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Einträge in 05/2007
Feeds gefixt
Vielen Dank an Markus!
Er hatte mich vorher darauf aufmerksam gemacht, daß seit ein paar Tagen mit meinen
Feeds etwas nicht stimmt.
Und siehe da, ich hatte in einem Titel ein
& (wie gut, daß ich ab und an Verweise setze, denn so hab ich gerade erfahren, daß das & eine
Ligatur aus E und t ist) - und eben dieses muß in einer
XML-Datei natürlich maskiert werden. Daran hatte ich nicht gedacht (bzw. hatte ich nicht daran gedacht, daß ich mal ein & in einem Titel benutzen würde ...).
Seit heute mittag ist das Problem jedenfalls behoben.
Tut mir Leid, wenn ich Eure Feedreader ein paar Tage irritiert habe. Mein Google Reader hat sich nicht daran gestört, und ich dachte das reicht zum Prüfen ...
Kommentare: 0. Geschrieben am 06.05.2007 um 20:36:18 Uhr
Der unglaubliche Niemand
Wer kennt ihn nicht, den kleinen süßen Clownfisch? Ich hab den kleinen süßen Haihappen Nemo sogar in Karlsruhe gefunden.
Und weil wir alle ein bißchen Pixar sind haben wir uns nicht mit
Nemo (
IMDB) begnügt sondern uns auch noch
Die Unglaublichen (
IMDB) angeschaut, den ich aber auch schonmal gesehen hatte.
Aber manche Filme kann man auch mehrmals ansehen. Ein netter Abend, damals Ende letzten Jahres.
Mit diesem kurzen informativen Eintrag will ich nun auch das letzte Jahr beschließen, deswegen unten auch die letzten Temperaturangaben von 2006.
Nun noch die Teile zweihundertunddreiundvierzig und zweihundertundvierundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.12.2006, kurz nach zwölf Uhr nachts, 0°C
31.12.2006, kurz vor viertel fünf Uhr morgens, 13°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 06.05.2007 um 12:10:25 Uhr
skinfiltr8r und Fragezeichen schubsen
Ebenfalls kurz nach Weihnachten war skinfiltr8r in Karlsruhe. Als er das letzte mal da war hatte ich leider keine Zeit, deswegen wollte ich diese Gelegenheit nutzen mal zu erleben, was dieser "SpokenWord Künstler und Soundtüftler" auf der Bühne so treibt.
Und ich muß sagen, es hat mir wirklich gefallen. Interessant, wie er aus schlichten Worten große Werke schafft. Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich, was er mit welchen Hilfsmitteln so macht, aber er erzeugt überaschende Klänge und spannende Kombinationen.
Bei "
love is a questionmark" mußte ich mich wirklich wundern, warum mir das bisher noch nie aufgefallen war. Zwei Fragezeichen, eines davon gespiegelt, ergeben ein Herz!
Eigentlich nicht überaschend, aber darauf muß man erstmal kommen. Und weil mir das neu war hab ich "spontan" die Lust verspürt das zu visualisieren (jaja, gemacht hab ichs tatsächlich erst vor einigen Tagen, aber die Idee dazu hatte ich spontan, damals ...) und hab mich deswegen ein wenig am Pixelschubsen probiert. Naja, eher Vektorenschubsen. Und ja, ich bin natürlich kein Pixel- oder Vektorenschubser (wie man sieht), aber laßt mir doch auch mal meinen Spaß ...
Für alle Flash-Verweigerer das Ganze noch als Animiertes GIF.
Nun noch ein paar Verweise auf weitere skinfiltr8r-Inhalte:
Jetzt Teil zweihundertundzweiundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
27.12.2006, kurz nach halb ein Uhr nachts, 1°C
(Notiz für alle Webmenschen: Die Flasheinbindung habe ich mit Unterstützung von Flash Satay: Embedding Flash While Supporting Standards by Drew McLellan realisiert)
Kommentare: 0. Geschrieben am 05.05.2007 um 16:44:33 Uhr
Altlasten abkippen: Weihnachtsfernsehen ...
So, endlich kommt mal diese "Altlast" weg. Nicht besonders spannend zu lesen, vermutlich. Auch egal. Mir zumindest, ich muß es ja nicht lesen.
Man könnte berechtigt fragen, warum ich das dann überhaupt poste. Gute Frage. Weil ich mir schon die Mühe gemacht hatte mir eine Notiz in meiner Blog-Pipeline zu machen. Manches fliegt da zwar trotzdem ab und zu raus, aber nur wenig. Aber jetzt erstmal ein paar Zeilen zu ein paar Filmen.
Am Abend eines Weihnachtsfeiertages begab es sich, daß sich zumindest ein Teil der Familie vor dem Fernsehgerät versammelte, um irgendetwas anzuschauen. Die Wahl fiel auf
Tatsächlich Liebe (
IMDB).
An sich kaum erwähnenswert, wären da nicht ein paar Kleinigkeiten. Der Film war eigentlich ganz nett und sogar "
Mr. Bean" war mit dabei. Auch war nicht alles nur heile Welt, wenn man genau hingeschaut hat.
