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Einträge in 08/2005
Zwölfte Runde
Weil heute wiedermal richtig gutes Wetter ist und war und ich die meiste Zeit zum Lernen innen sitzen mußte (Balkon haben wir ja leider keinen, und in den Garten runter setzen .. naja) habe ich beschlossen mich gegen Abend mal wieder aufs Rad zu setzen und eine Runde zu drehen.
Konkret:
- Strecke
30,57 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit
27,3 km/h
- Maximalgeschwindigkeit
50,0 km/h
- Dauer
1:07:06 Stunden
Besondere Vorkommnisse gab es kaum, eigentlich nur, daß sich zum ersten Mal glaube ich zwei mit Ihren Hunden bedankt haben, daß ich gewartet hab anstatt mir meinen Weg mit voller Geschwindigkeit durch ihre rumspringenden Tierchen zu bahnen.
Außerdem muß ich mal wieder feststellen, daß gegen den Wind zu fahren auf Dauer wirklich sehr anstrengend ist ... mal sehn wie lang es dauert bis der Wind sich dreht ...
Bewegung .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.08.2005 um 19:02:51 Uhr
Wale, Gott ist gut und Thinkpads allüberall
Auch am Sonntag steht die Welt nicht ganz still, sogar bei heise gab es
Wahlprogramme unter der Lupe, dritter Teil und ausführlicher bei c't aktuell unter dem Titel
Wahlprogramme unter der Lupe (3): Die Linke.PDS.
Was mache ich sonntagmorgens außer heise lesen und E-Mails checken (
WLAN ist ja schon konfiguriert), wenn ich nicht zu einem Gottesdienst gehe? - Genau, ich schau mir
Löwenzahn an. Heute entdeckte Peter eine umweltfreundliche Klimaanlage mit eingebautem Luftverbesserer, oder wie auch immer er die grüne Wand genau nannte. Es war wiedermal ganz interessant, auch wenn die Sendung schon älter war, das macht bei den Sachen, die der Herr Lustig so erklärt ja wenig.
Nachmittags bzw. abends war ich dann im CZK Gottesdienst, bei dem Brigitte Jung darüber predigte, daß Gott gut ist und bleibt.
Es ging darum, daß es auch Christen nicht immer nur gut geht und jeder auch mal "am Limit" ist. Bei so einem Thema darf
Hiob natürlich nicht fehlen, doch der wurde eigentlich nur kurz angesprochen.
Wenn man in einer
Krise steckt merkt man ja oft auch erst richtig, wie qualitativ gut eine Beziehung wirklich ist, so ist das natürlich auch mit unserer Beziehung zu Gott. Brigitte verglich dabei unsere Beziehung zu Gott mit einer Ehe, die sich ja auch erst in der Krise bewähren kann.
Weiter ging es dann unter anderem mit einigen Bibelstellen, wie Psalm 34,19f: "Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. Der Gerechte muss viel erleiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR." oder auch einer Weisheit des
Paulus aus Römer 7,15: "Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich."
Zwei längere stellen erwähnte sie auch noch und zwar 1. Korinther 2,11-14 und Römer 11,33-36.
Ein einfacher Satz kann man sich auf alle Fälle mal merken, nämlich daß nicht Gott sich verändert, sondern wir uns, denn Gott ist die
Konstante in unserem Leben.
Nach dem Gottesdienst hab ich mich daheim irgendwann vor den Fernseher gesetzt und den
Tatort mit Lena
Odenthal und Kopper angeschaut.
Anschließend standen sich bei Sabine Christiansen
Oskar Lafontaine und
Friedrich Merz gegenüber, was auch ganz unterhaltsam war, weil die beiden nicht unbedingt die selben Ansichten haben. Beim kurzen Überfliegen des Wikipedia-Artikels über Friedrich Merz fiel mir auf, daß er in Niedereimer wohnt, ein dämlicher Ortsname finde ich, außerdem muß ich dabei an "Stahleimer" denken, aber das zu erklären würde nun zu weit führen.
