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Einträge in 02/2006
So kanns gehen ...
Um das Schweigen hier mal zu brechen kurz eine
Episode aus meinem
Alltag von heute Abend.
Wie fast jeden Abend mußte ich auch heute noch zum lokalen Supermarkt, irgendwelche furchtbar wichtigen Dinge besorgen. Ich suchte in meinem Zimmer
Rucksack,
Geldbeutel und
Schlüssel zusammen und rief durch die beiden offenen Türen zu meinem Mitbewohner rüber, ob ich ihm denn etwas mitbringen sollte. Er antwortet "Nee", worauf ich meine Schuhe anzog, nochmal in der Küche schaute, was ich denn eigentlich brauche und direkt bevor ich aus der Wohnungstür bin hab ich nochmal kurz in sein Zimmer geschaut und ihn nochmal gefragt, ob ich was mitbringen soll.
Und als ich dann auf dem Weg zum Supermarkt war, fiel mir auf, daß mir mein Verhalten irgendwoher bekannt vorkam, denn als ich noch daheim in
Schmiden wohnte und meine Mutter eigentlich fast jeden mittag einkaufen ging rief sie immer die Treppe hoch und fragte, ob ich denn was bräuchte. Ich antwortet meist "Nein", doch wenig später klingelte meist noch mein Telefon und meine Mutter rief vom
Apparat unten an und fragte nochmal, ob sie mir was mitbringen sollte - leicht genervt sagte ich nochmal "Nein" - als ob einmal "nein"-sagen nicht genügen würde ...
... nun - so kann's gehen ...
Ansonsten wird es hier die nächsten paar Wochen weiterhin eher ruhig bleiben, denn ich werde bis Mitte April auf diverse Klausuren lernen müssen, weswegen ich nicht soviel Zeit habe mir noch irgendwelche tollen Texte aus den Fingern zu saugen. Vielleicht schaffe ich es ja doch einigermaßen regelmäßig etwas zu schreiben, aber das mache ich, wie ich grad Lust und Zeit habe.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 20.02.2006 um 22:47:29 Uhr
Werte, Werbung und noch mehr
Auch am Mittwoch, nachdem ich vom Familienabend, bei dem es um Werte gegangen war, wieder heimgekommen war hab ich mir noch den Rest von
Johannes B. Kerners Diskussionsrunde zum "
Karikaturen-Streit" angesehen.
Zu Gast waren
Heiner Geißler, der immer wieder polarisierende
Michel Friedman, der mir eigentlich völlig unbekannte
Manfred Kock, außerdem der Vorsitzende des
Zentralrats der Muslime in Deutschland
Ayyub Axel Köhler, Roger Köppel, der Chefredakteur der
Welt und der Leiter des ZDF-Büros in
Teheran Ulrich Tilgner.
Danach hab ich mir dann noch
Harald Schmidt angetan, bei dem
Charlotte Roche mit einem
zu kurzen Bildblog.de-Werbekleidchen zu Gast war. Mit ihrer Zahnprothese überraschte sie alle, aber irgendwie kann ich an dieser Frau nicht sonderlich viel finden. Da war mir das Kaugummi-Mädchen aus dem Publikum sympathischer.
Einen Begriff, den ich bisher nicht kannte ist "Super-Nanno", doch Harald scheint nicht der erste zu sein, der sich so nennt oder so genannt wird.
Am Donnerstag hab ich dann ein wenig von
Beck gegen Oettinger - exklusiv bei "Berlin Mitte" mitbekommen, um danach oder sogar schon während der Sendung zu Harald Schmidt zu wechseln. Einige aus dem Publikum, zum Beispiel die Praktikantin aus dem Gericht in Offenbach, durften Faschingslieder singen, wobei Harald Schmidt auch gleich Werbung für Ernst Neger machte, siehe auch
Wikipedia: Ernst Neger, außerdem sang er selbst "Die Karawane zieht weiter ...". So wirklich überragend fand ich dieses Gesinge allerdings nicht, Fasching ist eben auch ein völlig überflüssiges "Fest".
Bei
Kerner war an diesem Abend unter anderem ein verliebter Pinguin zu Gast.
