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Einträge in 09/2006
Achtzehnte Runde
Nach der siebzehnten Runde hab ich mich letzten Freitag wieder einmal auf den Weg gemacht und dachte, daß ich relativ schnell sei. Wenn ich die Zeit nun mit meiner bisher schnellsten Runde vergleiche, dann bin ich drunter. Doch die Daten zu Entfernung und Geschwindigkeiten unterscheiden sich erheblich, weswegen ich nun mal mit Hilfe meines
Web-Taschenrechners Google ein wenig rumgerechnet habe und zu dem Ergebnis kam, daß, wenn ich die gleiche Entfernung wie bei eben dieser siebten Runde zurückgelegt habe, was ich an sich getan haben sollte, dann müßte ich durchshcnittlich 28.4 km/h gefahren sein. Jetzt könnte ich natürlich alle alten Werte umrechnen, aber als Anhaltspunkt, der sich nicht ändert egal wie der "Fahrradcomputer" genau eingestellt ist kann man immer noch die Zeit nehmen. Was ich damit eigentlich sagen wollte: Das war meine neue schnellste Runde, in Zahlen:
- Strecke
25,47 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit
23,6 km/h
- Maximalgeschwindigkeit
47,0 km/h
- Dauer
1:04:46 Stunden
Und nun noch Teil zweihundertundsiebzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
24.09.2006, kurz vor halb fünf Uhr mittags, 30°C
Bewegung .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 26.09.2006 um 15:30:58 Uhr
Die Jugend, das Schulsystem und überhaupt
Wir sind Zukunft - Jugend 2006
Letzte Woche sendete das ZDF in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen null und drei Uhr morgens
Wir sind Zukunft - Jugend 2006, dabei ging es um die
Jugend, natürlich, Hintergrund der Sendung war die Shell Jugendstudie 2006.
Die Sendezeit war nicht ganz optimal gewählt, was offensichtlich jedoch auch die Moderatoren nicht so gut fanden. So haben die Sendung vermutlich nicht so extrem viele Leute gesehen. Auch ich hab es mir überlegt, obwohl ich eher ein Nachtmensch bin, ab zwölf drei Stunden fernzusehen und dabei auch noch aufzupassen, weil es ja nicht nur Berieselung sondern auch Diskussionen sind, denen man, wenn man sich das anschaut, gern folgen will ist etwas, was mit Sicherheit einige, die interessiert waren, abgehalten hat. Eine Wiederholung am Samstagmorgen, die nicht genauso "beworben" wird wie die eigentliche Ausstrahlungszeit bringt da nur wenig.
Doch nun zur Sendung. Moderiert haben
Charlotte Roche, die irgendwie aussah wie ein kleines Mädchen und
Gert Scobel und ich fand, die beiden haben ihre Sache gut gemacht.
Die Sendung war in mehrere mehr oder weniger in sich abgeschlossene Abschnitte gegliedert, zu jedem Thema gab es erst einen Filmbeitrag und dann eine Gesprächsrunde, wobei diese Gesprächsrunde genauer gesagt zwei Gesprächsrunden waren. Eine, an der vorwiegend Wissenschaftler teilnahmen wurde von Herrn Scobel moderiert und die andere an der hauptsächlich Musiker, Künstler, Unternehmer und "Leute, wie Du und ich" teilnahmen moderierte Charlotte Roche. Einige Gesprächspartner wechselten dabei von Runde zu Runde, andere waren so gut wie immer mit von der Partie.
Mangels einer Auflistung der Gesprächspartner, zumindest habe ich keine gefunden, kann ich nur noch ein paar auszugsweise nennen, da waren beispeilsweise
Klaus Hurrelmann, Leiter der Shell Jugendstudie,
Ronald Hitzler, Karl-Heinz Haase von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V., einzelne Mitglieder der Band
Culcha Candela, die Unternehmer von kazik, der Sänger
Muhabbet, jemand von People's Theater und die Band
Silbermond. Eine Gesprächsrunde bestand aus vier jungen Politikern aus verschiedenen Parteien.
In der Sendung wurde viel diskutiert, und ich stimme nicht mit allen geäußerten Ansichten überein, aber ich fand die Diskussionen teilweise sehr interessant.
Relativ am Anfang wurde in einem Nebensatz kurz erwähnt, daß ärmere Jugendliche und solche aus eher tieferen sozialen Schichten häufiger in Fastfood-Restaurants essen. Das hat mich doch gewundert, denn Fastfood-Restaurants sind bekanntlich nicht unbedingt die günstigste (und nebenbei bemerkt auch nicht die gesündeste) Art sich zu ernähren, warum gehen also die häufiger hin, die es sich am wenigsten leisten können?
Das Schulsystem ...
