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Einträge in 11/2005
c't, ein Stöckchen, der Name der Rose und die Kälte
Was macht man an einem schönen Sonntag? - Natürlich erstmal gemütlich frühstücken. Und weil ich schon die ganze Woche über, wenn ich denn nicht zu spät aufstehe, daheim frühstücke war ich auch diesen Sonntag mal wieder beim Brunch von kubik.
Dort habe ich es auch seit langem mal wieder geschaftt so ziemlich alle Artikel, die mich in der aktuellen
c't interessieren zu lesen. Und das, obwohl die aktuelle Ausgabe erst gestern bzw. vorgestern kam. Das freut mich, weil in den letzten Monaten kam ich oft kaum dazu, alles zu lesen, was ich gern gelesen hätte ... zu sowas ist der Sonntag also gut.
Am Nachmittag hab ich dann unter anderem auch mal wieder bei
Gerrit vorbeigeschaut und dort von einem "Stöckchen" gelesen und mir überlegt, ob dieses Stöckchen in den nächsten Tagen wohl noch bei mir vorbeikommen wird oder nicht.
Und wenige Minuten später trifft mich eben dieses
"Stöckchen" von Jeena am Kopf - aber ich war ja fast darauf vorbereitet und habe glücklicherweise keine Schäden davongetragen.
Also, bei diesem
Staffelholz (lieber Staffellaufen als eine Waffe durch die Gegend werfen) geht es um Folgendes:
Ab ins Archiv.
Finde den 23ten Artikel, den Du geschrieben hast.
Finde den 5ten Satz, poste ihn und reiche das Stöckchen weiter an 5 Leute.
Gelesen und gleichmal nachgeschaut, und folgendes kam bei der Suche nach meinem 23. Eintrag heraus:
"Abgesehen von der konkreten Predigt muß ich sagen, daß Uwe Dahlke meiner Ansicht nach generell gut und verständlich predigt und vieles ziemlich genau auf den Punkt bringt und oft auch sehr schöne, auch manchmal unterhaltsame, Beispiele parat hat."
Lustig, daß ich gerade jetzt dieses Zitat herausgrabe, wo ich doch erst kürzlich eine Predigt von Uwe gehört habe, bei der mir einige Punkte überhaupt nicht gefallen haben.
Oh, jetzt hätte ich fast vergessen, das Staffenholz weiterzureichen. Ich übergebe an:
- Daniel Ehniss
Johannes Kleske
Armin Grewe
- Arnhild Proß
- mal schauen ... wer will?
Am Abend war ich dann nochmal im Café von kubik und habe mit einigen anderen zusammen den Film "
Der Name der Rose" angeschaut, siehe auch
Der Name der Rose in der IMDB. Herausragend ist natürlich
Sean Connery als William von Baskerville. Interessant auch, daß
die Poetik des Aristoteles eigentlich eine relativ wichtige im Film einnimmt - da mußte ich nämlich daran denken, daß wir das sogar in Deutsch in der Schule mal gelesen haben ...
Und nun zum Schluß noch die Teile sechsundneunzig und siebenundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
13.11.2005, kurz vor halb vier Uhr mittags, 15°C
14.11.2005, kurz vor dreiviertel ein Uhr nachts, 6°C (somit wurde der bisherige Kälterekord nach nur wenigen Tagen gebrochen - ich will garnicht wissen, wie das die nächsten Wochen und Monate noch weitergeht ...)
Kommentare: 5. Geschrieben am 14.11.2005 um 02:33:09 Uhr
Kontest und Caminfeuerabend
Von Donnerstag auf Freitag und vor allem am Freitagmorgen haben sich ein bis zwei Kommilitonen mit mir zusammengesetzt und spontan noch bei einem Wettbewerb von A.T. Kearney und der
Wirtschaftswoche mitgemacht. Unsere Seite mit der Bearbeitung der Frage haben wir Punkt zwölf, als Teilnahmeschluß war, hochgeladen.
