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Einträge in 08/2006
Mein Kapf 2006


Wie schon mehrmals erwähnt war ich auch in diesem Jahr mal wieder auf dem Kapf, dieses Mal nicht nur kurz zu Besuch, sondern immerhin die halbe Zeit.
Auf
kapf-live.de gibt es ja genügend Bilder und Berichte, aber ein paar Bilder von mir wollte ich auch hier noch posten, einfach so - irgendwie gibt es zur Zeit zu jedem Beitrag einige Bilder, fällt mir gerade so auf. Aber das ist auch ganz gut so, denn wer schaut nicht gerner Bilder an, als daß er endlos lange und dazu noch völlig belanglose Texte liest?
So typische "Kapf Impressionen" hab ich aber garnicht, wozu auch, gibts ja, wie schon erwähnt, an anderer Stelle zu Hauf. Aber ich finde den blick in ein Papierhaus durchaus irgendwie faszinierend.
Auf dem Kapf gibt es jedes Jahr das Angebot einen "Freundschaftsbund mit Jesus" zu schließen. Wer sich dazu entscheidet bekommt ein Kärtchen dazu, auf welches derjenige seinen Namen schreiben kann und dann wird das Kärtchen laminiert und der Jungscharler kann es mitnehmen. Ich selbst hab seit 1993 mein Kärtchen stets im Geldbeutel dabei.
Nun, dieses Jahr hatte ich die ehrenvolle Aufgabe die "Produktion" dieser Kärtchen zu managen, wenn man das so sagen will. Aber das will man nicht. Praktisch sah das so aus, daß ich mit meinen fleißgen netten Helferinnen und den meiner Ansicht nach tendentiell eher die Produktionsprozesse störenden Helfern die Kärtchen verteilt habe. Zuersteinmal sollten die Jungscharler ihren Namen drauf schreiben, dann mußten wir zwei Teile des Kärtchens zusammenkleben und schließlich diese beiden zusammenklebenden Teile in kleine Klebefolien legen und dann die Folien rundrum festdrücken, quasi laminieren ohne Laminator. Das hat auch alles ganz gut geklappt, nur tat es meinem Daumen auf Dauer nicht so gut und wir hatten zeitweise - zeitweise schreib ich gerade auch in jedem Eintrag den ich hier schreibe, habe ich das Gefühl - Probleme mit dem Ansturm, so daß sich eine längere Schlange bildete.
Neben dem Kärtchen bekamen die Jungscharler aber noch ein "Leuchtkreuz", so eines, das, wenn es tagsüber im Licht liegt, nachts leuchtet. Wirklich schön die Teile, aber zurück zum Thema, ich konnte mir beim Verteilen den Spruch "Jeder nur ein Kreuz" einfach nicht verkneifen. Blöd war nur, das keiner darüber lachen konnte, bis auf ein Mitarbeiter, der es
verstanden hat ... ich gebe zu, der Spruch war vielleicht der Situation nicht angemessen, aber ich konnte nicht anders ... ich hab ihn auch nur zweimal gesagt, glaube ich, obwohl er mir fast pausenlos auf der Zunge lag, schließlich paßte es irgendwie perfekt auf meine Tätigkeit, zumindest auf einen Teil.
Doch neben dieser Kärtchenproduktion wurden auch T-Shirts wie am Fließband bedruckt. Dem Sieb sieht man das letztjährige Thema noch ein wenig an, wenn man genau hinschaut, dem Ergebnis hat das jedoch nicht geschadet.
Was herauskommt, wenn man dieses "Sieb" auf ein T-Shirt drückt und dann mit Farbe drüber geht kann man auf diesem Foto bewundern.
Ich finde Siebdruck jedes Mal aufs Neue irgendwie faszinierend. Es ist wirklich einfach, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Leider hab ich in diesem Jahr garnicht daran gedacht und mir kein T-Shirt bedrucken lassen.
Vom Programm das geboten wurde bekam ich oft allerdings nicht sehr viel mit, schließlich hockte ich die meiste Zeit in diesem Kabuff, der sozusagen mein Reich war. Viel Rechnerkram stand dort herum und von hier aus gingen alle Bilder und Texte durch eine 64kbit/s-ISDN-Leitung in die weite Welt hinaus. Also, die Daten wurden von hier aus hochgeladen.
