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Einträge in 10/2005
Forum Inwi, Dido und alles was Recht ist
Am Donnerstag Abend schließlich tagte das Forum
Informationswirtschaft zum ersten Mal im noch frischen Semester. Mehr über das Forum gibt es hoffentlich demnächst zu schreiben ...
Als ich von der Forumssitzung mit anschließender geselliger Runde heimgekommen bin erfreute mich mein Mitbewohner mit einem
SCART-Kabel, das ich natürlich gleich zum Anlaß nahm die Bildqualität mit der schonmal erwähnten DVD "
Dido - Live at Brixton Academy" zu beurteilen. Ganz hab ich sie mir zwar zu später Stunde nicht mehr angeschaut, aber bestimmt zu zwei Dritteln.
Auch am Freitag begann mein Uni-Tag wieder um acht und in der Bahn auf dem Weg hab ich noch Prof. Dr. Andreas Rieder getroffen - das mußte ich jetzt einfach erwähnen, siehe mein drittes Semester. Doch zurück zum Thema, denn auch dieses Mal startete ich wieder mit einem Fach aus dem Recht-Block, nämlich Steuerrecht gehalten von Berthold Wipfler, der zum Beispiel auch seit vielen Jahren der Steuerberater von
SAP und außerdem bei der "Hasso-Plattner-Stiftung für Softwaresystemtechnik", die das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik ins Leben gerufen hat, engagiert ist.
Nach einer Pause hab ich mich dann noch zu Dr. Christian Kirchberg in die Vorlesung Öffentliches Medienrecht gesetzt. Diese Veranstaltung verspricht eigentlich durchaus interessant zu werden, auch wenn die Zuhörer eher ungewöhnlich sind, denn fast alle kommen von der
Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, was für eine Pflichtvorlesung für Informationswirte vermutlich durchaus Seltenheitswert hat.
Und zum Schluß noch Teil achtzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
28.10.2005, zehn nach zwölf Uhr nachts, 13°C
Studium .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.10.2005 um 04:07:53 Uhr
Uni, die Unglaublichen und das Arbeitsrecht
Wieder einmal habe ich es die letzten Tage nicht geschafft etwas zu schreiben, aber ich halte an meinem Plan fest täglich etwas zu schreiben, wenn es mal ein paar Wochen nicht klappt ist das auch nicht schlimm.
Am Dienstag oder Mittwoch habe ich eine Datei mit 1337
Bytes hochgeladen - fiel mir zufällig beim
Upload auf. Sachen gibts ...
Ansonsten hat ja bereits am Montag die Vorlesungszeit wieder angefangen, so daß ich jeden Tag ein paar Stunden an der
Uni verbracht habe. Zweimal die Woche fängt mein Tag um acht Uhr an, also schon früher, aber um acht Uhr fängt die erste Vorlesung an. Aber alles der Reihe nach. Mittwochs hab ich erstmal eine
Vorlesung mittags verpaßt, weil ich mir noch einen falschen Raum aufgeschrieben hatte - man sollte in den ersten Wochen eben am Besten direkt vor jeder Veranstaltung nochmal im Internet nachschauen wo bzw. ob sie überhaupt stattfindet, das ändert sich teilweise täglich. Aber von "Informations- und Wissensmanagement" standen schon Folien online, so daß ich mir die einfach angeschaut und festgestellt habe, daß ich nicht so furchtbar viel verpaßt habe.
Abends war dann HauskreisModul angesagt. Zu meinem Erstaunen haben wir spontan "
The Incredibles" angeschaut, was mir gerade recht war, weil ich ihn noch nicht kannte. Und wir haben ihn sogar in der englischen Originalversion angeschaut, so gefällt mir das, so nutzt man wenigstes die Vorzüge
der DVD.