Angesichts der Tatsache, wie wenig Zeit wir in diesen Spaß investiert haben, dürften wir auf keinen Fall die Zwischenrunde erreichen. Aber ein Versuch ist es wert, schließlich sind wir von unserem Konzept überzeugt und ab der Zwischenrunde können wir das Ganze als Seminar anrechnen lassen, was letztlich unser Beweggrund war, dort tatsächlich mitzumachen.
Falls unser Konzept für nicht zwischenrundenwürdig empfunden wird, werde ich das Thema nicht weiter erwähnen, falls wir weiter kommen wird sich zeigen, ob es sich lohnt weiter darüber zu schreiben.
Am Freitagabend war ich im kubik Gottesdienst, dort gab es einen Kaminfeuerabend mit Gabi und Nicole, bei dem man einiges Interessantes über das Leben der beiden erfahren konnte. Es war ein wirklich schöner Abend.
Und auf dem Heimweg bin ich dann fast noch eingeschlafen ... die letzten beiden Nächte waren eben nicht so besonders lang, zumindest nicht für mich.
Und irgendwie fiel mir ein, daß ich mich manchmal so fühle, wie Paulus in Römer 7,15 schreibt. Ich tue etwas, was man nicht will, und was ich eigentlich will, das tu ich nicht.
Naja, jetzt aber weiter zu den Teilen vierundneunzig und fünfundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
11.11.2005, kurz nach ein Uhr morgens, 8°C
11.11.2005, zehn vor zwei Uhr mittags, 15°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 13.11.2005 um 20:00:40 Uhr
Google und die Suche nach dem Modul
Am Reformationstag hatte ich nachts noch eine E-Mail an
Google geschrieben und gefragt, warum es eigentlich ein Google-Logo für diesen komischen Ami-Feiertag gibt und nicht für den meiner Ansicht nach auch weltweit gesehen viel bedeutenderen Reformationstag.
Letzten Mittwoch kam dann die Antwort, aus der ich nur zwei Sätze direkt zitiere: "Mit diesen Logos begeht Google keine religiösen Feiertage." und "Einige dieser Feiertage gründen sich vielleicht auf religiösen Glauben, sind aber zu säkularen Feiertagen geworden.". Das machen sie deswegen, weil Google natürlich ein extrem breites Publikum hat und sie dann alle möglichen
religiösen Feiertage berücksichtigen müßten, um niemanden zu benachteiligen. Diese Argumentation kann ich durchaus nachvollziehen, schließlich will Google ja primär Geld verdienen und nicht für irgendeine Religion Werbung machen.
Falls es nächstes Jahr am 18. Februar ein
Luther-Logo anläßlich seines 460. Todestags geben sollte, bin ich vielleicht schuld daran ;)
Abends hab ich mich dann auf den Weg zum Modul gemacht. Ungeschickterweise hatte ich mir die Hausnummer falsch notiert, so daß ich leicht irritiert mitten in der
Südstadt stand. Also hab ich erstmal versucht, über die
Auskunft vielleicht die richtige Adresse rauszubekommen, aber die Frau am Ende der Leitung hat mir nur die gleichen Einträge genannt, die ich bereits daheim gefunden hatte, als ich die Adresse nochmal nachprüfen wollte. Also hab ich mir kurz überlegt, was ich machen könnte. Dann fiel mir ein, daß ich ja ein paar wenige von kubik in meinem Telefonbuch gespeichert habe - also jemanden angerufen, der mir nicht weiter helfen konnte, aber dafür die Nummer von jemandem hatte, die mir dann weiterhelfen konnte. So hab ich dann doch noch die richtige Adresse bekommen und hab jetzt auch schon wieder eine Nummer mehr in meinem Telefonbuch. Übrigens: Ich lag genau 20 Hausnummern daneben ...