Viel Kritik wurde auch an unserem Schulsystem geübt. Ich bin Anhänger unseres
dreigliedrigen Schulsystems und halte von
Gesamtschulen oder
Ganztagsschulen nicht so viel. Mit dieser Meinung steht man heutzutage leider oft allein da, weil unser Schulsystem ja so unendlich schlecht und undurchlässig ist. Ich selbst war dreizehn Jahre lang selbst Teil dieses Systems und kann die Kritik nicht vollständig nachvollziehen. Natürlich kann man viel verbessern, aber verbessert man die Situation wirklich, wenn man, überspitzt formuliert, "Gleichmacherei" mit Gesamtschulen betreibt? Ich denke nicht. Viele sehen das anders. Es kommt mit Sicherheit stark darauf an, wie man die "Gesamtschule" gestaltet, doch wenn dann nur ein quasi-dreigliedriges Schulsystem mit einem neuen Namen herauskommt kann man sich das Ganze auch sparen und muß nicht auf das bestehende System schimpfen.
Die gleichen Leute, die sich für Gesamtschulen einsetzen setzen sich ebenso für Ganztagsschulen ein. Als Schüler hätte ich nie auf eine Ganztagsschule gehen wollen, über den Fachunterricht hinausgehende Angebote können auch ohne Ganztagsschule in Form von
AGs angeboten werden. Meine Schulzeit liegt nun noch nicht so weit zurück, und ich war begeistert in mehreren solcher AGs (Technik AG, Näh AG, Foto AG, Rechtskunde AG, Planspiel Börse) und finde deshalb, daß dies kein Argument für eine Ganztagsschule ist.
Mein größtes Problem mit diesen Konzepten ist, daß man der Schule Aufgaben auferlegen will, die eigentlich Sache der Eltern sind. Ich sehe keinen Grund, das Problem nicht an der Wurzel, also den Eltern, anzupacken, denn sonst wird sich auf lange Sicht wahrscheinlich nichts bessern. Niemand kann etwas für seine Eltern, aber Eltern sollten meiner bescheidenen Ansicht nach eigentlich bestrebt sein ihr Kind auf seinem (Bildungs-)Weg zu fördern. Ein sinnvollerer Ansatz, als das Schulsystem großflächig zu reformieren wäre etwas für die Elternbildung zu tun, doch solche Angebote würden vermutlich von denen, für die sie primär angeboten würden, nicht wahrgenommen. Wobei ich mich hier gerne eines Besseren belehren lassen würde.
Ich sehe das Problem, und hab als Mensch, der nach der Grundschule ein Gymnasium besucht hat vermutlich gut reden, aber ich finde das System auch nicht so undurchlässig, wie oft gesagt wird. Bei mir in der Klasse gab es sowohl Schüler, die vom Gymnasium auf die Realschule abgingen, als auch welche, die von der Realschule kamen. Die Schule kann die Unterschiede, die durch die Erziehung durch die Eltern gelegt werden nicht völlig ausgleichen. Da kann man zehnmal "Soziale Ungerechtigkeit!" schreien und doch nichts daran ändern, daß Jugendliche, deren Eltern gebildeter und engagiert sind ihre Kinder meist stärker fördern und auch schon bevor diese in die Schule kommen besser auf die Schule vorbereiten als Eltern, die selbst kaum gefördert wurden. Wie man dieses Kernproblem sinnvoll lösen kann weiß ich auch nicht, aber ich bin mir relativ sicher, daß weder Gesamtschule noch Ganztagsschule hier weiterhelfen.
Natürlich wurde auch die Lehrstellenproblematik angesprochen. Es ist traurig, daß es zu wenig Lehrstellen gibt, aber viel trauriger finde ich, daß manche Lehrstellen nicht oder nur mit "unfähigen" Lehrlingen besetzt werden können. Letzte Woche habe ich mich mal kurz mit meiner Vermieterin unterhalten, und sie meinte, als ihr Mann, ein Malermeister, noch ausgebildet hat, sie teilweise vom Arbeitsamt Lehrlinge zugewiesen bekamen, die nicht einmal Korrekturen in ihre Texte einarbeiten konnten. Wenn man die Fehler nicht einmal mehr finden, sondern nur noch korrigieren muß, dann sollte dies eigentlich jedem Menschen, der lesen und schreiben kann möglich sein. Dachte ich zumindest.
Das wirft nun wieder ein schlechtes Licht auf unser Schulsystem im Allgemeinen, primär jedoch auf die
Hauptschulen. In einem Filmbeitrag wurden drei Lehrer eine Zeit lang begleitet (das war allerdings in der Sendung
37 Grad: Mit dem Latein am Ende) und man konnte auch einen (wahrscheinlich nicht allzu repräsentativen) Einblick in einige Unterrichtsstunden bekommen. Wenn ich dort sehe, daß auf Hauptschulen teilweise wenig Fachwissen vermittelt werden kann, weil man den Schülern zuersteinmal grundlegende
soziale Kompetenzen beibringen muß und teilweise auch noch mit Sprachproblemen zu kämpfen hat, dann sind wir wieder bei der Wurzel des Problems, denn dies ist nicht die primäre Aufgabe der Schule sondern der Eltern. Natürlich sollte die Schule ihren Teil dazu beitragen, aber die Grundlagen kann und soll die Schule nicht legen bzw. dann kommt die eigentliche Aufgabe, nämlich die Bildung, die Vermittlung von (Fach-)Wissen zu kurz.