Weil ich nicht direkt nach den Nachrichten ausschaltete bekam ich noch ein paar Minuten des
nachtstudios zum Thema Traumfrauen mit. Auch das wäre an sich nicht erwähnenswert, hätte ich bei dem Feuer, das mir von einem Monitor im Studio entgegenloderte, nicht sofort an die "
Kaminfeuerabende" bei kubik denken müssen.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (3) .. von Götz Bürkle am 13.02.2006 um 01:30:40 Uhr
Reden mit dem Steak-Architekt
Letzten Dienstag habe ich mir wieder einmal
Lesen! angeschaut, doch auch bei diesem Mal kann ich zu keinem anderen Urteil kommen,
Elke Heidenreich kann mit
Marcel Reich-Ranicki einfach in keinster Weise mithalten. Bleibt nur zu hoffen, daß es irgendwann mal wieder eine anständige Buch-Sendung gibt ...
Danach kam dann
37º mit dem Thema
Eltern allein zu Haus! - Wenn die Kinder ausziehen. Dabei mußte ich an meine Mutter denken, bei der ja inzwischen auch alle drei Kinder ausgezogen sind.
Doch eigentlich hab ich den Fernseher vor allem deswegen angelassen, weil ich
Johannes B. Kerner sehen wollte, der neben Karsten Schwanke, Charly Borra und
Roberto Blanco auch
Tim Mälzer zu Gast hatte.
Einen kurzen Ausschnitt aus dem Gespräch mit Tim Mälzer will ich wiedergeben. Johannes B. Kerner fragte, ob Tim Mälzer denn schon immer Koch werden wollte, worauf dieser Antwortetet "Ich glaube ich wollte Architekt werden." Kerner erwiderte darauf spontant: "Jetzt bist Du Steak-Architekt." Das ist auch mal eine interessante Berufsbezeichnung.
Auf meinen Wegen durch das Web bin ich bei der Azubiene über diesen komischen "Test" gestolpert, und hatte "66 von 200 Dingen abgehakt" und damit "eine gute Leistung" erzielt und lag damit sogar über der bisherigen Durchschnittspunktzahl von 62 bei insgesamt 62012 Teilnehmern. Wen es interessiert, der kann ja noch bei 200 Dinge: Statistiken vorbeischauen, lohnt sich aber eigentlich nicht so sehr.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 12.02.2006 um 17:59:03 Uhr
Barfuss wie ein KitKat schmelzen
Letzten Sonntag war ich mal wieder abends mit Freunden zusammen einen Film anschauen, und zwar
Barfuss (siehe auch
IMDB: Barfuss). Ein wirklich schöner Film, den man irgendwann mal gesehen haben sollte.
Am Montagabend in der Bahn setzte sich eine blonde junge Frau neben mich, was an sich nicht erwähnenswert wäre, hätte sie nich dieses komische Buch mit dem Titel "
Fast geschenkt" gelesen. Und, weil sie das Buch so geschickt hielt, daß ich gut mitlesen konnte habe ich das auch getan. Ich habe dort einen Satz gelesen, den finde ich so abgrundtief schlecht, daß ich ihn hier kurz zitieren will: "Ich stehe ja generell auf Klamotten, aber bei einem schönen Paar Schuhe schmelze ich dahin wie ein
KitKat in der Sonne." - Was ist das bitte für ein Vergleich? Und bei der weiteren Lektüre verfestigte sich die Befürchtung, daß dieses Buch vermutlich nicht unbedingt lesenswert ist ...
Lesenswert hingegen ist die Bibel, weswegen ich auch diese Woche wieder bei WortSport war. Doch spontan wie wir sind haben wir nicht das von Daniel vorbereitete Thema gemacht sondern stundenlang eine Diskussion über die umstrittenen Karikaturen geführt. Nun, mehr will ich dazu garnicht schreiben, wer sich informieren will soll Zeitung lesen, fernsehen oder Radio bzw. Podcasts hören und sich seine eigene Meinung bilden.
Ach und letzten Freitag ging es im Gottesdienst übrigens um
Hiob.