Im Modul selbst haben wir uns über verschiedens unterhalten, vor allem auch darüber, wie Gott in unserem Leben schon "gelenkt" hat. Dazu fielen nicht nur mir die ersten paar Verse von Sprüche 16 ein, wo in Vers 9 steht: "Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt."
Als ich später wieder daheim war konnte ich endlich auch
informationswirtschaft.de umziehen, da derjenige, der den
Kot geschrieben hat denselbigen endlich auf unsere Maschine hochgeladen hatte.
Leider hatte ich vergessen zu prüfen, ob die Seite auch wirklich funktioniert - denn leider setzte sie
Register Globals voraus. Doch das hab ich am Donnerstagabend dann kurz korrigiert und später dann auch noch die Verweise mittels
mod_rewrite ein wenig merkbarer und schöner gemacht. Damit ist zumindest mal ein Projekt soweit durch. Und weil ich keine Lust hatte hier einen Verweis auf eine nicht
valide Seite zu setzen, die "in meinem Machtbereich liegt", habe ich die paar völlig überflüssigen Fehler beseitigt, so daß der
Code jetzt
valide ist. Schön ist er natürlich nicht, aber das ist nicht meine Sache, das ganze Teil umschreiben kann ich immer noch irgendwann machen, wenn ich mal nichts Besseres mehr zu tun habe.
Und nebenbei bemerkt haben einige Freunde und ich erst in einer Vorlesung gelernt, wie man "baud"
richtig ausspricht.
Am Ende noch die Teile zweiundneunzig und dreiundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
09.11.2005, zwanzig vor fünf Uhr mittags, 14°C
09.11.2005, kurz vor viertel zwölf Uhr nachts, 7°C (das ist die bisher niedrigste Temperatur in der Serie ... nur die Frage für wie lange noch)
Kommentare: 0. Geschrieben am 13.11.2005 um 18:09:54 Uhr
WortSport mit Abendmahl und Kinderbüchern
Am Montag stand ich auf dem Weg zu WortSport erstmal vor verschlossener Tür. Aber auch ohne Schlüssel haben wir ein Örtchen gefunden, an dem wir zusammen mit Tabea ein wenig über das
Abendmahl gelesen haben.
Als Ausgangstext haben wir 1. Korinther 11,17-34 genommen. Nach mehrmaligem konzentriertem Lesen haben wir den Text zuerst in vier Abschnitte gegliedert. Im ersten wird die Situation in der Gemeinde beschrieben, im zweiten wird das erste Abendmahl kurz beschrieben, im dritten erteilt Paulus Ratschläge und im vierten wird alles schließlich nocheinmal kurz zusammengefaßt.
Wir kamen darauf, daß es hier eigentlich vor allem darum geht rücksichtsvoll zu sein.
Über den Begriff "Gericht" stießen wir noch auf Hebräer 12,6.
Wie wir darauf kamen weiß ich nicht mehr, aber irgendwie haben wir uns die nächsten Minuten über Kinderbücher unterhalten, ganz vorne dabei waren
der Struwwelpeter und
Max und Moritz. Natürlich wurden auch die
Pixi-Bücher erwähnt.
Als wir wieder bei unserem eigentlichen Thema waren, kamen wir noch auf 1. Korinther 10,23f: "[...] Alles ist erlaubt, aber nicht alles fördert die Gemeinde. Ihr sollt nicht an euch selbst denken, sondern an die anderen." und auf 1. Korinther 8,12.
Zuletzt haben wir uns noch eine Weile an der Frage aufgehalten, inwiefern man das Abendmahl und das "normale Essen" voneinander trennen sollte, oder ob diese Trennung vielleicht eigentlich garnicht so vorgesehen war, wie sie heute meist praktiziert wird.