ISDN ist eine Qual, wenn man viel Material zeitnah bereitstellen will. Zu einer noch größeren Qual wird es allerdings, wenn zwei Telekomiker auch noch ausgerechnet während dem Lager die Telefonanlage austauschen müssen und der feine
ELSA Lancom
Router auf einmal Einwahlfehler produziert, der Telekom-Techniker allerdings keine Wählprobleme feststellen kann. Mein Bruder kam, wie auch immer, auf die Idee die MSN des Routers, der normalerweise bei uns daheim in Schmiden steht, rauszunehmen und siehe da, auf einmal konnte er sich wieder einwählen. Da nimmt die neue Anlage alles wohl ein wenig genauer als die alte ... aber wie soll man bitte darauf kommen?
Trotz der relativ hohen Luftfeuchtigkeit gab es auch ein größeres Lagerfeuer, das zwar kein Showfeuer war, weswegen einige Ahnungslose vielleicht enttäuscht waren, aber dafür brannte es langsam und andauernd.
Und zu guter Letzt noch ein weiteres eher untypisches Bild. Die jungen Küchenhelferinnen vereint mit Zivis und Mitarbeitern sitzen am Lagerfeuer und lauschen den Gute Nacht-Geschichten einer weiteren Küchenhelferin. Die gute Daniela verlas immerhin zwei Geschichten, und die erste war auch tatsächlich ganz nett, die zweite reichte an die erste aber nicht mehr heran.
Nahezu das Einzige, was mir im Kopf hängen blieb war das Wort "Hüpfungen", das in einer der Geschichten vorkam. Ein Wort, das bislang nicht in meinem aktiven Wortschatz war, und das hoffentlich auch bald wieder rausfliegt, denn besonders schön finde ich es nicht ...
Soviel also zum Kapf 2006, mal schauen ob ich auch 2007 wieder vorbeischau.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (9) .. von Götz Bürkle am 26.08.2006 um 01:10:27 Uhr
Auf einem Geburtstag ...
Vor rund zwei Wochen hatte mein lieber Freund Stephan, den ich vor einigen Monaten ja in Tübingen besucht Geburtstag und feierte in kleiner aber feiner Runde.
Es war wirklich schön eine handvoll Freunde mal wieder zu sehen, oft trifft man sich zur Zeit ja nicht mehr.
Und es war auch schön, wie sich das Geburtstagskind über seine Gaben freute.
Wie es sich gehört, hat er sich, bevor er über das Geschenk hergefallen ist, erstmal die Karte durchgelesen und war sichtlich entzückt, obgleich selbige samt Geschenkt nicht von mir war - oder deswegen ... jedenfalls ließ es nicht lange auf sich warten, bis die Karte zu Ende gelesen und somit das Ende des bis dahin unversehrten Geschenkpapiers besiegelt war.
Nun riß er also diese rote Schönheit in seinem Wahn in Stücke, bis schließlich der schlichte braune Karton zum Vorschein kam.
Was drin war ist an dieser Stelle nicht zu erwähnen, wozu auch? Leer war das Päckchen jedenfalls nicht.
Doch damit nicht genug, das äußerst dekorative Sonnenblumenkissen, welches ich am Nachmittag noch in einem Laden spontan gefunden hatte, um den ich im Allgemeinen einen Bogen zu machen pflege, bot sich geradezu an, um eine bekannte Skulptur neu zu erfinden, sozusagen.
Wenn dieses Bild nicht für die Freiheit steht, welches dann? Frage ich mich.
Doch es war nicht nur ein Abend der Albernheiten, auch der Ernst hatte seinen Platz, zumindest zeitweise und nicht unbedingt in meiner Nähe, aber immerhin. Alles hat seine Zeit, auch das Lachen mit Freunden - und manche Sprüche muß man einfach platzieren, solange wenigstens einer in Hörweite ist, der sie zu schätzen weiß, oder sie zumindest versteht und aus Mitleid wenigstens ein gezwungenes Lächeln erübrigen kann.