Gegen Ende der Sendung behauptete der Sänger
Muhabbet, daß "keiner hier vor heute abend was von der Shell Studie gehört hat", was mich auch zum Nachdenken oder eher zum Kopfschütteln brachte, denn zumindest die Existenz dieser Studie sollte doch allgemein bekannt sein, schließlich gibt es sie jetzt in der fünfzehnten Auflage.
Politisches
Bei der politischen Gesprächsrunde gab es auch ein paar spannende Punkte, so sprachen sich die Vertreter von
den Grünen und
der Linken für eine Absenkung des Wahlalters auf "mindestens 16" aus. Das finde ich völligen Quark, wissen viele doch auch mit 18 nicht, was sie wählen sollen. Viele Wähler informieren sich nichteinmal über die Programme der zur Wahl stehenden Parteien, eine Absenkung des Wahlalters würde diese Problematik nur verschärfen - und ich sehe dies als Problem, denn wer uninformiert wählt erfüllt meiner Ansicht nach seine Wahlpflicht nur ungenügend, denn bevor man wählt sollte man zumindest wissen, was man warum wählt, und was die Alternativen sind. Eine Absenkung des Wahlalters ist meiner Ansicht nach keine Ernst zu nehmende Forderung. Ich hab nichts gegen Menschen, die unter 18 sind, und es gibt bestimmt welche, die sich auch jetzt schon bevor sie wählen dürfen informieren, aber realistisch betrachtet wären diese zusätzlichen mutmaßlich eher schlecht informierten Wähler kein Gewinn für die Demokratie.
Und wenn ich schon beim Thema Politik bin gehe ich gleich mal weiter zur nächsten mehr oder weniger politischen Gruppierung, die sich bei einer Diskussion zu Wort melden durfte, nämlich Attac. Am Ende der Sendung meinte dieser Vertreter doch tatsächlich noch "schwarzbuchmäßg" gegen Shell hetzen zu müssen. Spätestens danach wußte ich, warum ich diese Gruppierung "gefressen" hab.
Natürlich bezog eben dieser Vertreter auch zur Studiengebührendiskussion Stellung, welche muß ich wohl nicht dazuschreiben. Ich bin Student und werde Studiengebühren bezahlen müssen. Ich finde das nicht toll, aber finde das Geschrei das darum gemacht wird nur lächerlich. Wieviele Studenten geben viel Geld für ihr Vergnügen aus, gehen gleichzeitig aber auf die Barrikaden wenn sie auch ein wenig für ihre Bildung bezahlen sollen? Zugegeben, 500 EUR im Semester sind nicht nichts, gleichzeitig sind es aber auch "nur" unter 90 EUR im Monat. Vielleicht sollten die, die am lautesten schreien mal schauen, wieviel Geld sie, wofür ausgeben und sich danach nochmal überlegen, ob so lautes Geschrei, Demonstrationen und Besetzungen wirklich gerechtfertigt sind. Ich finde nicht.
Das Thema Gewalt
Nun zurück zum eigentlichen Thema, es ging um Jugendliche. Ein Abschnitt der Sendung beschäftigte sich mit der Gewalt unter Jugendlichen. Da wurden dann Initiativen wie People's Theater oder Streitschlichterprogramme angesprochen. Ich sage ja schon immer "Gewalt erzeugt Gegengewalt" und ein Freund pflegte des öfteren zu ergänzen "Gewalt ist die Sprache der Dummen". Ich für mich hab es bis jetzt geschafft ohne irgendwelche ernsten Prügeleien durchs Leben zu kommen und frage mich, warum das für manche so ein großes Problem darstellt. Ich könnte nun die eine oder andere Geschichte von mir dazu erzählen, aber ich finde ich hab für heute genug geschrieben, so daß ich langsam zum Ende kommen will.
Religion, Tradition, oder was?!
Auch das Thema Religion war Thema, primär wurde dabei über den Islam gesprochen. Vieles betraf aber an sich nicht den Islam, sondern eher das Ehrverständnis und die Traditionen, wobei ich nicht weiß, wie genau man hier zwischen Tradition und Religion differenzieren kann, wenn die eine Fraktion sich auf die Religion beruft und die andere alles nur als Tradition, die mit der Religion an sich nichts zu tun habe abtut.
