aber im Großen und Ganzen ist mir mein Dings ganz ordentlich gelungen, finde ich zumindest. Aber wie es aussieht ist sowieso nicht wichtig, sondern was es mir erzählt!
So sahen die beiden Teile bei mir also nach der "Trennung" aus.
Nun noch Teil fünfundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
22.10.2005,kurz nach halb ein Uhr nachts, 18°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 23.10.2005 um 19:04:32 Uhr
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