bloggen » 07/2005
Einträge in 07/2005
Glaube, Hoffnung, Liebe
Heute bzw. gestern war ich, wie inzwischen relativ regelmäßig, beim kubik Gottesdienst. Nadine erzählte zuerst, wie sie auf das Thema des Gottesdienstes kam: Sie hat im Urlaub "Das Tagebuch der Anne Frank" gelesen und dabei ist ihr aufgefallen, daß Glaube, Hoffnung und Liebe in Annes Leben eine wichtige Rolle spielten.
Nach einer kurzen Anekdote aus ihrem eigenen Leben, die mit dem Thema an sich garnichts zu tun hatte, aber trotzdem recht unterhaltsam war, ging es zügig weiter im Programm. Nadine las zu jedem dieser drei Begriffe eine relativ kurze prägnante Wörterbuchdefinition vor. Diese kurzen Definitionen konnte ich mir aber nicht vollständig merken, deswegen in länger:
Glauben,
Hoffnung,
Liebe.
Die nächsten Minuten füllten kurze Gespäche an den einzelnen Tischen rund um die Frage "An was glaube ich?".
Als es anschließend um Hoffnung ging bemerkte Nadine, daß sie ja eigentlich
Hoffnung heiße. Das paßt ja.
Außerdem erzählten noch zwei etwas über Hoffnung in ihrem Leben.
Und schließlich ging es noch um die Liebe, die ja auch in jedem Leben eine gewisse Rolle spielt. Interessant hierbei ist, daß man keine Liebe weitergeben kann, wenn man nie welche "erfahren" bzw. "bekommen" hat.
Passend dazu wurden noch rote Eiswürfelherzen ausgeteilt, die man sich in den Mund legen konnte. Auch eine wirklich gute Idee. - Das fiel mir leider erst vorher beim Frühstücken wieder ein, als ich unsere Pinguin-Eiswürfelform rumliegen sehen hab.
Das Ganze wurde noch mit einigen Bibelstellen garniert:
- 1. Korinther 13,13: "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."
- Römer 8,28: "Denen, die Gott lieben, werden alle Dinge zum Besten dienen."
- Hesekiel 36,26: "Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben." (Parallelstelle zu Psalm 51,12, welche schon am Montag bei WortSport auftauchte)
Genaueres kann man vermutlich demnächst in einem Gottesdienstbericht bei Mark oder Nadine nachlesen.
Nach dem Gottesdienst hatte ich noch ein paar nette Gespräche mit netten Menschen über alles Mögliche, unter anderem auch den
WG-Alltag ... immer wieder lustig, was es da alles für Geschichten gibt.
Zum Abschluß für heute noch Teil siebenunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
30.07.2005, ein Uhr elf nachts, 21°C
Glaube .. linken .. kommentieren (1) .. von Götz Bürkle am 30.07.2005 um 03:00:46 Uhr
Neunte Runde
Nachdem die letzte Runde inzwischen eine ganze Weile her ist und ich zwischendurch nur einmal eine andere Strecke gefahren bin wurde es jetzt mal wieder Zeit eine Runde zu drehen.
Erstmal die nur durchschnittlichen Fakten:
- Strecke
30,62 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit
26,1 km/h
- Maximalgeschwindigkeit
56,0 km/h
- Dauer
1:10:10 Stunden
Ich war nicht übermäßig schnell unterwegs, habe aber dafür zwei Überraschungen erlebt. Die erste gleich nach ein paar hundert Metern. Ich fuhr gemütlich mit etwa 30 km/h in Richtung Wald an einem Spielplatz vorbei, da kommen mir zwei Jungs auf dem Fahrrad entgegen. Kein Problem, die waren noch soweit weg, daß ich problemlos ausweichen konnte, auch wenn sie sich nicht so recht entscheiden konnten wo auf der Straße sie nun fahren wollten, doch auf einmal schoß noch ein dritter auf die Straße, ohne zu schauen, ohne Ziel, einfach nur raus. Ich dachte ich werd verrückt und mußt eine Vollbremsung hinlegen und mein Rad quer stellen um knapp vor dem Jungen zum Stehen zu kommen. Da fiel mir nichts anderes mehr ein, als ihm zu sagen "Ih glaub Du spennsch!". Wenn er wenigstens irgendwie auf eine Seite gefahren wäre, daß man hätte ausweichen können, aber nein, völlig planlos auf die Straße rausfahren. Wäre ein Auto gekommen hätte das noch ganz anders ausgehen können ...
