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Einträge in 06/2005
Batman Begins
Vorher war ich spontan mit meinem Mitbewohner noch in
Batman Begins.
Wider Erwarten fand ich diese Verfilmung von
Batman wirklich nicht schlecht.
Wir haben uns es dann auch nicht nehmen lassen noch knapp 10 Minuten allein im Kino zu bleiben, bis der Abspann dann zu Ende war.
Ich muß jedoch sagen, daß die Namenswahl mit Bruce Wayne und Rachel Dawes im Vergleich zu Clark Kent und Lois Lane nicht mithalten kann ...
Kommentare: 2. Geschrieben am 20.06.2005 um 03:06:15 Uhr
Prioritäten im Leben
Gestern war ich, wie fast jeden Sonntag, im CZK Gottesdienst, gepredigt hat Marco Schulz.
Angefangen hat die Predigt mit blabla zum Thema Endzeit, ein Thema das mir inzwischen irgendwie auf den Geist geht. Überschrieben hat Marco die Predigt mit dem Satz "Was sind die Sicherheiten in meinem Leben?".
Weitere Ausführungen, die Marco zum Thema Endzeit usw.usf. gemacht hat spar ich mir, ich gehe gleich zu dem Teil über, den ich wieder wirklich brauchbar fand.
Als er das
Martin Luther
Zitat "Und würde morgen die Welt untergehen, so pflanzte ich heute noch einen Apfelbaum." auflegte war der Endzeitkram größtenteils vorbei und es wurde wieder wirklich gut.
Marco sagte, daß unser Leben auf dem richtigen
Fundament stehen muß (siehe Kolosser 2,7). Er stellte die Frage, worin unsere
Identität liegt.
Marco beendete seine Predigt mit einer Prioritätenliste:
- Beziehung zu Gott (Matthäus 6,33)
- Beziehung zu Familie/Freunden (Epheser 5,21-33
- Vision von Gott (1. Timotheus 1,18)
- Aktivitäten, die uns weiter bringen (Epheser 5,16)
- Beruf (Kolosser 3,17)
Abschließend stellte Marco dann noch die Frage "Mit was verbringst Du Deine Zeit?" in den Raum.
Und ganz am Ende stand dann Psalm 119,105: "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege."
Insgesamt also doch noch eine gute Predigt, wenngleich ich Endzeitpredigten generell nicht mag - dieses Mal gab es jedoch im zweiten Teil der Predigt durchaus noch interessante Inhalte, über die es sich lohnt nachzudenken bzw. sie umzusetzen ...
Kommentare: 0. Geschrieben am 20.06.2005 um 02:50:16 Uhr
Lebensträume auf der Kette
Als biblische Person stand
Abraham im Mittelpunkt, das hatte Daniel aber auch am Montag schon verraten.
Ich kam ein wenig zu spät und hab deswegen den Anfang nicht ganz mitbekommen, aber das war nicht so tragisch. Es ging um Lebensträume. Abraham hatte ja Gottes Verheißung, daß er Stammvater vieler Völker werden würde - nur er hatte keinen Sohn. Die Geschichte Abrahams kann man ja in 1. Mose 12ff nachlesen, wenn man sich dafür interessiert.
Es ging also um Lebensträume. Irgendwann wurden dann Bausätze in Tüten ausgeteilt.
Mit dem Zitat "I have a dream" wurde vorher das Thema Träume begonnen, deswegen war auf der "Bauanleitung" in der Tüte auch
Martin Luther King abgebildet ist.
Das Bild ist jedoch nebensächlich, wichtig ist, was auf dem Zettel steht.
In der Tüte war außer diesem Zettel auch ein roter Faden, der das Leben symbolisiert. Auf diesen Faden konnte man jeweils fünf verschiedenfarbige "Perlen" auffädeln, wobei jede Farbe für einen anderen Lebensbereich steht: Kirschrot für Familie, braun für Freundschaft, schwarz für Beruf, weiß dafür die Welt zu verändern und natur für Freizeit.
Man kann diese Kette nun als Hilfe beim Beten benutzen und jeder "Perle" einen Lebenstraum oder sonstwas zuordnen und dann dem roten Faden folgend die wichtigen Punkte im Leben irgendwie geordnet "durchbeten".
Die Idee fand ich gut, vor allem paßt das Thema Lebensziele auch in gewisser Weise dazu, was Herr Würth am Donnerstag gesagt hat. Er erklärte unter anderem, daß er gute Erfahrungen damit gemacht hat sich langfristige Ziele zu überlegen, er sprach dabei von einem Zeitraum von zehn Jahren.
Doch zurück zum Gottesdienst.
Die fertige Kette kann man also praktisch als Erinnerung beim Gebet benutzen, wenn man denn will.
Nebenbei bemerkt sieht man, daß ich es mit dem Basteln nicht so habe, denn meine Kette ist nicht ganz so, wie sie sein sollte. Beim Auffädeln sind mir temporär zwei dieser Holzperlen abhanden gekommen, die ich jedoch beim Rausgehen Stunden nach Ende des Gottesdienstes wiedergefunden und mitgenommen habe. Auch der Faden hat das auffädeln nicht schadlos überstanden, also werd ich mir nächste Woche mal einen neuen Faden besorgen und alle Perlen auffädeln ...