Eine Äußerung am Ende von einem aus der Band
Culcha Candela fand ich völlig daneben, denn er meinte, eine Einheitsreligion wäre die Lösung, weil doch sowieso der Kern bei allen gleich ist und überhaupt und sich nur alle mal zusammensetzen müßten um eine neue Religion zu gründen. Das ist meiner Ansicht nach Unsinn und hier wurde mir klar, daß meiner Meinung nach in der Diskussion ein Christ gefehlt hat, der für den christlichen Glauben Stellung bezieht, denn Moslems waren einige beteiligt, aber es gab keinen einzigen der "als Christ" an den Gesprächsrunden teilgenommen hat.
Ganz zum Schluß meldete sich noch die Band
Silbermond zu Wort, deren Aussagen mir gut gefallen haben. Und als ich mich mal ein wenig über sie informierte las ich, daß sie sich bei
TEN SING kennen gelernt haben. Das muß nichts heißen, trotzdem fand ich es interessant.
Fazit
Für mich hat es sich gelohnt wach zu bleiben, viele Themen und Argumente waren nicht neu, aber ich fand die Diskussionen trotzdem informativ, hab teilweise Neues erfahren und fand es sehr schade, daß die Sendezeit so gewählt wurde, wie sie gewählt wurde, denn die Sendung hatte einen attraktiveren Sendeplatz verdient.
Und jetzt noch die Teile zweihundertundvierzehn, zweihundertundfünfzehn und zweihundertundsechzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.09.2006, kurz nach ein Uhr mittags, 20°C
17.09.2006, kurz nach acht Uhr abends, 20°C
19.09.2006, kurz vor dreiviertel ein Uhr nachts, 18°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 25.09.2006 um 02:04:30 Uhr
Siebzehnte Runde
Lange Zeit nach der sechzehnten Runde bin ich jetzt vor rund zwei Wochen eine weitere Runde gefahren. Leider kam ich in der Zeit, in der das Wetter wirklich schön war und ich gern gefahren wäre nicht dazu, rauszugehen und eine Runde zu drehen, weil ich mehr oder weniger pausenlos mit lernen beschäftigt war.
Und ich mußte feststellen, daß meine Zeiten in diesem Jahr auch immer schlechter werden, aber ist ja klar, wenn ich so wenig fahr. Außerdem mach ichs ja nicht wegen der Zahlen, sondern um mal wieder ein bißchen mehr in Bewegung zu kommen. Vielleicht kann ich mich in den nächsten Wochen ja noch zu ein paar weiteren Runden aufraffen, aber jetzt erstmal die Daten von meiner letzten:
- Strecke
25,87 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit
21,9 km/h
- Maximalgeschwindigkeit
41,5 km/h
- Dauer
1:10:49 Stunden
Und nun noch die Teile zweihundertundelf, zweihundertundzwölf und zweihundertunddreizehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
01.09.2006, kurz vor viertel zwei Uhr nachts, 15°C
04.09.2006, kurz nach acht uhr abends, 25°C
05.09.2006, kurz nach elf Uhr abends, 25°C
Bewegung .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 19.09.2006 um 01:50:55 Uhr
Fische, Viecher und ein Frosch
Inzwischen ist es auch wieder gut zwei Wochen her, als meine Schwester zusammen mit ihrem Mann bei mir in Karlsruhe vorbeigeschaut haben.
Und wenn sie schonmal da waren, mußten sie sich natürlich solche wichtige und charakteristische Gebäude wie das Bundesverfassungsgericht und das Schloß anschauen.
Ebenso haben wir auch im ECE Center Ettlinger Tor vorbei geschaut.
Aber das hatte ich alles schon oft gesehen, aber in einem Gebäude war ich bis zu diesem Tag noch nicht gewesen, und zwar im "Staatlichen Museum für Naturkunde". Was es dort alles zu sehen gibt, unglaublich!
Manche dieser Fische, die dort in den unzähligen Aquarien herumschwammen waren auch ziemlich häßlich. Die meisten sogar, wenn ich mich richtig erinnere. Aber faszinierend waren die Viecher trotzdem.
Aber natürlich gab es auch Fische, die mir fast den Kopf verdrehten, ob ihrer unnachahmlichen Schönheit. Fast jedenfalls. Dieses farbenfrohe Tierchen vor dem ebenso ansehnlichen Hintergrund kann sich wirklich sehen lassen.
Nicht nur Aquarien gab es dort, auch Terrarien mit allerlei Getier darin, wie zum Beispiel diese Schlange hier.
Und gleich wieder zurück ins Wasser:
Wir haben
Nemo gefunden!11 Könnte ich zumindest behaupten. Andere würden sagen, sie hätten einen
Clownfisch gesehen.