Zumindest am Donnerstag hat sich das frühe Aufstehen wirklich gelohnt, denn da hatte ich meine erste Arbeitsrecht-Vorlesung bei Dr. Alexander Hoff, was wirklich eine lohnende Veranstaltung war. Zum einen gab es Wissenswertes, wie ein wenig über die Geschichte von
Gewerkschaften - dazu fällt mir "Mein lieber Herr Gesangsverein!" ein. Zum Anderen aber auch erheiterndes, so erfuhren wir, daß das Jäckchen der Beamten eng aber warm ist oder, daß selbstständige Tätigkeit einem Kälte, Hunger, usw. einbringt. Außerdem kritisierte er, daß immer nur von
Arbeitgebern geredet wird, aber von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern, obwohl die meisten Arbeitgeber in Deutschland weiblich sind: die
GmbH, die
AG und nicht zuletzt auch die
Bundesrepublik Deutschland ...
Später mehr, aber jetzt muß ich gleich los, zum Gottesdienst ...
Als Nachtrag noch die Teile siebenundsiebzig, achtundsiebzig und neunundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
26.10.2005, zwanzig vor drei Uhr mittags, 22°C
26.10.2005, zwanzig nach elf Uhr nachts, 25°C
27.10.2005, zehn vor zwei Uhr mittags, 22°C
Studium .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 28.10.2005 um 19:31:17 Uhr
Shorty, Uni, Johannes und vier Brüder
Am Sonntagabend hab ich mir mit ein paar Freunden zusammen
Schnappt Shorty angeschaut. Nicht überragend, aber doch eigentlich ganz lustig. Habe aber auch schon deutlich bessere Filme gesehen.
Am Montagmorgen war ich dann bei meiner ersten Vorlesung im fünften Semester, Softwaretechnik bei Herrn Tichy. Mehr stand am Montag unimäßig nicht mehr auf dem Plan
Abends war ich dann bei Wortsport, wo wir uns mit Tabea, Benjamins Freundin, über den
Zweiten Johannesbrief unterhalten haben. Da dieser Brief so kurz ist, haben wir ihn erstmal gelesen. Wir haben uns vor allem mit dem Wörtchen "Wahrheit" beschäftigt, das
Johannes hier mit unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht.
Als Parallelstellen haben wir uns unter anderem 1. Johannes 3,18, Jakobus 2,15f, 2. Korinther 8,8f oder auch Johannes 16,13.
Johannes wurde außerdem noch dazu genötigt eine kleine "
Mindmap" zur Wahrheit im zweiten Johannesbrief zu malen, was er dann auch schön gemacht hat. So hatte man dann die verschiedenen Bedeutungen von Wahrheit auf einen Blick vor sich liegen.
Das Beste an WortSport war aber die Vor-Weihnachtsstimmung - mit
Tannenzweigen und
Lebkuchen auf den Tischen. Und das mitten im Oktober ...
Die gesprächige Runde mußte ich leider vorzeitig verlassen, weil ich mit Marc und den "üblichen Verdächtigen" mal wieder in der Sneakpreview war. Gezeigt haben sie
Vier Brüder, kein schlechter aber doch nur so vor Gewalt strotzender Film. Man muß ihn nicht gesehen haben, aber man kann ihn durchaus sehen. Wobei ich mich Marcs Kritik anschließe ...
Heute war ich dann den ganzen Tag an der Uni und durfte mir ein paar Vorlesungen anhören, viel mehr als Organisatorisches gab es aber noch nicht zu hören. Als ich aufgrund einer entfallenen Vorlesung ne Weile im RZ gesessen bin durfte ich mal wieder Erstis live erleben - aber woher sollen sie auch wissen, wie das mit dem Drucken im RZ läuft?! Okay, man könnte ja mal Anleitungen und so Sachen lesen, aber wozu wenn neben einem jemand sitzt, der es weiß? Aber gut, ich hab natürlich gerne weitergeholfen.
Mal sehen, was der morgige Tag an interessanten Veranstaltungen bringen wird ...
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 25.10.2005 um 22:01:26 Uhr
Toastbrot, Flaschen und Klavier
Nachdem ich am Samstagabend kurz vor Ladenschluß noch die Gelegenheit genutzt habe, um eine attraktive junge Regaleinräumerin im Hit auf eine abgelaufene
Toastbrotpackung aufmerksam zu machen hab ich mich daheim hingesetzt und noch vier Beiträge hier geschrieben.
