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punktpunktblog
Zuverlässigkeitsbausatz
Am Freitagabend, nachdem ich mich über die Streichhölzer gefreut hatte war ich noch mit Christian Seiler und ein paar Freunden anläßlich seines Geburtstags in der Titanic.

Später bin ich dann noch zu kubik in den Gottesdienst gegangen. Dort standen auf jedem Tisch schon diverse Gegenstände herum, die sich später als Teile des "
Bausatzes" herausstellten. Thema war unsere "Tugend der 3 Wochen", die da heißt "Zuverläßigkeit".
Mark erzählte anhand unseres "Tugend der 3 Wochen"-Zettels nochmal kurz, was es mit der
Zuverlässigkeit so auf sich hat. Und dann kamen auch schon die ersten Teile des Bausatzes zum Einsatz, nämlich die leeren
Hundefutterschalen mit den kleinen
Sandsäckchen drin. Außerdem lagen noch
Kugelschreiber auf den
Tischen, mit denen man die Stellen, an denen wir Gott gegenüber unzuverlässig sind in diese Schalen "reinschreiben" konnte. Die Stifte haben auf der Oberfläche natürlich nicht geschrieben, aber Spuren hinterlassen.
Dann konnte man die Sandsäckchen in die Schalen leeren und mit diesem weichen feinkörnigen "
Sand" unsere Unzuverlässigkeiten abdecken. Mark ging in einigen Worten auf die Gegensätzlichkeit zwischen
Gott, dem Fels in der Brandung, und dem weichen zudeckenden Sand ein. Dann verlas er einen Psalm, dessen Nummer ich mir leider nicht merken konnte. Danach wurde die
Geschichte vom leugnenden Petrus vorgelesen - auch dieser "
Fels" war also Jesus gegenüber unzuverlässig ...
Im zweiten Teil ging es dann darum, wie Gott mich sieht. Es gab die Möglichkeit mittels der
Kassettenaufnahmegeräte, die im Raum verteilt waren auf die ebenfalls rumliegenden weißen Leerkassetten Zusagen Gottes zu sprechen.
Nun wurde es spannend, denn der nächste Schritt war ein kleines Wassertütchen in die Sandschale zu schütten und mit der
Kassette umzurühren um schließlich die Kassette in der Schale aufzustellen und festzuhalten, bis diese graue Masse in der Schale hart genug geworden war, um die Kassette alleine zu halten. Der Sand war nämlich kein gewöhnlicher Sand sondern irgendwas
zementartiges.
Und fertig war das kleine
Kunstwerk, das jeder mitnehmen konnte!
Und das Gute daran ist, es sieht nicht nur komisch aus, sondern wenn man es sich anschaut, dann kann man sich an den Gottesdienst zurückerinnern und sich vor Augen führen, wie Gott unsere Unzuverlässigkeiten zudeckt und wie seine Zusagen über unserem Leben stehen - oder so ähnlich jedenfalls.
Wenn es optimal geklappt hat, könnte man auf der Unterseite dieser Skulptur, wenn man sie nach dem Trocknen und Hartwerden aus der Schale operiert seine Unzuverlässigkeiten lesen ... aber zumindest bei mir hat dies nicht so ganz geklappt, aber dafür alles andere.
Beim aus der Schale nehmen ist mir jedoch ein Teil des "Bodens" weggebrochen, weil er so dünn war aber im Großen und Ganzen ist mir mein Dings ganz ordentlich gelungen, finde ich zumindest. Aber wie es aussieht ist sowieso nicht wichtig, sondern was es mir erzählt!
So sahen die beiden Teile bei mir also nach der "Trennung" aus.
Nun noch Teil fünfundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
22.10.2005,kurz nach halb ein Uhr nachts, 18°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 23.10.2005 um 19:04:32 Uhr
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