Wirklich brauchbar war aber vor allem der Soundtrack. Dem aufmerksamen Filmeschauer (ein tolles Wort, übrigens!) fällt natürlich auf, daß ihm ein Lied bekannt vorkam. Und in der Tat war ein Stück aus
Vier Hochzeiten und ein Todesfall (
IMDB) mit dabei. Auch ein netter Film übrigens, zumindest so weit ich mich an ihn erinnere, ist schon eine Weile her, daß ich den gesehen habe.
Und noch jemand sollte zumindest kurz erwähnt werden: Die tolle Dido. Auch sie durfte etwas beitragen.
Alles in allem ein erträglicher Film.
Wenige Tage später kam dann im
Zweiten
James Bond - Goldeneye (
IMDB). Ich habe ja schon das eine oder andere Mal irgendwelche Bond-Filme erwähnt.
In jenen Filmen gibt es meist ganz nette Dialoge, ebenso auch Goldeneye. Und einige Ausschnitte hab ich mir mal mitgeschrieben.
Natürlich sind auch immer mehrdeutige Wortwechsel im Spiel: "Du willst mir nur imponieren mit der Größe Deines ..." - "Autos?!" - "Egos."
Als sich die Russin Xenia Zirgavna Onatopp vorstellt fragt Bond verschmitzt nach: "Ohne
Top?"
Eine weitere Russin, Natalya, sagte über den Programmierer: "Er würde eine Frau auch nicht erkennen, wenn sie sich ihm auf den Kopf setzen würde." - Jaja, immer auf die Infos ... richtig so ;)
Aber auch weiterhin sorgt Natalya für gute Sprüche: "Im Gegensatz zu den Amerikanern ziehen wir es vor die Originalaufnahmen nicht von CNN zu bekommen."
Ein anderer Ausspruch, bei dem ich garnicht mehr weiß von wem, ist vielleicht gar nicht so lustig: "Regierungen wechseln, aber die Lügen ändern sich nicht."
Und es gab auch eine kurze Beschreibung des Herrn Bond: "Ich halte Sie für einen sexistischen Dinosaurier."
Und mal was gegen die Briten im Allgemeinen: "Daß darf doch nicht wahr sein, schon wieder so ein steifärschiger Brite mit Geheimcodes und Paßwörtern."
Nebenbei bemerkt wurde auch für
IBM geworben.
Jetzt weiß ich auch, warum immer alles kaputt gehen muß: "Zerstören sie jedes Fahrzeug, in das sie steigen?"
"Das ist die übliche Vorgehensweise."
Und zum Schluß nochmal eine kleine Bond-typische Zweideutigkeit.
Natalya: "Können Sie die Waffe entschärfen?"
Bond: "Es kommt darauf an, welche Waffe sie meinen, die entschärft werden soll."
Irgendjemand sagte mir mal, daß in "Ami-Filmen" ständig Anspielungen auf
Guantanamo vorkommen, also hab ich mal darauf geachtet, und siehe da: "Vielleicht wollt ihr eure Lagebesprechung in Guantanamo fortsetzen."
Aber am Ende noch eine einfache Regel:
"Regel Nummer 1: Laß es immer drauf ankommen."
Kommentare: 0. Geschrieben am 05.05.2007 um 16:27:31 Uhr
Was machen Sie denn eigentlich?
Ende Dezember war ich, weil ich ja im Wintersemester Tutor für Softwaretechnik gewesen war, auf der Institutsweihnachtsfeier beim IPD. Das war auch ganz nett. Nur ist es vielleicht ein wenig ungeschickt, wenn man seinen Nebensitzer fragt, was er denn so am Institut machen würde und der einem antwortet, er habe einen Lehrstuhl hier ... aber man kann ja nicht jeden Professor kennen. Kann ja mal passieren, sowas.
Das nur kurz für zwischendurch, außerdem muß ich ja die letzte Temperaturangabe vor Weihnachten noch irgendwie platzieren.
Deswegen nun Teil zweihundertundeinundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
22.12.2006, kurz vor viertel drei Uhr morgens, 3°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 04.05.2007 um 09:21:46 Uhr
Briefe an Prominente in der KA-Montagsbar
Inzwischen bin ich immer noch im Dezember, doch so langsam rückt das neue Jahr in fast greifbare Nähe, obgleich jenes inzwischen auch schon wieder vier Monate alt ist, jedenfalls gab es auch Mitte Dezember mal wieder eine KA-Montagsbar.
Theater war angesagt, und zwar "Briefe an Prominente" von Nici Halschke.
Gleich zu Beginn ging es um
Brit, wo ich natürlich gleich an das Seitenschwein denken mußte!