Viele Kilometer weiter will ich an ein paar Leuten mit drei Hunden vorbeifahren. Ich klingle kurz, sie nehmen ihre Hunde an die Seite ... doch auf einmal gehen zwei dieser Viecher aufeinander los und tun so, als wollten sie sich auffressen. Da mußten die beiden Herrchen eingreifen und die beiden Streithähnehunde erstmal trennen.
Ich blieb regungslos stehen, nicht daß die beiden noch auf die Idee kommen mich aufzufressen, und wartete bis sich die Lage beruhigt hatte und fuhr dann weiter ...
Bewegung .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2005 um 05:41:25 Uhr
BLB und Basislager
So, inzwischen bin ich wieder fast auf dem Laufenden, nur heute bzw. gestern, also der Donnerstag eben, fehlt noch.
Ich bin ja jetzt schon fast zwei Jahre in Karlsruhe, aber ich habe es bisher nicht geschafft gehabt mir mal bei der BLB einen Ausweis machen zu lassen.
Heute bzw. gestern wo ich sowieso mal in der Nähe war hab ich das endlich nachgeholt. An dieser Stelle ein Gruß an Mathias, ab jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Ausweises für die BLB, kann mir also ab jetzt dort was ausleihen, wenn ich was brauche.
Im Gegensatz zu den blauen Ausweisen der WLB sind die der BLB grellgelb. Ansonsten sind sie recht ähnlich, wobei der neue von der BLB hinten noch einen Strichcode drauf hat.
Des Weiteren war ich noch kurz im
Basislager und hab mir ein Stück
Reepschnur mit dazu passendem "tanka" (Kordelstopper) gekauft, um meinen Rucksack mal endlich wieder auf Vordermann zu bringen.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2005 um 05:20:32 Uhr
WortSport: Vater unser, Teil 2
Am Montag in WortSport ging es mit Daniel nocheinmal ums "Vater unser. Wir haben also erstmal Matthäus 6,9-15 gelesen.
Dabei gingen wir zum Beispiel dem Satz "Dein Name werde geheiligt." ein wenig nach. Das hört sich doch irgendwie abstrakt an, doch das ist es nicht. Es geht darum, daß "Gottes Name" durch mein Leben geheiligt werde, also vielleicht am einfachsten, daß man ihn in meinem Leben erkennen kann.
Irgendwie kamen wir dann noch bei "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Matthäus 6,33), Matthäus 7,21-23, "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist." Psalm 51,12 und dem Schalksknecht (Matthäus 18,21-35) vorbei.
Über jede dieser Stellen könnte man viel schreiben. Könnte ;)
Zu guter Letzt noch Teil sechsunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
25.07.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 22°C
Bibel .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2005 um 04:53:13 Uhr
Ein Bienzle
Auch wenn mich mein Mitbewohner dafür auslacht, ich schau sonntagabends eigentlich ganz gern den
Tatort an.
Manchmal gibt es gute Folgen, manchmal schlechte - das ist wohl bei jeder Serie so. Doch diesen Sonntag kam natürlich eine gute, denn es kam ein Bienzle.
Dank
Wikipedia weiß ich jetzt sogar, daß "dr Bienzle" vollständig Ernst Bienzle und sein Kollege "dr Gächter" eigentlich Günter Gächter heißt. Hinter dem Kommissar Bienzle steckt übrigens
Felix Huby, ein nicht gänzlich unbekannter Schreiberling.
Letzten Sonntag kam die Folge
Bienzle und der Sizilianer. Ich war ja erstaunt, daß es dazu sogar einen
Eintrag in der IMDB gibt.
