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Einträge in 03/2007

Familiär netzwerken mit FamilyOne

FamilyOne - Ihre Familie ist EinsEs ist schon wieder stiller hier geworden, denn seit gut einer Woche hab ich nicht mehr "nur" zu lernen sondern arbeite auch noch nebenher mehr als davor.

Wer schon immer mal seine Verwandtschaftsbeziehungen schnell und übersichtlich visualisieren wollte (drucken geht bislang leider noch nicht, ist aber in Planung) oder einen Ort gesucht hat, an dem seine nächste oder auch weitläufigere Familie ihre Kontaktdaten und sonstige Informationen zusammentragen kann, der sollte sich mal die Public Beta von FamilyOne - Ihre Familie ist EinsFamilyOne genauer anschauen.
Das Ganze ist ein "Wikipedia-LinkSocial Network" speziell für Familien.

Bisher kann man hauptsächlich seinen Wikipedia-LinkFamilienbaum in einer hübschen Flashoberfläche zusammenklicken, sein Profil ausfüllen und Fotos hochladen. Weitere Funktionen sind aber in Planung.


Wen es jemand interessiert, einfach mal anmelden und testen.
Wer Fehler findet kann die auch direkt bei mir melden, dann kann ich das weiterleiten. Ich schreibe zwar keinen Code, aber zumindest Bug Reports ;)


So, genug der Werbung - vielleicht schaffs ichs ja diese Woche auch noch mehr zu schreiben, aber erstmal muß dieser Werbeblock zwischendurch reichen. Und es ist ja nicht nur Werbung, schließlich interessiert denjenigen, der hier regelmäßig mitliest, ja auch, was ich so den lieben langen Tag mache.

Aktuelles .. linken .. kommentieren (3) .. von Götz Bürkle am 27.03.2007 um 15:07:30 Uhr

Zu Besuch beim Montageprofi

Ich gebe gerne zu, mein vorletzter Eintrag war eher langweilig, größtenteils inhaltslos und schlecht nicht unbedingt hervorragend. Zumindest größtenteils. Deswegen nun etwas hoffentlich spannenderes, das sich ebenfalls Mitte November ereignete. Auf dem Plan stand eine Exkursion zu WürthWürth nach Wikipedia-LinkKünzelsau-Gaisbach im Rahmen der Vorlesung Unternehmensberatung und Management von Prof. Dr. Hagen Lindstädt.

Nach zeitiger Abfahrt in Karlsruhe kamen wir früh auf dem Firmengelände in Gaisbach an. Das Programm startete nach einem kurzen Frühstück mit der Begrüßung durch die Pressesprecherin WürthSarah Meckel. Da wurde auch gleich ein toller Imagefilm mit netten Schwaben und tollen Tieren gezeigt.

Anschließend wurden wir in mehreren Gruppen durch die Logistikzentren geführt. Sehr interessant, was man da alles sehen konnte.

Nach dem Rundgang nahm sich WürthReinhold Würth persönlich rund eine Stunde Zeit uns vieles zu erzählen. Unter anderem auch seine Ziele, wo er Würth 2016 sieht: 16 Mrd. Euro Umsatz und 100 000 Mitarbeiter. Aktuell haben sie rund 7 Mrd. Euro Umsatz und 50 000 - 54 000 Mitarbeiter.
Die einen denken nun vielleicht, der Mann leide an Größenwahn - diejenigen muß ich jedoch enttäuschen. Wie auch schon bei seinem Vortrag an der Uni im Jahr 2005 hat er auch in diesem Vortrag wieder erwähnt, daß er mit seinen Zehnjahreszielen bisher meistens richtig lag. Und das stimmt auch. Insofern bin ich gespannt, wie die Würth-Zahlen im Jahr 2016 tatsächlich aussehen, aber mich würde es nicht wundern, wenn er wieder richtig gelegen wäre!
Reinhold Würth ist eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit.
Ich hab mich nur ein wenig gewundert, daß er selbst auch einen Firmenausweis offen herumtrug - ihn kennen doch sowieso alle und er kommt doch bestimmt auch ohne Karte überall rein, wo er rein will.

Ein Satz, der genau so auch von Wikipedia-LinkGötz Werner hätte kommen können (der ja inzwischen den Lehrstuhl "besitzt", der mit Reinhold Würth ins Leben gerufen wurde) war:
Nicht Wissen ist Macht, sondern:
Wissen ist Schlaf, Handeln ist Macht.


Nach diesem interessanten Vortrag gab es dann ein Mittagessen in der Würth-Kantine. Auch darüber kann ich nicht klagen.


