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bloggen » 12/2005

Einträge in 12/2005

Ein Buch und die Sünde

An jenem Freitag hat sich der Besuch der Vorlesung "Öffentliches Medienrecht" gleich in mehrerlei Hinsicht gelohnt. Wie immer, habe ich einiges Neue gelernt und wurde dabei auch noch von Hern Kirchberg vorzüglich unterhalten. Außerdem hatte dieser jedoch noch zwei Bücher dabei, die er "unters Volk" bringen wollte. Dafür hatte er extra Lose vorbereitet und ließ seinen Hut gefüllt mit den Losen durch die Reihen gehen. Aufgrund des eher kleinen Zuhörerkreises ging der Hut mehrmals herum, und beim zweiten Mal hab ich doch tatsächlich ein Gewinnlos gezogen!
Frank Fechner: MedienrechtBekommen habe ich amazonFrank Fechner: Medienrecht.
Bisher hab ich nur mal kurz reingeschaut, aber es las sich ganz angenehm.

Aber das war noch nicht alles, denn auf einmal fällt mir auf, daß auf meiner Jackeninnentasche ein klein zusammengefalteter 5 EUR-Schein lag. Meine Jacke lag die Vorlesung über neben mir und derjenige, der hinter mir saß meinte, ihm würde das Geld nicht gehören. Mir eigentlich auch nicht, denn ich bin mir sicher, daß der Schein dort nicht die ganze Zeit schon lag, woher hätte er auch kommen sollen? In meiner Jacke bewahre ich im Normalfall keine losen Geldscheine auf. Da ich jedoch den "rechtmäßigen Besitzer" nicht in Erfahrung bringen konnte hab ich den Schein eben eingesteckt. Sowas erlebt man auch nicht jeden Tag. Erst gewinne ich ein Buch, und dann kommt auch noch ein bißchen Geld von irgendwo. Sachen gibts ...


Abends im kubik Gottesdienst ging es um die Sünde. Philipp und Frank setzten sich an die Theke, führten ein Gespräch und erzählten sich Geschichten. Und weil man sie an der Theke nur von hinten sah, wurden sie von vorn von einer Kamera gefilmt und das Bild an die Wand geworfen. Auf diese Weise wurde bei diversen Themen dann auch ein Notebook-Display abgefilmt, auf dem irgendein passendes Bild zu sehen war. Ich kann nur sagen: Gute Idee und schöne Umsetzung.
Und nachdenklich hat mich der Gottesdienst auch gemacht.

Wer noch mehr dazu lesen will kann das bei Björn unter dem Titel Kubik Gottesdienst "Sünde" oder auch bei Stefan unter dem Titel Kubik tun.

Kommentare: 0. Geschrieben am 17.12.2005 um 03:32:55 Uhr

Inkunabeln konfligieren mit Spatien

Schon länger wollte ich hier mal ein paar ganz besondere Begriffe erwähnen, die irgendwann vor ein paar Wochen in einem Gespräch mit mlMathias fielen, und die ich bis dahin noch nie gehört habe, nämlich Wikipedia-LinkInkunabeln und Wikipedia-LinkSpatien. Was man nicht alles lernt, wenn man in Wikipedia-Linkeiner Bibliothek arbeitet ...
Ein weiteres Wort, das in diese Reihe paßt lautet "konfligieren". Zu meiner Verwunderung Dsteht es sogar im Duden. Wenn man es hört versteht man es zwar sofort, aber für mein Ohr hört sich das Wort irgendwie "undeutsch" an, aber so kann man sich irren. Es ist also keine Eigenkreation unseres Datenbank-Professors, sondern nur ein relativ ungebräuchliches und meiner Ansicht nach auch ziemlich häßliches Wort.

