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bloggen » 04/2006

Einträge in 04/2006

Joshas Story, Quizshowwissen und Sir Tim

Ende März war deponeJosha am Kamin und es war sehr interessant, was er so erzählt hat. Der Gottesdienst regte zum Nachdenken an, dazu, sich mal wieder mit seiner eigenen "Gemeindegeschichte" zu beschäftigen. Er selbst schrieb unter der Überschrift Blogger.comMein Leben und Gottes Führung auch kurz etwas zu diesem Abend.


Einen interessanten Verweis hab ich von Michael bekommen:
Quizshowwissen vor dem Hintergrund empirischer Bildungsforschung. Der Inhalt ist nicht unbedingt überraschend aber ich fand es trotzdem interessant mal Fakten dazu zu lesen.


Wo ich draufgestoßen bin weiß ich nicht mehr, aber das Interview with Tim Berners-Lee bei Impact Lab fand ich sehr interessant. Sir Tim Berners-Lee ist "Schuld" daran, daß wir heute alle viel Zeit vor unseren schwarzen, weißen, silbernen oder grauen, selten auch bunten Kisten verbringen und die Welt gemütlich vom Sofa aus erkunden. Ohne ihn würde es heute vielleicht kein World Wide Web geben und noch viel weniger ein "Web 2.0"! Und SELFHTML-LinkSELFHTML würde es wohl auch nicht geben.
Irgendjemand anders wäre irgendwann bestimmt auf eine ähnliche Idee gekommen, natürlich, aber was dann rausgekommen wäre, ob besser, schlechter oder einfach nur anders, oder auch gleich, weiß keiner. Es ist auch unsinnig, sich darüber Gedanken zu machen, schließlich hat Tim Berners-Lee den Grundstein dafür gelegt und wir freuen uns darüber.


Und noch eine ganz kurze Randnotiz: Ich verlink es ja schon lange, jetzt ist es auch heisebei heise angekommen, das Stadtwiki KAStadtwiki von Karlsruhe.


Nun noch die Teile einhundertunddreiundfünfzig und einhundertundvierundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.03.2006, eins nach zehn nach ein Uhr nachts, 11°C
26.03.2006, vier Uhr mittags, 17°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 15.04.2006 um 17:35:39 Uhr

Nicht lange fackeln, Erbil und das Gedächtnis

So langsam rückt der SemesterbeginnBeginn der Vorlesungszeit unaufhaltsam näher und ich stelle mir gerade die Frage, ob der Fackelzug zu Ehren von Herrn Puppe, den die Fachschaft organisiert hatte etwas bewirkt hat oder nicht. Ich war auch dort, denn ich fände es schade, wenn Herr Puppe schon wieder gehen würde, er kam doch erst, als ich angefangen habe. Interessant fand ich die Extrahertz Sendung 134, denn da kommt am Ende auch noch Herr Puppe zu Wort, ohne jedoch konkret etwas zu sagen, wie es weitergeht.

Gern erinnere ich mich noch an seine rosa Folien zurück, die dann gegen Ende des Semesters braun wurden. Ich werde zwar vorraussichtlich in meinem Studium keine Vorlesung mehr bei ihm hören, aber es wäre meiner Ansicht nach trotzdem ein Verlust für die Universität, ausgerechnet einen der wenigen jungen engagierten Professoren so schnell wieder zu verlieren.


Aber bis nächsten Sonntag werd ich die Uni die meiste Zeit einfach mal Uni sein lassen, deswegen nun auch ein anderes Thema. Der Irak. Wie ich drauf komme? Nun, in SELFHTML-Link#selfhtml wurde irgendwann ein Verweis auf Google-LinkTaxi to Erbil gepostet. Eine halbstündige Dokumentation über den Alltag im Irak, oder so ähnlich. Mein Urteil: sehenswert.


Und wo ich jetzt schonmal bei bewegten Bildern bin, kann ich auch noch kurz ein weiteres Mal ZDFJohannes B. Kerner erwähnen.

Neben Wikipedia-LinkJutta Speidel, die ich, Dank meiner Mutter, aus der ARD-Serie Wikipedia-LinkUm Himmels Willen kenne waren auch noch Wikipedia-LinkThomas Stein und Wikipedia-LinkMike Leon Grosch als Gesprächspartner eingeladen.
Doch die interessanten Gäste, fand ich zumindest, waren Wikipedia-LinkKim Peek, der "echte Wikipedia-LinkRain Man" mit seinem Vater und auch Wikipedia-LinkRüdiger Gamm, ein Rechengenie. Wobei seine Genialität weniger im schnellen Rechnen liegt sondern mehr im extrem guten Gedächtnis. Er merkt sich viele Zahlenreihen einfach und kann die dann bei Bedarf abrufen. Ansonsten war auch noch Wikipedia-LinkProf. Dr. Dr. Gerhard Roth, ein Hirnforscher, dabei, der ab und zu irgendwas erklärte.
Am faszinierendsten fand ich aber Rüdiger Gamm, er war ja erst kürzlich schonmal als Gast bei Kerner.