Auf besonderen Wunsch hin signierte ich sogar noch das kleine Büchlein, voller überflüssiger aber teilweise wenigstens in Ansätzen wissenswerter Fakten und garnierte mein Gekritzel - wer meine Schrift schonmal lesen mußte weiß, was ich meine, aber ich hab mich wirklich ein wenig angestrengt - überdies mit einem "Porträt" des Beschenkten.
Nicht verschweigen will ich auch, was es mit diesem komischen Teil auf sich hat. Ein wenig Kellogg's Frosties zum Frühstück schmecken nicht nur, sie bescheren einem auch noch tolle Zugaben im Essen. In meinen letzten Frosties-Packungen waren nämlich diverse Dinge drin, unter anderem sogenannte "Tigerkicker Bälle". Und den schönsten unter ihnen hab ich zum Geschenk für meinen Freund erwählt, und das ist eben jener, von welchem ich ein Bild gemacht habe. Die anderen sind wirklich nicht so ansehnlich.
Langsam aber sicher klang der Abend dann aus, doch eines hat sich noch eine explizite Erwähnung verdient, und zwar diese abartig trockenen italienischen Kekse mit dem Namen "Pan di Stelle".
Sie waren gut, wirklich gut, ja, aber ohne einen Kaba zum "Nachspülen" daneben waren sie kaum eßbar, weil sie einfach so unglaublich trocken sind.
Solche staubtrockenen Kekse hatten sich noch nie zuvor in meinen Mund verirrt, außer vielleicht Sandkuchen im Kindergarten, aber Dank meines Kabas konnte ich die Trockenheit ja gut ausgleichen.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die Einladung.
Und nun noch die Teile zweihundertundzwei, zweihundertundfünf und zweihundertundsechs meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
10.08.2006, 22:42, 17°C
11.08.2006, 22:48, 15°C
Außerdem noch eine Temperaturangabe vom 13.08.2006, ganz kurz nach halb zwei Uhr nacht, gemessen vom Auto-Außenthermometer in Heiningen: 11°C.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 25.08.2006 um 00:53:02 Uhr
Fahren und fahren lassen
Wie auch schon meinen letzten Eintrag hab ich auch diesen größtenteils schon vor knapp einer Woche in meiner ersten Nacht auf dem
Kapf geschrieben. In den darauffolgenden Tagen und Nächten hatte ich weder Zeit noch Lust die Texte vollends fertig zu schreiben und zu posten, denn da hatte ich mit dem Kapf-Webkram genug zu tun, auch wenn ich mich glücklicherweise um die Bilder kaum kümmern mußte.
Ich als begeisterter Radsportfernseher konnte mir die Gelegenheit die Deutschlandtour hautnah zu erleben natürlich nicht entgehen lassen, und sie fuhren ja sowieso fast an meinem Haus vorbei, weswegen ich des mittags einfach einen kurzen Ausflug machte, um direkt an der Strecke stehen zu können.
Das erste, was ich von dieser Großveranstaltung sah, war die Ansammlung einiger Kehrmaschinen.
Als nächstes nahm ich über die Zeit verteilt Unmengen an Polizeimotorrädern und Begleitautos zur Kenntnis. Ich glaube fast, daß bei der Deutschlandtour mehr Motorradpolizisten mitfahren, als Radler, aber so haben unsere grünen Freunde und Helfer im Sommerloch wenigstens etwas zu tun.

Irgendwann kam dann tatsächlich irgendwelche hochoffiziellen Autos, das Werbekarawänchen, wieder irgendwelche Autos und Motorräder und irgendwann kamen dann tatsächlich noch richtige Fahrradfahrer.
Ich hatte eine gute Stelle im Streckenverlauf erwischt, denn sie fuhren gleich zweimal an mir vorbei. Beim zweiten Mal wäre derjenige, welcher einige Meter vor mir Fotos gemacht hat, fast von einem Rennfahrer mitgenommen. Der flotte Radler stieß einen Schrei aus und ich sprang auch noch erschrocken zur Seite, da hätte es auch zu einem Sturz kommen können. Gefährlich, so ein Radrennen.