Und wenn wir schon beim Thema Uni sind, dann fällt mir noch ein, daß es in Arbeitsrecht morgens um acht schon um einen sogenannten Schnulli-Paragraphen ging. Interessanter fand ich aber die Geschichte mit den Reinigungskräften. Bei denen kommt es eben ab und an vor, daß der Onkel, oder Schwager, oder sonstwer die Putzschicht übernimmt, weil der eigentlich angestellte unbedingt irgendeine andere Arbeit erledigen muß. Das ist zwar nicht so ideal, "aber man läßts dann halt doch, Hauptsache s'ist sauber morgens".
Das eigentliche Thema war an diesem Morgen übrigens neben der Wikipedia-LinkVergütung die Wikipedia-LinkAbmahnung. Und als es noch ums Geld ging, da belehrte uns der Dozent: "Lernen durch Schmerz - ich sag Ihnen, das ist das Beste." Zumindest das Beste für den Arbeitgeber, wenigstens in diesem Fall.

Am späten Abend hab ich dann auch mal wieder ARDHarald Schmidt angeschaut. Es ging kurz um das Adventskranzkerzenanzünden, wo Wikipedia-LinkHerr Andrack doch tatsächlich auf die Idee kam, daß man alle Kerzen immer so anzündet, daß sie möglichst gleichmäßig abbrennen. Also bei meinem Adventskranz geht das sowieso nicht, weil noch immer die vierte Kerze fehlt, und auch wenn es möglich wäre, so würde ich das trotzdem nie tun - wo kommen wir denn da hin?
Gelungen fand ich auch das niedliche Groko, das Harald auf einmal unterm Tisch hervorzauberte. Es ist einfach eine Handpuppe mit einer komischen Stimme.


Seit meinem Rechnerchaos nutze ich sogar einen Feedreader. Also hab ich mich mal nach diversen Wikipedia-LinkFeeds umgesehen und bin dabei über die Washington Post RSS Feeds gestolpert. Da hat man eine wirklich große Auswahl, einige hab ich mir mal rausgepickt. Was ich bisher sagen kann ist, daß sie zumindest ein wenig brauchbarer als der heise- oder Spiegel Online-Feed sind, da die Wikipedia-LinkWashington Post wenigstens noch (sehr) kurze Zusammenfassungen mitliefert.

Kommentare: 3. Geschrieben am 17.12.2005 um 02:51:53 Uhr

Nikolaus und Organisation

An Nikolaus war ich zusammen mit einigen anderen bei Freunden eingeladen. Es war ein wirklich schöner Abend in gemütlicher und unterhaltsamer Gesellschaft, unter anderem mit Daniel samt Frau und Kind, Katharina, tautokoJohannes, Benjamin und Tabea, Esther und Philipp und natürlich der Gastgeberin und Martin. Die Liste an sich ist nicht der Grund, weswegen ich das hier erwähne, sondern allein die offensichtlich hohe Bloggerdichte ... aber das nur nebenbei. Die Wikipedia-LinkHähnchen haben übrigens auch gut geschmeckt. Es war zwar zeitlich ziemlich eng, weil ich den ganzen Tag an der Uni war und kaum daheim und schon wieder unterwegs war, aber dieser Streß hat sich gelohnt. Soviel also zu meinem diesjährigen Nikolaustag.

Beim kubik Familienabend, ergo Gemeindeversammlung, ging es letzte Woche nochmal vor allem um Organisatorisches. Beim letzten Familienabend wurde ich ja schon an meine Wikipedia-LinkBWL 2-Vorlesung im Sommersemester erinnert, denn da kam der Mark mit Konzepten, bei denen ich teilweise gleich an die Wikipedia-LinkManagement-by-Prinzipien denken mußte.
In der Zwischenzeit haben Mark und auch Björn nun einige Blog-Einträge rund um diesen Themenbereich geschrieben, die ich für die interessierten, die sie nicht sowieso schon gelesen haben, hier mal kurz zusammenstelle. Die ersten drei dürften für diejenigen, die schonmal in einer BWL-Vorlesung saßen, in der es auch um Wikipedia-LinkOrganisation ging wenig grundsätzlich neue Erkenntnisse bringen, aber hier lesen vermutlich nicht nur BWLer mit ...

Auch wenn das alles bisher noch hauptsächlich Überlegungen sind, so kann man zumindest eines feststellen: Man macht sich Gedanken.