Was mir außerdem noch bei dem Film am Freitag und auch beim Tatort aufgefallen ist: Alle benutzen
Thinkpads. So muß das sein ...
Und da es jetzt schon wieder viel später als geplant ist, weil mein Mitbewohner kurz vor zwölf heimgekommen ist und mir erstmal vom Chaos auf dem Weltjugendtag berichtet hat muß das für heute reichen. Aber er hat nicht nur berichtet sondern auch ein Helfergeschenk mitgebracht, deswegen stelle ich nun neben einem Glas
Rotwein sitzend fest, daß es für heute bzw. gestern auch gar nichts mehr zu schreiben gibt.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.08.2005 um 01:42:06 Uhr
Wiedermal Entspannung am Abend
Heute bzw. gestern gab es bei heise die Fortsetzung von gestern bzw. vorgestern, nämlich
Wahlprogramme unter der Lupe, zweiter Teil bzw. in längerer Form
Wahlprogramme unter der Lupe (2): CDU/CSU, doch das nur am Rande.
Nachdem ich vor einer ganzen Weile ja schonmal in Baden-Baden in der Caracalla-Therme war hab ich heut bzw. gestern Abend mal im Thermalbad Rotherma in Gaggenau vorbeigeschaut, auf das ich vor längerer Zeit eigentlich nur dadurch aufmerksam geworden bin, weil sie Plakatwerbung an den Haltestellen gemacht haben. Anfahrt sind knappe zwanzig Minuten, rund 30 Kilometer und nur eine Ausfahrt auf der Autobahn.
Ich muß jedoch sagen, daß ein Besuch nur dann lohnt, wenn man in die Saunalandschaft geht. Ich war zwar nur kurz drüben im Bad, aber das fand ich eher enttäuschend. Die Saunalandschaft ist dagegen ganz in Ordnung, auch wenn es nur in einer Sauna anständige Aufgüsse gibt. In einer Außensauna gibt es einen ganz tollen "Erlebnis-Aufguß", wo dann von der Decke auf den Ofen ein wenig Wasser tropft, blau beleuchet, nur leider irgendwie nicht so richtig gut. Ganz billig ist das Ganze natürlich auch nicht, aber 14 Euro für nen ganzen Tag, da kann man nichts sagen, auch wenn ich nur drei bis vier Stunden drin war.
Auf jeden Fall war das auch mal wieder ein gemütlicher entspannender Abend ...
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 28.08.2005 um 00:19:02 Uhr
Fernsehen, Wahl-O-Mat und nicht vergessen
Schade, daß ich die
Berliner Runde im Zweiten am Donnerstag verpaßt habe bzw. nur noch die letzten fünf Minuten mitbekommen hab, aber ich mußte essen. Hätte ich gewußt, daß
Guido,
Angela,
Ede,
Joschka und
Clement da sind, hätte ich es mir angeschaut.
Aber wenigstens habe ich
Harald Schmidt nicht verpaßt. Zwar nicht überragend, aber die Zetsche-Bürste war nicht schlecht, aber vermutlich war das auch wieder einer der Witze, über den man vor allem dann lachen kann, wenn man aus dem
Schwabenländle kommt. Des Weiteren war sein Gast
Nora Tschirner wirklich sympathisch und wortgewandt.
Und nun aus aktuellem Anlaß noch ein paar Links zum Thema Politik. Heute bzw. gestern im heise Newsticker gab es
Wahlprogramme unter der Lupe, erster Teil und für diejenigen, die es genauer interessiert der Bericht noch in ausführlicher unter dem Titel
Wahlprogramme unter der Lupe (1): Bündnis 90/Die Grünen.
Pünktlich nachdem der Weg für die Neuwahlen nun frei ist ging am Freitagmorgen der Wahl-O-Mat online.
Ich hab mich natürlich heute bzw. gestern gleich mal dran gesetzt, die dreißig Fragen beantwortet und mir das Ergebnis sowohl gewichtet als auch ungewichtet angeschaut.