Nett waren auch die drei bis vier Hubschrauber, die während das Feld in Karlsruhe unterwegs war umherschwirrten. Leider stand nirgendwo eine Leinwand, so daß ich, wie es wahrscheinlich immer ist, an der Strecke vom Rennen an sich wohl weniger mitbekommen habe, als hätte ich daheim fern gesehen.
Aber ich muß sagen, ich hab dieses Mal bedeutend mehr gesehen als im letzten Jahr, als ich direkt an der Neuen Messe die Etappenzielankunft der Tour de France angeschaut habe, denn hier habe ich wenigstens alle Fahrer gesehen, und das gleich zweimal.
Und auch wenn man nie wissen kann, ob die, die da mit atemberaubender Geschwindigkeit und minimalem Abstand an einem vorbeirauschen nun gedopt sind oder nicht, ich schau mir das trotz allem gern an, lieber, als diverse andere Sportveranstaltungen.
Und jetzt noch die Teile zweihundertundzwei, zweihundertundrei und zweihundertundvier meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.07.2006, kurz nach drei Uhr nachmittags, 37°C
03.08.2006, drei Uhr nachmittags, 20°C
09.08.2006, kurz nach viertel fünf Uhr nachmittags, 27°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 19.08.2006 um 09:37:20 Uhr
Eins werden in der Hitze
Es ist inzwischen auch wieder ein paar Wochen her und ich hätte schon wieder genug anderes, über das ich schreiben könnte, aber trotzdem will ich kurz was schreiben und ein paar Fotos mit meiner werthen Leserschaft teilen. Aktuelleres gibt es dann in den nächsten Tagen, wahrscheinlich.
Es war an einem wunderschönen Samstag, als Tabea und Benjamin sich trauten. Der Trautext war aus Markus 10, 7-8: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, und die zwei werden "ein" Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern "ein" Fleisch."
Der zentrale Punkt hierbei war das "eins werden".
Da die beiden jedoch nicht in Karlsruhe feierten, sondern in Sinsheim (ja, genau dort, wo auch das Technikmuseum ist) mußte ich ja irgendwie dort hin kommen. Selbst fahren war mir zu riskant, weswegen ich die Dienste des
Limousinenservice Ehniß dankend in Anspruch nahm, um mich in einem klimatisierten smarten City Coupé mit
iPod-shuffle an den Ort des Geschehens chauffieren zu lassen.
Dort angekommen war es erstmal heiß, aber irgendwann begann dann auch schon der Gottesdienst, dessen Gestaltung mir sehr gut gefallen hat und auch der Ort des Aktes war gut gewählt und fein geschmückt. Wirklich unterhaltsam waren die Audiobeiträge der beiden Hauptpersonen, die eingespielt wurden. Fast jeder Gast mußte wahrscheinlich irgendwann während des Gottesdienstes lachen und das war auch gut so.
Auch der Herr Pastor Ehniß machte seine Aufgabe gut, auch wenn er auf meiner Hochzeit seinen Notizblockrückseite hätte abkleben müssen ... sogar seine kleinen Späße kamen beim Publikum gut an.
Nach dem Gottesdienst mußte man den Flüssigkeitsverlust durch die Hitze mit Sekt und Orangensaft schnellstmöglich ausgleichen und konnte sich währenddessen in der prallen Sonne mit Freunden unterhalten und komische Fotos machen.
Nach diesem gemütlichen Sekt- und Knabbergelage ging es langsam und gemütlich weiter.


Abends gab es dann nette Beiträge mit äußerst lustigen Filmchen, über Tabea und "Herr Benni
Benson Guideline Label Boss" (oder so ähnlich jedenfalls, die genaue Bezeichnung mag geringfügig abweichen ;).
Marc schnitt den Tabea-stellt-Opposition of One-vor-Film, der mit Sicherheit einer der Höhepunkte des Abendprogramms war. Wer ihn nicht gesehen hat, hat wahrlich etwas verpaßt. Dem aufmerksamen Beobachter fiel natürlich der Kontrabaß auf, der stets im Hintergrund zu sehen war, was dem Film natürlich noch ein gewisses Etwas gab. Fand ich jedenfalls.