Natürlich durfte
Walter Schultheiß, den wohl jeder (zumindest jeder Schwabe) als "den Eugen" kennt, nicht fehlen. Er spielte den Vermieter von Bienzle und Hannelore. Da fällt mir auf, daß das eigentlich seltsam ist, zum Ernst Bienzle sagt man immer Bienzle, und zur Hannelore Schmiedinger immer Hannelore. Aber das ist ja egal.
Ich hab mir auf jeden Fall ein paar nette Zitate mitgeschrieben ... (wer die Folge nicht gesehen hat, wird mit den meisten nichts anfangen können. Erschwerend kommt dazu, daß man schwäbisch nur schwer schreiben kann, so sollte man beim Lesen ein wenig kreativ und der schwäbischen Aussprache mächtig sein)
- Bienzle und Hannelore
"Ich werde verfolgt von so einer Art Kurschatten." (Hannelore zu Bienzle)
"Wer ischn jetzt der Schwob von ons boide - ih odr du?" (Bienzle zu Hannelore)
"Was war denn jetzt dees?" - "Des war doch mein Kurschatten" (Bienzle - Hannelore)
"Ih trenk a Viertele." (Bienzle)
"Ja habed Sie denn einen Durchsuchungsbefehl?" - "Noi, aber do isch eindeutig Gefahr in Verzug!" (Hannelore - Bienzle)- Günter Gächter
"Kleinmeier jetzt sei nicht Kleinmeier."
"Kleinmeier, ich danke Dir für eine Sternstunde der Telekommunikation."- Grominger
"Nochher isch wieder koiner do ond Katz dr Baum nauf."
"Ha, Sie heizet jo die ganze Stroß! Do kenna mr spara wie mr wellet."- Der alte Mergenthaler
"Wer nix secht kann sich au s Maul net verbrenna."
"Des kannsch vielleicht saga, wenn d Eiladung zom Schitzafeschd absagsch"
"Also langsam weret sie zu ra bloog."- Diverse
"Do hosch endlich mol wieder was zom Schreiba für dei Käsbläddle"
"Ja s Leba isch net oifach, gell"
Natürlich wurden auch wieder wertgute mehr oder weniger schwäbische Unternehmen unauffällig beworben, mir sind dabei nur
IBM, Mercedes und natürlich der
SWR aufgefallen.
Gegen den SWR kann man wohl nichts sagen, ist ja nur Eigenwerbung. Daß in einem Stuttgarter Tatort viele Mercedes rumfahren ist auch selbstverständich und Thinkpads sind nunmal gut (ich glaube zumindest, daß es ein Thinkpad war, was mich auf IBM aufmerksam machte).
Unterm Strich also nichts, was mir daran negativ aufgefallen wäre.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2005 um 04:31:53 Uhr
Gottes Führung erleben und Taufe
Letzten Sonntag war ich jetzt einmal im Gottesdienst der
FeG Karlsruhe, denn ein Freund aus der
SMD ließ sich am Mittag taufen.
Wolfgang Kraska, Pastor der FeG, überschrieb seine Predigt mit dem Titel "Gottes Führung erleben" (Teil 2). Er baute sie linear entlang des Textes 1. Samuel 16,1-13 auf.
Ich hatte leider mal wieder meinen tempus. vergessen, aber ein bekannter Schlüsselvers ist mir hängengeblieben: "Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an."
Die Predigt war auf jeden Fall nachvollziehbar und durch eine Präsentation via Beamer auch noch sehr gut aufbereitet.
Anschließend war erstmal Grillen angesagt, bis es dann um zwei mit der Taufe weiterging.
Es waren insgesamt elf Täuflinge, so daß es natürliche seine Zeit dauerte. Jeder stellte sich kurz vor, sein Hauskreis kam mit nach vorne und teilweise sang dann der Hauskreis auch noch etwas. Bei dieser Gelegenheit durfte ich auch eine weitere kreative Abkürzung kennenlernen, nämlich die für den Teen-Kreis Jimy, was ausgeschrieben "Jesus In Me Yeah!" heißt. Yeah.