Nun noch die Teile neunzig und einundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
07.11.200,5 zwanzig vor vier Uhr mittags, 14°C
07.11.2004, Punkt elf Uhr abends, 9°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 13.11.2005 um 11:17:09 Uhr
Germersheim am Rhein
Nachdem ich mir am Samstagabend tatsächlich
Wetten daß..? angetan habe, wo zum Beispiel einer gewettet hat, daß er jede beliebige
Kuhherde mit seinem
Flügelhorn anlocken kann oder auch einer mit
absolutem Gehör anhand von Tonhöhen Drehzahlen rausbekommen konnte, war ich am Sonntag eine Bekannte in
Germersheim besuchen.
Also stand ich am Sonntag so früh auf, daß ich kurz vor neun im Bus saß um pünktlich zum Gottesdienstbeginn bei der Freien Christengemeinde Germersheim zu sein. Schon auf der Fahrt fiel mir das gut Wetter auf, daß im Verlauf des Tages noch schöner und wärmer wurde - fast zu warm, für einen Novembertag.

Beim mittäglichen Spaziergang durch den Ort und an den
Rhein fiel mir irgendwo dieser bemalte
Stromkasten auf - aber das ist in Germersheim wohl nichts Außergewöhnliches, wurde mir gesagt. Na, wenn die sonst nichts zu tun haben, als diese grauen Kästen anzumalen, dann sollen sie das halt machen, hübscher sind sie in bunt auf alle Fälle.
Wie schon erwähnt hab ich mir auch mal den Rhein angeschaut - wirklich schön dort, am Rheinufer.
Der weiße Rauch rechts im Bild kommt übrigens aus den
Kühltürmen in
Philippsburg.
Und wie man auf allen Bildern sehen kann, war das Wetter wirklich traumhaft - vielleicht der letzte so schöne Tag in diesem Jahr.


Aber wir durften uns nicht nur an der Natur erfreuen, denn auch die "
Venus" kam noch den Rhein entlang.
Sie, die Venus, war es auch, die diese kleinen Wellen erzeugte und fast dafür sorgte, daß ich auf einmal mitten im Wasser stand - aber nur fast, denn so groß waren die Wellen dann auch wieder nicht, aber das Wasser kam meinen Schuhen schon gefährlich nahe ...
Auf dem Weg vom Rhein zurück in den Ortskern hatte ich dann noch das Vergnügen eine der besonderen Attraktionen Germersheims live und in Farbe bewundern zu dürfen, denn die
Hausschweine
Oskar (schwarz) und Boris (rosa) waren wieder einmal unterwegs.
Sowas sieht man nicht jeden Tag, wenn man nicht gerade in Germersheim wohnt, aber dort kennt sie vermutlich jeder - vielleicht gezwungenermaßen, weil sie jeden Tag schaulaufen müssen, um die Blicke der Touristen auf sich zu ziehen?! Gibts in Germersheim überhaupt Touristen?
Als ich dann am Abend wieder in Karlsruhe angekommen bin hab ich mich spontan noch dazu entschlossen, im kubik Café vorbeizuschauen, und dort gab es wie fast jeden Sonntag einen Film, und zwar "
Sahara". Irgendwie lustig, aber doch mit einer bestimmten Realitätsferne gedreht. Teilweise auch abgedreht. Aber es war erträglich.
Und jetzt noch kurz etwas ganz anderes:
Am Sonntagnachmittag, gegen 16 Uhr, hat mir jemand auf meine Mailbox gesprochen. Er nannte sich Frank ([Fränk]), erwähnte, daß ich mich im CZW schon lange nicht mehr blicken hätte lassen und, daß ich ihn wohl kennen müßte. Mein Problem ist nur, daß ich gerade keine Ahnung habe, wer das gewesen sein könnte. Ich würde ja gern zurückrufen, nur wen?
Aber er sagte auch, daß sich meine "Internetseite "goetz.de" ja ganz gut entwickelt hätte", das freut mich natürlich zu hören - ich nehme mal an, er meinte goetz.buerkle.org.