Für mich gab es dabei keine Überraschungen.
Bei genauerer Betrachtung des Ergebnisses mittels des "Vergleichs im Detail" wurde eigentlich auch nur das bestätigt, was ich bisher schon wußte.
Was ich letztlich genau wählen werde weiß ich noch nicht, aber eine Tendenz ist klar erkennbar ...
Nachdem gerade ja viele kubiker auf dem
Greenbelt sind gab es heute bzw. gestern keinen Gottesdienst, was aber halb so schlimm war, denn dafür gab es Pizzaessen, Geschichten aus dem Supermarkt und den teilweise etwas verwirrenden aber insgesamt wirklich guten Film
Vergiß mein nicht.
Zum Schluß noch Teil siebenundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
27.08.2005, dreiviertel zwei Uhr nachts, 15°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 27.08.2005 um 03:24:24 Uhr
Kasperle-Theater Bundestag?
Heute morgen mußte ich früh aufstehen, denn ich wollte die Urteilsverkündung des
BVerfG live im Fernsehen anschauen.
Ab und zu packt es mich ja und ich muß mir sowas einfach antun, aber nur, wenn es auch irgendwie wichtige Sachen sind. Und dieses Mal ging es um die Wahlen und das ist ja nicht gerade unwichtig, schließlich entscheiden Wahlen darüber, wer einen regiert.
Ich muß zugeben, daß ich von der Entscheidung ein wenig enttäuscht bin. Eigentlich hätte ich ja damit gerechnet, daß schon
unser Bundespräsident dieses Theater nicht toleriert, aber daß auch die Bundesrichter ein inszeniertes Mißtrauen anerkennen finde ich schade. Ihre Urteilsbegründung ist ja durchaus schlüssig und nachvollziehbar, aber ich persönlich würde eher der Ansicht des
Bundesrichters Hans-Joachim Jentsch folgen - der war die 1 beim Abstimmungsergebnis 7:1.
Naja, der zweite Senat hat entschieden und mit dem Ergebnis müssen wir uns wohl oder übel abfinden.
Ich saß heute morgen also fast zwei Stunden herum und habe mir die Urteilsbegründung und die beiden weiteren Ansichten angehört, Öffentliches Recht praktisch, sozusagen. Der Tag war ungeschickt gewählt, weil ich um dreizehn Uhr zwanzig in Karlsruhe sein mußte und dann natürlich erst kurz vor zwölf losgekommen bin - das hat natürlich noch gut gereicht, aber ich konnte das Auto halt nicht erst daheim abstellen, sondern bin mal direkt zur Uni gefahren.
Nach der Klausureinsicht aus der ich mit zwei halben Punkten mehr erfolgreich rausgegangen bin, mußte ich ein wenig Zeit überbrücken und bin vor dem Schloß rumgelaufen. Dabei habe ich zum einen das Bild vom Bundesverfassungsgericht oben gemacht, aber mir ist auch mal wieder ein Eichhörnchen begegnet. Von denen gibt es rund um die Uni wohl einige.
Jetzt noch der Teil sechsundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.08.2005, fünf vor halb fünf Uhr nachmittags, 20°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 25.08.2005 um 19:45:27 Uhr
Spontanbesuch und viele Bilder
Nach einer eher langweiligen Vorstellung von Frau Merkel bei Sabine Christiansen hab ich mir am Montag überlegt, daß ich "mal kurz" bei einer Freundin vorbeischaue um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, wenn ich schon in Schmiden bin und nur fünf Autominuten weg wohne.
Also bin ich vorbeigefahren und hab vorm Haus schon ihre Schwester, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte, getroffen, die auch mehr oder auch eher weniger spontan da war. Auf jeden Fall war ich dann zumindest mal nicht allein vor Ort und so ergab es sich, daß wir auch noch ein wenig Kuchen aßen an einem liebevoll geschmückten Tisch mit Minidickmann-Herz, das jedoch nicht mehr ganz vollständig war.