Jetzt noch die Teile einhundertundvierzehn und einhundertundfünfzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
06.12.200,5 23:40, 5°C
07.12.2005, 23:40, 5-6°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 16.12.2005 um 01:58:46 Uhr

Kerzenschein und unsere Taten

LeereNachdem ich es im letzten Jahr leider nicht geschafft hatte wollte ich es wenigstens in diesem hinbekommen. Deswegen habe ich mir kurz nach dem zweiten Advent, nachdem ich es schon wieder zwei Wochen lang immer wieder vergessen hatte, endlich einen kleinen Wikipedia-LinkAdventskranz gebaut. Zugegeben, "gebaut" ist ein klein wenig übertrieben, aber zumindest hab ich die Teile eigenhändig eingekauft, ausgepackt und aufeinander gestellt.

RohmaterialDas Rohmaterial hab ich günstig beim Supermarkt meines Vertrauensum die Ecke erstanden.

Ein kleines Brettchen von Kesper und drei bunte Kerzen von der Gebr. Müller Kerzenfabrik AG.

der AdventskranzAls ich die einzelnen Teile ausgepackt hatte mußte ich nur noch die Kerzen irgendwie auf dem runden Brettchen verteilen, und schon war mein schlichter, aber schöner, Adventskranz fertig.

Man könnte sich fragen: Warum braucht man überhaupt einen Adventskranz? Und wenn schon, warum dann nicht einen "richtigen"?

3 Kerzen brennenDie Antwort ist: deswegen!

Mir gefällt es, morgens beim Frühstück ein paar Kerzen anzünden zu können, die brennenden Kerzen zu riechen und so in den Tag zu starten. Das gehört irgendwie dazu, in der Adventszeit.

3 Kerzen von obenDieses angenehme, warme Flackern ist einfach wunderbar anzuschauen.

Auch wenn ich morgens meistens nicht wirklich viel Zeit habe, oder manchmal auch garnicht zum Frühstücken komme, der Kerzenschein ist einfach fein, wenn er denn scheint.

2 Kerzen angezündetDem aufmerksamen Leser dürfte auch nicht entgangen sein, daß ich oben etwas von "zweitem Advent" geschrieben habe, auf den letzten beiden Bildern aber drei Kerzen brennen. Ich hab da beim "aufbauen" gar nicht dran gedacht, sondern einfach gleichmal, zum Test, alle Kerzen angezündet.

Des Weiteren könnte den aufmerksamen Leser wundern, warum ich nur drei Kerzen gekauft habe. Doch auch hierauf habe ich eine Antwort: Ich habe leider keine dritte Farbe gefunden, die mir gefallen hat. Also, ich weiß schon, welche Farbe es sein soll, ich muß nur noch eine schöne Kerze finden, und im erwähnten Supermarkt gab es eben keine. Die Frage nach der Farbe spar ich mir, ist doch klar: grün. Und, warum die Grüne erst am vierten Advent gebraucht wird ist auch klar: Die Hoffnung stirbt zuletzt ... ;)


So, jetzt hab ich erstmal genug über Adventskram geschrieben, nun geht es wieder um wirklich wichtiges, nämlich die Bibel! Am Montag vor einer Woche beschäftigten wir uns in WortSport mit dem Thema Verhalten. Zusammen mit Daniel lasen wir Jakobus 2,14-26. Wikipedia-LinkDort schreibt Wikipedia-LinkJakobus einige Verse, die manche Christen als Provokation ansehen. Bei genauerer Betrachtung kann man aber zu dem Schluß kommen, daß es in Wirklichkeit kein Widerspruch zu dem ist, was an anderen Stellen in der Bibel steht.
In unserem Gespräch kamen wir auch noch bei Matthäus 7,15-23, Epheser 2,8-10 und 5. Mose 15,7-8 vorbei.

So lange, wie an diesem Montag, sind wir bisher selten zusammengesessen. Wir haben uns nicht die ganze Zeit nur über "unser Thema" ausgetauscht, aber fast, denn unser Verhalten, unsere Taten, ist nicht nur das, was man von außen sieht, sondern auch das, was wir den ganzen Tag tun. Und es kann nie schaden, sich mal Gedanken darüber zu machen, was man eigentlich macht und was man vielleicht auch nicht macht.