Also, wenn jemand einen Tip hat, wer das sein könnte, oder falls Du, Frank, das sogar selbst liest: Bitte mailden.
Kommentare: 0. Geschrieben am 09.11.2005 um 01:52:47 Uhr
Mit Kaba schmeckt das Leben besser
Letzten Freitag ging es im kubik Gottesdienst vorwiegend um Gebet, im Speziellen um das
Herzensgebet - eine Gebetsform, die "bei uns" nicht sehr weit verbreitet ist.
Der Text bzw. ein möglicher Text dieses kurzen und einfachen Gebets lautet

"Herr Jesus Christus,
Sohn Gottes,
erbarme Dich meiner."
Es geht beim Herzensgebet darum, dieses kleine Gebet ständig im Alltag für sich zu beten, Daniel sagte als Beispiel, daß man am Anfang immer, wenn man durch eine Tür geht, oder wenn man sonst irgendetwas häufig macht dieses Gebet beten kann. So wird das ständige Gebet zur Gewohnheit, bis man sozusagen "automatisch" betet. Und um sich das Gebet besser merken oder es mal nachlesen zu können gab es kleine laminierte Kärtchen, auf denen das Gebet steht.
Soweit die Theorie. Um die Auswirkungen von alltäglichem Gebet zu veranschaulichen hat sich Daniel ein Bild ausgedacht, daß mir wirklich sehr gut gefallen und geschmeckt hat, denn er hat das Leben mit einem Glas
Milch verglichen. Wie die Milch, fließt auch das Leben vor sich hin. Das Gebet ist nun das Kaba-Pulver.
Nun konnte sich jeder einen kleinen Plastikbecher mit Milch voll machen und probieren. Danach konnte man
Kaba-Pulver in seine Milch geben, verühren und "sein Leben" dann nochmal probieren. Und siehe da, mit Gebet schmeckt das Leben deutlich besser!
Doch dieses Bild, das mich von jetzt an bei jedem Frühstück begleitet, war noch nicht alles. Am Anfang haben wir zusammen Psalm 145 gelesen. Darauf folgte eine Zeit, in der Regine und Mark begleitet von Martin abwechselnd in unregelmäßigen Abständen Texte vorlasen, die man auf sich wirken lassen konnte. Außerdem offenbarte Regine uns ihr Gesangstalent.
Ein wirklich gelungener Gottesdienst, aus dem man auch etwas für den Alltag ziehen konnte - das Kaba-Bild ist einfach genial.
Außerdem noch ein weiterer Gottesdienstbericht: Gottesdienst: Ende 24-7 Woche.
Im Anschluß an den Gottesdienst hatte ich noch sehr interessante Gespräche über Gott und die Welt - also wirklich, wobei ich sogar noch das tolle Wort
Materialgerechtigkeit gelernt habe.
Und jetzt die Teile achtundachtzig und neunundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
05.11.2005, dreizehn nach ein Uhr nachts, 13°C
05.11.2005, vierzehn nach ein Uhr nachts, 14°C
(ich hab das tatsächlich so beobachtet - zugegeben, während noch vierzehn nach war sprang die Anzeige wieder auf 13° um ...)
Kommentare: 4. Geschrieben am 07.11.2005 um 19:25:12 Uhr
Ein Regenbogen und drei Bücher
Anfang der Woche durfte ich einen Regenbogen beobachten - eigentlich hätte ich ihn ja garnicht bemerkt, aber mein Mitbewohner machte mich drauf aufmerksam und ich hab dieses Naturschauspiel dann gleichmal festgehalten.



Diese Woche ist mir auch ein besonders tolles Wort über den Weg gelaufen, nämlich auf unserem ersten Übungsblatt in
Softwaretechnik: Hochwasserkatastrophenmanagementsystem - Da hatte aber jemand Spaß, als er sich diesen ellenlangen Begriff ausdachte.
