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Einträge in 11/2005

Markus, Modul und Psalmgottesdienst

Letzten Mittwoch war es wohl, als ich mal wieder ARDHarald Schmidt angeschaut habe. Zu gast war Wikipedia-LinkMarkus Maria Profitlich, der für mich überraschend in der Sendung auch kurz darüber sprach, daß er bekennender Christ ist und für sein Knie beten ließ. Vor allem angesichts der Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen über diverse christliche Gruppen und Ansichten in den letzten Wochen fand ich dieses deutliche Statement in einer derart bekannten und vermutlich auch viel gesehenen Sendung bemerkenswert.

Abgesehen davon war es letzte Woche meistens elend kalt und windig, sehr unangenehm. Um so angenehmer war es, trotz eines Termins letzten Mittwochabend noch im Modul vorbeischauen zu können. Irgendjemand kam auf die Idee, daß wir doch zusammen etwas für den kubik "Psalmgottesdienst" machen könnten, also hat jeder ein bis zwei bis noch mehr Zeilen zusammengeschrieben und ans Ende dann Jeremia 33,3 gesetzt: "Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt."
Von mir aus wäre ich ja nie auf die Idee gekommen selbst auch etwas zu diesem Gottesdienst beizutragen, aber es war wirklich eine gute Sache.

Und allen, die nicht wissen, was so ein "Psalmgottesdienst" denn eigentlich sein soll, empfehle ich folgende Seiten:

Vor ein paar Monaten hab ich auch schonmal kurz über einen Psalmgottesdienst bei kubik berichtet. Viel mehr dazu will ich garnicht schreiben, denn ich find den Satz, den Hanni dazu geschrieben hat so schön kurz und doch umfassend, das kann ich sowieso nicht besser.
Eine Ergänzung will ich aber noch machen: Der "bei mir <-> bei dir"-Film von Marc hat mir wirklich gut gefallen, vor allem das Schlußwort, mit dem ich auch diesen Eintrag beschließe: "Warum bin ich denn eigentlich so selten bei Dir?"


Und nun noch die Teile einhundertundfünf und einhundertundsechs meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
23.11.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 3°C
26.11.2005, zehn nach ein Uhr nachts, 1°C

Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 30.11.2005 um 02:38:17 Uhr

Top5 und TeX

Letzte Woche ist aber noch mehr passiert, so hatte ich gerade über eine Erwähnung bei Top5 berichtet, und am nächsten Abend war Top5Top5 auf einmal kaputt.
Doch glücklicherweise konnte Einbecker mit Einsatz seiner Perl-Kenntnisse und dem Google-LinkGoogle-Cache die meisten, wenn nicht sogar alle, Einträge samt Kommentaren wiederherstellen.
Ich finde, das ist eine durchaus beachtliche Leistung!


Seit etwa einer Woche befasse ich mich nun auch mit Wikipedia-LinkTeX, oder besser mit Wikipedia-LinkLaTeX, weil ich ein Skript abtippen möchte. Ich arbeite bisher mit MiKTeX und das funktioniert soweit auch ganz gut, doch so furchtbar weit bin ich noch nicht. Wenn das Teil fertig ist, kann man sich das vielleicht mal anschauen.

Die beiden Broschüren PDF-DateiLaTeX - eine Enführung und ein bißchen mehr... und PDF-DateiLaTeX - Fortgeschrittene Anwendungen (beide um 1 MB), die mir HenrykHenryk empfohlen hat, kann ich übrigens weiterempfehlen. Den ersten Teil habe ich fast durch und den zweiten werde ich demnächst auch noch ausdrucken, sowohl zum Nachschauen als auch zum wirklich von vorn bis hinten lesen sind diese Broschüren brauchbar und danach weiß man entweder wie was geht, oder zumindest, wo man nachschauen kann.
Alles werden die Broschüren zwar nicht abdecken, aber für den Anfang sind sie meiner Ansicht nach sehr gut.

Studium .. linken .. kommentieren (6) .. von Götz Bürkle am 27.11.2005 um 20:13:11 Uhr

Nemo vir est qui mundum non reddat meliorem

Letzten Sonntagabend hab ich mit ein paar Leuten von kubik wieder einmal einen Film geschaut. Die Mehrheit entschied sich für "Königreich der Himmel". Ich kannte den Streifen zwar schon, aber nach wie vor war eine Frage bezüglich des Films offen.