Kommentare: 2. Geschrieben am 15.12.2005 um 02:54:24 Uhr

Mein Adventskalender

Päckchen mit Adventskalender drinNicht mehr viel übrig ist von ihm, aber als er noch frisch war, hab ich ihn aufgepackt, aufgebaut und dabei Bildchen gemacht. Da mir aber etwas dazwischen kam komme ich erst jetzt dazu, meinen diesjährigen Wikipedia-LinkAdventskalender kurz vorzustellen.
Eigentlich ist es der gleiche, wie seit vielen Jahren inzwischen, aber dieses Jahr kam er das erste Mal per Wikipedia-LinkPost.

offenes Päckchenoffenes udn ein wenig ausgepacktes PäckchenDieses kleine Päckchen habe ich dann Anfang Dezember mal ausgepackt. Am Ersten hab ich es leider nicht gleich geschafft, aber so etwa zwei bis drei Tage später schaute ich mir dieses gelbe Ding dann genauer an.

Alle Türchen, sozusagen.Ich wußte zwar schon relativ genau, was drin ist, aber trotzdem ist es jedes Jahr immer wieder irgendwie "spannend", den Adventskalender auszupacken und aufzuhängen.
So sehen sie also aus, meine vierundzwanzig "Türchen". Manche haben gar keine Nummer, vor allem das letzte Säckchen nicht, aber das macht nichts, zumindest das kenne ich inzwischen. Und die anderen, die mach ich eben einfach dann auf, wenn ich kein passendes finde.

Mein Adventskalender 2006Und so sieht er schließlich aus, nachdem ich ihn an meinem Wikipedia-LinkRegal-Dingens aufgehängt habe.
Dort hing er auch schon im letzten Jahr. Das ist vielleicht nicht der optimale Platz, aber ich finde, daß er da irgendwie ganz gut hinpaßt. Mehr fällt mir dazu jetzt auch nicht ein ...


Und nun noch zwei andere Ansichten, nämlich ein Bild von oben und eins von unten. Das ist er also.

Adventskalender von oben
Adventskalender von unten

Und wenn ich ein Säckchen leergemacht habe, dann kommt es gleich wieder in den Wikipedia-LinkKarton, um am vierundzwanzigsten dann wieder alles an einer Stelle zu haben. Dann muß ich nur die Kordel wieder wegmachen, auch in den Karton schmeißen und schon ist mein Adventskalender wieder transportabel verpackt und kann ein knappes Jahr warten, bis er wieder raus darf.

Zu guter Letzt will ich noch einen weiteren Adventskalender empfehlen, auf den mich Mathias im SELFHTML-LinkSELFHTML aktuell Weblog aufmerksam gemacht hat: Den Webkrauts Adventskalender.
... so, ich hab gerade mal die letzten zehn Tage nachgelesen und muß sagen, daß ich zwar nicht so viel Neues erfahren habe (vielleicht auch deswegen, weil ich die meisten Texte mehr überflogen als gelesen habe ...), aber interessant sind die Beiträge auf alle Fälle. Wer sich für Web-Kram interessiert, sollte dort mal vorbeischauen, schaden tut es keinesfalls.

Kommentare: 2. Geschrieben am 15.12.2005 um 02:13:23 Uhr

Küsse, Chaos, Feriencamp

Am Sonntag vor einer Woche war ich wieder einmal beim kubik Brunch. Dort habe ich zwei interessante Menschen kennengelernt. Einer, der aus Wikipedia-LinkNew York kommt und der den halben Monat in Deutschland in einem Militärkrankenhaus und die andere Hälfte irgendwo in den Vereinigten Staaten von Amerika irgendwas arbeitet und der andere war ein Zimmermann auf der Wikipedia-LinkWalz, was mich natürlich ein wenig an RR112die Ranger-Aktion: Walz 2000 - Handwerk neu entdeckt erinnerte.