Einige werden sich schon wundern, warum ich bisher mit noch keiner Silbe die Kunst erwähnt habe. Ganz einfach: Das Thema Kunst wurde erst am Mittag so richtig interessant.
Zum einen hatten wir einige Zeit uns die Attersee-Ausstellung im Verwaltungsgebäude in Gaisbach anzusehen, zum anderen ging es später noch nach Schwäbisch Hall in die Kunsthalle Würth.

Zuerst jedoch einige Sätze zu Wikipedia-LinkChristian Ludwig Attersee im Museum Würth - inzwischen wird da für eine neue Ausstellung umgebaut, wie ich gerade gelesen habe. Ich persönlich habe den Namen Wikipedia-LinkAttersee dort zum ersten Mal gehört. Auffallend an seinen Werken ist, daß man auf vermutlich 80 - 90% aller Bilder irgendwo eine nackte Frau findet. Ich muß zugeben, viele Bilder fand ich nicht so überragend, aber es waren auch einige dabei, denen ich etwas abgewinnen konnte, ich kann sogar sagen, daß sie mir sehr gut gefallen haben. Diese hatten, wie auch die übrigen, teils wirre, teils einfach nur seltsame Namen wie Kuhwunsch, Es werde Licht, der verliebte Hammer, ...
Außer den Frauen, die - das wissen wir ja alle - immer ein attraktives Motiv abgeben, tauchen oft in seinen Bildern Wasser oder Wellen auf. Ab und zu sieht man auch einen Hammer.
An einer Wand im Wikipedia-LinkMuseum Würth hing ein Transparent mit einem Gedicht darauf, und ein Satz, ich meine es war sogar der letzte, macht deutlich, warum der werthe Herr Attersee so viele Frauen in seinen Bildern unterbringt: "Er malt, was er begehrt."

Nach diesen Eindrücken wurden wir im Bus nach Wikipedia-LinkSchwäbisch Hall chauffiert. Da mußte ich natürlich gleich an die berühmt-berüchtigte alte Sägemühle in Wikipedia-LinkEschenau denken ... (der Eingeweihte weiß, was es mit diesem Örtchen auf sich hat und wird in diversen Erinnerungen mit Schafen, Natives, Gießkannen und so weiter schwelgen, der Unwissende liest einfach weiter und kümmert sich nicht weiter um diese Randnotiz).
Nun kamen wir also in den Genuß der Wikipedia-LinkKunsthalle Würth. Die Ausstellung, die ich gesehen habe ist nur noch bis zum 18.03.2007 dort zu sehen, aber danach gibt es bestimmt auch wieder etwas, was sich lohnt. Streng genommen waren es sogar zwei Ausstellungen. Unten wurden Werke von Wikipedia-LinkHorst Antes unter dem Titel "und morgen male ich vielleicht ein Bild" gezeigt. Und ich muß sagen: Antes geht mal garnicht! Aber wenigstens weiß ich jetzt, wer diese häßliche Skulptur vorm oder im Chemie-Gebäude auf dem Campus verbrochen hat ... Wikipedia-LinkKopffüßler nennen ich diese undefinierbaren und grottenhäßlichen Gebilde übrigens.

Aber die zweite Aussstellung oben unter dem Motto "Literatur kann man sehen." hat mich begeistert. Dort wurden drei Ausstellungen zu drei berühmten Literaten gezeigt: Wikipedia-LinkHans Magnus Enzensberger, Wikipedia-LinkGünter Grass und Wikipedia-LinkHermann Hesse.

Bei Grass fand ich vor allem den Zyklus "Mein Jahrhundert", wo er zu jedem Jahr des vergangenen Jahrhunderts ein Bild gemalt hat, gut.
Die Ausstellung zu Enzensberger stand unter dem Titel "WortSpielZeug". Gezeigt wurden Installationen, Spielzeuge, Dinger, an denen man rumdrehen und rumdrücken konnte. Da waren wirklich interessante Sachen dabei.
Aber von den Bildern her am besten gefallen hat mir wohl der Teil zu Hesse. Der hat also nicht nur geschrieben, sondern auch gemalt. Gezeigt wurden hauptsächlich Landschaftsbilder. Die einen sagen schön und idyllisch, die anderen vielleicht langweilig. Mir haben sie jedenfalls gefallen.


Nachdem wir alles gesehen hatten und zum Schluß noch eine Stärkung für den Heimweg zu uns nehmen konnten nahm jeder noch seine Würth-Tüte mit nach Hause, in der neben dem WürthGeschäftsbericht und einigen Broschüren auch das Buch "Reinhold Würth. Der Unternehmer und sein Unternehmen." von Ute Grau und Barbara Guttmann drinlag. Da hab ich nun also ein weiteres Buch das darauf wartet endlich gelesen zu werden ...