Und zu vorletzt will ich noch erwähnen, daß die Nicole, die vor ein paar Monaten den Marc geheiratet hat nun bei eben diesem mitbloggt, siehe
Ich darf...! Sehr schön.
Und zu guter Letzt noch die Teile einhundertundachtunddreißig und einhunderundneinunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
05.02.2006, irgendwann zwischen zwei und rei Uhr mittags, 3°C
05.02.2006, vierzig nach elf Uhr nacht, 1°C
blablubmuh .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 10.02.2006 um 13:54:14 Uhr
Wickeln outsourcen und Ista
Wie schon im letzten Eintrag erwähnt höre ich zur Zeit ja regelmäßig einige Radiosendungen als Podcasts. Eine dieser empfehlenswerten Sendungen ist
SWR 2 Forum - eine gut besetzte Diskussionsrunde zu aktuellen und interessanten Themen.
Am 02.02.2006 war das Thema
Hat Deutschland einen Mutterkomplex? - Die Debatte um die Familienministerin Ursula von der Leyen. Carsten Otte moderierte die Diskussion von Mariam Lau, Journalistin bei der "
Welt", Prof. Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin an der Universität München und Prof. Norbert F. Schneider, Familiensoziologe an der Universität Mainz.
Während dieser Diskussion sagte, ich meine es war Frau Vinken, beim Thema Kinder und Karriere den Satz "Wer wickelt die Kinder: Papa oder Mama? - Und das ist einfach eine Quatschfrage, man muß das wirklich outsourcen [...]" ..
Also wirklich, wenn ich so etwas höre könnte ich schreien. Wer sich nicht um sein Kind kümmern will/kann, soll eben keines bekommen, aber das Wickeln "outsourcen" finde ich schon allein von der völlig Wortwahl daneben.
Beim
Journal am Morgen am gleichen Tag stolperte ich über Ista, eine Gruppe, die lateinischen
Hip Hop macht. Daran können viele wahrscheinlich nichts Begeisterndes finden, ich finde das irgendwie gut. Vor allem erinnere ich mich bei dieser Gelegenheit daran, wie wir in Latein mit unsern D.O.C. Friedl, der neben den unübersichtlichsten Schaubildern, die man sich nur vorstellen kann auch solch packende Werke wie
Der Konkubinat im kaiserzeitlichen Rom: Von Augustus bis Septimius Severus (
Wikipedia: Konkubinat) geschrieben hat lateinische Coverversionen im Stile von "Ista" gesungen haben.
Und nun noch ein Auszug aus dem lateinischen Text von "Die da", das eigentlich
die Fantastischen Vier geschrieben haben:
"Estne ista, quae ante portas stat? Vel ista, qua te mente captum fit?
Estne ista ornata vestibus induta? Immo, istast, quae Veneris non venit!
Estne ista, ista, ista, ista, ea? Estne ista, ista, ista ? aut ista?
Estne ista, ista, ista, ista, ea? Aut ista? Immo, Veneris non venit!"
Das nenn ich Text!
blablubmuh .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 10.02.2006 um 01:16:47 Uhr
Podcasting - was ich so höre
So, nun schreibe ich mal ein wenig zu einem derzeitigen Hype-Thema, nämlich über
Podcasts. Ich muß zugeben, daß ich mich relativ lange nicht um diese Publikationsform gekümmert habe, mangels Zeit, Lust und Plattenplatz. Zeit habe ich jetzt zwar auch nicht, aber wenigstens Plattenplatz.
Folgende Podcasts kann ich sehr empfehlen:
Diverse Sendungen in SWR 2
SWR 1 Leute
Tagesschau
- Diverses Sendungen von Deutschlandfunk und Deutschlandradio
Doch es gibt noch ein paar weitere, die ich auch mehr oder weniger regelmäßig höre, und zwar:
- RadioQ: Was mit Medien - ein Podcast- bzw. Radioprojekt von einem, der auch bei
Medienrauschen dabei ist, wo ja bekanntlich auch der
Schür ab und an mitschreibt, der ja auch bei
Top 5 mit von der Partie ist.