Aber auch ein anderer Filmbeitrag hatte es in sich, denn hier wurde alle mögliche Film- und Serienmusik eingebaut, egal ob Traumschiff oder sonstwas, alles war vertreten.
Für die vielen Äpfler tut es mir ja Leid, aber irgendwie wollte dieses heldenhafte
MacBook Pro ein Video einfach nicht abspielen, so daß ein Thinkpad die Lage retten mußte.
Und als das Fest zu Ende war wurde relativ zügig abgebaut und das noch nicht gespülte Geschirr gespült und geputzt und aufgeräumt und so weiter ...
Nun noch ein paar unsortierte Bilder:















Wer jetzt immer noch nicht genügend Bilder gesehen hat mag bei Maria oder bei flickr bei
hochzeit benson und tabea - impressionen,
selected images from the wedding of tabea and benson (beide von Martin) oder
meinen Bildern mit dem Tag "hochzeit" vorbeischauen.
Und nun noch die Teil zweihundertundeins meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
28.07.2006, kurz voir dreiviertel vier Uhr mittags, 31°C
Und außerdem noch eine Temperaturangabe vom 29.07.2007, um kurz nach halb ein Uhr mittags an der Kraichgau Bank ins Sinsheim: 28°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 18.08.2006 um 19:04:25 Uhr
Die Unlust ist des Menschen größter Feind.
Ich dachte mir, ich versuche in Zukunft ab und an die ganze Welt, beziehungsweise meine Leserschaft, und damit zumindest potentiell die ganze Welt, an Weisheiten teilhaben zu lassen, die mir in den Kopf kommen oder über den Weg laufen.
In den letzten Wochen war ich nun sehr beschäftigt im Streben nach neuem Wissen. Und bei dieser überaus anstrengenden und ermüdenden Beschäftigung mußte ich an einen Spruch denken, der mich schon damals in meiner Schulzeit begleitete: "Unlust schützt vor Arbeit nicht."
Nur irgendwie gefiel mir dieser Spruch nicht mehr ganz so gut, weswegen ich mir einen neuen viel besseren und wohlklingenderen einfallen ließ, der jedoch den alten nicht zu ersetzen vermag, aber zumindest als Ergänzung dienen kann.
"Die Unlust ist des Menschen größter Feind."
Natürlich bin ich nicht der Einzige, dem diese Tatsache auffiel, denn schon
Cicero wußte: Nihil agere delectat. [Übersetzung gibt es hier absichtlich keine ... wo sind wir denn?], aber trotzdem mußte das ja endlich mal in dieser Deutlichkeit gesagt werden.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 11.08.2006 um 03:16:48 Uhr
Der Kapf 2006 ...
So, eigentlich wollte ich mal blogtechnisch die letzten Wochen aufarbeiten, aber das war zumindest heute Abend nicht drin, denn ich hab mich bereit erklärt die
Internetseite des Landesjungscharlagers Kapf 2006 zu betreuen.
Ich war ja schon als Jungscharler einige Male auf dem Kapf und ab und an auch mal als Besucher, so daß ich mich freue in diesem Jahr mal wieder etwas aktiver dabei sein zu können.
Auf der Grundlage eines kleinen Urwalds von Scripten aus den letzten Jahren von Philipp und eines an sich schön einfachen Grundlayouts, das er ebenfalls gestern zusammengeschustert hat, hab ich also die letzten Stunden vor mich hin gefrickelt, so daß das "Framework" nun auf das Lager im Jahr 2006 angepaßt ist.
Live geht die "richtige" Seite aber erst, wenn ich ein bißchen mehr Inhalte habe, was in ein bis zwei Tagen spätestens erreicht sein sollte.
Und für alle, die keine Webseiten mehr besuchen sondern sich das schöne bunte Web nur noch durch ihren Feedreader anschauen habe ich auch gleich mal
einen Kapf 2006-Feed gebaut. Die Adresse zum Feed könnte sich vielleicht noch ändern, wenn mich das gedoppelte "kapf2006" in der Adresse doch noch zu sehr nervt, aber dann werd ich ne Weiterleitung einrichten ...