Studium .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 14.03.2007 um 01:25:19 Uhr

Wie ein Blog-Eintrag bei mir entsteht ..

.. oder eben auch nicht.


Über tautokoJohannes kam von Martin soeben ein Stock geflogen. Deswegen gibt es jetzt kurz eine Antwort auf die Frage:
Erklär mal, wie und mit welchen Mitteln bei Dir ein neuer Blogbeitrag entsteht.

Quellen


Eigentlich ein OperaOpera-Fenster mit sehr sehr vielen offenen Tabs, die ich mal täglich, mal wöchentlich, mal monatlich, eben wie ich gerade Lust habe durchgehe.

Inzwischen bin ich jedoch am Überlegen auf Google-LinkGoogle Reader umzuschwenken, inzwischen sieht mir der ganz brauchbar aus, und die vielen vielen Tabs fressen halt einfach viel viel Leistung ... mangels Zeit hab ich in meinem Google Reader aber noch nicht alles drin, was ich drin haben will.

Außerdem ist die Google-Linkpersonalisierte Seite von Google inzwischen auch benutzbar geworden. Ich hab mich dort mal in den letzten Wochen häuslich mit diversen Zeitungen und Online-News-Feeds eingerichtet. So ich denn Zeit finde, überfliege ich (auch mal mehrmals) täglich die Überschriften und lese dann die interessanten.

Ich stelle mir jedoch die Frage, warum ich nun zwei (Google-)Anwendungen für Feeds benutze - das sollte man vielleicht zusammenlegen, wobei ich die "personalisierte Seite" für den ganzen Info- und News-Kram ganz schön finde, und Google Reader meiner Ansicht nach eher für Blogs ganz gut geeignet ist. Aber über kurz oder lang werde ich diese beiden vielleicht mergen - aber ich muß ja erstmal meinen Google Reader anständig einrichten, bevor ich mir Gedanken über eine Zusammenlegung dieser Dienste mache.

Bisher fand ich alle Feed-Reader furchtbar, nur Wikipedia-LinkAkregator hat mir gut gefallen, nur nutze ich ja zum alltäglichen Arbeiten bisher kein Linux ... und die Wurst läßt ja auf sich warten und ein Feedreader-social-was-weiß-ich-noch-alles-Online-Tool eines Freundes ist über die Pre-Pre-Alpha noch nicht raus gekommen.


Aber die Hauptquelle für meine Texte ist eigentlich mein Leben.


Schreiben und verwalten


Ich schreibe meine Texte fast ausschließlich in Weaverslave, meinem Texteditor, der eh die meiste Zeit wegen irgendetwas offen ist. Und dort sammelt sich dann, auch mal über Monate und Jahre hinweg, alles Mögliche und Unmögliche in einer Textdatei an ... und wartet darauf, mal ausformuliert, verworfen, oder in ein anderes Dokument, wo es besser aufgehoben ist, verschoben zu werden.

Zur Veröffentlichung kopiere ich dann den jeweiligen Text in mein Formularfeld, schreibe noch eine Zusammenfassung und überlege mir entweder noch eine Überschrift oder kopiere auch die aus dem Texteditor oder aus dem Textfeld in das Überschriftenfeld.
Und dann wird der Eintrag gespeichert und ist damit veröffentlicht.
Und wenn alles sicher veröffentlicht ist, lösche ich den Text aus der Datei.

Du bisch


So, und nun gebe ich das Stöckchen weiter an:

Aktuelles .. linken .. kommentieren (3) .. von Götz Bürkle am 12.03.2007 um 23:37:48 Uhr

Thea, Ketil und der Sozialkontrakt

Wie schon angekündigt bleibe ich noch kurz beim Thema Literatur. Einige Tage, nachdem ich Wikipedia-Linkdruckfrisch zum ersten Mal gesehen hatte stieß ich schon auf die nächste Literatursendung, die sich jedoch stark von druckfrisch unterscheidet. Sie heißt SWRLiteratur im Foyer und läuft "im Dritten", beim SWR.

Mitte November ging es auch dort um Wolf Haas und sein Buch "Das Wetter vor 15 Jahren". Doch in dieser Sendung werden nicht, wie bei druckfrisch Interviews geführt, sondern es ist mehr ein Gespräch zwischen mehreren Gästen. Moderiert hat SWRdiese Ausgabe (RTF-Datei) die sympathische Wikipedia-LinkThea Dorn.
Zu Gast waren außerdem Wikipedia-LinkMichael Stürmer mit seinem Buch "Welt ohne Weltordnung. Wer wird die Erde erben?", Wikipedia-LinkGabor Steingart aus dem Wikipedia-LinkSpiegel Hauptstadtbüro mit "Weltkrieg um Wohlstand - Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden und Wikipedia-LinkChristoph Peters mit Ein Zimmer im Haus des Krieges.