Nebenher hab ich zeitweise ein wenig fern geschaut und gegen elf kam
im Ersten
Message in a bottle - irgendwann hatte ich den Film schonmal gesehen, aber als einfache Unterhaltung im Hintergrund war er gerade richtig.
Ein Zitat von der Journalistin Theresa im Gespräch mit Garret hat mir irgendwie gefallen: "Vielleicht kann ich ihnen helfen, ich habe studiert." - Wofür auch immer, aber den Spruch werd ich mir mal merken ...
Heute MorgenMittag war ich dann im Café von kubik beim Brunch. Es war mal wieder gemütlich und mit interessanten Gesprächen. Doch auf einmal war die Hintergrundmusik weg, oder besser gesagt es gab eine neue Hintergrundmusik, denn Lisa hatte sich an das
Klavier gesetzt, das die meiste Zeit ungenutzt rumsteht, und angefangen zu spielen. Und weil mir Klaviermusik eigentlich ganz gut gefällt hat mir das natürlich ausgesprochen gut gefallen - ich könnte stundenlang zusehen und zuhören. Daran könnte ich mich auch gewöhnen. Nicht, daß die Musik, die sonst läuft schlecht wäre, aber wunderschönes live Klavierspiel sagt mir einfach mehr zu als nahezu jede CD.
Jetzt noch Teil sechsundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
23.10.2005, vier nach vierzig nach vierzehn Uhr, 18°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 23.10.2005 um 19:43:11 Uhr
Zuverlässigkeitsbausatz
Am Freitagabend, nachdem ich mich über die Streichhölzer gefreut hatte war ich noch mit Christian Seiler und ein paar Freunden anläßlich seines Geburtstags in der Titanic.

Später bin ich dann noch zu kubik in den Gottesdienst gegangen. Dort standen auf jedem Tisch schon diverse Gegenstände herum, die sich später als Teile des "
Bausatzes" herausstellten. Thema war unsere "Tugend der 3 Wochen", die da heißt "Zuverläßigkeit".
Mark erzählte anhand unseres "Tugend der 3 Wochen"-Zettels nochmal kurz, was es mit der
Zuverlässigkeit so auf sich hat. Und dann kamen auch schon die ersten Teile des Bausatzes zum Einsatz, nämlich die leeren
Hundefutterschalen mit den kleinen
Sandsäckchen drin. Außerdem lagen noch
Kugelschreiber auf den
Tischen, mit denen man die Stellen, an denen wir Gott gegenüber unzuverlässig sind in diese Schalen "reinschreiben" konnte. Die Stifte haben auf der Oberfläche natürlich nicht geschrieben, aber Spuren hinterlassen.
Dann konnte man die Sandsäckchen in die Schalen leeren und mit diesem weichen feinkörnigen "
Sand" unsere Unzuverlässigkeiten abdecken. Mark ging in einigen Worten auf die Gegensätzlichkeit zwischen
Gott, dem Fels in der Brandung, und dem weichen zudeckenden Sand ein. Dann verlas er einen Psalm, dessen Nummer ich mir leider nicht merken konnte. Danach wurde die
Geschichte vom leugnenden Petrus vorgelesen - auch dieser "
Fels" war also Jesus gegenüber unzuverlässig ...
Im zweiten Teil ging es dann darum, wie Gott mich sieht. Es gab die Möglichkeit mittels der
Kassettenaufnahmegeräte, die im Raum verteilt waren auf die ebenfalls rumliegenden weißen Leerkassetten Zusagen Gottes zu sprechen.
Nun wurde es spannend, denn der nächste Schritt war ein kleines Wassertütchen in die Sandschale zu schütten und mit der
Kassette umzurühren um schließlich die Kassette in der Schale aufzustellen und festzuhalten, bis diese graue Masse in der Schale hart genug geworden war, um die Kassette alleine zu halten. Der Sand war nämlich kein gewöhnlicher Sand sondern irgendwas
zementartiges.
