bloggen » 12/2005
punktpunktblog
Werkstatt, Umzug und Gespräche
Am Samstag vor einer Woche hatte ich endlich einen Werkstattermin, um die beim Pannenchaos entstandene Lücke wieder zu schließen. Nach etwa einem viertel Jahr war nun endlich das Ersatzteil beschafft und ich mal wieder in der Gegend. Am 21. November hatte ich telefonisch den Termin für den 10.12.2005 um 7.30 Uhr vereinbart. Leider scheint der Meister, mit dem ich den Termin gemacht hatte, kurzfristig vergessen zu haben, daß dieser Tag ein Sasmtag ist. Denn an eben diesem Samstag stand ich dann rund anderthalb Stunden in der Kälte, beziehungsweise ich saß im Auto. Da jedoch die Klimaanlage gerade auch nicht mehr will und auch noch nicht gleich repariert werden sollte saß ich also bei Minusgraden im Auto.
Leider ließ das Autohaus beim Abholen nicht mit sich handeln, so daß ich meine anderthalb Stunden Warten nicht gegen die Arbeitszeit aufrechnen konnte. Obwohl ich mir hundertpürozentig sicher bin, daß mir 7.30 Uhr als Anlieferzeit genannt wurde. Jetzt muß ich in den nächsten Tagen endlich mal einen Beschwerde-Brief schreiben, denn einen Kunden bei diesen Temperaturen so lange warten zu lassen ist nicht wirklich nett. Auch wenn mir der Meister jetzt zehnmal sagt, daß er weiß, daß sie Samstags erst um neun aufmachen - bei der Terminvereinbarung wußte er es nicht, und deswegen schau ich mal, ob ich da noch was rausholen kann ...
Ansonsten hab ich noch meiner Schwester beim Umzug in ihre neue Wohnung geholfen. Wobei "Umzug" bei einer Entfernung von vielleicht 20 Metern fast schon übertrieben ist. Außerdem gibts im neuen Haus sogar einen Aufzug, was bei einer Wohnung im ersten Stock allerdings auch nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Abends war ich schließlich noch mit einigen Freunden spontan im "20 up" - ein Gottesdienst für diejenigen, die für die Jugendgottesdienste zu alt sind, die aber trotzdem mit den "normalen Gottesdiensten" nicht immer so viel anfangen können. Das war jetzt eine völlig freie und subjektive Bewertung dieser Veranstaltung, die ich erst zweimal besucht habe. Es ist eben ein "junger Gottesdienst" mit CZW-untypischer Lobpreismusik und relativ kurzer Predigt mit anschließendem gemütlichen Zusammensitzen oder -stehen.
Vor allem den blabla-Teil nach dem eigentlichen Gottesdienst fand ich wirklich gut, weil ich mich mit einigen Freundinnen und Freunden mal wieder länger unterhalten habe, die ich inzwischen auch nicht mehr so häufig sehe. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, daß ich dort mal wieder reingeschaut habe, obwohl ich meine Zeit eigentlich mit lernen hätte verbringen müssen ...
Kommentare: 4. Geschrieben am 18.12.2005 um 04:29:36 Uhr
ahja?
Also, ich saß die anderthalb Stunden im Auto und hab im Dörrschmidt/Metzeler gelesen, was nichts daran ändert, daß es ziemlich kalt war und ich dies ein Unding finde.
Und bei der Situation, auf die Du anspielst habe ich mir nach wie vor nichts vorzuwerfen, ich habe nur einem Wunsch Deinerseits entsprochen.
Siehst du!
Du bist also im Auto gesessen und hast gelernt.
Das hört sich doch schon mal ganz anders an als
"ich bin unnötig in der Kälte gestanden und hab gewartet". Ich kenne das, wenn man sich aufregt neigt man dazu die Situation schlechter zu reden als sie objektiv betrachtet ist.
Wenn du jetzt kein Choleriker wärst hättest du vielleicht geschrieben "So bin ich wenigstens noch dazu gekommen mich auf meine Recht-Prüfung vorzubereiten." Genieße doch dein Studentenleben, in dem Zeit keine Rolle spielt.
Die Zeit der hektischen Geschäftstermine wird schon noch kommen.
So far, nimm das Leben nicht ernster als es ist.
Aber hallo!
Es hört sich zwar anders an, ändert an der ärgerlichen Situation aber nichts. Gelernt hätte ich andernfalls nämlich daheim in meinem warmen Zimmer.
Und, daß Zeit im Studentenleben keine Rolle spielt halte ich für ein Gerücht.
Aber Deinem letzten Satz muß ich teilweise durchaus zustimmen ... wobei man das Leben auch nicht zu leicht nehmen sollte ... aber der Übergang ist wohl, wie so oft, fließend.
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Cool down!
Da es nicht das erste Mal ist, bei dem du dich über eine eigentliche Nebensächlichkeit so künstlich aufregst, kann ich dir für deinen
weiteren Lebensweg nur viel Geduld wünschen.
Alle übrigen Menschen, hätten wahrscheinlich diese 1,5h sinnvoller verbracht, als sinnlos zu warten.
Seh' nicht immer alles so verbissen. Du wirst es im Leben viel leichter haben, wenn du nicht ständig damit beschäftigt bist, dich über irgendetwas aufzuregen.
Und das sag ich nicht nur, weil ich schon am eigenen Leib erfahren habe, wie unberechenbar du bist, wenn du meinst im Recht zu sein.
.. geschrieben von Andreas .. am 18.12.2005 um 11:36:47