Weiter ging es über
Jonny Cash zu Rudi Völler. Natürlich nicht ohne das allseits bekannte Liedchen "Es gibt nur ein Rudi Völler". Bei dieser Gelegenheit mußte ich zurück an meine Abizeit denken, denn da wurde in einer Nachtundnebelaktion in einer sagenumwobenen Sägemühle dieses Lied spontan umgedichtet und hat es, soweit ich mich erinnere, bis zum Abiball geschafft, obgleich die Aufnahme nicht die beste Qualität hatte. Das waren noch Zeiten. Und natürlich gibt es nur eine!
Das gesamte Stück stand unter dem Motto Never meet Your idols.
Die Briefe waren doch ganz nett anzuhören und vor allem auch anzusehen. Alles in allem eine gelungene und sehr unterhaltsame Darbietung.
Und bei dieser Gelegenheit war ich bisher zum ersten und einzigen Mal im
Erdbeermund.
Und nun noch Teil zweihundertundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.12.2006, kurz vor halb zwölf Uhr nachts, 5°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 01.05.2007 um 20:01:36 Uhr
Philosophie & Wurst
Und nochmal zurück ins letzte Jahr, mitte Dezember habe ich mir mal wieder
druckfrisch mit
Denis Scheck angeschaut.
In dieser Sendung
empfahl er von Alexandre Dumas "Das große Wörterbuch der Kochkunst" mit dem Kommentar "ein Buch, das einen durch dick und dünn begleitet". Naja, Kochbücher finde ich persönlich nicht so extrem spannend, aber zuweilen durchaus nützlich.
Als sich Scheck über
Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink: Wurst ausließ mußte ich spontan an ein Feedreader-social-was-weiß-ich-noch-alles-Online-Tool mit dem Codenamen "Wurst" denken, das vermutlich niemals auch nur die Pre-Alpha-Phase in Ansätzen erreichen wird ... aber zurück zu den Büchern.
Das neuste Buch von Peter Sloterdijk mit dem Titel
Zorn und Zeit (punktpunktshop) ist in den Augen Schecks eine Sensation. "Ein großes Denkbuch und Leseabenteuer". Wenn ich einmal die Zeit finde will ich mir dieses Buch tatsächlich mal durchlesen. Außerdem wohnt Sloterdijk ja in Karlsruhe.
Als
Denis Scheck die Top Ten kommentierte war ich an mindestens einer Stelle anderer Meinung. Besser gesagt, damals war ich mir noch nicht sicher, ob ich anderer Meinung bin, inzwischen hab ich das Buch aber gelesen und kann der Kritik überhaupt nicht zustimmen.
Ich meine "Lob der Disziplin. Eine Streitschrift" von Bernhard Bueb, das auf Platz 10 war. Scheck kommentierte das Buch mit "überlebte Rohrstockpädagogik", doch das zeigt meiner Ansicht nach höchstens, daß er das Buch nicht aufmerksam genug gelesen hat.
Natürlich hat Bueb manche Ansichten, die vielleicht nicht unbedingt "modern" sind, trotzdem fand ich das Buch wirklich gut. Aber dazu werde ich sowieso mal ausführlicher etwas schreiben.
Über Henryk M. Broders Hurra, wir publizieren kapitulieren! Von der Lust am Einknicken sagte er: "Er hat fast nie recht, ist aber immer amüsant." Seine Thesen seien grundfalsch und sichern seinem Verfasser einen Platz an jedem deutschen Stammtisch.
Lobend als gutes Buch erwähnte er Frank McCourt: "Tag und Nacht und auch im Sommer", doch das Lob hielt nur kurz, denn darauf folgte "Leben mit Herz und Seele" von Dietrich Grönemeyer, das "so substanzlos und hohl ist, daß es in Milch schwimmt". Ein Punkt für Scheck, den Satz muß man sich merken.
Dem Buch Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten von Hellmuth Karasek stellt er Platz 11 der Liste gegenüber, Älter werden von
Silvia Bovenschen, das Karaseks Buch in den Schatten stellt. Trotzdem soll sich die Lektüre des Karasek-Buches lohnen.
Das nächste Buch ín der Liste, das wohlwollend komentiert wurde war "Ich nicht. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend" von
Joachim Fest, das "auf lange Zeit eine Landmarke in der Biographenliteratur bleiben wird".
Die Nummer zwei der Liste schnitt dafür umso schlechter ab. Aus gutem Grund, schließlich handelte es sich um "Entscheidungen. Mein Leben in der Politik" von Gerhard Schröder. Ein Buch mit dem "Nachrichtenwert einer Geburtstagszeitung", das "Schaudern auslöst angesichts des intellektuellen Formats des einstmals mächtigsten Manns der Bundesrepublik".
Und so ging es auch gleich noch mit "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling weiter, dem er trocken empfahl: "Was das komplette ausfüllen derartiger Vakua angeht empfehle ich es, statt mit Gott es einfach mal mit weihnachtlichen Plätzchen zu versuchen, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht ..." - da kann man natürlich auch anderer Ansicht sein ...
Soviel erstmal zum Thema Bücher. Reicht ja auch.
Kommentare: 0. Geschrieben am 01.05.2007 um 12:47:13 Uhr