... und nun werd ich erstmal schlafen gehen.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 10.08.2006 um 04:06:01 Uhr
Google Analytics Testphase gestartet
Wie bei so vielem hab ich mich auch seinerzeit gleich für den damals neuen Dienst
Google Analytics angemeldet. Lange lag mein Account brach, auf Googles eigenen
Googlepages konnte ich es leider nicht testen, deswegen hab ich mich in den letzten Wochen entschieden es einfach mal hier live und direkt auf meiner "richtigen Seite" einzusetzen um zu schauen, ob Google Analytics wirklich so toll ist, wie man ab und an liest oder zumindest vor einigen Monaten las.
Wer ein wenig nach
Google Analytics sucht findet verschiedene Meinungen und Ansichten zu diesem Dienst. Nicht zuletzt deswegen, weil ich so Google Daten beschaffe, an die sie sonst nie kommen würden wollte ich es eigentlich nicht hier auf meiner öffentlichen Seite einsetzen, aber ich behaupte einfach mal, daß es mir auch nicht weh tut, wenn Google mal ein paar Monate Daten von mir sammeln kann, schließlich hab ich (vielleicht) auch was davon, das werden die Auswertungen zeigen.
Nun denn, die Testphase ist gestartet, nun werde ich mich überraschen lassen ...
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 09.08.2006 um 00:51:22 Uhr
Stöckchen: Über dieses Weblog
Es ist schon ein paar Tage her, da wurde ich
von einem Stöckchen getroffen. In den letzten Tagen und Wochen hatte ich keine Zeit und Muße, etwas zu schreiben, aber natürlich laß ich dieses Stöckchen nicht unauffällig fallen sondern nehme es auf und versuche die Fragen möglichst sinnvoll und korrekt zu beantorten, denn teilweise sind es durchaus Fragen, die den einen oder anderen Leser eventuell interessieren könnten.
Also, los gehts!
Warum bloggst Du?
Weil. Eigentlich, einfach so. Ich wollte schon bloggen, bevor ich bloggte, weil ich einfach mal schauen wollte, ob es mir Spaß und Freude bereitet. Ich hab ja schon eine halbe Ewigkeit irgendwas von mir im Netz stehen und irgendwann wollte ich eben auch mal auf den Bloggerzug aufspringen um mal zu sehen, wie es so ist, wenn man bloggt.
Und solange ich noch Lust habe irgendas über mich und aus meinem Leben zu schreiben, mache ich das auch. Wenn ich mal keine Lust oder Zeit habe, schreibe ich eben nichts, wie ja auch in den letzten Wochen.
Seit wann bloggst Du?
Das läßt sich einfach herausfinden: Seit dem 08.03.2005 um 21:17:48 Uhr. Also inzwischen rund eineinhalb Jahre.
Selbstportrait
Siehe auch sein.
Ich bin ein mehr oder weniger zielstrebiger und ich würde sagen zuverlässiger Zeitgenosse. Das muß als Selbstporträt reichen.
Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
Viele bestimmt, weil sie mich kennen und einfach neugierig sind, was ich so alles für Sinniges und Unsinniges von mir gebe. Manche vielleicht auch, weil sie ab und zu selber in meinen Texten direkt oder indirekt vorkommen und sie natürlich wissen wollen, was ich so über sie der großen weiten Welt mitteile. Andere, weil sie mal irgendwie drübergestolpert sind und vergessen haben ein
Tab zuzumachen ... oder so.
Es wäre mal wirklich interessant zu erfahren, wer hier wirklich alles warum mitliest ...
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Also, das erste mal hab ich heute mittag geschaut und gefunden, daß um 13:59:37 jemand nach
ausformulierter Lebenslauf suchte, und zwar mit einem österreichischen Mozilla 1.7.13 auf Windows NT 5.1. Ich muß zugeben ich bin wirklich verwundert, bei diesen Suchbegriffen gleich an zweiter Stelle zu kommen.
