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bloggen » 03/2007

punktpunktblog

Denis Scheck druckt unterhaltsam frisch

Nachdem mein letzter Eintrag ein Filmtip war nähere ich mich wieder eher dem vorletzten Eintrag an, denn auch jetzt geht es wieder um die Sprache, jedoch nicht nur um plumpe Sprüche sondern um "richtige Literatur".
Es war schon irgendwann im November, als ich mehr zufällig auf eine interessante Literatursendung im Ersten stieß: ARDdruckfrisch.

Wikipedia-LinkDenis Scheck, ein mir bis dato völlig unbekannter Mann, ARDempfahl zu Beginn der Sendung Robert Harris, genauer Imperium von Wikipedia-LinkRobert Harris (als Hörbuch, auf Englisch, als Hörbuch auf Englisch). Und nebenbei empfahl er gleich noch die Tusculum Reden von Cicero in der zweisprachigen Ausgabe.

Weiter ging es mit dem neuen Gedichtband von Wikipedia-LinkWolf Biermann: ARD"Heimat" (als Buch oder als Hörbuch).

Als "science in fiction" und "Literatur für Informatiker" pries Scheck Dirac von Wikipedia-LinkDietmar Dath - wer muß da nicht sofort an das allseits bekannte Wikipedia-LinkDiracmaß denken ... aber Statistik 1 und 2 liegt zum Glück inzwischen schon ein paar Semester hinter mir.

Noch begeisterter verlief die ARDUnterhaltung mit Wolf Haas über Wikipedia-Linkdessen Roman Das Wetter vor 15 Jahren (Wikipedia-Linksiehe auch in Wikipedia), den Scheck als den schönsten Liebesroman der Saison bezeichnet. Zum Namen "Vittorio Kowalski" fiel Scheck gleich ein: "Wer so heißt ist ne Romanfigur". Der ganze Roman besteht aus einem Gespräch mit der "Literaturbeilage".
Das klingt alles irgendwie interessant, wenn ich mal wieder Zeit habe sollte ich mir das Buch mal anschauen ... wie auch die anderen Empfehlungen.


Die Sendung besticht durch ihre interessante, vielleicht etwas unkonventionelle, Kameraführung, die nicht so recht zu einer seriösen Literatursendung passen will. Aber so kommt eben etwas mehr Bewegung in eine an sich von Worten dominierte Sendung.


Am Ende ARDkommentiert Denis Scheck noch die Top Ten, sehr unterhaltsam.
Anstatt eines in der Top Ten gelisteten Buchs empfiehlt er lieber Zeit. Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung von Wikipedia-LinkStefan Klein (als Hörbuch).
Die beiden Lokalkrimis "Seegrund" und "Eifel-Kreuz" ernten einen gnadenlosen Verriß. Ebenso Charlotte Link mit "Das Echo der Schuld", was er damit kommentiert, daß nicht nur die Figur in ihrem Roman sondern auch die Autorin Schiffbruch erleidet.
Doch als Nummer eins kommen noch Die Habenichtse von Wikipedia-LinkKatharina Hacker (als Hörbuch), was Scheck als Juwel bezeichnet.


Nun, wer aufmerksam die verlinkten druckfrisch-Seiten gelesen hat wird merken: Um in den Genuß der Kommentare von Denis Scheck zu kommen müßte man die Sendung nicht einmal anschauen, weil die Texte netterweise auch online nachzulesen sind, trotzdem kann ich die Sendung empfehlen, irgendwie macht der Scheck das einfach gut.


Das waren nun viele Verweise auf viele lesenswerte Bücher und ich kann schon soviel sagen, der nächste Text hier wird sich auch um Bücher drehen, aber vermutlich kürzer werden. Mal sehen, aber jetzt gibt es hier wenigstens mal wieder etwas Neues zum Lesen und auch wenn ich mal wieder ein paar Wochen Pause machen sollte enthält der Text genug Verweise zu alternativem Lesestoff ...


Und jetzt zu guter Letzt noch die (vermutlich ;) lang ersehnten Teile zweihundertundsechsundzwanzig, zweihundertundsiebenundzwanzig und zweihundertundachtundzwanzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.10.2006, kurz nach elf Uhr nachts, 12°C
29.10.2006, kurz vor halb acht Uhr abends, 17°C
05.11.2006, kurz nach acht Uhr abends, 8°C

Buecher .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 08.03.2007 um 02:30:35 Uhr



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zuletzt geändert von Götz Bürkle am 28.01.2009 ..

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