Gleich nach Nemo schwamm mir dieses Viech, ich meine das große im Hintergrund, vor die Linse. Naja, es schwomm mir eigentlich nicht vor die Linse sondern es flitzte flink mit atemberaubender Geschwindigkeit durch das kleine Becken. Das hätte ich dem eher träge ausschauehenden Fischchen nicht zugetraut ...
Schnell wieder raus aus dem Wasser, und siehe da, ein weiteres Tierchen liegt dort in der Sonne auf einem Stein. Gut getarnt, aber nicht gut genug!
... und weil es so schön war, gleich noch einmal ein Echsentier.
Die Echsen sahen ja ganz nett aus, aber im Wasser stieß ich wieder auf ein grottenhäßliches Exemplar.
Ich frage mich, warum so viele Fische so extrem häßlich sind, oder ist das nur mein komischer Geschmack?
Einen Blick weiter sah ich dann eine
Meeresschildkröte, bei der ich an einen guten Freund denken mußte, der so eine als Haustier besitzt. Ich weiß jetzt aber garnicht, ob er sie bzw. ihn noch hat und wie es ihm geht, muß ich mal nachfragen, bei Gelegenheit.
Auf diesem Bild gibt es nichts zu sehen. Fast. Das, was auf dem Bild ein wenig irritiert ist kein Bildfehler, es ist ein Fisch, ein ziemlich gut getarnter mit lustigen Augen.
Dieser Fisch hat mir auch irgendwie gefallen, und verglichen mit einigen seiner Artgenossen ist er nichtmal häßlich. Seine Form erinnert mich an ein
U-Boot, oder so.
Vom U-Boot zum
Stealthbomber. Diese Ähnlichkeit kann der Fisch nicht abstreiten. Und die Entwickler des
Lockheed F-117 Nighthawk auch nicht.
Und nun noch ein letzter Blick in ein weiteres Aquarium, in dem einige kleine gelbe Tiere rumschwimmen.
Und nahezu unsichtbar ist auch diese Echse die auf einem Ast zwischen grünen Blättern sitzt und wartet.
Doch im Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe gibt es nicht nur viele lebende Tiere, es gibt auch eine Menge Steine und ein paar Modelle, wie auch dieses Vulkanmodell.
Zugegebenermaßen konnte ich mich für die Steine kaum begeistern, aber einige haben mich begeistert. Man könnte meinen, es sei ein Stück bemaltes Glas, aber nein, es ist ein Stein!
Ich glaube, Steine beeindrucken mich nur, wenn man durch sie durch schauen kann. Da kann ich nur sagen: Faszinierend.
Sodann, nach dem steinigen Weg ging es in die Vergangenheit der Tiere. Zumindest kurz und teilweise. Aber auch diesen Teil fand ich nicht sonderlich spannend, aber dieses Viech haben sie wenigstens ganz lustig aus dem Boden schauen lassen.
Und ein langes Skelett haben sie auch auf dem Boden rumliegen.
Und für alle Freunde
des Pinguins hier ein Pinguinbild.
Schließlich auch noch ein weiteres Bild aus der Reihe "Seltsame Fotos, die mir gefallen", aber ich findedas Säulenbild wirklich sehr gelungen.
Anfangs dachte ich, die Lampen rechts würden stören, inzwischen finde ich, daß die Lampen da sein müssen, sonst würde etwas fehlen.
Diese Szene hat mir ehrlich gesagt nicht gefallen. Ein süßer
Eisbär wird da zum blutrünstigen
Robbenreißer. Gut, es mag der Realität nachempfunden sein, aber essen tun wir doch alle ... ich finde, der Eisbär kommt in diesem Museum zu schlecht weg, und
Robbie konnte ich noch nie leiden!
Aber jetzt weg von dieser Horroszene hin zu netteren Tieren. Was es genau ist weiß ich nicht mehr, aber es sieht wirklich sehr nett aus.
Genauso wie auch dieser
Biber oder
Otter oder was auch immer, dem Baumstamm nach ein Biber aber das Tier hat auch Ähnlichkeiten mit meinem Steifftier, und das heißt "Otto Otter".
Hier freut sich der Sieger des Spiels, das wir gespielt haben, denn irgendwo gab es einen kleinen Tisch mit einem Spiel in der Mitte und, ich weiß nicht mehr, wer die Idee hatte, wir haben uns halt hingesetzt und eine Runde gespielt. Gewonnen habe ich nicht, aber auch nicht ganz verloren! Und wes war knapp, ist ja klar ...
Das war nun das Spielfeld des anspruchsvollen und spannenden Spiels mitten im Museum.
Das waren nun aber genug Bilder von meinem Besuch im "Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe". Wer noch nie dort war, soll ruhig mal vorbeischauen, zwar ist nicht alles interessant, aber zumindest die leenden tiere haben mir gut gefallen.
Aber nicht nur von innen hat das Museum etwas zu bieten, sondern auch von außen.
