bloggen » 08/2005
punktpunktblog
SELFHTML-Treffen 2005 in Bochum
Von Freitag bis Sonntag war ich auf dem
SELFHTML-Haupttreffen 2005 in Bochum. Wie üblich wurden
viele Bilder gemacht.
Doch alles der Reihe nach. Wir fuhren so gegen halb zwei zu dritt in Karlsruhe los und hörten auf dem Weg nach Bochum einige interessante Radiosendungen. Angefangen hat es bei
SWR 2 mit
Greenwich Village - Die Wiege der US Folk Music, wobei
einige der gespielten Titel der Tine gute gefallen haben ... weiter ging es irgendwann dann auf hr2 mit einigen Minuten Homer: Odyssee (35) Gelesen von Dieter Mann, bis wir schließlich bei WDR 5 landeten, wo es um Lächeln verboten: Einblicke in die Geschichte der Mundhygiene, das Ausgehverbot für Hühner: Vogelgrippe erreicht Europa und um Schönheitschirurgie ging. Dazwischen haben wir immer mal wieder irgendwelche anderen Sachen reinbekommen, aber nur diese haben es geschafft im Kopf zu bleiben.
Als wir dann am Abend in Bochum angekommen waren wurde erstmal gegrillt und "leckerer Ketchup" gegessen ...
Was dieses wirre Bild links darstellen soll, weiß ich auch nicht so genau, aber es sieht irgendwie "interessant" aus. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, das Bild gemacht zu haben, ich vermute mal, daß dies Mathias war, der netterweise überhaupt relativ viele meiner Bilder gemacht hat.
Ich habe das ganze Wochenende über öfter mal versucht, irgendwelchen Rauchern, vorzugsweise Tim, ihren Glimmstengel ordentlich anzuzünden, doch leider hat das meist nicht ganz so geklappt ...
woran das wohl lag?
Doch außer Rauchern gab es auch noch andere Schweine, und zwar mal so richtig grottenhäßliche, finde ich.
Aber es gab noch mehr Tierchen im Hof ...
... zum Beispiel diese schwarze Katze, die immer mal wieder rumhuschte.
Am Samstag ging es dann ins Deutsche Bergbaumuseum, in dem es allerlei zu bestaunen gab. Riesenmaschinen und und und ...
... und enge Gänge mit wenig Licht, dafür aber mit vielen Leitungen an der Decke oder den Wänden hängen. Ich wage zu behaupten, daß man sich dort unten ohne Probleme verirren könnte, auch wenn alles nur für Touristen nachgebaut ist.
Teilweise konnte man auch durch Gänge laufen, die gar keine richtigen Gänge waren, sondern die eigentlich nur von Maschinen gehalten wurden oder gar Gänge, die selbst Teil einer Maschine waren. Sowas sieht man nicht jeden Tag, muß man auch nicht, aber es mal gesehen zu haben schadet auch nicht.
Aber es ging nicht nur nach unten, sondern auch hoch hinaus auf den Turm, von dem man eine gute Aussicht über Bochum hatte.


Wieder am Boden angekommen habe ich dieses nette Schild vorm Museum rumstehen sehen. Wofür es auch immer stehen mag, es sieht schön aus.
Nach dem überaus anstrengenden Museumsbesuch bei dem ich bestimmt mindestens mehrere Kilometer zurückgelegt habe haben wir uns ein Eis gegönnt. Und weil ich
Erdbären so gerne mag, hab ich mir einen Erbär-Becher kommen lassen, auch wenn die Erdbärsaison eigentlich schon vorbei ist, glaube ich. Mir egal, ich mag sie auch jetzt noch.
Abends habe ich dann noch dieses komische Kartenspiel
Doppelkopf gelernt, bei dem es um Dullen und den Charlie geht, den
Elke aber Karlchen nennt. Das ganze Spiel ist ein wenig wirr, aber ganz nett.
Wen es interessiert, hier noch ein Blick in unser Zimmer im Haus Fey.
War ganz in Ordnung, aber ich war sowieso nur zum Schlafen dort. Das Bad wäre noch ein Foto wert gewesen, wenn ichs mir so überlege. Es ist einfach irgendwie ungewohnt mit zwei
Hähnen die richtige Wassertemperatur zurechtzumischen, wenn man eigentlich sonst immer nur mit "Einarmmischern" zu tun hat.
Sonntagmorgens hab ich zum Frühstück dann mal den "Xelz"-Behälter festgehalten, nichts Besonderes, aber warum sollte man nicht auch mal was ganz gewöhnliches fotografieren?
Außerdem saßen mit mir am Tisch noch ein bis zwei Verrückte ... könnte man meinen, wenn man das Bild sieht. Aber eigentlich sind sie ganz nett und harmlos.
Kurz bevor ich mich dann wieder auf den Rückweg machte, der mir und meinen Mitfahrern übrigens viel kürzer vorkam als die Hinfahrt, was vielleicht auch daran lag, daß wir wirklich nur drei Stunden gebraucht haben, wurde ich noch Zeuge, mit welch einfachen Büchern man SELFer erfreuen kann. Tim (und nicht nur er) war offensichtlich fasziniert, als er Saskia, das Schäfchen, in seinen Händen hielt und sich natürlich auch ihre Geschichte durchlas.
Insgesamt also mal wieder lohnendes SELF-Treffen, bei dem man wieder ein paar neue Gesichter kennenlernen konnte. Und nächstes Jahr geht's dann nach Erlangen ... so Gott will.
Kommentare: 1. Geschrieben am 24.08.2005 um 14:27:34 Uhr
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hehe
Aber was du vergessen hast zu erwähnen, war wie viel wir gelacht und gelabert haben, mir tat der ganze Mund noch zwei Tage danach weh ;-)
.. geschrieben von Jeena Paradies .. www .. am 02.09.2005 um 22:11:22