Abends stand dann "IMDBCoach Carter" auf dem Programm. An sich ein ziemlich typischer amerikanischer Sportfilm. Eine Versagermannschaft wird von einem heldenhaften Trainer zu Gewinnern gemacht, nun mal keine Wikipedia-LinkBaseball- oder Wikipedia-LinkFootball-Mannschaft, wie beispielsweise in Spiel ohne Regeln, sondern ein Wikipedia-LinkBasketball-Team.
Der Film hebt sich jedoch von der Masse derartiger Filme dadurch ab, daß der Trainer wirklich eine vernünftige Meinung vertritt. Ihm geht es weniger darum, daß die zumeist farbigen Jungs erfolgreiche Sportler werden, sondern eher darum, daß sie eine gute Ausbildung bekommen, um etwas aus ihrem Leben machen zu können. Das gibt dem Film eine gewisse Tiefe.
Was mich jedoch irgendwie verwirrt hat, weil es meiner Ansicht nach einfach nur "künstlich eingebaut" wurde, war das extrem christliche Statement, das einer aus dem Team irgendwann abgab. Ich kann mir nicht helfen, aber das paßte nicht so ganz in den Film und wirkte leider deplatziert. Wenn man schon christliche Inhalte reinwursteln will, dann doch bitte stimmig und nicht so, daß es aufgesetzt und künstlich wirkt.


Der eine oder andere wird sich nun vielleicht fragen, was dieser bescheuerte Titel über dem Eintrag soll. Auf dem Heimweg mittags saß mir ein junges Mädel gegenüber, das Amazonein Buch mit genau diesem Titel gelesen hat. Und, als ich den Titel las, dachte ich mir sofort: Bei dem Titel, kann das Buch doch nur Müll sein. Nach kurzem Nachdenken in der Bahn kam mir dann aber, daß der Titel eigentlich auch eine Überschrift für einen Beitrag hier sein könnte ... je nachdem, was ich so treibe und was mir dann an tollen Titeln einfällt - die "Struktur", also der grobe Aufbau, paßt zumindest in etwa.
Sollte ich dieses Erlebnis nun als Grundlage dafür nehmen, meine Überschriftenvergabe zu überdenken?!


Nun noch Teil einhundertunddreizehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
04.12.2005, kurz nach drei Uhr mittags, 12°C

Kommentare: 2. Geschrieben am 13.12.2005 um 02:15:32 Uhr

Sprüche, Kaminfeuer und Kälte

Der Donnerstagmorgen begann wieder sehr früh mit Arbeitsrecht, wo unser Dozent unter anderem kurz einen Spruch Wikipedia-LinkSokrates' zitierte: "Ich weiß, daß ich nichts weiß." Bei diesem Spruch muß ich immer einige Zeit zurück denken, als in einem Gerpäch mit einer Bekannten dieser Spruch fiel, und wir beide nicht wußten, von wem er denn nun war ...
Eine weitere Erkenntnis ist "Wem garnix mehr hilft - Recht und Gerechtigkeit helfen immer." - Ob das nun hundertprozentig stimmt oder nicht, laß ich mal dahingestellt ;)

Außer einer Sitzung des Forum Informationswirtschaft gab es nichts Erwähnenswertes mehr.
Der Freitag begann ähnlich, wie schon der Donnerstag, nur er war kürzer. Zumindest war ich nicht so lang an der Uni. Aber auch hier habe ich wieder allerhand erfahren, so zum Beispiel auch, daß das Urteil des Bundesverfassungsgericht BVerfGE 20, 162 - Spiegel sich fast wie ein Besinnungsaufsatz in der Wikipedia-LinkOberprima liest. Und wenn man mal reinliest, dann würde man stellenweise in der Tat nicht auf die Idee kommen, ein Gerichtsurteil zu lesen.


Abends schließlich war bei kubik mal wieder ein "Kaminfeuerabend". An diesem Freitag hat Jousif ein wenig aus seinem Leben erzählt. Er kommt aus dem Irak und ist seit rund zwanzig Jahren in Deutschland oder sonstwo in Europa. Es war wirklich sehr interessant zu erfahren, wie er die Welt sieht und was er schon so erlebt hat.