Irgendwann kam die Steffi dann auf die glorreiche Idee, von der ganzen WG ein paar Bilder zu machen, was mich natürlich nicht weiter störte, denn inzwischen finde ich es ganz gut, wenn mal irgendjemand Bilder für mich macht. Ist auch viel spannender, wenn man die Bilder dann nachher anschaut ...
Während ich mich also über Gott und die Welt und die Zukunft und das Leben überhaupt und so weiter unterhalten und nebenher ein wenig abgetrocknet habe wurden viele interessante Bilder gemacht von einer Menge Gegenständen oder sonstwas, wie einigen Lampen oder Kerzen, wobei ich die Kerzenbilder sogar selbst gemacht habe.
Auch ein Aquarium war dabei, aber man muß ja nicht jeden Fisch als Nahaufnahme gesehen haben.
Irgendwo in der Küche standen ein paar Blümchen neben der Spüle, kein schlechtes Bild, auch wenn es nicht so überragend ist, irgendwas hat es doch.
Aber was mir in der Wohnung schon früher mal auffiel sind die vielen "ungewöhnlichen" Lampen.
Seien es Lampen, die mehr zur Dekoration irgendwo rumstehen, wie vielleicht die blaue.

Oder auch die Flurlampen. Die einen spiralförmig gekringelt, die anderen erinnern mich irgendwie an
Fackeln.
Und weil diese Flurlampen dimmbar sind könnte man da natürlich auch noch herumspielen, aber man muß nicht. Man kann sich diese Leuchtkörper auch einfach nur anschauen.
Zwischendurch wurden auch mal wieder ein paar Menschen abgelichtet - da fällt mir auf, daß es beim SELF-Treffen am Wochende auch schon einige Bilder von mir auf meiner Kamera gab. Irgendwie ungewohnt, weil ich eigentlich meistens nicht so viele Bilder von mir selbst habe, aber wenn man
den Apparat aus der Hand gibt, muß man natürlich schon damit rechnen auch selbst öfter mal im Bild zu sein.
Aber zur Abwechslung gab es auch ein Fotos, wo weder ein Gegenstand noch ich drauf war, dafür aber zwei grinsende Gesichter.
Aber weiter zu den restlichen Gegenständen und Teilen und Dingern, die so in der Wohnung rumlagen, rumstanden oder rumhingen.

Kerzen zu fotografieren finde ich interessant, weil jedes Bild anders aussieht, weil die Flamme ja ständig in Bewegung ist, ganz ähnlich wie Brunnen, fällt mir da gerade ein.
Und hier noch ein Kuchen, der auf der Platte liegt und darauf gewartet vollends aufgegessen zu werden. Ich weiß auch nicht, wie lange er dort noch warten mußte ...
In einer Ecke des Wohnzimmers fiel mir eine "Riesenblume" auf. Irgendwie faszinierend.
Außerdem wurden wir noch Zeugen einer Aufräumaktion.
Solange man selbst nichts räumt sondern nur danebensteht und zuschaut ist sowas immer interessant und lustig ...

Beim Aufräumen darf ein Eimer mit Lappen natürlich nicht fehlen.
Und auch in diesem Zimmer standen "Blumen" herum. Seltsam, bei mir in Karlsruhe gibt es eigentlich keine Pflanzen, nichtmal künstliche. Außer ein Pflänzchen in der Küche, das aber erstens meinem Mitbewohner gehört und zweitens während niemand da ist sowieso vor sich hin dürstet ... aber das wird die Dürreperiode schon überleben, zumal es ja eine Nutzpflanze ist.
Erwähnenswet ist auch noch die rote weiße Wand, die kreativ gestrichen wurde.
Und natürlich noch die Herzen, die von der Decke baumelten und nur darauf warteten, fotografiert zu werden.