Ich war zwar erst gegen sechs wieder daheim, aber es war wirklich ein schöner sonniger warmer Tag und außerdem war ich nun auch mal in der FeG.
Außerdem noch Teil fünfunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
24.07.2005, zwanzig vor sechs Uhr abends, 26°C
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2005 um 03:27:31 Uhr
DAS FEST 2005
Es war ein schöner sonniger Samstag am letzten Wochenende. Nur es war nicht irgendein beliebiges Wochenende, sondern "FEST-Wochenende". Wie schon seit einer ganzen Weile jedes war es auch dieses Mal wieder ziemlich voll bei DAS FEST, was man schon vor den Eingängen an den Radmassen erkennen konnte.
Auf meinem Weg über das Gelände kam ich auch an dieser Hochkothe vorbei, von der ich gleich mal ein Bild gemacht habe, schließlich ist sogar ein nettes Motiv draufgemalt.
Früher war ich öfter mit solchen Zelten zelten, mit der Jungschar oder den Rangern ...
An einer kleineren DJ-Bühne kam ich auch vorbei, an der noch ziemlich wenig los war. Dort war aber vermutlich die ganze Zeit wenig los, was wahrscheinlich an der Musik dort lag ... aber egal, ich wollte ja sowieso zur Hauptbühne. Wäre dort auch so wenig los, wär es auch nicht schlecht, dann hätte man schon genug Platz und es wäre nicht so heiß.

Diesen Anblick finde ich immer wieder faszinierend. Die Menschenmassen auf den Hügeln erinnern mich irgendwie an einen Ameisenhügel. Wenn man mitten drin steht sieht man fast in jede Richtung nur Menschen, soweit das Auge sehen kann. Ich muß wirklich sagen, die "Location" ist wirklich sehr schön.
Ziemlich schnell hab ich dann auch diesen Kamerakran gesehen, der mich auch irgendwie fasziniert hat. Ich habe mir überlegt: Wenn ich sonst nichts mehr zu tun und genug Geld habe stell ich mir sowas in den Garten und spiel damit rum - damit kann man bestimmt auch tolle Gartenbilder machen. Das ist wohl fast noch besser als ein Bagger oder sowas ... naja. Bis ich mir darüber Gedanken machen kann dauert es noch ein Weilchen.

Nachdem ich noch die letzten paar Minuten "
Lunik" mitbekommen habe kamen nach einer relativ kurzen Umbaupause "Juli" auf die Bühne.
Sie sagten, es wäre ihr erstes Konzert in Karlsruhe. Ich war noch auf keinem Juli-Konzert, aber ich denke es war "business as usual", sozusagen.
Während Juli standen fast nur irgendwelche Kinder um mich rum und zweimal traf mich auch der spitze Ellenbogen eines Mädchens in den Brustkorb, aber ich habs überlebt.

Juli spielten einige Lieder, sowohl bekannte als auch solche, die sie nur auf Konzerten spielen. Natürlich gab es auch noch ein paar Zugaben, das gehört ja dazu.
Sie spielten somit die Perfekte Welle insgesamt zwei Mal - beim ersten Mal sagte die Sängerin extra dazu, daß das Lied eigentlich nichts mit einer wirklichen Welle zu tun habe. Nunja, inzwischen hört man das Lied wieder ab und zu - und keiner macht sich mehr viel Gedanken, wozu auch?
Irgendwann hab ich dann auch diesen Fotografen gesichtet, den ich auch schon letztes Jahr gesehen und ich glaube auch fotografiert habe. Also dachte ich mir, daß dieses Jahr wieder ein Foto von ihm her muß, wozu auch immer.
Im Hintergrund sieht man übrigens das Logo des Veranstalters, des Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V..
Fotografierenswert fand ich auch diesen Kandidaten, der auf Schultern getragen gleich mit zwei Mobiltelefonen gleichzeitig Bilder machen mußte. Überhaupt hatte jeder zweite, mindestens, ein Fotohandy dabei von dem er fleißig gebrauch machte. Nur frag ich mich, wie sinnvoll das ist, denn die meisten Handykamerabilder bestechen nun wirklich nicht durch ihre überragende Qualität. Diese kleinen Knips-Film-Spiel-MP3-Abspiel-Adreßverwaltungs-und-Telefonier-Maschinen bekommen zwar immer mehr Funktionen, aber ich will an sich bloß telefonieren, ab und zu.
