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bloggen » 09/2005

punktpunktblog

Mein Schema bei Webseitenbewertungen

Mir ist vor einer Weile aufgefallen, daß ich mir mit den Jahren ein bestimmtes Schema für meine Feedbacks beim Feedback-TauschFeedback-Tausch, bei Webgreenhorn oder auch z.B. im SELFHTML-LinkSELFHTML Forum angewöhnt habe.

Das Schema beginnt mit rein formalen, objektiven Kriterien und wird gegen Ende immer freier und subjektiver.

Formales/Technisches
Design - mehr formal
  • Wikipedia-LinkKontraste
  • passen die Farben (wobei mein Wikipedia-LinkGeschmack dafür vielleicht nicht optimal ist ;)
    Hebt sich die Schriftfarbe deutlich vom Hintergrund ab? Harmonieren die Farben auf der Seite miteinander, oder besteht Wikipedia-LinkAugenkrebsgefahr?
  • Schriftart, Schriftgröße
    Kann ich die gebotenen Informationen lesen? Muß ich mehr Wikipedia-Linkscrollen als lesen, weil die Schrift so groß und der Platz so klein ist?
  • Layout/Seitenaufteilung
    Hier fällt mir in letzter Zeit immer wieder Werbung negativ auf ...
  • Navigationselemente
    Die Navigation ist wohl das wichtigste Element einer Seite direkt nach dem Inhalt. Zum Einen schau ich, ob mir die Navigationsmöglichkeiten gefallen, und ob ich mich gut zu Recht finde. Zum Anderen aber auch auf weniger auffällige Dinge, z.B. ob es eine SELFHTML-Linklink-Navigation gibt, ob die Navigation grafisch oder textbasiert ist. Wobei man hier nicht wirklich sagen kann, was besser ist, es kommt auf den speziellen Anwendungsfall an, ich bevorzuge jedoch textbasierte Navigationen, die man bei Bedarf ja mittels CSS auch noch mit Grafiken bereichern kann.
Design
  • subjektiver Gesamteindruck
    Einfach alles da, was ich bei den eher formalen Betrachtungen noch nicht einbauen konnte, was mir aber auch aufgefallen ist.
  • was mir sonst noch dazu einfällt
    Stellung beziehen zu diversen Einzelheiten, auf die ich noch nicht eingegangen bin.
Inhalt
Kurzer zusammenfassnder Schlußsatz

Alles, was mir aufgefallen ist und wichtig war nochmal kurz erwähnen, eventuell Details nochmal explizit betonen, sowohl Positives wie auch Negatives.

Das ist mit Sicherheit kein Patentrezept für gute und brauchbare Bewertungen, aber für mich hat sich dieses Schema durchaus bewährt. Zur Zeit bewerte ich ja nicht mehr soviel, aber wenn, dann stolpere ich meist über Seiten, die oft leider einfach nur grauslig sind. Immer wieder gibt es jedoch so löbliche Ausnahmen, wie die ViolettaQuiztante.

Und wenn ich Bewertungen bekomme, sind sie in vielen Fällen leider so kurz oder allgemein, daß sie mir nur wenig bringen. Deswegen schreib ich lieber ein wenig mehr, auch wenn ich so manchen Netzmeister damit bestimmt schon geärgert habe, weil ihm das W3C und sonstwas nichts sagen oder sonstwo vorbeigeht. Mir nicht, deswegen bewerte ich Seiten auch unter diesen Gesichtspunkten, schließlich wird ja nach meiner Meinung gefragt.

self .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 07.09.2005 um 15:21:57 Uhr



Gepriesen sei er, der da schaut in den Quelltext

Wenn sich doch jeder mal wenigstens für 5 Minuten einen Kopp machen würde!

Ja... so ist es! Bei Feedbacktausch bin ich mittlerweile aus der Liste gerutscht und es fehlt mir auch der Antrieb, Kritiken für Leute zu schreiben, die selbst nur wenig bis nichts schreiben (wie du es ja auch kennst). W3C, Webstandards oder gar einfachste typografische Konventionen sind den meisten Leuten da gänzlich unbekannt.

Doctype, Validator und Co. sind nunmal keine Sachen, mit denen sich Hobby-Webmaster herumärgern tun oder wollen.

Darum wieder mal ein hoch auf Götz den gründlichen! Gepriesen sei er, der da schaut in den Quelltext. Und benutzen tut den heiligen Validator.

Auch wenn der Durchschnitts-Surfer wieder mal nix von all dem mitbekommt. Irgendwann wird sich die Qualität durchsetzen.

.. geschrieben von Michael .. www .. am 08.09.2005 um 14:01:57



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zuletzt geändert von Götz Bürkle am 16.04.2008 ..

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