Ich finde fast, daß das eines der schönsten Bilder aus der WG ist, wobei ich das vermutlich nicht eindeutig sagen kann, denn auch die blaue Lampe oder die Kerzen gefallen mir. Und der Eimer mit dem Lappen natürlich auch.
Eigentlich sind alle Bilder, die ich hier jetzt ausgewählt habe gut, sonst hätte ich sie ja nicht ausgewählt. Aber wie immer bin ich mir sicher, daß einigen die Bilder garnicht gefallen, und das ist auch gut so. Wäre ja schlimm, wenn jedem die gleichen komischen, manchmal wirren oder einfach nur überflüssigen Bilder gefallen würden.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 25.08.2005 um 15:34:44 Uhr
SELFHTML-Treffen 2005 in Bochum
Von Freitag bis Sonntag war ich auf dem
SELFHTML-Haupttreffen 2005 in Bochum. Wie üblich wurden
viele Bilder gemacht.
Doch alles der Reihe nach. Wir fuhren so gegen halb zwei zu dritt in Karlsruhe los und hörten auf dem Weg nach Bochum einige interessante Radiosendungen. Angefangen hat es bei
SWR 2 mit
Greenwich Village - Die Wiege der US Folk Music, wobei
einige der gespielten Titel der Tine gute gefallen haben ... weiter ging es irgendwann dann auf hr2 mit einigen Minuten Homer: Odyssee (35) Gelesen von Dieter Mann, bis wir schließlich bei WDR 5 landeten, wo es um Lächeln verboten: Einblicke in die Geschichte der Mundhygiene, das Ausgehverbot für Hühner: Vogelgrippe erreicht Europa und um Schönheitschirurgie ging. Dazwischen haben wir immer mal wieder irgendwelche anderen Sachen reinbekommen, aber nur diese haben es geschafft im Kopf zu bleiben.
Als wir dann am Abend in Bochum angekommen waren wurde erstmal gegrillt und "leckerer Ketchup" gegessen ...
Was dieses wirre Bild links darstellen soll, weiß ich auch nicht so genau, aber es sieht irgendwie "interessant" aus. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, das Bild gemacht zu haben, ich vermute mal, daß dies Mathias war, der netterweise überhaupt relativ viele meiner Bilder gemacht hat.
Ich habe das ganze Wochenende über öfter mal versucht, irgendwelchen Rauchern, vorzugsweise Tim, ihren Glimmstengel ordentlich anzuzünden, doch leider hat das meist nicht ganz so geklappt ...
woran das wohl lag?
Doch außer Rauchern gab es auch noch andere Schweine, und zwar mal so richtig grottenhäßliche, finde ich.
Aber es gab noch mehr Tierchen im Hof ...
... zum Beispiel diese schwarze Katze, die immer mal wieder rumhuschte.
Am Samstag ging es dann ins Deutsche Bergbaumuseum, in dem es allerlei zu bestaunen gab. Riesenmaschinen und und und ...
... und enge Gänge mit wenig Licht, dafür aber mit vielen Leitungen an der Decke oder den Wänden hängen. Ich wage zu behaupten, daß man sich dort unten ohne Probleme verirren könnte, auch wenn alles nur für Touristen nachgebaut ist.
Teilweise konnte man auch durch Gänge laufen, die gar keine richtigen Gänge waren, sondern die eigentlich nur von Maschinen gehalten wurden oder gar Gänge, die selbst Teil einer Maschine waren. Sowas sieht man nicht jeden Tag, muß man auch nicht, aber es mal gesehen zu haben schadet auch nicht.
Aber es ging nicht nur nach unten, sondern auch hoch hinaus auf den Turm, von dem man eine gute Aussicht über Bochum hatte.


Wieder am Boden angekommen habe ich dieses nette Schild vorm Museum rumstehen sehen. Wofür es auch immer stehen mag, es sieht schön aus.