Vor lauter Tieren und Häusern und Modellen und Steinen und und und und und und und gehen die, die "Schuld" an diesem Besuch waren fast unter, nämlich meine Schwester und ihr Mann.
Und sie haben bei ihrem Besuch auch noch einen schönen Sonnentag erwischt.
Und noch ein Blick nach oben. wie gesagt, mir gefällt das Gebäude.
Zum Schluß noch zwei Stadtbilder ...
Nach dem Museumsbesuch und den Kilometern, die wir davor schon durch Karlsruhe gelaufen näherte sich der Tag, zumindest aber der Nachmittag, schon dem Ende.
Zu meiner besonderen Freude hat mir meine Schwester ein kleines Präsent mitgebracht, nämlich ein Kissen, das sich gut in die "Umgebung" zwischen Muhkuh und Kissenhund einfügt.
Das reicht jetzt für heute.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 17.09.2006 um 15:56:25 Uhr
Die vergebliche Suche ...
Es gäbe viel zu berichten, aber ich habe die nächsten Tage noch keine Zeit längere Texte zu schreiben und tolle Bilder zusammenzusuchen, aber heute ist mir etwas passiert, was mir fast Sorgen machen sollte. Vielleicht.
Es war Abend, ich hab gerade meine Sachen zusammengepackt, weil in Bälde mein Bus fuhr, den ich nehmen wollte um pünktlich zu WortSport zu kommen. Dann rief mich auf einmal mein Bruder zurück, den ich mittags wegen eines Problems, das sich inzwischen gelöst hat, angerufen hatte. Und während ich mich so mit ihm unterhalte fange ich auf einmal an mein Mobiltelefon zu suchen, denn das wollte ich, wie gewöhnlich, mitnehmen, wenn ich aus dem Haus gehe.
Ich bin also hektisch irritiert durch die Wohnung gerannt, hab auf dem Schreibtisch geschaut, da lag aber nur mein ISDN-Mobilteil, dann hab ich in der Küche nachgeschaut, dann auf meinem "Wohnzimmertischchen", aber es war nirgendwo zu finden.
Schließlich kam mir, der Verzweiflung nahe, die glorreiche Idee, ich könnte ja mal anrufen und genau hinhören, wo es klingelt. Und just in diesem Moment bemerkte ich: Ich hielt es die ganze Zeit an mein Ohr, schließlich telefonierte ich ja damit ...
Manchmal ist das Gesuchte so nah, aber man sieht es nicht. Aber ich hab im Ohr schließlich auch keine Augen!
... eine herrlich dämliche Geschichte, finde ich.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 12.09.2006 um 00:46:50 Uhr
Eine linke Masche?
Eigentlich habe ich bis Ende nächster Woche keine Zeit irgendwelche wirren Sätze zu bilden und meiner werthen Leserschaft zu präsentieren, aber vorher hatte ich einen Besuch, der mich ein wenig beschäftigt.
Also, da klingelte es zwischen 11 und 12 an der Tür und ich machte erstmal auf. Im Treppenhaus stand mir dann ein junger Mann gegenüber, den ich nicht kannte, also hab ich ihn erstmal gefragt, was er will, aber es sprudelte ja alles schon aus ihm heraus - nur nicht das, wonach ich fragte, nämlich von welcher Organisation er kommen würde. Im Gegensatz zu per privat, wie in "per Privat an Kasse" (dieser Nebensatz ist extra für alle, die sich schonmal mit Rechnungswesen befassen durften ;) ist "von privat" auf meine obige Frage immer potentiell gefährlich, denn was will ein völlig fremder Privatmann Donnerstagmittags von mir? Aber er erklärte gern, daß er als Beschäftigungstherapie von seinem Betreuer als Aufgabe bekommen hat eine Umfrage durchzuführen. Er war
drogenabhängig hat eine
Reha durchgemacht und soll sich nun wieder eingliedern. Sein Betreuer wäre ein
Sozialpädagoge.
Gut, dachte ich mir, ich will mal nicht so sein und den jungen Mann ein wenig beschäftigen, also bat ich ihn rein in unsere Küche.
Er fing an mir eine handvoll Fragen zu stellen, notierte sich meine Antworten irgendwie mit Zahlenkombinationen und so kam ein Gespräch zustande. Das war auch ganz nett soweit, er fragte auch nach meinem Alter und meinte dann, daß ich mich "gut gehalten" hätte. Hallo? Das sagt man vielleicht zu einer älteren Dame um ihr zu schmeicheln, aber doch nicht zu einem Jüngling in seinen besten Jahren!
Die nächste Stelle an der ich grinsen mußte war, als er mir erzählte
Methanol sei eine Ersatzdroge, er meinte vermutlich
Methadon, aber ist ja fast das selbe - und weil ich den armen jungen Mann nicht verunsichern wollte wies ich ihn nichtmal darauf hin, sondern behielt es für mich.