Nach dem Film nahm ich mir die DVD nocheinmal kurz vor, und versuchte zu erkennen, was wirklich auf Balians Balken steht. Doch so ganz lesen konnte ich das nicht.
Dank Tim, der mir zwei Wikipedia-LinkSchirmschüsse machte, Tine, die den Satz letztlich "entschlüsselte" und Andi, auf dessen DVD-Player ich mir die Szene nochmal genauer anschauen durfte.

Dieses Rätsel ist also nach gut einem halben Jahr doch noch gelöst worden und auf Balians Balken steht:

"Nemo vir est qui mundum non reddat meliorem"

(für alle, die des Lateinischen nicht so mächtig sind: "Was für ein Mann ist ein Mann, der die Welt nicht besser macht?", "What man is a man who does not make the world better?")

Aktuelles .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 27.11.2005 um 19:30:03 Uhr

Rauchen in der Bahn

So, vor ziemlich genau einer Woche hatte ich mal wieder ein Erlebnis der Besonderen Art in der Bahn. Es war mitten am Mittag, als ich einstieg und sogleich roch, daß irgendwo geraucht wurde. Ich setzte mich hin und bemerkte dann, daß die beiden Gestalten in der Sitzgruppe neben mir die Rauchquelle waren. Freundlich aber bestimmt machte ich sie darauf aufmerksam, daß rauchen in den Bahnen verboten sei und, daß ich sie bitte ihre Zigarette auszumachen, weil mich das belästigt. Die beiden machten sich jedoch nur lustig über mich, worauf ich entgegnete, daß ich auch zum Fahrer vor gehen und mich dort beschweren könne. Davon ließen die beiden, die wahrscheinlich ansonsten den ganzen Tag vor irgendwelchen Kaufhäusern in der Fußgängerzone herumlungern, auch nicht beeindrucken. Mir wars egal, ich bin vor zum Fahrer und habe ihm mein Leid geklagt. Erst sagte er, er könne nichts machen, aber dann passierte etwas, womit ich eigentlich nicht gerechnet hatte: Der Fahrer hielt an, lief nach hinten und ermahnte die beiden. Die Zigarette war zwar inzwischen aus, aber man riecht das ja trotzdem noch eine Weile. Außerdem wies er sie an, ihren verlausten Zeckenteppichetwas verwahrlost ausschauenden Hund vom Sitz zu nehmen, weil Hunde auf dem Boden zu sitzen haben. Er sagte noch, daß er selbst auch einen Hund habe und auch dieser auf dem Boden sitzen müsse.
Nundenn, ich bedankte mich beim Fahrer und er lief wieder nach vorn und fuhr weiter.

Dann liefen diese Wikipedia-Linkasozialen Gestalten zur Hochform auf und beschimpfeten mich, bis sie, es war eine sie und ein er, mir sogar kurz vor ihrem Ausstieg noch "drohte", daß ihr schon erwähnter Zeckenteppich mir meine "Nudel" abbeißen solle. Aber hallo, wo sind wir denn hier? Muß man sich so etwas gefallen lassen?
Doch ich habe es geschafft, mich nicht noch auf ein Streigespräch mit den beiden einzulassen, hätte sowieso zu nichts geführt. Übrigens hat zumindest sie sich natürlich sofort in ihrer "Wikipedia-LinkPersönlichkeit" angegriffen gefühlt, auch wenn ich sie natürlich nicht wegen ihres "Kleidungsstils" sondern wegen ihrem Verhalten angeprochen habe.

Ich finde, daß man in solchen Situationen etwas machen oder sagen sollte, denn auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, auch sie müssen sich an Regeln halten.

Ich weiß nicht, was die restlichen Passagiere sich wohl gedacht haben, aber ich würde das jederzeit wieder machen, auch wenn die Fahrt dann ein bis zwei Minuten länger dauert. Wer sich so daneben benimmt, den sollte man nicht ohne Weiteres gewähren lassen.
Ich will nicht abstreiten, daß meine Aktion für die beiden wahrscheinlich höchstens eine Unterhaltungseinlage am Nachmittag war, aber wenn ihnen das auf jeder Fahrt passiert, geht ihnen vielleicht irgendwann einmal ein Licht auf ...


Und nun noch Teil einhundertundvier meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
20.11.2005, irgendwann nachmittags, 1°C

Aktuelles .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 27.11.2005 um 19:14:46 Uhr

SELFHTML 8.1.1 veröffentlicht und Weblog gestartet

SELFHTMLGerade eben wurde SELFHTML-LinkSELFHTML 8.1.1 (SELFHTML-LinkSELFHTML 8.1.1 Download) veröffentlicht. Im Vergleich zur Vorgängerversion gab es vor allem unzählige Fehlerkorrekturen, Ergänzungen und Aktualisierungen im Detail.