Und wenn wir schon bei Softwaretechnik sind, dann schieb ich gleich noch nach, was ich mir denn am Freitag bei Kellner + Moessner für Bücher für das fünfte Semester gekauft habe.
Für die schon erwähnte Veranstaltung "Softwaretechnik" wurde uns sehr nahegelegt das Werk
Lehrbuch der Software-Technik, Band 1 von Helmut Balzert zu kaufen - ein teurer und dicker Wälzer.

Aber auch für diverse Recht-Vorlesungen brauchte ich Bücher, erstmal zwei
Gesetzbücher. Deswegen hab ich mir
Arbeitsgesetze und auch
Steuergesetze 1 zugelegt.
In den nächsten Wochen werden noch ein paar andere Bücher dazu kommen, aber die drei sind mal genug für die zweite Vorlesungswoche.
Am Freitag saß ich dann in der Vorlesung "Öffentliches Medienrecht", wo uns der Professor erzählte: "Sie dürfen mitschreiben, um nicht einzuschlafen." - er gibt ein Skript raus, aber kennt das ja noch von sich ... wobei selbst mitschreiben hat mir nicht immer unbedingt geholfen ... Den Zusammenhang weiß ich nicht mehr genau, aber den Satz "Wenn man um mich einen Rahmen machte, wäre ich vielleicht auch Kunst." hab ich mir gemerkt. Weiter erwähnte er noch die
Wochenschau, vor der wohl immer irgendwelche Berichte kamen, wie zum Beispiel über so interessante Themen wie
das Liebesleben der Ameisen - diese Anmerkung wäre eigentlich unwichtig und nicht erwähnenswert, wenn mir nicht sofort Sprüche 6,6 eingefallen wäre: "Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh an ihr Tun und lerne von ihr!"
Schließlich habe ich noch einen neuen Ausdruck gelernt, nämlich Quisquilien <lat.> die (Plural): etwas, dem man keinen Wert, keine Bedeutung beimisst; Belanglosigkeiten (
siehe Duden)
Sowas lernt man also an der Universität - aber ich muß wirklich sagen, diese Vorlesung finde ich bisher in diesem Semester fast am interessantesten.
Kommentare: 0. Geschrieben am 06.11.2005 um 01:48:39 Uhr
Herbst, Gute Nacht und dämliche Namen
Erstmal ein paar der schon angekündigten Bilder.



Am Donnerstag fing mein Uni-Tag wieder um acht Uhr morgens an, wie auch schon letzte Woche stand
Arbeitsrecht auf meinem Plan. Diese Woche ging es unter anderem um eine "Ausgeburt der
Pflichtverletzung", außerdem ist der vermutlich schlimmste Beruf der Welt
Mautkassiererin in Frankreich.
Wie auch schon an den Tagen davor habe ich mir am Donnerstag auch wieder die kubik 24-7-Gutenachtgeschichte angehört, dieses Mal hat, oho!,
Johannes sie vorgelesen und weil Teil eins am Mittwoch schon fertiggelesen worden war las er aus "Wieder bei Räubers?".
In den letzten Tagen habe ich mir ja das Buch Hiob durchgelesen, dabei fiel mir ganz am Ende auf, daß er seinen drei Töchtern wirklich dämliche Namen gab: Jemima (Täubchen), Kezia (Zimtblüte) und Keren-Happuch (Schminkdöschen). Aber, wem's gefällt ...