Dieser jemand, dessen Haare einer Horde Jugendlichen zum Opfer fielen hab ich auch mal fotografiert, er stand nämlich bei
Within Temptation neben uns und war eigentlich ganz nett.
Er wird schon nichts dagegen haben, daß ich das Bild hier veröffentliche, sonst soll er sich eben bei mir melden.
Nach einer längeren Umbaupause, in der ich Daniela und Mathias getroffen habe, ging es dann mit "Within Temptation" weiter.
In der Pause konnte man auch sehen, daß die Leute wohl offensichtlich mit
Äpfeln und
Inseln beamen.
Auf einmal sah man ein rotes Licht von hinten. Da ich mich nicht wirklich umdrehen konnte und sowieso nichts gesehen hätte hab ich einfach mal auf gut Glück die Kamera hochgehoben und abgedrückt.
Und, was seh ich da? Wieder so ein Handyknipser. Ich hab zwar auch Bilder ohne einen drauf, aber ich dachte, das paßt irgendwie. Wenn's brennt immer gleich dabei.

Doch vorne ließ man sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Vor interessant aufgebauter Kulisse und vielen Lichteffekten legten sich die Leute von Within Temptation voll ins Zeug. Ich höre solche Musik ja normalerweise nicht, aber man kann es schon anhören. Als sie ein älteres Lied spielten, naja, da fragte ich mich, ob das denn auch noch Musik oder nicht doch nur Lärm ist, aber die neueren Sachen waren alle hörbar. Mal etwas anderes als Michael Schlierf ...

Zu Within Temptation bleibt nur noch zu sagen, daß sie neben den normalen Lichteffekten auch noch ein paar
pyrotechnische Effekte hatten, was man auf dem Bild aber nicht so gut erkennen kann. Immer mal wieder kamen ein paar Flammen aus dem Boden oder es knallte mal irgendwas und so Sachen.
Das gehört bei denen Eben zur Show.
Nach diesem ganzen Spektakel setzten Mathias und Daniela dann noch ihre restliche verbleibende Energie ein um irgendjemand bekanntes zu sehen, aber da war nichts zu machen. Soviele Menschen auf einem Haufen und alle strömen auf Kommando irgendwohin, da findet man sich eben nicht so leicht. Irgendwann haben wir dann aufgegeben und uns auch auf den Heimweg gemacht.
Wir kamen auch an einem See vorbei, an dem auf der gegenüberliegenden Seite ein "Leuchtturm" stand, eines der zahlreichen Kunstwerke die über das ganze Gelände verteilt waren.
Insgesamt also ein netter Fest-Abend mit interessanter Musik. Ich werde zwar auch in Zukunft nicht viel mehr Within Temptation hören als bisher, aber trotzdem war es eine Erfahrung wert sie mal live zu sehen - so schlimm sind sie ja auch nicht. Und eine willkommene Abwechslung vom Lernen war es sowieso.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 29.07.2005 um 01:59:25 Uhr
Witze, Schafe und Klaviergeklimper
Nun werde ich mit den nächsten paar Einträgen versuchen halbwegs chronologisch die letzten Tage aufzuholen.
Dabei, so stellte ich gerade fest, gibts von letzter Woche eigentlich nur ein wenig kubikbla nachzutragen.
Bei WortSport ging es vor anderthalb Wochen mit Denis um 3. Mose 10,1-7 und 11,45.
Das kann sich jeder am besten mal selber durchlesen und sich überlegen, was das mit uns heute zu tun hat.
Am Freitag letzte Woche war ich dann im kubik Gottesdienst und mußte gerade feststellen, daß bisher noch keiner darüber etwas geschrieben hat - Schade, jetzt muß ich mir doch noch kurz was überlegen.
An sich gab es kein festes Thema, sondern jeder konnte erzählen, was er in der letzten Woche oder auch den letzten Wochen so mit Gott erlebt hat.