SWR.de On-Demand - den einen oder anderen interessieren vielleicht auch noch die restlichen Angebote dort. Diejenigen, die mit meinen hochgelobten SWR2-Podcasts nichts anfangen können werden vielleicht bei den DASDING Podcasts was Passendes finden.
- Literatur-Café Podcast - keine Ahnung, wo ich den ausgegraben hab, wahrscheinlich als ich mit
iTunes zum ersten Mal nach einigen Podcasts gesucht habe.
- Die Stimme der Anden Podcast - die Anne, eine Freundin von mir, macht, bzw. bald machte, ein Praktikum dort und ist deswegen auch in einigen Sendungen zu hören. Irgendwie lustig, wenn man jemanden sowieso nur selten sieht, sie dann auch noch irgendwo ganz anders auf der Welt ist, man sie aber auf einmal trotzdem durch die heimischen
Boxen reden hört.
- Governor Arnold Schwarzenegger - dies ist vermutlich einer der Podcasts, die man zumindest einmal im Leben gehört haben sollte. Nicht, weil er besonders gut ist, sondern einfach so.
Bei dieser Auflistung werden vermutlich einige aufschreien, denn das, was ich höre, sind nicht unbedingt die "typischen Podcasts", an die man denkt, wenn man von Podcasting hört, Stichwort
Graswurzel-Journalismus. Keine Hobbyjournalisten oder sonstige Blogger, die jetzt eben auch mal einen auf Radio machen wollen.
Nein, ich favorisiere als Podcasts auch die Inhalte, die ich beim Radiohören oder Fernsehen bevorzuge, und das ist meistens eher textlastiges Material, professionell aufbereitet und auf einem sprachlichen Niveau, das man auch eine halbe Stunde anhören kann, ohne Kopfweh zu bekommen.
Ich sage nicht, daß Podcasts, die nicht von großen
Rundfunkveranstaltern gemacht werden nicht auch professionell sein können, aber ich nutze die meisten oben erwähnten Podcasts dazu, mir abends, wenn die Sendungen im Radio schon irgendwann gelaufen sind, mein eigenes Radioprogramm zusammenzustellen, mit interessanten Sendungen verschiedener Sender.
Doch einige weitere Podcasts will ich nicht unter den Tisch fallen lassen, auch wenn oder gerade weil sie noch in den Kinderschuhen sind, und zwar den kwerfeldein.podcast und
the Schleudergefahr Radio Show. Eigentlich sollte ich jetzt auch noch
Johannes erwähnen, aber der hat seit seinem
iBook-Ausfall nichts mehr von sich hören lassen, doch ich bin mir sicher, daß er früher oder später wieder weitermacht.
Und auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne,
Prägnanz & Pragmatik in Audio vom Loudblog-Autor Gerrit van Aaken, auf dessen Blog ich auch schon viel Interessantes erfahren durfte, will ich noch erwähnen.
Wer noch andere gute Podcasts kennt, darf sich gerne bei mir melden oder hier kommetieren. Wenn ich mal wieder Zeit und Lust habe werde ich noch nach weiteren guten Angeboten suchen, bis dahin bin ich mit meinen bisherigen aber glücklich.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 08.02.2006 um 02:15:40 Uhr
Einige Verweise
Vor einiger Zeit bin ich bei Wolfgang Wiese über den Blog-Eintrag
Werbung für gutes Design gestolpert, und die "Präsentation", auf die er da verweist ist wirklich gut gemacht und informativ zugleich. Wer sich sowieso schon mit sauber strukturierten und mit CSS ausgestalteten
Webseiten beschäftigt wird nichts Neues erfahren. Alle anderen können beim Lesen noch etwas lernen. Ich kann Euch allen Why tables for layout is stupid: problems defined, solutions offered bzw. die deutsche Übersetzung Warum Layout mit Tabellen dumm ist: Probleme definiert, Lösungen angeboten nur wärmstens empfehlen.
Irgendwo in den Untiefen des Internet bin ich über einen Vergleich mobiler Browser gestolpert:
Mobile browser rendering. Irgendwie kam mir die Adresse dieses Vergleichs bekannt vor, und siehe da, ich berichtete vor knapp einem Jahr schonmal über Browser speed comparisons.