Und fertig war das kleine
Kunstwerk, das jeder mitnehmen konnte!
Und das Gute daran ist, es sieht nicht nur komisch aus, sondern wenn man es sich anschaut, dann kann man sich an den Gottesdienst zurückerinnern und sich vor Augen führen, wie Gott unsere Unzuverlässigkeiten zudeckt und wie seine Zusagen über unserem Leben stehen - oder so ähnlich jedenfalls.
Wenn es optimal geklappt hat, könnte man auf der Unterseite dieser Skulptur, wenn man sie nach dem Trocknen und Hartwerden aus der Schale operiert seine Unzuverlässigkeiten lesen ... aber zumindest bei mir hat dies nicht so ganz geklappt, aber dafür alles andere.
Beim aus der Schale nehmen ist mir jedoch ein Teil des "Bodens" weggebrochen, weil er so dünn war aber im Großen und Ganzen ist mir mein Dings ganz ordentlich gelungen, finde ich zumindest. Aber wie es aussieht ist sowieso nicht wichtig, sondern was es mir erzählt!
So sahen die beiden Teile bei mir also nach der "Trennung" aus.
Nun noch Teil fünfundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
22.10.2005,kurz nach halb ein Uhr nachts, 18°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 23.10.2005 um 19:04:32 Uhr
Streichhölzer per Post
Anfang letzter Woche habe ich Björn Harste, dem
Shopblogger, eine Mail geschrieben und ihn gefragt, ob er mir auch
Werbezündhölzer schicken könnte.
Und am Freitag, als ich nach der Klausur heimgekommen bin lag eine dicker Brief im Briefkasten. Sobald ich oben war hab ich natürlich gleich mal ein Bild gemacht und den Brief geöffnet.
Zu allem Überfluß habe ich auch noch ein Bild von hinten vom Umschlag gemacht ...
Schließlich habe ich den Brief aufgemacht und mich gefreut und gewundert - denn ich hatte vielleicht mit einer Packung
Streichhölzer gerechnet, aber nicht gleich mit fünfen!
Dies ist also der komplette Briefinhalt, samt nettem Begleitschreiben.
Nun noch zwei Streichholzschachteln in groß - einmal Vorder- und einmal Rückseite.
Doch es kommt noch besser - dem einen oder anderen wird das Bild vielleicht bekannt vorkommen, denn diese
schiefe Marke gab es diese Woche beim Shopblogger zu bewundern. Und ich wundere mich und schau nochmal nach und siehe da, vergleicht man meinen Umschlag mit diesem Bild, dann bin ich mir ziemlich sicher, daß Björn da meinen Umschlag fotografiert hat, außer er hat noch öfter die Marken versehentlich schief aufgeklebt und mit ein paar Bleistiftstrichen "künstlerisch aufgewertet" ;)
An dieser Stelle auf jeden Fall mal vielen Dank Björn!
Über den Brief mit den Streichhölzern hab ich mich sehr gefreut, ist ne schöne Aktion.
Mich würde ja auch noch interessieren, wieviele von den Briefen insgesamt verschickt wurden, denn ich wage zu behaupten, daß das Interesse an den Streichhölzern bei seinen Lesern nicht gerade gering ist ... und Leser hat er eine ganze Menge.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 23.10.2005 um 01:20:32 Uhr
Die dämliche Erna
Am Freitagmorgen war es soweit und ich hab meine Recht-Vordiplomsklausur geschrieben. Wie es war werd ich wohl irgendwann in den nächsten Wochen erfahren. Wirklich erwähnenswert ist aber nur die dämliche Erna aus dem Klausurteil "
Öffentliches Recht I".
Diese Erna bekommt erstmal
ALG II und ist der Ansicht, daß sie zu wenig bekommt. Sie will natürlich dagegen vorgehen, und fragt den Anwalt Rudi Ratlos um Rat.