Und wie es so ist, wenn manche nach vorne gehen und etwas erzählen, entwickelt sich manchmal aus der Situation heraus ein Witz, der so garnicht beabsichtigt war. Deshalb fiel am Anfang des Abends auch mal der Satz "Ich hab doch gar keinen Witz gemacht - den Witz macht ihr, indem ihr lacht." - Doch das auszuführen war dem Redner dann zu philosophisch, schließlich ging es an sich nicht um Witze sondern um Gott.
Außerdem durften wir lernen, daß Jürgen und Birgit "Spacko-Namen" sind - was natürlich nicht irgendjemand beleidigen soll, sondern sich lediglich darauf bezog, daß nicht jeder seine Kinder so nennen würde. Das ist ja in Ordnung, nicht jedem kann jeder Name gefallen. Aber die Bezeichnung "Spacko-Namen" hat mir irgendwie gefallen ...
Schließlich gab es noch eine nette Schafgeschichte, in der es darum ging, daß die Schafe einer Herde nur auf "die anderen stinkenden Herdentiere" schauen, anstatt auf den Hirten, was darin endete, daß alle Schafe einen Abgrund hinabstürzten, nur weil ein Schaf jenseits des Abgrunds etwas tolles entdeckt hatte und sich ohne nachzudenken auf den Weg dorthin machte und dabei den Abgrund übersah.
Passend wurde die Geschichte mit einem "Mäh!" beendet.
Ich laß das einfach mal so stehen, ich denke die Aussage der Geschichte ist nicht allzuschwer rauszulesen.
Was mich im weiteren Verlauf des Abends dann noch ein wenig überraschte war, daß das Klavier tatsächlich benutzt wurde.
Sehr schön, denn ich mag Klaviergeklimper ganz gerne, auch wenn ich selbst nicht sonderlich musikalisch bin.
Schonmal zum Vormerken: Später heute gibt es noch etwas über DAS FEST hier, da war ich am Samstagabend nämlich. Da gibts wohl auch ein paar Bilder.
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 28.07.2005 um 14:12:11 Uhr
Kampf den Kippen und die Smartkolonne
Nachdem die Kaugummi Kampagne inzwischen eine ganze Weile läuft hab ich heute auf meinem Weg durch
die Stadt, genauer das
Amt für Abfallwirtschaft eine neue, wie ich finde gute, Aktion gesehen.
Es geht um die "dummen Raucherinnen und Raucher", genauer um "überhebliche, gleichgültige, bequeme, nachlässige dumme Raucherinnen und Raucher". Jawohl, gegen die darf man ruhig mal was sagen.
Als ich früh morgens heute durch die Stadt fuhr, waren noch nur gelbe Rechtecke auf dem Boden abgeklebt mit diesen weißen Zetteln daneben. Mittags auf dem Heimweg sah ich dann das fertige Kunstwerk. Eine Riesenkippe machte auf sich aufmerksam. Diese Kippen sind also heute in der Kaiserstraße verteilt, immer mal wieder liegt eine rum
Am auf dem Zettel erwähnten Lammbrunnen, an dem ich auch vorbeikam, gab es dann noch ein besonderes Highlight zu sehen, denn dort war auch so ein Rechteck abgeklebt, jedoch nicht mit einer Riesenkippe, sondern mit vielen vielen echten Originalkippen befüllt. Das soll wohl irgendeine Schätzfrage sein, wie ein Schild vor diesem Werk verriet.

Doch diese Schätzfrage interessierte mich garnicht. Das "Kippenrechteck" an sich war mir schon genug. Was mir auffiel: Das Rechteck stinkt wirklich furchtbar.
Doch das war noch nicht alles, denn ein paar Meter weiter stand dieses lustige Stumpenmännchen und verteilte irgendwelche Zettelchen.