Nun noch die Teile sechsundachtzig und siebenundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
03.11.2005, vierzehn Uhr mittags, 24°C
04.11.2005, zehn vor ein Uhr nachts, 13-14°C
Kommentare: 2. Geschrieben am 05.11.2005 um 23:59:39 Uhr
Tagesrahmen, Busfahrer und mein Drucker
Die letzten zwei Tage war ich um acht in der Früh beim Morgengebet und Abends um zehn bei der bereits erwähnten Gutenachtgeschichte. Irgendwie finde ich es cool, dem Tag mit diesen zwei Veranstaltungen einen "Rahmen" zu geben - auch wenn die Gutenachtgeschichte für mich genau genommen zu früh auf dem Plan steht. Wenn ich allein daheimsitze nehme ich mir meist weder morgens noch abends wirklich "stille Zeit". Ich les mir zwar eigentlich jeden Tag die
Losungen durch und les auch öfter sonstmal irgendwas in der Bibel, aber oft eben auf der Fahrt zur Uni im Bus und der Bahn - das ist zwar auch gut, so kann ich diese Zeit wenigstens auch "nutzen", aber so ganz optimal find ich es auch nicht, wenn das die einzigen Zeiten am Tag sind, in denen ich mich mit Gott beschäftige.
Da kommt mir die noch bis Freitag laufende 24-7-Woche bei kubik gerade recht - leider kann ich am Donnerstag und Freitag aber nicht mehr zum Morgengebet gehen, weil ich um acht schon an der Uni rumsitzen werde ...
Und wenn ich schon dabei bin: Muß ich mir irgendwie blöd vorkommen, wenn ich an zwei Tagen fast der einzige Zuhörer bei der Gutenachtgeschichte war? - Ich denke nein, denn es kann kaum schaden mal wieder "Nicht wie bei Räubers" zu hören, finde ich. Viele der dort geschilderten Situationen kennt man doch aus dem eigenen Leben, zumindest so ähnlich.
Als ich am Dienstagabend losgefahren bin meinte der Busfahrer an einer Haltestelle, an der zwei Leute standen, nicht anhalten zu müssen. An der Haltestelle danach, die auch schon die Endhaltestelle war, hab ich ihn dann gefragt, ob er die Leute denn nicht gesehen hätte. Er meinte irgendwas, daß die sich ja nicht bewegt hätten und bla, aber ich habe ja selbst gesehen, wie zumindest die eine auf den Bus zu gelaufen ist - was soll sie auch machen, wenn der Bus nichtmal wirklich zum Stehen kommt? Auf jeden Fall hab ich den Busfahrer darauf hingewiesen, und nachdem er es nicht einsehen wollte sagte ich ihm, daß ich mich eben beschweren werde - ich weiß ja an wen ich mich da wenden muß, schließlich habe ich mich schonmal bei dem Verein beschwert und sogar eine Antwort bekommen. Aber irgendwie zögere ich noch - objektiv gesehen müßte ich den Vorfall schon melden, denn wenn ich dort gestanden hätte, wäre ich mit Sicherheit nicht sehr erfreut gewesen, auf der anderen Seite ist der Busfahrer aber auch nur ein Mensch und kann auch mal etwas verpeilen, ich will ihm ja keine größeren Probleme bereiten. Aber wenn ich ihm schon sage, ich würde mich beschweren, sollte ich das auch durchziehen, aber irgendwie kann ich mich bisher nicht so ganz dazu durchringen ... vermutlich werde ich die Sache erstmal vergessen, wenn sowas aber nochmal passiert werde ich mich wirklich beschweren, denn so geht's eigentlich nicht.
Heute gibt es einiges an Text, stelle ich gerade fest, aber um diese öde Textwüste mit Bildern anzureichern fehlt mir jetzt die Zeit, aber ich hab schon zwei, die ich in den nächsten Tagen irgendwo einbauen werde, wenn sie denn etwas geworden sind. Doch zurück zum Text, vor ein bis zwei Tagen bin ich bei Björn über ein Zitat gestolpert, bei dem ich spontan grinsen mußte, außerdem paßt es gut zur aktuellen "Tugend der 3 Wochen", die da lautet Demut, doch nun zum Zitat: "Ich denke das heißt aber nicht, dass wir nicht alles geben sollen, können, dürfen und gut sein, nur beim Besten geht die Demut halt unbemerkt aus dem Zimmer." (siehe Immer der Beste?).
