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bloggen » 01/2006

punktpunktblog

Glaube, Hoffnung, Liebe und viel Spaß

HochzeitsautoAm Samstag war dann für Esther Evelin und Philipp Manuel der große Tag gekommen. Kubiktypisch begann der Gottesdienst mit einer gewissen Verspätung, doch das Warten lohnte sich. Den Rahmen bildeten einige Minuten Videomaterial, in denen Esther und Philipp zu verschiedenen Fragen Stellung bezogen. Dabei wurden vor allem die drei Begriffe Glaube, Hoffnung und Liebe aus 1. Korinther 13 thematisiert. Außerdem wurden zu diesen drei Begriffen auch noch schöne Texte schön vorgelesen, die zum Nachdenken anregten. Mehrmals fiel auch das bekannte "Trachtet zuerst ..." aus Matthäus 6,33.

FilmdöschenDie "Interviews" entbehrten auch nicht eines gewissen Unterhaltungswerts, so daß man den Gottesdienst mit Recht als kurzweilig bezeichnen kann. Die Liedfolien untermalte Marco von Zoon mit so genannten Wikipedia-LinkVisuals.
BlumendöschenDie Traupredigt hielt dann Gerry Klein, Esthers Vater und Leiter der Bibelschule in Bad Gandersheim. Er kam irgendwie auf die drei Schlüsselworte geliebt (von Gott), verliebt (in sich) und dann auch beliebt (bei den Menschen). So ganz klar wurde mir vor allem der letzte Punkt nicht, aber im Großen und Ganzen fand ich den Gottesdienst sehr gelungen.
Und ebenfalls kubiktypisch gab es auch mal wieder etwas zum Mitnehmen, nämlich eine kleine "Blumendose".
Auf allen Plätzen lagen nämlich mit Erde gefüllte transparente Filmdöschen, mit einer kleinen Tüte Samen dran geklebt. Im Verlauf der (Er-)Klärung der Begriffe Hoffnung, Glaube und Liebe konnte man dann die Samen in dem Döschen versenken. Von der liebevollen Behandlung hängt es nun ab, ob aus dieser tristen Dreckdose eine kleine Blumenwiese wird.

segenskarteVom Prinzip her war die "Segenswolke" schon von der letzten Kubikhochzeit bekannt, nur da wars der Faden. Eine gute Idee ist es auf alle Fälle, egal wie man es nun genau umsetzt. Die Köpfe hinter diesem Gottesdienst haben mal wieder gezeigt, welche Kreativität in ihnen steckt.

SchrammeNach dem Gottesdienst hat der gute Laguna dann noch eine Schramme abbekommen - aber ich sag gleich dazu: ich kann nichts dafür, er stand nur ganz unschuldig auf einem Parkplatz. Aber diese kleine Schramme ist eher ein Schrämmchen, ein kleiner Schönheitsfehler mehr eben, aber an einem Plastikteil und damit nicht rostgefährdet.


TasseSpäter auf der Feier mußte ich natürlich meinen Kuchen mal versuchen. Und siehe da, er war eßbar. Er schmeckte zwar nicht überragend, aber dafür, daß es mein erster Kuchen in Eigenregie war fand ich ihn doch ganz brauchbar.
Wie eigentlich auf jeder Hochzeit war das Essen gut und reichlich, und meine Tischnachbarn waren auch nett, so daß ich nichts zu klagen habe.

TischeBeim Abendprogramm kamen dann die nächsten Höhepunkte. Vor allem erwähnenswert der Esther-Film von ihrem Vater. Nicht, daß die Bilder von Philipp nicht auch gut gewesen wären, aber dieser Film hat die restlichen Film- und Foto-Programmpunkte eindeutig getoppt.
Schön war auch die Übersetzung des Wortes dict.leo.orgsharpen mit "scharf machen", worauf sich viele ein Grinsen nicht verkneifen konnten. Dabei ging es darum, wie sich zwei Freunde aneinander reiben und sich so gegenseitig schärfen.
EstherAuf Englisch war das deswegen, weil Shauna, eine kanadische Freundin von Esther, das erzählt hat.
Im weiteren Verlauf des Abendprogramms gab es noch viel wirklich schöne Musik von verschiedensten Leuten.

Der Anekdoten-SesselUnd eines muß ich auch noch erwähnen und bin dabei froh, daß ich nicht der einzige bloggende Kubiker bin, der dieses Gerät erwähnt. Denn gegen Ende der Feier durfte ich noch, weil ich eben grad an der "richtigen Stelle" rumstand noch mit Shaunas schöner Wikipedia-LinkCanon EOS 20D zwei Bildchen von ihr und noch jemandem machen.
ZeugsPeinlicherweise hab ich beim ersten Versuch gedacht, sie hätte schon geblitzt, obwohl das nur das Autofokus-Licht war. Hätte ich wissen können, hatte ja nicht zum ersten mal ein größeres Gerät als gewohnt in der Hand, aber irgendwie fand ich dieses Licht schon so hell, daß ich es schon für den Blitz gehalten hatte und die vielen rot aufleuchtenden Meßfelder trugen ihr Übriges zu meiner Verzückung bei. Aber das mit dem Fotografieren hat beim zweiten Versuch dann noch ganz gut geklappt. Mir ist so ein Gerät meistens ja viel zu groß und schwer, aber ab und zu ist sowas auch mal eine nette Abwechslung.

FeuerwerkBeim Abbau entdeckten ganz am Ende dann noch einige Helfer eine Heliumflasche ... was danach geschah muß ich vermutlich nicht ausführen, das kann sich wohl jeder denken ... ;)


Auf der Heimfahrt war es dann so richtig kalt, mein Außenthermometer im Auto zeigte zwischen -6°C und -9°C an.


Nun noch Teil einhundertunddreißig meiner Temperaturserie an meinem Referenzthermometer an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
15.01.2006, kurz vor vier Uhr nachts, -7°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 20.01.2006 um 18:29:45 Uhr



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