Am Ende nun noch kurz etwas Winterliches: Per Wikipedia-LinkICQ hat mich vorher noch ein Schneeball von Maria erreicht. Und weil ich ja kein Spielverderber bin, zumindest nicht immer, werfe ich einfach mal Daniel einen Ball zu.


Am Donnerstagnacht wurde übrigens die Null-Grad-Mauer endlich durchbrochen, nachdem wir vor rund zwei Wochen schon kurz davor waren.
Jetzt also die Teile einhundertundelf und einhundertundzwölf meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
02.12.2005, elf nach null Uhr, -1°C
03.12.2005, kurz nach halb ein Uhr nachts, 2°C

Kommentare: 4. Geschrieben am 04.12.2005 um 03:02:05 Uhr

Chaos und die Installations-Odyssee mit gutem Ende

Seit etwa einer Woche hält mich mein geliebtesgeschätztes ThinkpadThinkpad auf Trab, denn von einer Minute auf die andere wollte es kein Wikipedia-LinkHTTP mehr sprechen. Sämtliche anderen Protokolle, die ich nutze, sei es Wikipedia-LinkHTTPS, Wikipedia-LinkSSH, Wikipedia-LinkSMTP, Wikipedia-LinkPOP3, Wikipedia-LinkFTP, Wikipedia-LinkSkype, Wikipedia-LinkICQ, Wikipedia-LinkAIM oder sonst irgendeins funktionieren problemlos.
Und auch HTTP funktioniert einige Minuten lang ohne Probleme, nur nach einer gewissen Zeit ist es aus, dann geht nichts mehr. Ich kann dann nichtmal mehr per Wikipedia-LinkTelnet auf Wikipedia-LinkPort 80 eines beliebigen Wikipedia-LinkServers zuzugreifen.
Zu allem Übel meint mein Thunderbird auf einmal auch noch, daß er meinen Posteingang nicht mehr lesen kann bzw. er kann ihn manchmal schon lesen, nur zeigt er völlig abwegige Mail-Anzahlen an und braucht ewig, bis er überhaupt mal den Inhalt des Posteingangs anzeigt. Alle anderen Ordner kann ich ohne Probleme einsehen. Außerdem kann ich auch keine E-Mails aus meinem Posteingang wo anders hin verschieben.

Kurz zusammengefaßt: Da läuft so einiges schief.

Da ich mir jedoch keine dieser Eigenarten irgendwie erklären kann, habe ich spontan beschlossen meinen alten Wikipedia-LinkTower endlich wieder fit zu machen. Fest stand, daß ein Wikipedia-LinkLinux drauf soll, und zwar eines, das nicht so "anstrengend" ist wie GentooGentoo, denn das war an sich noch drauf.
Also hab ich mich Samstagnacht vor einer Woche hingesetzt, ubuntu heruntergeladen, eine CD gebrannt und meinen alten Rechner damit gefüttert. Dieser fraß sie größtenteils auch ganz brav, nur an einer Stelle, beim Kopieren der Pakete auf die Festplatte, kam der Fehler, daß ein Paket nicht auf die Festplatte kopiert werden könne. Ich machte mir keine weiteren Gedanken und setzte die Installation fort, schließlich kann ich aktuelle Pakete ja sowieso herunterladen und bin an sich nicht auf die CD angewiesen. Dies sah ubuntu nach dem Reboot leider anders und blieb bei der Installation von "xresprobe" stehen. Zuerst hab ich es auf meine alte Platte geschoben und meine neue als Master gejumpert und die alte abgeklemmt, doch wieder brach die Installation an der gleichen Stelle ab. Also, Alternative 2: Kubuntu. Dieses Mal habe ich die CD extra langsam gebrannt, um die CD als Fehlerquelle ausschließen zu können. Doch auch meine nächsten Versuche endeten an genau der gleichen Stelle.
Schließlich hab ich mir dann noch die Debian Netinst-CD gezogen, gebrannt und damit mein Glück versucht.
Ich hatte es nicht wirklich erwartet, da ubuntu ja auch nur ein verkleidetes Debian ist, aber es hat problemlos geklappt!