Beide Vergleiche sind interessant, vor allem weil dort auch zumindest die
Beta 1 des
Internet Explorer 7 schon berücksichtigt ist. Letzten Endes kommt er, kurz gesagt und vereinfacht, bei beiden Tests zu dem Ergebnis, daß
Opera einfach der beste ist und belegt damit das, was ich schon immer sage ...
Am 05.12.2005 berichtete
heise über ein
Urteil: Heise haftet auch ohne Kenntnis für Forenbeiträge. Ich weiß nicht, ob es zu diesem Fall inzwischen Neuigkeiten gibt, das Urteil sollte meiner Ansicht nach in der nächsten Instanz korrigiert werden, denn wenn dies gängige Rechtsprechung werden sollte, wäre das Internet, das zumindest teilweise von der Interaktion der Benutzer untereinander mittels
Foren oder
Wikis lebt, ziemlich am Ende oder zumindest wäre das Betreiben eines solchen Dienstes mit einem unkalkulierbaren Risiko behaftet.
Schon mitte Oktober las ich, ebenfalls bei heise, den Artikel
Joseph Weizenbaum: "Man spricht nicht mehr miteinander.". Fünf Sätze will ich daraus zitieren:
"Nicht ohne Stolz erzählte er, dass eine Tochter einst vorgeschlagen habe, den Geschirrspüler nicht mehr zu nutzen und statt dessen gemeinsam abzuspülen. Die Gesellschaft entwickle eine radikale Einsamkeit: "Man spricht nicht mehr miteinander." Die unmittelbare Kommunikation zwischen Menschen sei notwendig und durch nichts zu ersetzen. Und dazu gehöre eine möglichst gute Beherrschung der Sprache. Sie müsse oberstes Ziel der Ausbildung von Kindern sein."
Recht hat er und zum Glück habe ich gar keinen
Geschirrspüler ..
Und einige Monate zuvor las ich, daß
Henry Sherwood gestorben ist. Interessant hieran ist zum Einen, daß
Henry Sherwood der ältere Bruder von
Joseph Weizenbaum ist, zum Anderen aber auch der letzte Satz des Artikels: "Henry Sherwood verabschiedete sich vor der Operation mit einer E-Mail: "I am grateful for your prayers, after all, we have the same God. [...]"". Was immer das auch genau heißen soll, ich hatte beim Lesen des Artikels nicht damit gerechnet, daß er mit diesen Worten enden würde.
Und nebenbei will ich noch auf die Top Ten Web Design Mistakes of 2005 hinweisen, über die ich
bei Jeena gestolpert bin.
Nichts Neues oder Unbekanntes dabei, aber dafür viel bereits Bekanntes, was viele Webseitenersteller trotzdem nicht berücksichtigen.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 04.02.2006 um 21:36:53 Uhr
Ich und meine Schultüte
Es fing alles ganz harmlos an, als ich Armin ein Stöckchen zuwarf. Nun, er fing es,
schleuderte es jedoch postwendend zurück.
Nun stand ich also da, sah
Armin mit Schultüte und auch noch
Some More Schultüten, nur ich selbst hatte kein Schultütenbild.
Also, ich hatte natürlich eines, nur das klebte in Fellbach in einem Fotoalbum. Eigentlich hatte ich Armin mal auf Mitte Dezember ein Bild versprochen, es an dem entsprechenden Wochenende dann aufgrund diverser Ereignisse vergessen.
Als ich über die Weihnachtsfeiertage wieder einmal in Fellbach war dachte ich endlich daran und scannte das Bild ein. Und das Ergebnis sieht man nun hier, das ist also mein Schultütenbild.
blablubmuh .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 03.02.2006 um 00:40:08 Uhr
High Noon am Gobbler's Knob
So, ich hätte es ja schon wieder vergessen, aber heute mittag, beim Lesen
der Welt meines Mitbewohners stolperte ich ganz unverhofft über den
Tag des Murmeltiers.