Übrigens war ich gerade mal wieder sehr froh, daß ich mir vor einem knappen halben Jahr einen Drucker gekauft habe, denn vorher hab ich meine aktuellen Vorlesungsfolien ausgedruckt, was durchaus einen nicht zu verachtenden Papierstapel ergab - vor allem wenn man bedenkt, daß die meisten Blätter mit vier Folien pro Seite bedruckt sind und sowieso alle Blätter im Duplexmodus bedruckt wurden.
Aber jetzt hab ich für heute genug über irgendwelches uninteressantes und/oder belangloses Zeugs geschrieben.
Zu guter Letzt noch die Teile dreiundachtzig, vierundachtzig und fünfundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
01.11.2005, zwanzig vor zehn Uhr morgens, 14°C
01.11.2005, zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 12°C
02.11.2005, zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 14°C
Kommentare: 2. Geschrieben am 03.11.2005 um 02:33:16 Uhr
24-7 am Reformationstag und eine Gutenachtgeschichte
Heute bzw. gestern morgen hatte ich mich für vor der Uni in die kubik 24-7-Liste eingetragen. Eigentlich hatte ich mir eine knappe halbe Stunde Puffer eingeplant, doch angesichts der Tatsache, daß die Stunde nach der, für die ich mich eingetragen hatte leer geblieben ist bin ich eben noch eine zweite Stunde geblieben. Die verschiedenen Stationen sind teilweise wirklich gut, teilweise kann ich auch nicht soviel mit ihnen anfangen. Auf jeden Fall hatten "die Macher" wieder einige coole Ideen!
Leider kam ich deswegen eine halbe Stunde verspätet in Softwaretechnik, aber verpaßt habe ich dadurch wohl kaum etwas ...
Da morgen bzw. heute Feiertag ist war ich heute bzw. gestern noch kurz im Hit und habe dort leicht irritiert festgestellt:
Frau Armstrong verfolgt mich. Ich bahne mir wie immer meinen Weg durch die Regalreihen, als mir auf einmal auffällt, daß da etwas in mein Ohr dringt, das in den letzten Tagen fast unablässig in mein Ohr dringt, sofern ich daheim bin. Das hat mich dann doch irgendwie irritiert ... ich hab zwar letzte Woche auch mal wieder eine andere CD in meinem Player gehabt, aber so langsam sollte ich meine externe Platte vielleicht doch wieder regelmäßig anschließen, um mehr Abwechslung in mein Musikprogramm zu bekommen.
Schon bald nach diesem Ereignis hab ich mich dann zu WortSport aufgemacht. Dort haben wir spontan beschlossen anläßlich des
Reformationstags den
im Ersten ausgestrahlten Film "
Luther" anzuschauen. In
diesem Film geht es, wie auch schon der Titel andeutet, um
Martin Luther, der
vieles sagte und schrieb und der die Welt dadurch stark veränderte.
Eigentlich wollte ich noch das Zitat "Worte sind wie Kinder [...]" anbringen, aber leider ist mir der zweite Teil entfallen, deswegen nun satt dem Zitat der Aufruf, mir doch den kompletten Satz zukommen zu lassen, der war, soweit ich mich erinnere, eigentlich ganz gut.
Nach WortSport gab es dann noch im Rahmen von 24-7 eine Gutenachtgeschichte und zwar hat Nicole, die Frau von Marc, ein paar Kapitel aus dem Buch "
Nicht wie bei Räubers" vorgelesen.
Das Buch hab ich als Gutenachtgeschichte zwar schon öfter gehört, aber bisher nie ganz, weil ich immer irgendwann eingeschlafen bin ...
Nun noch Teil zweiundachtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
31.10.2005, zwanzig vor dem ersten elften, 14°C
Kommentare: 2. Geschrieben am 01.11.2005 um 02:39:02 Uhr