Am Sonntagmittag hab ich dann mal ein wenig dran rumgeschraubt, um meinen Monitor in einer erträglichen Auflösung betreiben zu können und ich hab mir noch einige Software installiert, die ich noch haben wollte.
Nachdem ich dann auch OOpera installiert hatte hab ich dort einfach meine letzte Session (alle geöffneten Fenster, samt allen darin geöffneten Tabs, inklusive History für jedes Tab) von meinem Thinkpad ins Session-Verzeichnis gespeichert, meine Wikipedia-LinkBookmarks importiert und schon war er so einsatzbereit, wie ich ihn brauchte.
Als nächstes habe ich mir im Thunderbird meine beiden wichtigen Mailboxen als Wikipedia-LinkIMAP-Konten angelegt und bin mit dieser Lösung bisher relativ glücklich. Es ist zwar nicht für die Ewigkeit, aber ich kann wieder arbeiten. In den nächsten Tagen werde ich mal testen, ob der Linux-Thunderbird meinen Posteingang vielleicht immer noch mag, denn so ganz ohne E-Mail-Archiv ist kann man vieles nicht "mal eben" nachschauen.

Gestern hab ich dann noch ein wenig Wikipedia-LinkWLAN konfiguriert, Wikipedia-LinkE-Mails abgerufen und heiseheise gelesen, so daß der Rechner nun auch wieder mit der WLAN-Karte meines Mitbewohners drahtlos mit unserem Router verbunden ist und mein Drucker seit vorher auch wieder im Netz hängt.


Wie zufrieden ich mit meinem Debian/Wikipedia-LinkKDE-System inzwischen bin und welche tollen Programme ich schon entdeckt habe werde ich bei Gelegenheit ausführen. Mein Thinkpad soll nun eine neue, große Festplatte bekommen und komplett neuinstalliert werden, am besten gleich mit zwei Betriebssystemen - genug Platz dafür sollte ich ja dann haben. Nur kann ich mich bisher noch nicht so ganz zu dieser "Investition in die Zukunft" durchringen, aber da ich meinen schwarzen Kasten eigentlich so bald wie möglich wieder richtig benutzen können will, werde ich da nicht drumrum kommen. Eine Neuinstallation hatte er nach über zwei Jahren sowieso nötig ... aber ärgerlich ist das alles trotzdem. Vor allem kostet es Zeit und Nerven.

Soviel für den Moment von mir, mehr irgendwann demnächst ...

Kommentare: 1. Geschrieben am 03.12.2005 um 03:10:32 Uhr

Abendessen und -mahlen und ein Modul-Film

Am Montag haben wir uns zu WortSport getroffen, dieses Mal stand aber etwas Außergewöhnliches auf dem Programm. Vor ein paar Wochen hatten wir ja das Thema Abendmahl, und da haben wir uns auch überlegt, daß es mal eine Gute Sache wäre, wirklich zusammen zu Abend zu essen und zu mahlen. Und diesen Monatg haben wir das dann gemacht. Jeder hat etwas mitgebracht, jeder wurde satt. Mit Brot und Wein, so muß das sein.

Dienstagabends kommt ja nur Müll im Fernsehen, nur irgendwie komme ich wenn, dann meist Dienstags dazu fernzusehen. Ich bin also mal wieder bei der unsäglichen Sendung Wikipedia-LinkTV total hängen geblieben und durfte die Präsentation von einigen Wurstteppichen mitansehen. Auf was für Ideen manche Leute kommen ... Doch ich hab dann noch halbwegs die Kurve gekriegt und später ZDFJohannes B. Kerner angeschaut. Die Gäste waren nicht überragend, aber brauchbar.