Im weiteren Verlauf erfuhr ich im Gespräch, daß er erst 18 ist, keinen Schulabschluß hat und aus Berlin kommt. So weit, so gut.
Dann sagte er, er habe sich bei über 200 Firmen beworben, und bei einer hätte er jetzt eine Chance bekommen, er dürfe nämlich Hefte für sie austragen. Und, jetzt kommts, natürlich wollte er, nachdem er mir ein wenig von seinem Lebensweg erzählt hatte, mich fragen, ob ich nicht eine Zeitschrift brauchen könnte.
Also echt, mit diesem Schluß hätte ich wirklich nicht gerechnet und nun frage ich mich ernsthaft, ob ich mir aus "Mitleid" wöchentlich eine "Bild der Frau" hätte bringen lassen sollen oder ob ich ihn lieber am Ende des Gesprächs ordentlich zur Sau hätte machen sollen.
Ich meine, daß man ohne Schulabschluß und noch dazu als potentieller Risikofaktor (er sagte mir ja auch, daß 86% der Rehabilitierten rückfällig werden) am Arbeitsmarkt heutzutage keine rosigen Aussichten hat ist klar. Daß er sich um einen Ausbildungsplatz oder eine sonstige Arbeit bemüht ist sehr gut. Daß ihm ein Unternehmen einen Job gibt, wo er erstmal 150 Leuten irgendwas aufschwätzen soll (immerhin hat er schon 78 Kunden jetzt nach zwei Monaten ...) finde ich das Letzte!
Aber es ist vielleicht besser er macht das, als er macht gar nichts. Wenn seine Geschichte wirklich stimmt, dann soll er von mir aus weiter nach Kunden suchen, vielleicht ist das ja tatsächlich ein Einstieg in die Arbeitswelt.
Aber wenn alles nur erlogen und eine hinterlistige neue linke Masche ist irgendwelche Zeitschriften an den Mann zu bekommen, dann finde ich das überhaupt nicht in Ordnung.
Auf jeden Fall werde ich das nächste Mal, falls mal wieder so jemand klingeln sollte, erstmal seine Adresse, die Adresse seine Betreuers und Namen und Anschrift des "Unternehmens" geben, für das er die Hefte austragen soll. Denn mit meinem jetzigen Informationsstand kann ich ihm nur glauben oder nicht glauben, aber mich nirgends informieren, ob das alles stimmt oder ob es nur ein mieser Trick ist. Eigentlich glaubte ich ihm alles, aber dieses Ende macht doch sehr mißtrauisch ...
Und jetzt muß ich weiter nach den Rechten schauen ...
Aktuelles .. linken .. kommentieren (3) .. von Götz Bürkle am 07.09.2006 um 14:01:20 Uhr
Nieder mit dem Unbegriff
Letzte Woche war mal wieder Webmontag in Karlsruhe. Es gab drei Vorträge, wobei ich mit den ersten beiden nicht so übermäßig vielanfangen konnte. Der erste wirkte auf mich irgendwie ungar oder unsauber recherchiert oder überhaupt nicht recherchiert sondern nur mal drauflos. Beim zweiten ging es um "
Simple Sharing Extension for RSS 2.0", eine nette Erweiterung, die für das tägliche Bloggen jedoch in etwa so überflüssig ist wie ein
Kropf, aber in Wikis oder Kalender mögen die Erweiterungen tatsächlich ganz nützlich sein.
Als drittes schließlich folgte Oliver Gassner, der uns erklärte Warum 'Web 2.0' ein doofer Begriff ist - "Was wir sagen, wenn wir nicht wissen , wovon wir reden.", siehe auch Radio Freies Cyberabad 002 (Podcast) / Webmontag Karlsruhe.
Ich hasse diesen
Unbegriff, was ich ja schonmal kundtat, weswegen mir dieser Vortrag sehr gut gefallen hat, denn es ist tatsächlich so, daß jeder Depp beliebige diesen Unbegriff verwendet und dabei etwas anderes meint als derjenige, mit dem er sich gerade unterhält.
Um noch ein weiteres Thema kurz anzuschneiden erwähne ich noch kurz, daß ich letzten Dienstag ich den ganzen Tag in einem Raum an der Uni saß und hab geholfen Klausuren zu korrigieren. Was man da alles zu lesen bekommt ist unglaublich und manchmal auch sehr unterhaltsam. Jetzt weiß ich auch, wann es vorteilhaft ist einen unauffälligen Namen zu haben ... und bevor mich jemand, falls einer derer, die die Klausur mitgeschrieben haben hier mitliest, anmailt: Ich weiß nicht, wann die Ergebnisse veröffentlicht werden, da muß ja erst noch der Herr Professor drüber schauen, korrigiert und bepunktet sind jedenfalls alle Klausuren.