Ich finde es irgendwie lustig anzuschauen, auch wenn es bestimmt irgendwann nicht mehr so lustig ist wenn man so den ganzen Tag irgendwo rumstehen muß. Aber er steht da ja nicht ohne Grund! Kampf den Rauchern! Das sage ich ja schon immer ... nur auf mich hören sie nie, diese "überheblichen, gleichgültigen, bequemen, nachlässigen dummen Raucherinnen und Raucher".
Aber damit noch nicht genug, auf meinem Weg durch die Innenstadt kam mir auch noch die ProChrist mobil Smartkolonne entgegen.
Diese kleinen Automobile fahren also quer durch Deutschland um für ProChrist 2006 zu werben. Auch das ist also eine Aktion, die ich nicht schlecht finde.
Aber ziemlich schnell war die Smartkolonne dann auch wieder weg.
Was es nicht alles gibt ... und das wo ich eigentlich überhaupt keine Zeit zu schreiben habe. Aber diese beiden Sachen mußte ich jetzt einfach kurz erwähnen, wenn ich schon direkt damit und unvorbereitet konfrontiert werde.
Aktuelles .. linken .. kommentieren (5) .. von Götz Bürkle am 23.07.2005 um 14:26:22 Uhr
Ein Dialog zum Nachdenken
Heute bzw. gestern war ich wieder bei nem "Familienabend" bei kubik - die bekanntere Bezeichnung "Gemeindeversammlung" trifft es in etwa. Doch darum geht es mir jetzt garnicht, sonden um einen kurzen Dialog, der mich zum Nachdenken brachte.
Als ich gerade am Gehen war hab ich mich noch kurz mit Martin unterhalten. Ich fragte ihn etwas, worauf er zurückfragte, ob ich denn sein Blog lesen würde. Interessante Reaktion.
Mein erster Gedanke war "Hey, cool, Blogs sind praktisch. Kann man was erfahren, ohne viel mit jemandem zu reden." Man kann auch ohne viel "direkten Kontakt" up to date sein, wissen was läuft (man kann sich natürlich darüber streiten, ob ein Blog nicht auch ein "direkter Kontakt" sein kann - aber darum geht es gerade nicht).
Mein nächster Gedanke auf dem Weg zur Haltestelle war dann aber, ob das denn auch wirklich so toll ist?!
Eigentlich wäre es doch besser, mehr direkt von den Leuten im Gespräch zu erfahren, als zuerst in ihren Blogs - zumindest, wenn man sich regelmäßig über den Weg läuft.
Ich gebe ja zu, daß ich wohl zu denen gehören, die oft eher ein Blog lesen als ein Gespräch anfangen, in ähnlichem Zusammenhang hab ich schonmal was dazu geschrieben.
Nunja, dazu kann sich nun jeder seine eigenen Gedanken machen. Ich jedenfalls hab mir meine gemacht und bemühe mich mal das umzusetzen, was ich besser finde.
Jetzt noch die Teile dreiunddreißig und vierunddreißig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
18.07.2005, kurz nach halb elf Uhr nachts, 24°C
20.07.2005, zwanzig vor elf Uhr nachts, 18°C
Aktuelles .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 21.07.2005 um 01:58:27 Uhr
SELFer
SELFHTML aktuell Weblog
Jeena Paradies
_Das kleine Seitenschwein
eingebeckert
Top Fives
DECAF°blog - Coffee Benefit
xwolf
- Jan
CK kennt Wayne
Henryk
Ministry of Propaganda
Snowone kennt Wayne
Siechfreds Tagebuch
Stonie kennt Wayne!
- Patrick Canterino
- subLog
- Javascript Blog
kubik
- Pfaffe 3000
- BLOGschokolade
[depone]
schleudergefahr
werkstück
Journeyfiles
- A_Travers_Champ
- kwerfeldein
- kristovs blog
- lebensatem
tautoko ::
bensonofone
- tabea und benjamin
Warnschild
STREUliCHT
text* tan_go
- denk pause
child's play
Madarúsia
- cogitate flubdub
- diesen blok gibt es nich
ich lese:
WorldWideKlein
- bluelectric.de
London Leben
Medienrauschen
praegnanz.de
Tageslosung
- Bibelblog (offline)
ePredigt
- Andacht "Leben ist mehr"