Schließlich haben wir am Mittwoch im Modul spontan unsere Pläne geändert und "IMDBThe Muppet Christmas Carol", siehe auch Wikipedia-LinkDie Muppets Weihnachtsgeschichte, angeschaut. Zu meiner Überraschung war der Film wirklich sehr unterhaltsam, außerdem haben wir ihn auf Englisch geschaut, wie auch schon den letzten Film im Modul.
Auf dem Heimweg in der Bahn hätte ich dann eigentlich gern spontan ein Foto gemacht. Ich bin mir fast sicher, daß es gut geworden wäre, meine Kamera hatte ich auch dabei, aber irgendwie, naja. Wäre ich in Stuttgart mit irgendwelchen Freunden unterwegs gewesen, hätte ich fast hundertprozentig ein Bild gemacht, aber hier in Karlsruhe mache ich bisher noch eher wenige Bilder. Manchmal denke ich, daß das ganz gut so ist, aber manchmal finde ich es auch irgendwie schade. Wenn man regelmäßig einige Fotos macht, hat man mit der Zeit eine umfangreiche Sammlung zusammen, hat von vielen Freunden und Bekannten ein paar Bilder und hat einige schöne oder auch einfach nur lustige oder ganz gewöhnliche Momente festgehalten. Auf der anderen Seite bekommt man beim Bildermachen immer mal wieder zu hören, wie nervig das denn sei - aber spätestens ein, zwei Jahre oder auch nur ein bis zwei Tage, oder Wochen, oder Monate, oder wann auch immer später schaut man sich die Bilder dann gerne mal wieder an.
Vielleicht ändere ich daran ja mal etwas, vielleicht auch nicht. Ist ja eigentlich auch ziemlich egal, irgendwie.


Nun noch die Teile einhundertundacht, einhundertundneun und einhundertundzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
28.11.2005, kurz nach halb zwölf Uhr nachts, 4°C
29.11.2005, zwischen sieben und acht Uhr abends, 4-5°C
30.11.2005, irgendwann zwischen elf und zwölf Uhr nachts, 4°C

Kommentare: 2. Geschrieben am 02.12.2005 um 03:24:33 Uhr

Umzug, Geburtstag, Product Placement

So, heute nur ein paar grobe Eckdaten des letzten Wochenendes, daß ich hoffentlich Morgen endlich mal über das schreiben kann, das mich seit einer knappen Woche auf Trab hält.

Erstmal könnte ich vom Samstag, an dem Markus mich von Martins Geburtstag heimgefahren hat, von einem Temperaturminusrekord berichten. Das Auto-Thermometer zeigte nämlich einmal -2°C an - doch dieser Wert wird nicht in die Temperaturserie aufgeommen, weil keine wirkliche Vergleichbarkeit gegeben ist. Aber zur Information wollte ich dies trotzdem mal erwähnen, schließlich kann man daran sehen, daß es langsam aber sicher wirklich kalt wird.
Am Samstagmittag hatte ich mich gefragt, warum alle von kubik, bei denen ich bisher beim Umzug geholfen habe, unters Dach ziehen oder von unterm Dach umziehen müssen? Aber soviel Zeug war es nicht, nur halt einige Treppen zu laufen. Aber mit einem netten Team schleppt man gern zusammen ein paar Möbel durch das Treppenhaus ...

Nun, Sonntags, Brunch. Abends, Film. "IMDBLand of plenty". Irgendwie komisch, konfus, naja. Aber für einen AppleApple-Werbespot ziemlich lang. Gekonntes Wikipedia-LinkProduct Placement eben, laufend war ein Wikipedia-LinkiBook im Bild, auf dessen Desktop man deutlich sichtbar Symbole von Wikipedia-LinkiTunes, Macromedia Flash, dem Wikipedia-LinkIE und natürlich noch von Wikipedia-LinkAOL/AIM erkennen konnte.
Gut und subtil zugleich war auch die AppleiPod-Promotion, vor allem in der Szene als das Mädel mit den weißen Wikipedia-LinkOhrhörern auf dem Dach herumspringt. Den iPod an sich habe ich nie gesehen, aber es besteht kein Zweifel, daß sie einen hatte. Die Wikipedia-Linkweißen Ohrhörer reichten schon, um dem Zuschauer zu sagen, was Sache ist ...


Jetzt noch Teil einhundertundsieben meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
27.11.2005, kurz vor halb vier Uhr mittags, 4°C

Kommentare: 0. Geschrieben am 02.12.2005 um 02:37:25 Uhr

Once there was a blog roll. Was.