Ich hab mir damals einige Aussagen notiert, die ich interessant fand.
So sieht Steingart China und Indien als "Angreiferstaaaten", weil "die im fernen Osten greifen mit anderen Bedingungen als die "westlichen Staaten" um die selbe Arbeit". Diese Idee ist nicht völlig von der Hand zu weisen, wenn man an die vielen (billigen) Produktionsstätten in diesen Ländern denkt.
Stürmer malte denn auch ein eher dunkles Bild mit seiner Aussage, daß unser Sozialkontrakt langsam aber sicher angepaßt werden müsse - "und zwar nach unten".
Weiter fällt Steingart zu China ein, daß wir da von einer gelenkten Marktwirtschaft attackiert werden, mit der wir noch nie zu tun hatten. Die Aussage ist der ersten von mir angeführten an sich sehr ähnlich, hätte er sich, oder zumindest ich mir hier, vielleicht sparen können.
Stürmer zeigte im Folgenden, daß er des Lateinischen mächtig ist und klärte darüber auf, daß Wikipedia-LinkTerror ja an sich "Schrecken" heißt und kommentierte dazu:
"Gefahren, die da sind sehen!" Weiter ging es noch mit einem kurzen diagnostischen Blick auf Europa: "Vielleicht hat Europa nicht nur nen Schnupfen, sondern ne Lungenentzündung."
Schließlich outete sich Steingart noch, daß er immer das günstigste kaufe und kommt zu dem Schluß: "Der Kunde ist das neoliberalste, was es gibt."

Warum ich nun keinerlei Zitate von Wolf Haas und Christoph Peters präsentieren kann weiß ich nicht, vermutlich haben sie nicht soviel gesagt, oder ich hab ihre interessanten Sätze verschlafen. Passend dazu gab auch Thea Dorn allen zum Schluß noch einen weisen Rat mit auf den Weg: "Nehmen Sie ein gutes Buch mit ins Bett - Bücher schnarchen nicht."

Und über den schriftstellenden Jazzmusiker Ketil Bjørnstad nun noch kurz ein Abstecher zur Musik.
Ich bilde mir ein, es müßte an einem Freitagabend gewesen sein, wohl einer meiner bisher letzten Autofahrten nach Schmiden, kurz vorm Wikipedia-LinkHeslacher Tunnel von oben her kommend erfuhr ich, wessen Klänge die letzte Sendung auf SWR2 untermalt hatten, nämlich eben welche von diesem Ketil Bjørnstad. Da nahm ich mir vor, daß ich mich mal informieren müßte, wer denn das genau sei, denn die Musik gefiel mir nicht übel. Auf der SWR2-Website wurde ich damals auch fündig, nur finde ich diese Stelle nicht wieder, sonst wüßte ich auch, aus welcher CD etwas gespielt wurde. Aber so wichtig ist das nicht, denn gegen Weihnachten beschloß ich dann, daß ich mir einfach mal irgendeine CD kaufen könnte. Primär wollte ich Rainbow Sessions, denn 3 CDs für rund 25 EUR erschienen mir eine günstige Gelegenheit, und wo ich schon dabei war bestellte ich dann eben auch noch Epigraphs (mit David Darling) - jedoch nicht bei Amazon sondern bei einem kleineren Versender. Dummerweise kam und kam dann wochenlang nichts. Als ich mal nachfragen wollte kam meine E-Mail zurück, was allerdings an diversen Unfähigkeiten unseres Noch-Providers lag. Doch ich hatte dann keine Lust meine Nachfrage noch einmal abzuschicken. Etwa eine Woche später kam dann die Nachricht, daß "Rainbow Sessions" nicht mehr lieferbar sei. Ich hatte dann bei einigen weiteren Versendern angefragt und keiner konnte sie liefern, aber inzwischen hatte ich ja schon beschlossen, daß ich sie gerne hätte. Schließlich hatte ich bereits bei einem dieser Amazon-Händler die CD (zu einem horrenden Preis) bestellt, als ich zufällig auf meinem Weg durch Karlsruhe beim Saturn vorbeischaute - und wider Erwarten lag da noch ein Exemplar genau dieser 3er-CD-Box herum. So kam ich also doch noch günstig an die CDs - mehr über den Inhalt dieser Tonträger irgendwann einmal.