Und jetzt noch die Teile zweihundertundneun und zweihundertundzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
29.08.2006, kurz nach zehn nach ein Uhr nachts, 13°C
29.08.2006, kurz nach viertel acht Uhr abends, 15°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 03.09.2006 um 23:49:52 Uhr
Nochmal eine hohe Zeit
Vor einer Woche war ich bei der Hochzeit von Elena und Martin eingeladen und war deswegen den halben Tag am Essen. Der Traugottesdienst war schön, auch wenn ich erstmal ein wenig suchen mußte, bis ich die Kirche, oder besser gesagt, den Eingang der Kirche gefunden habe. Aber ich war davor auch noch nie in Bruchsal. Johannes hat
ein wenig mehr dazu geschrieben.
Und wie auch schon auf der letzten Hochzeit auch nun wieder ein tolles Bild von mir. Es muß an Marco liegen, daß ich schon wieder so Spiegel-Bild von mir hab. Dieses Mal aber nicht mit einer Sonnebrille sondern einem Löffel.
Manche Leute behaupten, ich würde komisch kucken wenn ich Bilder mache. Ich kann das natürlich schlecht nachvollziehen, schließlich seh ich mir so selten dabei zu, aber den
Björn scheint es zu erfreuen, das ist ja auch schon was!
Da wollte jemand unbedingt mit aufs Bild, da hab ich doch nichts dagegen, sieht ja auch ganz nett aus, irgendwie. Während wir draußen standen und auf das Paar des Tages warteten hab ich mir die Zeit eben mit ein paar Bildern vertrieben.
Andere haben halt nur komisch dreingeschaut, auch eine Möglichkeit.
Bei diesem Bild will die Aufmerksamkeit von dem gefährlich anmutenden Blick des Herrn im Vordergrund auf das verschmitzte Grinsen des Herrn im Hintergrund lenken. Er ist zwar halb verdeckt, aber ich finde, man sieht genug.
Schließlich kam der große Moment, das Herztransparent wurde hochgehoben und am anderen Ende entstiegen Elena und Martin ihrem Gefährt, glaube ich zumindest.
Und das sind sie, die beiden Glücklichen.
Mehr Kommentar braucht das Bild nicht.
Was es mit diesem roten Herz eigentlich auf sich hatte, hab ich bis heute noch nicht ganz verstanden, wahrscheinlich, weil es nichts zu verstehen gibt.
Elena und Martin durften um die Wette ausschneiden und danach wurde die Braut durch das Herzloch getragen, so war das. Das Herz ist die Schwelle. Könnte man sagen. Vielleicht.
Nach diesem Kraftakt, zumindest für Martin war es ja einer, posierten die beiden nochmal für die zahlreichen Fotografen hinter dem soeben in mühevoller Handarbeit ausgeschnittenem roten Herzchen.
Es gibt offensichtlich Menschen, die nicht nur planlos drauflos knipsen, sondern sich erstmal die Zeit nehmen und sich ein Motiv suchen.
Solche Bilder werden dann meistens auch etwas. Aber man kann auch einfach so lange auf den Auflöserdrücken, bis irgendwann mal ein brauchbares Foto dabei ist, die anderen nicht ganz so guten kann man ja vielleicht noch irgendwann brauchen.
Die Foto-Versteigerung war eine richtig gute Idee, so konnten sich die Gäste ein Bild davon machen, mit was sich Martin so die Zeit vertreibt und konnten seine Arbeit auch gleich noch honorieren.
Es gibt bestimmt einige in meinem Freundeskreis, deren Herz "grün schlägt" - eine furchtbare Phrase ist das, wie mir gerade auffällt, so völlig kaputt - aber eigentlich wollte ich nur dieses Stück Dekoration festhalten.
Den ganzen Tag lagen Einmalkameras herum, mit denen man Bilder machen sollte. Ich zweckentfremdete eine dieser Einmalkameras kurz und versuchte durch deren Sucher ein Bild zu schießen und bei den Helligkeitsverhältnissen hatte ich garnicht damit gerechnet, daß etwas brauchbares herauskommen würde, aber das Ergebnis gefällt mir, deswegen diese Aufnahme als letztes Hochzeitsbild von mir.
Ich werde meine Bilder vermutlich nie "in großem Stil" verflickrn, aber manchmal finde ich das durchaus praktisch, weswegen ich auch auf diese Hochzeitsbilder mal
dort hochgeschoben habe. Aber es gibt auch noch von anderen Menschen Hochzeitsbilder, allen voran von Marlen:
Elena & Martin Gommel.
Und jetzt noch die Teile zweihundertundsieben und zweihundertundacht meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.08.2006, irgendwann zwischen ein Uhr und zwei Uhr mittags, 16°C
23.08.2006, kurz vor ein Uhr nachts, 17°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 03.09.2006 um 01:41:43 Uhr
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