Doch damit nicht genug, sie hat auch noch eine gute Freundin auf dem
Sozialamt, Beate, und fragt bei der nochmal nach, was sie denn jetzt bekommt. Diese teilt ihr den Betrag mit und bestätigt den Betrag auf erneute Anfrage von Erna nochmal. Nun sollte man ausführlich die Statthaftigkeit der Klageart prüfen. Ein ziemlicher Dreck für ziemlich viele zwanzig Punkte.
Danach wurde es noch unterhaltsamer, denn Erna stieg auf und wurde Bundesministerin für
Arbeit und
Soziales. Leider hat die
Bundeskanzlerin ihr genau vorgeschrieben, was sie wie zu machen hat und das gefiel der Erna nicht und sie vermutete, daß dies auch nicht mit der
Verfassung vereinbar sei. Die Frage war, ob Erna mit diesem Gefühl Recht hatte.
In der nächsten Aufgabe war Erna so frustriert, weil die Bundeskanzlerin ihr alles vorschrieb, daß sie ein Programm entwickelte, in dem sie alle
Bundesländer abschaffen und eine
Erbmonarchie einführen wollte. Die Frage war, ob Erna denn einige Verfassungsprinzipien nicht so ganz verstanden hätte.
Die letzte Erna-Frage drehte sich schließlich darum, daß Erna nun wieder auf den Boden der
Realität zurückgefunden hätte. Sie ist unter die Hühnerbauern gegangen. Aufgrund der
Vogelgrippegefahr erging ein
Verwaltungsakt an alle Hühnerbauern, daß sie ihre Hühner nicht mehr freien
Auslauf geben dürfen. Das Problem war, daß dieser Verwaltungsakt Gemischtvieh-Betriebe nicht mit einschloß, weswegen sich Erna ungerecht behandelt fühlte.
Alles in allem also durchaus aktuelle Fragen unterhaltsam verpackt.
Und jetzt noch Teil vierundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
21.10.2005, kurz nach null Uhr nachts, 11-12°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 23.10.2005 um 00:28:18 Uhr
Modul, Hiob und Esther
Am Mittwoch hab ich es seit einer Weile mal wieder zum Modul geschafft. In neuer Zusammensetzung, weil die meisten aus meinem "alten" Modul unbedingt ins Ausland mußten oder sonstwie verplant sind. Unser Thema war Fürbitte, viel zu schreiben gibts da nicht, war eher praktisch.
Da fällt mir ein, daß
Hiob vielleicht nicht die optimale
Lektüre während der Klausurvorbereitung ist, aber was solls. Letzte Woche nach dem Familienabend hab ich mir noch das
Buch Ester durchgelesen - zwar nicht, weil ich am Familienabend die meiste Zeit schräg gegenüber einer Esther saß, aber das paßte auch irgendwie. Doch zurück zum Text, eigentlich macht Ester garnicht viel, sie sieht vor allem so gut aus, daß der König sie sich zur Frau nimmt - irgendwie erinnert mich Esther ein wenig an
Helena.
Nun noch Teil dreiundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
19.10.2005, fünf vor elf Uhr nachts, 10°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 22.10.2005 um 21:36:14 Uhr
Heilige Orte und Jakobus
Letzen Montag bei WortSport ging es nochmal um "heilige Orte".
2. Chronik 7,11-22, Gottes Antwort an Salomo, haben wir uns zu Beginn genauer angeschaut. In dem kurzen Text erklärt Gott, daß er Bitten hört und vergibt, er sagt Salomo, daß er sich seinen Vater zum Vorbild nehmen soll und außerdem warnt er noch vor Abkehr von ihm.
Mir fiel in Vers 11 auf, daß "alles, was er sich dabei vorgenommen hatte, gut gelungen war" - das ist meiner Ansicht nach durchaus außergewöhnlich, daß einem alles gelingt.
Wir haben uns dann wieder über alles mögliche unterhalten, unter anderem auch über die Geschichte des Tempels und sehr sehr viel gelacht.
Als nächstes haben wir uns Jesaja 1,11-16 vorgenommen. Gott hat die Nase voll von den Opfern und Feiern, er will vielmehr, daß die Menschen endlich nach seinen Maßstäben leben und nicht nur irgendwelche
Riten befolgen.