Kommentare: 0. Geschrieben am 15.04.2006 um 17:01:27 Uhr

Es grüßt die Eule

Daniel Benjamin CD mit CoverIch hab es ja bereits erwähnt, daß ich auf einem Konzert von Daniel Benjamin war. Doch bisher fehlte mir die Zeit, mal ein Bild von der CD-Hülle zu machen, denn das lohnt sich.
Wobei die blaue Papphülle mit der gelben CD daneben noch nicht unbedingt aussieht wie eine Besonderheit, diese Papphülle hat es wirklich in sich. Blogger.comMarc hat schon vor ner Weile kurz darauf hingewiesen, denn wenn man die Papphülle aufklappt, dann grinst einem eine Eule entgegen!

Daniel Benjamin - die Eule!Da war ich wirklich überrascht und mußte lachen. Eine gut gelungene CD-Verpackung, alle Achtung. So schafft man allein durch die Verpackung schon einen Mehrwert gegenüber einem Musikstück, das man sich irgendwo herunterlädt (legal oder illegal spielt dabei keine Rolle).
Der Inhalt der CD ist natürlich auch empfehlenswert, keine Frage, aber am herausragendsten ist eindeutig die Eule.

Nun noch Teil einhundertundzweiundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
21.03.2006, fast zehn nach null Uhr, 6°C

Kommentare: 1. Geschrieben am 15.04.2006 um 15:42:38 Uhr

To be a mensch

Während ich auf die Klausur in "Ökonomische Theorie der Unsicherheit" gelernt habe bin ich neben vielen anderen über den Menschen Amos Tversky gestolpert. Nach Lektüre des verlinkten Textes blieb mir ein Satz im Kopf hängen: "It [his life] also defined what it means to be a mensch."
Die Beschreibung dieses Mannes finde ich wirklich beeindruckend, er scheint ein besonderer Mensch gewesen zu sein. Wer will nicht so in Erinnerung bleiben?

Wer noch mehr über Amos Tversky lesen will, kann sich auch mal The man who wasn't there durchlesen.

Kommentare: 0. Geschrieben am 15.04.2006 um 11:06:48 Uhr

Jacques Loussier spielt Mozart

Jacques Loussier - Mozart Piano Concertos 20/23Nach einigen Klausuren brauchte ich irgendetwas, und da hab ich mir amazonJacques Loussier Trio - Mozart Piano Concertos 20/23 gekauft. Nachdem ich von amazonThe Best of Play Bach, die ich mir vor einiger Zeit einmal von einem Freund ausgeliehen hatte, begeistert war hab ich mir vorgenommen, mir mal noch etwas anderes von Jacques Loussier zuzulegen.

Weitere Meinungen zu der CD habe ich auch gefunden, so schreibt Frank Becker Ein leichtfüßiger Genuß: Mozart für Jazz-Trio und Streicher-Ensemble wohingegen die neue Musikzeitung weniger positiv über Mozart und wieder Bach im Swinggewand berichtet.

Nun, jeder kann von der CD halten was er will, ich finde sie ausgesprochen gut. Angenehm zu hören, und vor allem auch nach häufigem Hören noch schön.

Kommentare: 0. Geschrieben am 14.04.2006 um 19:07:01 Uhr

Verschnaufpause, Filme und ein Bild

Langsam aber sicher wird meine endlose Liste mit alten Notizen kürzer - Land in Sicht, zumindest fast.

Mark hat den Gottesdienst: ErWachsen gut beschrieben, es ging um die Entwicklung unseres Glaubens vom kindlichen zum erwachsenen Glaube. Ein nachdenklicher Abend, der sozusagen der Auftakt für einen Prozeß war, einmal anzuhalten, nachzudenken, sich wieder neu zu orientieren und schließlich weiterzugehen. Und genau in diesem Prozeß ist Kubik gerade, weswegen es auch im April keine öffentlichen Gottesdienste gibt (siehe auch Under Rekonstruction: Zu im April, Kubik wird erwachsen, deponeSorry, we are closed., tautokoKubik macht dicht!, Journey of BjörnKubik und Nicht wundern ...).