Nach dem überaus anstrengenden Museumsbesuch bei dem ich bestimmt mindestens mehrere Kilometer zurückgelegt habe haben wir uns ein Eis gegönnt. Und weil ich
Erdbären so gerne mag, hab ich mir einen Erbär-Becher kommen lassen, auch wenn die Erdbärsaison eigentlich schon vorbei ist, glaube ich. Mir egal, ich mag sie auch jetzt noch.
Abends habe ich dann noch dieses komische Kartenspiel
Doppelkopf gelernt, bei dem es um Dullen und den Charlie geht, den
Elke aber Karlchen nennt. Das ganze Spiel ist ein wenig wirr, aber ganz nett.
Wen es interessiert, hier noch ein Blick in unser Zimmer im Haus Fey.
War ganz in Ordnung, aber ich war sowieso nur zum Schlafen dort. Das Bad wäre noch ein Foto wert gewesen, wenn ichs mir so überlege. Es ist einfach irgendwie ungewohnt mit zwei
Hähnen die richtige Wassertemperatur zurechtzumischen, wenn man eigentlich sonst immer nur mit "Einarmmischern" zu tun hat.
Sonntagmorgens hab ich zum Frühstück dann mal den "Xelz"-Behälter festgehalten, nichts Besonderes, aber warum sollte man nicht auch mal was ganz gewöhnliches fotografieren?
Außerdem saßen mit mir am Tisch noch ein bis zwei Verrückte ... könnte man meinen, wenn man das Bild sieht. Aber eigentlich sind sie ganz nett und harmlos.
Kurz bevor ich mich dann wieder auf den Rückweg machte, der mir und meinen Mitfahrern übrigens viel kürzer vorkam als die Hinfahrt, was vielleicht auch daran lag, daß wir wirklich nur drei Stunden gebraucht haben, wurde ich noch Zeuge, mit welch einfachen Büchern man SELFer erfreuen kann. Tim (und nicht nur er) war offensichtlich fasziniert, als er Saskia, das Schäfchen, in seinen Händen hielt und sich natürlich auch ihre Geschichte durchlas.
Insgesamt also mal wieder lohnendes SELF-Treffen, bei dem man wieder ein paar neue Gesichter kennenlernen konnte. Und nächstes Jahr geht's dann nach Erlangen ... so Gott will.
self .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 24.08.2005 um 14:27:34 Uhr
Christus in uns und Paulus auf Reisen
So, bevor ich nachher zum SELF-Treffen nach Bochum aufbreche ein bißchen was zum Gottesdienst letzten Sonntag.
Seit längerem war ich mal wieder im CZW und zu meiner Überraschung predigte Bernd Ellwanger.
Kurz zusammengefaßt ging es um "Christus in uns", siehe auch Kolosser 1,26-27 oder auch Johannes 14,15-17.
Ein interessanter Satz war noch folgender: "Diejenigen, die Gott nicht in sich haben, suchen ihn in sich. Diejenigen, die Gott in sich haben (also die Christen) suchen ihn überall ..." - inwiefern das zutrifft, darüber kann man sich natürlich streiten, aber ganz falsch ist er meiner Ansicht nach auch nicht.
Nun noch ein letzter Satz aus der Predigt: Wenn man ein Problem immer anschaut wächst es, und aus einem Maulswurfshügen wird das Matterhorn.
Das kann sich jeder mal selbst überlegen, wie er das sieht.
Ich will noch kurz auf einen weiteren Text hinweisen, mit dem wir uns am Mittwoch im Modul beschäftigt haben, nämlich Apostelgeschichte 27,9-44.
Am Besten mal selbst durchlesen und sich Gedanken machen. In dem Text steckt wirklich viel drin.
Vielleicht schreib ich mal noch mehr dazu, aber jetzt hab ich keine Zeit mehr dafür, weil ich gleich los muß.
Jetzt noch die Teile vierundvierzig und fünfundvierzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.08.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 23°C
18.08.2005, zwanzig vor null Uhr nachts, 24°C
Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 19.08.2005 um 12:36:54 Uhr
Elfte Runde
Angesichts meiner letzten paar Einträge hier könnte man meinen, ich würde zur Zeit hauptsächlich vorm Fernseher rumhängen - aber weit gefehlt!
