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bloggen » 07/2007

punktpunktblog

Kompakt und geschmeidig: Der Februar

Es wird eng. Es ist eng. Es ist sehr eng. Ich könnte schon Stunden zählen und hab noch unzählige Zeilen Rohmaterial. Und ab Mittwoch habe ich vor, nichts altes mehr zu schreiben. Deswegen wird es in den nächsten Tagen vielleicht mal wieder mehr hier geben. Aber natürlich gleichzeitig weniger. Mehr angerissen, nur kurz erwähnt, reduziert.

Wie auch immer, ich beginne meine Liste mit einem Verweis auf Wolfkin.

Weiter geht es mit, natürlich, Mädels. Nicht, daß ich hier nun falsch verstanden werde. Ich fahre ja relativ häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hier, und da sieht und hört man so einiges. Ich hatte ja schon gelegentlich Erlebnisse aus meinem Bus-und-Bahn-Alltag geschildert, nun eine kurze weitere Episode dieser Serie.
Es war abends, glaube ich. Ich fuhr gen Heimat - also meiner temporären Heimat innerhalb Karlsruhes. Oder fuhr ich doch in die Stadt? Für solche Details ist es zu lange her, doch das ist auch weniger wichtig. Wichtig ist an sich auch nicht, daß es Mädels waren. Aber es schadet auch nicht zu wissen. Jedenfalls unterhielten sich jene über was auch immer und kamen dabei auf einige in meinem Alltagsvokabular, ebenso wie teilweise auch in deren, eher unübliche Worte. Und da ich ja ein gelegentlich sprachlich durchaus nicht uninteressierter Mensch bin hier nun vier Adjektive, die man gebrauchen kann, aber nicht muß.
Wikipedia-LinkKnorke hat man ja schonmal gehört, Google-Linkberstig war vielleicht eher ein wenig negativ, Wikipedia-Linkhanebüchen(d) fand eine der beiden irgendwie interessant, gebraucht es aber nie, ein Freund dafür öfter, aber mein absoluter Favorit ist geschmeidig. Ich meine es ging darum, daß man, zumindest partiell, alle vier synonym verwenden könnte. Wie auch immer, ich finde diese vier Adjektive verdienen mehr Beachtung. Deswegen schreibe ich mal ganz geschmeidig weiter.

Nur eine Randbemerkung verdient die Tatsache, daß ich Anfang des Jahres quasi absichtlich, ich habe es - wie hanebüchen! - bewußt und billigend in Kauf genommen, zu spät zu einem Termin erschien. Einem Gottesdienst. Nunja, nicht weiter erwähnenswert, doch für mich trotzdem etwas, was ich mir gemerkt habe, weil ich ja an sich den Anspruch an mich habe, pünktlich zu erscheinen. Zumindest einigermaßen. Als "cand. inf.-wirt (Elite)" kann ich mir ja ein akademisches Viertel schon fast leisten. Manchmal kann ein Tee aber einfach auch eine lohnende Zeitinvestition sein. Wenn man das denn so sagen will. So sagen kann.

Geschmeidig gehts nun von der einen Randbemerkung zur nächsten. Knorke war "Der gute Hirte" in der Sneak. Ich habe es in den letzten Monaten ja wieder einigermaßen regelmäßig in die Sneak geschafft und gelegentlich hat es sich wirklich gelohnt. Unter anderem beim Guten Hirten.
Der Film war nicht schön, im Sinne von schön, aber schön, im Sinne von gut, anspruchsvoll, sehenswert. So gesehen ist knorke an diesre Stelle für mein Sprachempfinden ein wenig ungeschickt, aber ich laß es trotzdem stehen. Es ist ein "schwerer" Film, mit einem bitteren Ende, aber ein sehr guter. Als altem Lateiner habe ich mir ein zitat natürlich merken müssen: "Haben Sie schonmal die Metamorphosen des Ovid im lateinischen Original gelesen?" - Zumindest zum Teil, würde ich auf diese Fragen antworten, würde sie mir gestellt. Wurde aber nicht.


Weg vom Film, zurück zum Leben, oder dem, was man Leben nennen könnte. So hatte ich das Vergnügen mit einigen anderen zu einem "Kaminabend" von der BCG, die auch manchmal scherzhaft "debate club" genannt wird, im Badisch Brauhaus gehen zu können. Bis darauf, daß der Kellner keine Ahnung hatte, was er da servierte war es ein wirklich netter Abend.


Als noch Harald Schmidt kam, war mal Jörg Thadeusz da und erzählte vom WDR Poetry Slam. Ein Projekt, das sich interessant anhörte, wo ich aber nur ein oder zweimal kurz, mehr zufällig, reingeschaut habe, deswegen ich nicht mehr dazu schreiben kann. Thadeusz machte auch mich jedenfalls einen sehr gute Eindruck, das ist ja auch schon was.


Abschließend zum Februar soll noch Matias kurz erwähnt werden, der ein außerordentlich tolles Konzert gespielt hat, bei dem ich zuhören durfte. Im Hintergrund konnte man manchmal stimmungsvolle Bilder von Martin bestaunen.


Und nun die Teile zweihundertundsechzig, zweihundertundeinundsechzig, zweihundertundzweiundsechzig, zweihundertunddreiundsechzig, zweihundertundvierundsechzig, zweihundertundfünfundsechzig und zweihundertundsechsundsechzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
05.02.2007, dreiviertel elf Uhr des Nachtens, 6°C
11.02.2007, dreiviertel acht Uhr des Abends, 8°C
15.02.2007, kurz vor viertel drei Uhr des Nachtens, 10°C
16.02.2007, kurz nach halb ein Uhr des Nachtens, 4°C
18.02.2007, kurz vor dreiviertel drei Uhr des Mittags, 14°C
21.02.2007, kurz nach neun Uhr des Abends, 11°C
25.02.2007, kurz nach ein Uhr des Mittags, 11°C

blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2007 um 14:17:30 Uhr



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zuletzt geändert von Götz Bürkle am 16.04.2008 ..

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