Außerdem ruft die SELFHTML-LinkSELFHTML-Redaktion zu Feedback zur Planung der kommenden Version 9.0 auf.

Als weitere Neuerung gibt es ab jetzt auch ein SELFHTML-LinkSELFHTML aktuell Weblog, um gezielt Diskussionen über die zukünftige Entwicklung der Dokumentation anzustoßen.

"Das Weblog bietet uns den Vorteil, dieses besondere Thema außerhalb unseres SELFHTML-LinkFachforums diskutieren zu können." sagte Mathias Schäfer, der Initiator des Weblogs. "Die Themen sind im Weblog länger verfügbar, die Diskussion ist anders strukturiert und alle Texte sind per Wikipedia-LinkRSS verfügbar. Wir erwarten daher eine intensivere und tiefere Diskussion einzelner Themen und die Teilnahme interessierter Fachleute und Aktivisten. Durch das Weblog ergibt sich außerdem ein ganz anderer Verbreitungsweg in der 'Blogosphäre'", so Mathias Schäfer weiter.

self .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 24.11.2005 um 00:20:46 Uhr

Nummer 2 in den Top 5

Mitte letzter Woche habe ich decafDirk von einem irgendwie schon unterhaltsamen Erlebnis erzählt, das ich hatte und er konnte das gleich für seine Top5Top5 - The Importance Of Being Idle (1) gebrauchen.

Und darum gehts:
"2. Beamer
Instant Messenger: Götz schreibt einen Freund an, der zu der Zeit eigentlich ein Seminar halten soll, aber dennoch bei AIM online ist. Prompte Antwort: »Hallo, du erscheinst gerade auf dem Beamer«. Er hatte das aufpoppende Fenster wegdrücken wollen, aber seine Studenten meinten, er solle doch wenigstens kurz antworten."

Übrigens, derjenige, den ich angeschrieben habe war Daniel ...

Aktuelles .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 22.11.2005 um 01:46:45 Uhr

Pause, Leben und Tod

TassenbusAm Freitagabend auf dem Weg zum kubik Gottesdienst hab ich am Durlacher Tor einen Bus gesehen, der dieses kleine Tassen-Symbol anstatt einer Nummer trug. Das ist nichts Besonderes, aber da mir das bisher noch nie aufgefallen war hab ich halt mal ein Bild gemacht.

Streichholzschachtel mit LebensschnurIm Gottesdienst selbst ging es dann um das Leben. Jeder hat am Eingang eine goldene Streichholzschachtel bekommen, aus der ein weißer Faden heraushing. Zu Beginn wußte man nicht so genau, was man damit anfangen sollte, aber Philipp brachte schnell Licht in dieses Dunkel. Der Faden, den man bis zu einem gewissen Punkt weiter herausziehen konnte symbolisiert unser Leben, bis zu dem Moment, an dem wir jetzt stehen. Wir wissen nun nicht, wieviel Faden noch im Schächtelchen steckt.
Auf der Rückseite klebt ein Bibelspruch:
"Lehre uns bedenken,
dass wir sterben müssen,
auf dass wir weise werden.
"
(Psalm 90,12)

Nachdem also die grundsätzliche Symbolik der goldenen Streichholzschachtel bekannt war berichteten einige, unter anderem Martin, der den Gottesdienst mit vorbereitet hatte, über Erlebnisse, die sie mit dem Wikipedia-LinkTod konforntiert haben. Untermalt wurden diese kurzen Geschichten von düsteren Fotos von Grabsteinen, die an die Wand gebeamt wurden.

Schließlich kam die Zeit, sich selbst Gedanken über sein Wikipedia-LinkLeben und die eigenen Erlebnisse zu machen. Auf den Tischen lagen verschiedenfarbige Aufkleber, von denen man nun mit den grauen die traurigen, schweren Punkte auf seinem Lebensfaden markieren konnte.

Als nächstes konnte man einige Minuten später dann mit, ich glaube blauen, Aufklebern Lebenszeitpunkte markieren, an denen man sich klar wurde, wohin es im Leben gehen sollte, also Zeiten, an denen man erkannte, was Gott noch mit einem vorhat.