Dann hab ich nachmittags geschaut und dabei eine Suchanfrage von 16:14:00 nach
netter typ waldstadt rausgefischt, dieses Mal war der Suchende mit einem Firefox 1.5.0.4 auf Windows NT 5.0 unterwegs. Auch bei diesen Suchbegriffen hätte ich nicht erwartet vorne zu stehen.
Und schließlich gerade, während ich wirklich mal endlich an diesem Text schreibe hat um 18:40:33 jemand nach
latex vorlage tagebuch mit einem Internet Explorer 6.0 unter Windows NT 5.1 gesucht. Auch dazu hab ich eigentlich garnichts geschrieben, aber die sogenannte "Blogroll" ist schuld. Ich frage mich jedoch ernsthaft, wer ein Tagebuch mit LaTeX schreiben will, der mit einem IE unterwegs ist, das paßt nicht in mein Weltbild ...
Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Das ist schwer, ich hab gerade mal meine ganzen Logfiles mit AWStats auf meiner Debian-Kiste ausgewertet - die Statistiken sind ausführlicher und irgendwie besser als die
Webalizer-Statistiken, die automatisch erstellt werden, wobei das eventuell weniger am Webalizer als mehr an den Einstellungen liegt. Aber auch mit einer tollen ausführlichen Statistik tat ich mich schwer, Einträge zu finden, die kaum gelesen wurden.
Aber einige, die man auf jeden Fall gelesen haben sollte habe ich dabei gefunden, allen voran:
Lebensweisheiten.
Aber auch die beiden kurzen Texte Mandelbaum oder Wacholderzweig und Wickeln outsourcen und Ista sind vielleicht ganz interessant, zumindest die Verweise in den Einträgen. Eigentlich weiß ich garnicht, welche Einträge wieviel Aufmerksamkeit bekommen. Und außerdem ist das doch egal, ich blogge ja nicht wegen der Aufmerksamkeit, sondern einfach weil ich will. Bei den beiden relativlangen Texten zur ComBOTS-Hauptversammlung und -Prduktpremiere vor ein paar Wochen hab ich mir schon gedacht, daß das bestimmt sowieso keiner mehr ganz liest, aber diese Gedanken konnten mich nicht davon abbringen, das alles in wohlklingende Worte zu fassen, ganz einfach, weil ich es wollte - ganz egal, ob es jemand liest oder nicht. Wenn ich es lese freue ich mich und muß lachen, und allein dafür lohnt es sich doch schon zu schreiben, wenn ich damit noch andere erfreuen kann ist es natürlich ein netter Nebeneffekt.
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
In den letzten Wochen las ich wenig Blogs, und mich nur auf ein einziges Lieblingsblog beschränken will ich hier jetzt nicht, deswegen nenne ich mal die, die ich zur Zeit am liebsten lese: - oder nein, ich nenne doch nur eines:
London Leben.
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Durch dieses Stöckchen beding meine eigenes,
London Leben und
Snowones.
Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Ich habe keine Feeds abonniert, außer meinen eigenen bei so einem Feed-to-Mail-Dienst. Da ich immer noch nicht den Feed-Reader gefunden habe, mit dem ich alt werden will nutze ich zum Blogs lesen nach wie vor ein
Opera-Fenster mit vielen vielen Tabs und klicke mich in der Regel einmal täglich von vorn nach hinten durch, wobei ich in der Mitte meist, eigentlich immer, einige überspringe, sie aber trotzdem offen lasse.
Eigentlich gefällt mir ja
Akregator ganz gut, nur arbeite ich bislang nur seltenst unter Linux, weswegen ich dort zwar eine Reihe von Feeds abonniert habe, das aber nichts mit meinen täglichen Lesegewohnheiten zu tun hat.
An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Jetzt muß ich mal überlegen, wo das Stöckchen bisher noch nicht angekommen ist. Ich werf also mal in Richtung ...
Und in Gedenken an die heißen Tage nun noch die Teile einhundertundneunundneunzig und zweihundert meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
24.07.2006, kurz vor dreiviertel elf Uhr nachts, 31°C
26.07.2006, kurz länger vor dreiviertel elf Uhr nachts, 30°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 08.08.2006 um 19:39:54 Uhr
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