bloggen » 09/2005
punktpunktblog
Lojewski, Lafer, Lara
Der Fernsehabend am Mittwoch war nicht überragend, aber ich durfte so manches neue und wissenswerte erfahren. Aber das ist eigentlich immer so, wenn ich
Abenteuer Wissen schaue. Dort ging es um
erneuerbare Energiequellen, im Besonderen um verschiedene Möglichkeiten
Wasserkraft zu nutzen.
Zuerst stellte
Wolf von Lojewski ein Projekt namens "Seaflow" der Marine Current Turbines Ltd vor. Das nächste, was ich interessant fand war das Pelamis-Projekt (Pelamis heißt Seeschlange) von OPD Edinburgh.
Im Anschluß hab ich mir dann, wie schon öfter,
Johannes B. Kerner angesehen.
Zu Gast war unter anderem der regelnde Johann Lafer. Ich kann nicht sagen warum, aber der ist einfach irgendwie sympathisch. Doch er war nicht allein, sondern zusammen mit seiner Frau Silvia da, die auch gleich am Anfang klarstellte, daß sie in der heimischen Küche das Regiment hat. Es war auch mal eine Abwechslung Johann Lafer nicht beim Kochen zu sehen, sondern ihn über sein Leben reden zu hören.
So haben seine Frau und er sich erstmal dadurch kennengelernt, daß sie ihn als Koch eingestellt hat. In diesem Zusammenhang sagte Johann auch "Wenn Männer gut kochen können, ists zumindest mal ein großer Vorteil." - er muß es wissen, aber er hat auch gut reden, als
Sterne-Koch.
Das wohl ekligste, was er bisher vorgesetzt bekommen hat waren ganze Lammköpfe in China, aber die Augen hat er dann mit gut nachspülen ohne draufzubeißen runterbekommen. Daran will ich nichtmal denken ...
Johannes B. Kerner zeigte einen kleinen Ausschnitt aus einer Sendung, in der Johann Lafer vermutlich noch eher am Anfang seiner Karriere liebevoll ein
Hackepeter-Brötchen zubereitete. Irgendwie kam Herr Kerner dann auf Bratkartoffeln, wozu Johann Lafer nur sagte, daß es "schon Leute gibt, die kaufen die aus der Dose. Versaubeutelung der Kultur."
Und weil mir der Johan Lafer, wie schon erwähnt, irgendwie sympathisch ist verweise ich auch noch kurz auf sein Buch "
Gut kochen".
Und mit dem Thema Buch gehe ich über zum nächsten Gast, den ich aber nur deswegen kurz erwähne, weil Johann ihr Buch lesen will, und zwar
"Crazy for love" von Johanna Driest. Die Autorin ist fünfzehn und hat aus ihrem Tagebuch der letzten zwei Jahre ein Buch gemacht, das man meiner Ansicht nach vermutlich nicht gelesen haben muß, aber warum nicht - wenn sogar Johann Lafer Interesse zeigt, kann es so schlecht nicht sein ... vielleicht.
Nach diesen zwei Sendungen im
Zweiten wechselte ich dann zu
Harald Schmidt ins
Erste. Bei ihm war
Alexandra Maria Lara zu Gast, die erzählte, daß sie bei einem Filmfestival in
Transilvanien Jury-Mitglied war. Interessanter war jedoch, daß sie
Brechts
Geschichten vom Herrn K. gut findet. eine mußtedurfte sie vorlesen, und zwar nur eine kurze in der Herr K. auf irgendeine Frage antwortet "Ich habe viel vor, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor." - auch eine Möglichkeit sich zu beschäftigen.
Und, weil ich die Geschichten vom Herrn K. auch immer ganz nett finde, hier noch zwei Verweise:
Suhrkamp Taschenbücher, Nr.16, Geschichten vom Herrn Keuner von Bertolt Brecht und
Hörbuch: Geschichten vom Herrn Keuner.
Jetzt ist für heute aber genug der Literatur-Verweise.
Kommentare: 0. Geschrieben am 23.09.2005 um 03:52:33 Uhr
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