Schließlich gab es am Ende des Gottesdienstes noch die Möglichkeit mit roten Aufklebern Zeitpunkte zu markieren, an denen man sich über sein Leben freute, die es wert waren zu leben, positive Erlebnisse. Hier gab es nun die Möglichkeit für alle vor ans Mikrofon zu gehen und von den Situationen, Erlebnissen usw. zu berichten, die für sie "Leben" sind und waren.

Während dem ganzen Gottesdienst wurden immer wieder mehr oder weniger weise Zitate verlesen, die sich mit Leben und Tod beschäftigten, von denen ich mir leider keines merken konnte.


Insgesamt machte mich der Gottesdienst nachdenklich und auch irgendwie "Wikipedia-Linkschwermütig", auch wenn es den Wendepunkt weg vom Tod hin zum Leben gab. Es wurden Fragen aufgeworfen, über die es lohnt nachzudenken. Es war auf jeden Fall keine "leichte Kost", zumindest nicht für mich.
An sich ging es wohl vor allem darum, bewußt zu leben und sein Leben nicht "wegzuschmeißen".

Update:
Mark hat auch etwas zum Gottesdienst: Tod geschrieben.

Am Ende noch Teil einhundertunddrei meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
19.11.2005, zehn nach ein Uhr nachts, 1°C - noch ist die Null-Grad-Mauer bei meinen Beobachtungen nicht durchbrochen, aber das ist vermutlich nur eine Frage von Stunden oder Tagen ...

Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 20.11.2005 um 18:50:04 Uhr

Opera, Vollidioten, ein Igel und mehr

Meine letzten beiden Texte wollte ich eigentlich jeweils einen Tag früher veröffentlichen. Sie waren schon so gut wie fertig geschrieben, nur leider meinte mein trotzdem weiter benutzter OOpera in beiden Nächten genau dann abstürzen zu müssen, als ich mich daran setze diverse andere Blogs zu lesen und die Texte vollends fertigzumachen und zu veröffentlichen. Und weil ich beidesmal dann keine Lust mehr hatte deswegen mitten in der Nacht meinen Browser nochmal zu öffnen bin ich eben ins Bett gegangen und hab die Texte später vollendet.

Am Donnerstagmorgen also begann der Tag wieder sehr früh mit Arbeitsrecht. Auch dieses Mal haben wir wieder wichtige Dinge für unser weiteres Leben gelernt, schwerpunktmäßig ging es um das Thema Wikipedia-LinkErholungsurlaub. Jetzt weiß ich wenigstens, wann sowohl als Wikipedia-LinkArbeitnehmer als auch als Wikipedia-LinkArbeitgeber der richtige Zeitpunkt für eine Kündigung ist. Außerdem erfreute uns der Wikipedia-LinkDozent wieder einmal mit einigen Wikipedia-LinkAnekdoten aus seinem Berufsalltag. So bekam er wirklich schonmal den Satz "Ich b'sorg Dir einer, wo des sagt." von einem Klienten zu hören, dessen Situation leider für ihn keine brauchbaren Möglichkeiten bot, er dies aber durch einen "Freund", der ihm noch "etwas schuldete" ändern wollte. Leider sollte es aber eigentlich nicht darum gehen, was jemand sagt, sondern um die Wahrheit.
Zudem bleibt noch eine weiter Frage festzuhalten: "Welcher Vollidiot kauft sich auf Raten ein Sofa?" - Dabei ging es darum, daß einige Menschen meinen, sie könnten von Wikipedia-LinkKaufverträgen zurücktreten, nur weil ihnen auf einmal das Geld ausgeht. So einfach ist das aber glücklicherweise nicht.
Und schließlich die letzte Weisheit für diese Woche: "Aus dem Personalbüro kommt nichts Gutes ..." - hier ging es um das Schließen von Verträgen "am Arbeitsplatz" und was denn nun "am Arbeitsplatz" ist, und was nicht.


IgelAm Donnerstagabend wurde ich auf einen kleinen Wikipedia-LinkIgel am Wegesrand hingewiesen, von dem ich mal ein Bildchen gemacht hab. Denn als ich irgendwann vor einiger Zeit mal auf meinem Heimweg einem Igel begegnet war hatte ich nur ein Mobiltelefon mit eingebauter Kamera dabei, was bei Nacht natürlich zu nicht so optimalen Ergebnissen führte. Bei dieser Begegnung jetzt dürfte er sich über meinen Wikipedia-LinkBlitz zwar nicht so sehr gefreut haben, aber ich hoffe, daß er das gut verkraftet hat.