Eigentlich lese ich in den letzten Tagen/Wochen wesentlich mehr, als daß ich fernsehe, nur über halb gelesene Bücher oder sonstige Texte schreibt es sich nicht so gut.
Doch das ist noch nicht alles, denn heute hab ich mal wieder eine Runde gedreht, meine elfte inzwischen:
- Strecke
30,70 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit
27,6 km/h
- Maximalgeschwindigkeit
51,0 km/h
- Dauer
1:06:41 Stunden
Außer einem Eichhörnchen hab ich nichts Besonderes gesehen, ab und zu kann man eben auch noch einfach so, ohne größere Zwischenfälle ein wenig Rad fahren.
Bewegung .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 18.08.2005 um 18:31:38 Uhr
Das Spätabendprogramm im Ersten und Zweiten
Zuersteinmal ein Zitat, das mir am Montag eine 98jährigen gesagt hat: "So ists im Leben, es geht auch mal was daneben." - So wird es wohl sein, wenn sie das sagt, denn über genug Lebenserfahrung sollte sie mit achtundneunzig verfügen ...
Daneben ging meiner Ansicht nach auch die Begrüßung bei einer
ZDF-Sendung zum Weltjugendtag am Dienstag um 22.15 Uhr. Dort wurden nämlich in der Grußformel auch "Teilzeitchristen" begrüßt - und ich habe mich spontan gefragt, ob es sowas überhaupt gibt bzw. geben sollte. Denn, wer sich Christ nennt, der ist eigentlich immer Christ und nicht nur "teilzeit". Aber so ernst war die Begrüßung wohl nicht zu nehmen.
Nachdem ich dann gestern wieder nach Karlsruhe gefahren bin (die Baustelle am Kreuz Stuttgart ist furchbar nervig) hab ich später am Abend noch ein wenig ferngeschaut. Dabei hab ich noch rund eine halbe Stunde
Literarisches Quartett mitbekommen, was ja immer irgendwie unterhaltsam ist.
Direkt im Anschluß trafen
die grüne Roth und
der gelbe Guido beim
Nachduell mit
Maybrit aufeinander. Ich muß an dieser Stelle mal anmerken, daß Frau Illner bisher nur einmal ein Ausrutscher bei der Kleiderwahl passiert ist, sonst ist sie mir nie mehr unangenehm aufgefallen.
Das
Duell war dann auch ganz nett, denn die beiden Duellanten verstehen sich eigentlich nicht schlecht, nur politisch liegen Welten zwischen ihren Ansichten. Ein Zitat von Guido fand ich dann doch noch ganz lustig: "Das Geld fließt ja nicht irgendwo den Berg runter oder fällt vom Himmel." Damit hat er ganz recht, den restlichen Zusammenhang weiß ich allerdings nicht mehr so genau.
Schließlich zitierte Guido als sein Schlußwort noch
Thomas More: "Des Menschen Wünsche sind sein Himmelreich."
Wenig später ging es dann im Ersten mit
Harald Schmidt weiter, welcher seine Witze über den
Weltjugendtag machte. Aber nicht nur das, schließlich hat er ja sogar ein paar Gäste aufgenommen.
Er hat sich das Spektakel auch selbst angeschaut, so ließ er sich beispielsweise in einem Massagezelt massieren, was natürlich einige Schaulustige anzog. Das konnte Harald natürlich nicht verstehen und sagte zu ihnen "Habt ihr nix zu beten?!" - ein durchaus berechtigter Einwand. Außerdem erklärte er der
Weißrussin Olga, was
sein Name bedeutet, außerdem gab er den Tip "just send a letter to Mr. Joschka Fischer", falls sie in Deutschland studieren wolle.
Manche Sprüche waren zwar nicht so überragend, aber alles in allem gute Unterhaltung zu später Stunde.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 18.08.2005 um 16:11:49 Uhr
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