bloggen » 07/2005
punktpunktblog
Peter, Brunch, Bewegung, Predigt, Post
So, weil ich nächste Woche wohl kaum was schreiben werde heut mal was zu verschiedenen Themen.
Erstmal hab ich heute natürlich wieder den "Anarcho-Oppa" angeschaut - besser bekannt unter dem Namen Lustig,
Peter Lustig. Heute
suchte er einen Baum, den "Entenfußbaum", bis er schließlich den
Ginkgo gefunden hatte.
Dabei hab ich gleich noch gelernt, daß
Yggdrasil eine Esche ist. Das ist an sich völlig unwichtig, aber irgendwie schon interessant, wenn man öfter mit
Odin,
Vili und
Ve zu tun hat (daran ist übrigens
Christian schuld).
Danach war ich heute "morgen" zum zweiten Mal beim Brunch von kubik, war auch wieder ganz nett.
Mittags dachte ich mir dann, daß ich das schöne Wetter mal nutzen sollte um rauszugehen - nächste woche werd ich ja sowieso keine Zeit dafür haben, also beschloß ich ein bißchen rumzuradeln. Auf meine Standard-Runde hatte ich aber keine Lust, wie schonmal angekündigt hab ich mir nach was anderem geschaut - mein Vermieter meinte mal, daß man an der
Alb ganz gut entlang fahren könnte. Auf der Karte hab ich mir das mal angeschaut und entschieden, zum
Knielinger See zu fahren und dann wieder zurück, oder so ähnlich.
Bis zum
Rheinhafenbad kam ich dann auch ziemlich schnell, nur wußte ich nicht mehr so recht weiter, also hab ich dort mal am Eingang gefragt, doch die Frau konnte mir auch nicht weiterhelfen, schickte mich aber rein zum Bademeister. Der wußte auch nicht, wie ich dort am besten hinkomme, aber fragte erst ein paar Badegäste die rumstanden oder -saßen und ging dann mit mir zu dem Imbißstand und fragte einen der dort irgendwo am schaffen war.
Der konnte mir auch weiterhelfen, so daß ich wußte, wie ich wo ich hinfahren muß. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Truppe vom Rheinhafenbad, auch wenn sie das hier wahrscheinlich nie lesen werden ...
So ganz genau wußte ich den Weg dann aber doch noch nicht, so daß ich noch den Fahrer der Linie 5 an der Endhaltestelle gefragt hab. Der wußte zwar auch nichts, meinte aber, ich soll einfach mal dem Weg der Bahnlinie entlang folgen - das tat ich und kam schließlich auch ans Ziel.
Von dem See an sich hab ich wenig gesehen, auch wenn ich einmal außen rum gefahren bin - irgendwie gibts da direkt am See wohl keinen Weg, oder nur nen kleinen, auf jeden Fall stehen Bäume rund herum. An einer Stelle hab ich mal ein wenig See gesehen, und das sah schön aus.
Aber nebenbei war ich aufeinmal am
Rhein. Da ich sowieso auch mal an den Rhein fahren wollte, auch wenn ich das nicht für heute eingeplant hatte, paßte das ja.
Und weil ich gerade direkt an einer
Rheinbrücke stand, hab ich von ihr auch noch ein Bild gemacht. Dort drüben, am andern Ufer, beginnt die
Pfalz.
Auf dem Rückweg bin ich dann eine ziemliche Strecke durch das Hafengebiet gefahren.
Irgendwo stand dann auf einmal so ein komisches Gefährt am Straßenrand, das eigentlich gar nicht ins Bild paßte. Deswegen hab ich auch hier kurz angehalten um ein Bild zu schießen. Wen es interessiert, es war ein Wagen von Dream Limo.
Dann bin ich also gemütlich vollends Richtung zu Hause gefahren, bis ich kurz vor meiner Haustür, sozusagen, nochmal ein Bild machen mußte.
Diese Stelle der Alb hat mir irgendwie gefallen. Und, weil ich das Bild einfach schön finde, konnte ich es meinen werthen Lesern natürlich nicht vorenthalten.
Dann bin ich noch bis zur
Günther-Klotz-Anlage gefahren, wo ich gesehen habe, daß schon fleißig für
Das Fest aufgebaut wird.
Schließlich bin ich dann wieder ein Stück zurück gefahren, bis ich daheim angekommen war.
Insgesamt habe ich in einer Fahrzeit von 1:17:35 Stunden eine Strecke von 32,43 km zurückgelegt und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gemütlichen 25,1 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von immerhin 47,5 km/h.
Am späteren Nachmittag war ich dann noch beim Gottesdienst des CZK, wo Uwe Dahlke die Predigt vom letzten Sonntag fortsetzte. Heute war Jesaja 30,15f der zentrale Vers, wobei es Uwe vor allem um das "stille sein" ankam.
Er kritisierte die "Christen-Touristen", die möglichst alles wollen, ohne daß es sie Zeit, Geld oder sonstewtas kostet und natürlich die, die die ganze Zeit von Konferenz zu Konferenz reisen, ohne daß sich in ihrem Leben irgendetwas ändert - Hauptsache man lauscht irgendwelchen bekannten Predigern. Und ich muß sagen, daß ich diese Kritik doch als teilweise berechtigt finde ... zum Glück war ich schon lange auf keinen Konferenzen mehr ;)
Ein Satz, den ich bisher nicht kannte muß ich auch noch kurz erwähnen: "'Ich kann nicht' wohnt in der 'Ich will nicht'-Straße."
Ich laß das einfach mal so stehen.
Nach dem Gottesdienst war der Tag noch nicht ganz vorbei, schließlich kam heute der überlange AOL-Werbespot
"Sie haben Post" im Fernsehen.
Eigentlich ganz netter Film, wenn auch ziemlich durchschaubar. Nur finde ich es irgendwie arm, daß es ein Werbespot bis ins Kino schafft ... das war schon kein
Prodcuct Placement mehr, sondern wirklich ein überdimensionierter Werbespot mit verhunztem deutschen Filmtitel, um den Sponsor nicht gleich im Titel schon zu verraten, vermutlich (
aus gutem Grund - eigentlich suchte ich eine andere Seite, aber auf der jetzt verlinkte steht auch das, was ich suchte).
Jetzt noch die Teile einunddreißig und zweiunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.07.2005, zwanzig nach elf Uhr morgens, 29°C
17.07.2005, zehn nach zwei Uhr mittags, 33°C
Bewegung .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 18.07.2005 um 00:32:25 Uhr
.. noch nicht kommentiert.
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