Später am Donnerstag waren einige Freunde und ich noch kurz bei der "Erstie-Welcome-Party" des InformationswirtschaftForum Informationswirtschaft. Es hätte vielleicht ganz nett werden können, aber die "Wikipedia-LinkLocation" war einfach nicht so überragend, fand ich zumindest. Nach was auch immer es dort drin roch (Wikipedia-LinkTeer?), ich fand es ziemlich unangenehm, also bitte merken: Die Dorfschänke muß man nicht unbedingt von innen gesehen haben.

Weihnachtsdekoration im NovemberUnd wenn wir schon beim Meckern sind, mach ich gleich weiter. Anfang der Woche fiel mir auf meinem Heimweg am KA StadtwikiMarktplatz ein Haus auf, an dem schon Mitte November ein Wikipedia-LinkTransparent hängt mit der Aufschrift "Frohe Weihnachten und ein Gutes neue Jahr". Wo sind wir denn? Als ob es nicht schon nervend genug ist, daß seit September die Supermärkte voller Weihnachtskram stehen, nein, jetzt werden auch schon im November die Häuser geschmückt ...


In öffentlichem Medienrecht am Freitagmorgen war dann unter anderem das Wikipedia-LinkLüth-Urteil Thema. Und auch hier hab ich mir mal einen schlauen Satz aufgeschrieben: "Der Baum lebt von seiner Rinde, der Mensch von seinem Gesicht."


Und nun noch die Teile einhundertundeins und einhundertundzwei meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.11.2005, zehn nach null Uhr morgens, 5°C
18.11.2005, zwei nach halb zwei Uhr mittags, 8°C

Studium .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 20.11.2005 um 17:40:55 Uhr

Schleifen, Unsicherheit und die Berichterstattung

Nachdem ich gestern bzw. vorgestern Abend noch ein wenig an meinem Text gestern bzw. vorgestern Morgen geschliffen habe, da ich diesen nicht mit der nötigen Sorgfalt schreiben konnte, weil ich ihn, wie man sehen kann, um 10:52 Uhr veröffentlicht habe aber um 10:56 Uhr schon im Bus sitzen wollte, gibt es erst jetzt wieder Nachschub.

Nunja, am Dienstag in der Vorlesung "Ökonomische Theorie der Unsicherheit" erwähnte Professor Berninghaus mal wieder das "Vertrauen auf Gott". In irgendeinem Wikipedia-Linkwahrscheinlichtkeitstheoretischen Zusammenhang natürlich, aber mir fällt schon auf, daß er Gott relativ oft in irgendeinem Nebensatz erwähnt, so erzählte er uns in einer der letzten Vorlesungen auch von Wikipedia-LinkPascal, der Wikipedia-Linkstatistisch begründen wollte, warum es cleverer ist zu glauben als nicht zu glauben.
Nicht bei allen Erwähnungen kommt Gott dabei eindeutig positiv weg, aber allein die Erwähnung Gottes finde ich schon bemerkenswert, aber das mag auch stark am Thema liegen, denn bei "Wikipedia-LinkUnsicherheit" hat man es eben mit Wikipedia-LinkUngewissem, Wikipedia-LinkZufälligem zu tun, das man als Mensch weder unter Wikipedia-LinkKontrolle hat noch beeinflussen kann. Der Einzige, der, wenn überhaupt, da was drehen könnte ist nunmal Gott.

Außerdem habe ich am Dienstagabend noch in Wikipedia-LinkFrontal21 den Bericht "ZDFMissionieren gegen Darwin" gesehen. Einige Kommentare im und auch der Kommentar nach dem Film waren nicht gerade positiv - vor allem wurde die Evolutionstheorie mal wieder als eindeutige Wikipedia-LinkWahrheit hingestellt, was ich so auch nicht unbedingt bejahen will. Am Besten fand ich fast noch den Satz im Kommentar nach dem Bericht, in dem der Moderator feststellte, daß sogar Wikipedia-LinkPapst Johannes II. sich vorstellen konnte, daß der Mensch durch die Evolution entstanden ist - da sagt ein Papst einmal etwas, was der "Wissenschaft" reinläuft und gleich zieht man damit zu Felde.