Gottes "Tempelkritik" richtet sich nicht gegen den heiligen Ort an sich, sondern gegen das Verhalten der Menschen, genauso wie in Matthäus 21,12-13 Jesus das Treiben im Tempel kritisiert.
Wir sollten gemäß dem Satz "Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!" (Lukas 10,27) leben.
Grundsätzlich kann man vielleicht sagen, daß heilige Orte uns helfen (sollen) Gott zu begegnen.
Am Dienstag war ich dann mal im RZ zum Lernen - es ist immer wieder erschreckenderstaunlich, auf was für Gestalten man dort so trifft ...
Abends beim
SMD Gruppentreff gab es eine Einführung in den
Jakobusbrief. Die SMD-Reisesekretärin ging dabei auch auf den scheinbaren Widerspruch zwischen z.B. Römer 3,28 und Jakobus 2,17. Im Römertext schreibt Paulus "Denn für mich steht fest: Allein aufgrund des Glaubens nimmt Gott Menschen an und lässt sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen. Er fragt dabei nicht nach Leistungen, wie das Gesetz sie fordert." und Jakobus schreibt "Genauso ist es auch mit dem Glauben: Wenn er allein bleibt und aus ihm keine Taten hervorgehen, ist er tot." - und beides stimmt. Jakobus stellt das Zusammenleben in den Mittelpunkt.
Als ich gerade in meinem Mitschrieb statt Johannes 3,16 Jakobus 3,16 gelesen habe dachte ich mir, daß ich diesen Vers jetzt auch noch kurz zitiere: "Wo Eifersucht und Streit herrschen, gibt es Unordnung und jede Art von Gemeinheit." Doch zurück zur Einführung in den Jakobusbrief, letztlich geht es wohl darum, daß wir Gott gehorchen wollen, wenn wir glauben und deswegen uns auch nach seinen Geboten richten wollen und nicht, weil wir es "müssen".
Jetzt noch die Teile einundsiebzig und zweiundsiebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.10.2005, kurz nach null Uhr nachts, 9°C
18.10.2005, irgendwann zwischen 10 und 11 Uhr abends, 12°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 22.10.2005 um 20:00:57 Uhr
Gottesdienst und erste Kindersegnung
Nachdem ich am Samstag vor einer Woche zum Geburtstag meines Onkels "heim" gefahren bin war ich auch mal wieder im Gottesdienst im
Christus-Zentrum Weinstadt. Nach diversen teilweise meiner Ansicht nach wirklich grauslichen "Übersetzungen" englischer Lieder hat wieder Bernd Ellwanger gepredigt, und zwar im Groben darüber, daß wir Gott alles zutrauen, nur nicht, daß er auch durch uns wirken könnte. Als Bibelstellen wurde Johannes 7,37-39, Pfingsten (Apostelgeschichte 2 und auch Apostelgeschichte 8,26-40 vorgelesen.
Außerdem ging Bernd auch auf Apostelgeschichte 3,1-11 ein - da gehen Petrus und Johannes nicht in den Tempel, weil sie heilen wollen. Petrus heilte den Gelähmten zwar, aber der Gelähmte war nicht der Grund dafür, daß die beiden in den Tempel gingen. Es war einfach nur ein "Zwischenfall" im Alltag der beiden.
Am Nachmittag bin ich dann relativ früh wieder nach Karlsruhe gefahren, weil ich bei der ersten kubik Kindersegnung mit von der Partie sein wollte. Ein wenig mehr zur Kindersegnung gibt es bei den Eltern, so hat Mark das Schlussgebet Kindersegnung veröffentlicht, Nadine hat unter Ich der Leuchtturm ein paar Liedzeilen gebloggt und Daniel hat über Kind sein und Vater werden geschrieben, als er noch Sachen für die Kindersegnung vorbereitete.
Nun noch Teil siebzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
16.10.2005, kurz nach zwanzig vor halb acht Uhr abends, 16°C
Glaube .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 22.10.2005 um 18:16:38 Uhr
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