bloggen » 08/2005
punktpunktblog
Dem Himmel ein Stück näher?!
Am Wochenende, also von Samstagmittag bis Sonntagnachmittag, war ich auf dem in den letzten Tagen schon ab und an erwähnten Kapf. Landschaftlich schön gelegen, weit weg von der Zivilisation und immer wieder ein Erlebnis.
Rainer Rudolph, der ehemalige langjährige Lagerleiter sagt immer wieder, daß man "auf dem Kapf dem Himmel ein Stück näher ist". Irgendwas scheint da dran zu sein, denn der Kapf ist einfach etwas Besonderes, auch wenn ich schon seit vielen Jahren nicht mehr vollständig dabei war sondern höchstens mal ein bis zwei Tage vorbei geschaut habe.
Ich habe auch ein paar Bilder gemacht, viele jedoch auch nicht mit meiner Kamera, so daß ich diese grad noch garnicht habe, aber auch so gibts denke ich schon genug zu sehen. Nebenbei bemerkt ist der Kapf seit dem vergangenen Freitag das erste Jungscharlager, das ein Ministerpräsident besucht (siehe auch Bericht des CVJM) hat. Und er hat einen recht guten Eindruck hinterlassen, wurde mir erzählt. Der Besuch paßte auch ganz gut zum Thema, denn
David wurde bekanntlich auch ein mächtiger Mann, der jedoch ganz unbedeutend als Hirte anfing und ein unauffälliges Leben führte, bis er
Goliath besiegte.
Später wird dann die Freundschaft zwischen David und Jonathan wichtig, denn
Jonathan warnt David und verhilft ihm zur Flucht.
Einige Stationen aus dem Leben Davids wurden auch beim Abschlußgottesdienst noch einmal nachgespielt. Sehr unterhaltsam diese Anspiele ... Bilder davon gibts, aber wie schon oben angesprochen, da ich sie nicht mit meiner eigenen Kamera gemacht habe muß ich mir die Fotos erst noch irgendwann besorgen.
Aber zurück zum Lager an sich. Kaum angekommen hab ich erstmal wieder das schöne Gelände auf meiner
CompactFlash-Karte festgehalten. Es stehen oben und unten am Hang jeweils neun Zelte, also insgesamt achtzehn, mit jeweils etwa acht Teilnehmern und ein bis zwei Mitarbeitern.
In meiner Kapfzeit war ich sowohl unten, als auch oben mal in einem Zelt. Grundsätzlich ist oben wohl insofern praktischer, weil man weniger laufen muß oder zumindest nicht morgens den Hang hoch. Aber letztlich ist es egal, in welchem Zelt man schläft.
Einer der zentralen Orte auf dem Kapf ist das Haus bzw. die Halle im Haus, in der gegessen wird und je nach Wetter auch oft das Abendprogramm und Sing&Pray stattfindet.
Immer wieder beeindruckend finde ich auch den großen Baum hinterm Lagerkreuz, den man auch auf dem Bild gut sehen kann.
Aber auf dem Kapf gibts während dem Jungscharlager nicht nur das tolle Gelände sondern auch viel Gewusel der Teilnehmer und ein umfassendes Programm mit verschiedenen Spielen und sonstigen Aktivitäten, wie zum Beispiel auch der Staffellauf, der der Auftakt für den Kapf-Cup in diesem Jahr war.
Abends gab es dann ein Lagerfeuer in der Arena und die ältesten Teilnehmer, die im nächsten Jahr nicht mehr auf den Kapf kommen können, bekommen Pizza und dürfen so lange wach bleiben, wie sie wollen.
Am Sonntagmorgen, dem letzten des Lagers, mußte Marcel noch eine Wette einlösen und zwei Runden um den Lagerplatz laufen um anschließend den Hang runterzurollen. Das mußte natürlich alles ganz genau festgehalten werden, deswegen auch dieses Zielfoto, das qualitativ mindestens so gut ist wie bei den Wettbewerben der Leichtathletik Weltmeisterschaft in Helsinki, die gerade läuft.
Während in den Zelten die Aufräumarbeiten auf Hochtouren liefen tauchte im Mitarbeiterzimmer aufeinmal eine "Maus" auf. Zumindest dachten alle zuerst es sei eine Maus, bis irgendjemand feststellte, daß es ein rasender und hüpfender
Siebenschläfer war.
Ich fand es schon beeindruckend, wie schnell dieses Viech rumrannte und wie es springen konnte.
Irgendwann sprang das Tierchen mal in einen Mülleimer, doch darin gefiel es ihm wohl nicht so gut, so daß es gleich wieder rauskletterte um weiter durch das Zimmer zu rasen.
Ein kleiner Teil des Küchenteams und einige Mitarbeiter versuchten vergeblich den Siebenschläfer zu fangen. Zweimal war er schon in der Kiste aber schnell war er wieder frei.
Doch auf einmal war das Tier spurlos verschwunden und ward nicht mehr gesehen ...
Bei der Jagd nach dem Siebenschläfer fiel mir dann auch die Riesentasse im Mitarbeiterzimmer auf - für den großen Durst.
Auf dem Weg zum Auto mit meinem Zeugs sah ich dann, daß auf dem Feld nebenan inzwischen eine Schafherde stand.
Ich wartete kurz, schaute den Schafen dem Fressen zu, bis auch mal eines mich anschaute.
Soviel zum Kapf 2005 - Tagesberichte und viele Bilder wird es irgendwann in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten auf kapf-live.de geben.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 08.08.2005 um 18:20:24 Uhr
.. noch nicht kommentiert.
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