Aber die meiste Zeit kam ich in den letzten Wochen ja nicht so oft aus dem Haus, deswegen hab ich auf Wikipedia-LinkSat.1 irgendwann Wikipedia-LinkDie Jury geschaut, ein wirklich guter und herausfordernder Film.
Doch ich hab auch andere Filme gesehen, wie beispielsweise Wikipedia-LinkEin Chef zum Verlieben auf Wikipedia-LinkProSieben. Dazu muß ich nicht viel schreiben, seichte Unterhaltung eben. Doch was mir natürlich auffiel war, daß die hübsche Lucy am Schluß an einem AppleApple, der größe nach wohl Wikipedia-LinkPowerbook, saß. Und gerade diese Lucy, gespielt von Wikipedia-LinkSandra Bullock ist das, was beide Filme gemeinsam haben.


Wasserglas, Jesusfigur, ThinkpadDoch nach diesem Ausflug zurück zu Kubik, denn dort gab es von Tabea im März mal "Wortsport am Sonntag" zu der Frage "Glaubt nur der 'richtig', der gehorcht?". Da ich in den Wochen davor und danach keine Zeit hatte zu Wortsport zu gehen kam mir diese Veranstaltung sehr gelegen.
Doch da dieser Vortrag erst am Nachmittag begann, ich aber schon zum Brunch vor Ort war habe ich mein Wikipedia-LinkThinkpad mitgenommen und ich habe die Zeit überbrückend ein wenig gesurft. Gesellschaft leistete mir dabei die gewöhnungsbedürftige, aber irgendwie doch lustige Jesusfigur von deponeDaniel. Es gibt wirklich Sachen, die müßte es nicht geben ...


Nun noch Teil einhundertundeinundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.03.2006, kurz nach halb ein Uhr nachts, 3°C

Kommentare: 2. Geschrieben am 14.04.2006 um 18:15:20 Uhr

Konkurrenz für Google?

Über heiseheise bin ich vor einigen Wochen auf die durchaus vielversprechende Suchmaschine exalead aufmerksam geworden. Vor allem durch die, wie ich finde, hübsche Thumbnail-Vorschau von dem Treffer hebt sie sich von allen mir bekannten Suchmaschinen ab. Aber leider scheint sie sich nicht mit meinem OOpera zu vertragen, was für mich ein Ausschlußkriterium ist. Wenn sie das in den Griff bekommen gebe ich ihnen eine faire Chance gegen Google, bis dahin jedoch nicht.
Auch sind die deutschen Texte teilweise schlampig bzw. schlichtweg fehlerhaft übersetzt. Ich hab mal deren Feedback-Formular bemüht um sie auf einen Schreibfehler und den Umstand, daß mein Opera exalead nicht mag hinzuweisen. Dabei finde ich zuersteinmal ungeheuerlich, was sie an Daten erheben. Aber seis drum, ich bin mal gespannt ob sie antworten, und noch mehr, ob sie etwas verbessern.

Kommentare: 0. Geschrieben am 14.04.2006 um 16:45:45 Uhr

Fernsehbla: Sieben Kinder Rauchen tötet

Auch vom Fernsehen gibt es noch allerhand zu berichten, so weiß ich nun Dank eines Gastes bei ZDFJohannes B. Kerner daß es, wenn man jemanden eine Zahl zwischen 1 und 10 wählen läßt, am wahrscheinlichsten ist, daß er oder sie die 7 wählt. Aber ist ja auch klar, in sieben Tagen schuf Gott die Welt und so .. ;)
Aber außer diesem Ralf Havener waren noch weitere interessante Gäste da. Allen voran Werner und Ralf Zacherl, Vater und Sohn und beides Köche. Auch George alias "Charly", der Affe aus der ZDF-Sendung Wikipedia-LinkUnser Charly war mit seinem Tiertrainer Mike Boxer da. Nicht zu vergessen auch noch Wikipedia-LinkMichael Mittermeier.