Und schon am nächsten Tag kam im Ersten die Reportage ARDJesus' junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten. Mark hatte beim kubik Familienabend darauf hingewiesen, sonst hätte ich die Sendung vermutlich garnicht mitbekommen. Die Berichterstattung war meiner Ansicht nach eher einseitig und eher negativ. Ich selbst sehe diverse Entwicklungen und Aussagen auch durchaus kritisch, aber der Bericht scheint mir im Ganzen nur darauf abzuzielen "junge engagierte Christen" als völlig durchgeknallt und potentiell gefährlich hinzustellen.
Manche Kritik mag berechtigt sein, doch die Sendung als Ganzes fand ich wirklich nicht überragend. Aber da sollte sich jeder am besten selbst ein Bild machen und nicht nur auf die Ausschnitte vertrauen, die in diesem Bericht gezeigt wurden.
Was meine Kritik an dieser Reportage bekräftigt ist die Tatsache, daß mich am Donnerstagmorgen auf dem Weg zur ersten Vorlesung ein Wikipedia-LinkKommilitone angesprochen hat - nicht, weil er weiß, daß ich Christ bin, sondern einfach so. Und gestern Abend hat mich noch Volker in SELFHTML-Link#selfhtml auf diese Sendung angesprochen. Zwei Effekte haben die Macher zumindest erzielt: Aufmerksamkeit erregt und Leute verunsichert.


Jetzt noch die Teile neunundneunzig und einhundert meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
16.11.2005, kurz nach zehn vor sechs Uhr abends, 6°C
16.11.2005, kurz vor zwanzig vor zwölf Uhr nachts, 4°C

Aktuelles .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 18.11.2005 um 15:33:24 Uhr

Safari in WortSport, sprachlos und mein Name

Am Montag in WortSport haben wir zu Beginn Psalm 112 gelesen. Jeder für sich, langsam, um den Text auf sich wirken zu lassen.
Danach überlegten wir uns gemeinsam, was der Psalm mit unserem Thema "Reichtum & Besitz" zu tun haben könnte. Um richtig in unsern Thema einzusteigen lasen wir dann zusammen Lukas 12,13-24. In unserer Diskussion kamen wir dann auch noch auf Artikel 14 des Grundgesetzes, in dem steht, daß "Eigentum verpflichtet".

Leider kamen wir nicht ganz durch mit dem Text, aber wir haben es immerhin bis zur Hälfte geschafft - Vers 34 wurde auch so schon kurz angesprochen, und weil mir der gefällt, zitiere ich ihn kurz: "Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein."

Vor WortSport wollte ich eigentlich noch einige Minuten an einem Chat-Termin teilnehmen. Freundlicherweise durfte ich mich dafür an Daniels AppleiBook setzen. Nur leider mochte das iBook wohl das Wikipedia-LinkJava-Applet nicht, so daß ich irgendwann nichts mehr schreiben konnte. Dann habe ich das Fenster geschlossen und wieder geöffnet - zumindest habe ich es versucht, denn der Fensterrahmen öffnete sich zwar, aber dann war Ende Gelände. Da hab ich es doch glatt geschafft Wikipedia-LinkSafari abstürzen zu lassen ...


Irgendwann in den letzten Tagen bin ich bei Björn über den Eintrag "Lies es doch mal ..." gestolpert. Er schreibt dort über den Film "Stolz und Vorurteil". Bei folgendem Satz bin ich kurz ins Grübeln geraten: "Ich spreche hier all die sprachlosen Singles an, die nicht wissen was sie sagen sollen, wenn sie einer schönen Frau gegenüberstehen."
Sollte ich mich hier angesprochen fühlen?
...

Um nicht länger darüber nachzudenken gleich zum nächsten Thema. In einem Mailwechsel mit Michael kamen wir irgendwie auf Namen und ich hab zum Spaß mal nachgeschaut, was Wikipedia zu meinem Vornamen sagt, seht selbst: Wikipedia-LinkGötz.
Besonders gefallen haben mir die Sätze über die Herkunft: "Götz" ist eine Koseform von Gottfried. Das Wort wurde bereits im Mittelhochdeutschen als Koseform für "Gott" ("Götzenbilder") verwendet, seit dem 15. Jahrhundert aber auch im Sinne von "Dummkopf", "Schwächling".
So ist das also ...

Am Ende noch der neue absolute Tiefpunkt, Teil achtundneunzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
14.11.2005, kurz nach halb zwölf Uhr nachts, 2°C

Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 16.11.2005 um 10:52:05 Uhr




zuletzt geändert von Götz Bürkle am 28.01.2009 ..

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