Dieser Tag nennt sich eigentlich
Groundhog Day, und wurde vor allem durch den Film bekannt, den ich schonmal kurz erwähnte.
Nun, heute ist er also, der zweite Februar, und Phil aus dieser komischen Stadt irgendwo im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hatte mal wieder seinen großen Auftritt am
Gobbler's
Knob.
Doch was ich aus dem Artikel in der Welt erfahren habe, fand ich auch interessant, denn Bill Anderson zufolge geht das Spektakel auf eine von Einwanderern eingeschleppte
Bauernregel zurück:
"Gibt's an Lichtmeß Sonnenschein, wird's ein später Frühling sein."
So ist das also ...
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 02.02.2006 um 18:01:52 Uhr
Dr. h.c. Hal Varian
Nach der Begrüßung in einem nicht sehr schön klingenden Englisch durch einen Professor vom AIFB und einem kurzen Grußwort des Rektors begann Professor Oliver Günther,
Ph.D. von der
Humboldt-Universität zu Berlin mit seinem Festvortrag zum Thema "
RFID and Privacy: A Consumer's View". In seinem Vortrag steckten zwar keine Revolutionären Neuigkeiten, aber dieses Thema ist zur Zeit immer wieder aufs Neue interessant.
Hernach spielte das Streichquartett irgendetwas aus dem
Köchelverzeichnis. Diese kurze Pause tat auch gut, denn danach ging es gleich weiter im Programm.
Nun stimmte Professor Volker Böhm, Ph.D. von der
Universität Bielefeld die Laudatio an, was nicht so extrem spannend war, denn einige Eckpunkte aus Varians Lebenslauf muß ich nicht unbedingt vorgelesen bekommen, wenn sie mich interessieren kann ich sie auch selbst nachlesen, aber zu so einer Feierlichkeit gehört das eben dazu.
In der Rede wurde Hal R. Varian natürlich fast bis in den Himmel gelobt.
Der Redner beging jedoch einen fatalen Fehler: Er erzählte auf einer Festveranstaltung der Universität Karlsruhe (TH), auf der vorher schon das besondere Profil des
absoluten Renommierstudiengangs der einzigartig in mindestens ganz Deutschland ist erwähnt worden war etwas von "
Wirtschaftsinformatik". Das war nicht nett, schließlich versuchen wir uns ja mit sämtlichen Mitteln von den Wirtschaftsinformatikern abzuheben, obgleich wir in Rankings in diese Kategorie gezählt werden. Aber diesen verbalen Fehltritt scheinen alle ganz gut überlebt zu haben ...
Obwohl ein Bild der Urkunde an die Projektionsfläche gebeamt wurde mußte der Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften natürlich trotzdem alles vorlesen. Doch das reichte noch nicht, damit der zu ehrende auch versteht, was da drauf steht, wurde es für ihn auch noch übersetzt. Das scheint natürlich durchaus sinnvoll, trotzdem zog es den Akt ein wenig in die Länge.
Doch als alles vorgelesen war bekam Hal Varian schließlich die Würde eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften ehrenhalber (Dr. rer. pol. h.c.) "in Anerkennung seiner wegweisenden wissenschaftlchen Beiträge und weltweit renommierten Lehrbücher zu den Disziplinen Mikroökonomie und Informationswirtschaft sowie seiner herausragenden Dienste interdisziplinäre Forschung in diesen Bereichen" verliehen.
Natürlich freute er sich über diese Ehre und strahlte publikumswirksam mit der Urkunde in der Hand für die vielen zwei bis drei Fotografen, die die ganze Zeit im Bild rumsprangen.
Professor Hal R. Varian, Ph.D. von der School of Information Management and Systems an der
University of California at Berkeley hielt schließlich noch einen Vortrag unter der Überschrift "The quants are moving from Wall Street to Madison Avenue". Auch nichts weltbewegendes, aber durchaus in Ordnung.
Und wie auch schon bei seinem letzten Besuch wurde er nach seinem Vortrag von zahlreichen Studenten umringt, um deren Bücher zu signieren. Man hätte fast meinen können, er wäre ein Superstar ...
Studium .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 02.02.2006 um 02:35:06 Uhr
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