Und nun noch Teil zweihundertundneunundzwanzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.11.2006, kurz vor viertel zwei Uhr nachts, 13°C

Buecher .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 11.03.2007 um 01:47:51 Uhr

Denis Scheck druckt unterhaltsam frisch

Nachdem mein letzter Eintrag ein Filmtip war nähere ich mich wieder eher dem vorletzten Eintrag an, denn auch jetzt geht es wieder um die Sprache, jedoch nicht nur um plumpe Sprüche sondern um "richtige Literatur".
Es war schon irgendwann im November, als ich mehr zufällig auf eine interessante Literatursendung im Ersten stieß: ARDdruckfrisch.

Wikipedia-LinkDenis Scheck, ein mir bis dato völlig unbekannter Mann, ARDempfahl zu Beginn der Sendung Robert Harris, genauer Imperium von Wikipedia-LinkRobert Harris (als Hörbuch, auf Englisch, als Hörbuch auf Englisch). Und nebenbei empfahl er gleich noch die Tusculum Reden von Cicero in der zweisprachigen Ausgabe.

Weiter ging es mit dem neuen Gedichtband von Wikipedia-LinkWolf Biermann: ARD"Heimat" (als Buch oder als Hörbuch).

Als "science in fiction" und "Literatur für Informatiker" pries Scheck Dirac von Wikipedia-LinkDietmar Dath - wer muß da nicht sofort an das allseits bekannte Wikipedia-LinkDiracmaß denken ... aber Statistik 1 und 2 liegt zum Glück inzwischen schon ein paar Semester hinter mir.

Noch begeisterter verlief die ARDUnterhaltung mit Wolf Haas über Wikipedia-Linkdessen Roman Das Wetter vor 15 Jahren (Wikipedia-Linksiehe auch in Wikipedia), den Scheck als den schönsten Liebesroman der Saison bezeichnet. Zum Namen "Vittorio Kowalski" fiel Scheck gleich ein: "Wer so heißt ist ne Romanfigur". Der ganze Roman besteht aus einem Gespräch mit der "Literaturbeilage".
Das klingt alles irgendwie interessant, wenn ich mal wieder Zeit habe sollte ich mir das Buch mal anschauen ... wie auch die anderen Empfehlungen.


Die Sendung besticht durch ihre interessante, vielleicht etwas unkonventionelle, Kameraführung, die nicht so recht zu einer seriösen Literatursendung passen will. Aber so kommt eben etwas mehr Bewegung in eine an sich von Worten dominierte Sendung.


Am Ende ARDkommentiert Denis Scheck noch die Top Ten, sehr unterhaltsam.
Anstatt eines in der Top Ten gelisteten Buchs empfiehlt er lieber Zeit. Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung von Wikipedia-LinkStefan Klein (als Hörbuch).
Die beiden Lokalkrimis "Seegrund" und "Eifel-Kreuz" ernten einen gnadenlosen Verriß. Ebenso Charlotte Link mit "Das Echo der Schuld", was er damit kommentiert, daß nicht nur die Figur in ihrem Roman sondern auch die Autorin Schiffbruch erleidet.
Doch als Nummer eins kommen noch Die Habenichtse von Wikipedia-LinkKatharina Hacker (als Hörbuch), was Scheck als Juwel bezeichnet.


Nun, wer aufmerksam die verlinkten druckfrisch-Seiten gelesen hat wird merken: Um in den Genuß der Kommentare von Denis Scheck zu kommen müßte man die Sendung nicht einmal anschauen, weil die Texte netterweise auch online nachzulesen sind, trotzdem kann ich die Sendung empfehlen, irgendwie macht der Scheck das einfach gut.


Das waren nun viele Verweise auf viele lesenswerte Bücher und ich kann schon soviel sagen, der nächste Text hier wird sich auch um Bücher drehen, aber vermutlich kürzer werden. Mal sehen, aber jetzt gibt es hier wenigstens mal wieder etwas Neues zum Lesen und auch wenn ich mal wieder ein paar Wochen Pause machen sollte enthält der Text genug Verweise zu alternativem Lesestoff ...


Und jetzt zu guter Letzt noch die (vermutlich ;) lang ersehnten Teile zweihundertundsechsundzwanzig, zweihundertundsiebenundzwanzig und zweihundertundachtundzwanzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.10.2006, kurz nach elf Uhr nachts, 12°C
29.10.2006, kurz vor halb acht Uhr abends, 17°C
05.11.2006, kurz nach acht Uhr abends, 8°C

Buecher .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 08.03.2007 um 02:30:35 Uhr




zuletzt geändert von Götz Bürkle am 28.01.2009 ..

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