Aber in jener Woche hatte auch eine sympathische Psychologin aus Wikipedia-LinkNürtingen einen spontanen Auftritt bei ARDHarald Schmidt.
Auf die Frage, warum sie sich vor allem auf Kinder spezialisiert hätte entgegnete sie prompt "Wenn man dann älter wird, dann wächst sich des aus - dann wird man zum Beispiel hypochondrisch oder zwangsgestört.", worauf Harald erwiderte "Des hot's früher au gäba! Do hot's a bar auf'd Gosch gäba, no war's des!", worauf die Psychologin ihren letzten guten Schlag landete, indem sie sagte "aber es können net alle im Fernsehen ihre zwangsneurosen ausleben!" - leider konnte sie Schmidt auf die Gegenfrage nach dem Unterschied zwischen einer Wikipedia-LinkZwangsneurose und einer Wikipedia-LinkNeurose nichts mehr entgegen halten, was irgendwie schade war. Trotzdem war das einer der schönsten Wortwechsel bei Harald Schmidt seit längerem, zumal er auch mal was einstecken mußte. Schließlich durfte sie noch an dem Bildschlagzeilen-Drehrad drehen, mit folgendem Ergebnis: "Eis-Wut", "Bahn-Schock", "Regen-Wut", "Krippe - Freudige Erwartung". Nun, das fand ich persönlich nicht mehr so gut, aber ein weiterer schöner Satz fiel noch, den Zusammenhang weiß ich zwar nicht mehr, aber egal, auf irgendetwas sagte Schmidt eben "So lang ihr koi Jongs bäschtlat" - ich weiß auch nicht, aber die schwäbischen Sprüche die Harald Schmidt immer mal wieder einstreut gefallen mir, vielen anderen vieleicht nicht, manche verstehen sie vielleicht nichtmal. Mir aber egal, ich find sie meist gut.


Doch ich hab auch noch Sendungen mit ernsteren Themen gesehen, so ging es bei ZDFJohannes B. Kerner auch einmal um das Thema Mütter und Kinder und so weiter ging. Vor allem was Wikipedia-LinkMargot Käßmann, Landesbischöfin von Hannover, sagte etwas Interessantes. Sie stellte klar, daß ihrer Ansicht nach Kinder beten lernen sollten. Weiter führte sie aus, daß Kinder immer irgendwelche Glaubensfragen hätten und Kinder biblische Geschichten hören, kennen und erzählt bekommen sollten.
Sowas hört man selten in dieser Deutlichkeit in aller Öffentlichkeit.

Dr. Eckart Laack schließlich sagte "Rauchen tötet!" - das sag ich ja schon immer, auch wenn es nie jemand hören will.

Kommentare: 0. Geschrieben am 14.04.2006 um 16:45:03 Uhr

Artikel von und über Kubik

Und auch am auf die Tupperparty folgenden Sonntag war ich mal wieder beim Brunch bei Kubik, wo ich mir gleich mal den dran-Artikel vom Mark durchgelesen hab. Wirklich interessant. Ich hab mich grad mal schlau gemacht, wer sich dafür interessiert, hier die genauen Daten:


Und beim Suchen bin ich auch bei Marlin über den Eintrag Die jungen Wilden - pragmatische Gemeinden gestolpert, in dem er kurz beschreibt, wer in dem Buch, aus dem der dran-Artikel rausgenommen ist worüber schreibt.

Nun noch Teil einhundertundfünfzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
12.03.2006, kurz nach zehn nach ein Uhr mittags, 1°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 14.04.2006 um 16:40:42 Uhr

Mein neuer Freund der Eidgenosse Plus!

Mitte März hab ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und bin zu meiner ersten Tupperparty (ja genau, so eine Art "Wikipedia-LinkKaffefahrt für Hausfrauen") gegangen. Erstaunlicherweise waren relativ viele Männer dabei - aus reiner Neugierde, wie so eine Tupperparty vor sich geht.

Eidgenosse Plus im KüchenschrankUnd natürlich lohnt sich eine Teilnahme schon allein wegen dem Geschenk, das man als Gast sowieso bekommt, egal ob man etwas kauft oder nicht. Aber ich hatte mir im Vorfeld sogar überlegt, was ich Nützliches brauchen könnte, nämlich ein Behältnis für unser Mehl. Denn das staubte im Schrank rum, was mir nicht so gut gefiel.
Im Angebot von Wikipedia-LinkTupperware fand ich dann die Wikipedia-LinkEidgenossen, die es schon allein aufgrund ihres Namens verdienen gekauft zu werden. Nun hab ich also tatsächlich einen Eidgenosse Plus (!) im Küchenschrank stehen, und das Mehl ist optimal verpackt. Und außerdem weiß ich nun, wie so eine Tupperparty abläuft.

Natürlich wird am Ende auch verkündet, wieviel Umsatz generiert wurde, woraus die Punkte resultieren, die die Gastgeberin gut geschrieben bekommt. Und bei uns waren es über fünfhundert Euro Umsatz und folglich einhundertundelf Punkte für unsere Gastgeberin Elena. Da hat sich's wenigstens gelohnt.


Jetzt noch Teil einhundertundneunundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
11.03.2005, kurz nach halb elf Uhr nachts, -1°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 14.04.2006 um 13:46:03 Uhr

Once there was a blog roll. Was.