Und wieder einmal gab es also etwas zum Mitnehmen. Ich hab ja schon öfter erwähnt, daß ich das eigentlich ganz praktisch finde, vor allem, weil man mit dem jeweiligen Gegenstand dann auch immer gleich bestimmte Inhalte des Gottesdienstes verbindet und sich so manches mit Sicherheit besser und länger merken kann. Aber auf diese Sachen muß man eben erstmal kommen, aber in kubik gibt es ja einige kreative Köpfe ...
Aktualisierung:
Bei Daniel gibt es jetzt auch einen Bericht "Gottesdienst: Lebenstraum", aus der Sicht von demjenigen, der den Gottesdienst vorbereitet hat, mit mehr Details zu Inhalt und Ablauf.
Und jetzt noch kurz Teil neunzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.06.2005, zwanzig vor null Uhr, 25 °C
Kommentare: 2. Geschrieben am 19.06.2005 um 00:11:43 Uhr
Flughafen und Füchse
Gestern morgen wollte ich eigentlich mit einer Freundin zusammen deren Schwester vom
Stuttgarter Flughafen abholen, aber leider hatte sie einen Anschlußflieger verpaßt und kam deswegen erst Abends an. Schade, wäre schön gewesen, aber abends hatte ich keine Zeit, weil ich da schon wieder auf dem Weg nach
Karlsruhe war.
Aber wo wir schonmal am Flughafen waren haben wir eben noch kurz beim "Red Baron" Kaffee bzw. heiße Schokolade getrunken - ungewohnt war, daß ich von jemandem eingeladen wurde, den ich bis vor einer Stunde noch gar nicht gekannt habe, aber beschwert hab ich mich dann auch nicht.
Nachmittags habe ich vor dem Losfahren extra noch nach der Verkehrslage geschaut und nichts besonderes feststellen können. Irgendwann wurde es dann aber relativ langsam, ohne ersichtlichen Grund.
Kurz vor der
Ausfahrt Pforzheim West bin ich dann an dem Grund vorbeigefahren, eine Kolonne der
Bundeswehr, angeführt von zwei
Füchsen.
Danach ging es dann in normaler Geschwindigkeit wieder weiter.
Warum auch immer eine Bundeswehrkolonne freitagnachmittags in Richtung Frankreich unterwegs ist, jedenfalls haben sie den Verkehrsfluß auf der
A8 empfindlich gestört. Aber die dürfen das, schließlich müssen sie ja unser Land verteidigen ...
Kommentare: 0. Geschrieben am 18.06.2005 um 18:55:44 Uhr
Weise Worte an der Uni
Am Donnerstagabend hab ich mir einen Vortrag von
Reinhold Würth (siehe auch:
Wikipedia: Reinhold Würth) zum Thema "Kreative Unternehmensführung zur Erschließung neuer Wachstumsfelder" angehört.
Zu Beginn des Vortrages wurde ein Würth-Werbefilm gezeigt, der ganz nett anzuschauen war. Danach wurden zig Folien aufgelegt mit irgendwelchen interessanten Balkendiagrammen, die alle nahezu eine
Exponentialkurve darstellten. Ganz egal, ob Umsatz, Betriebsergebnis oder Mitarbeiter (insgesamt beschäftigt die Würth-Gruppe im Moment 49300 Mitarbeiter - eine fast unvorstellbare Zahl) - alles machte eine ähnliche Entwicklung durch, seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Diese Fakten waren natürlich beeindruckend,
Würth kann auf eine wirklich bemerkenswerte Firmengeschichte zurückblicken - aber diese ganzen Zahlen waren eigentlich nicht das Interessante an diesem Vortrag.
Das, wofür sich der Vortrag wirklich gelohnt hat kam erst später, nämlich als Reinhold Würth mehr drum herum erzählte. Unter anderem ermutigte er die Zuhörerschaft Kinder zu bekommen, denn die brauchen wir ja schließlich, aber das nur am Rande.
Wirklich nachahmenswert finde ich eigentlich seinen Ansatz, sich jetzt schon zu überlegen, wo man in zehn Jahren stehen möchte. Vorausschauend denken - wobei zehn Jahre eine sehr lange Zeit ist, aber dazu werd ich mir demnächst mal ernsthaft Gedanken machen. Er selbst hat beispielsweise im Jahr, ich glaube 1987, den Umsatz oder Gewinn für das Jahr 2000 ziemlich präzise "vorausgesagt". Er hat zwar zugegeben, daß sie nur aufgrund des Zukaufs eines Unternehmens über seiner Prognose gelegen haben, aber auch ohne diesen Zukauf wäre seine Prognose noch sehr nah an der Realität gelegen. Ich muß ehrlich zugeben, daß mich dies schon beeindruckt, denn ich finde es nicht leicht, irgendeine Entwicklung über zehn Jahre einzuschätzen.
Lustig fand ich den ganzen Vortrag über, wie Herr Würth über Unternehmenskäufe in etwa so redet, wie andere Leute, wenn sie sich im Supermarkt überlegen, ob sie sich einen Schokoriegel kaufen wollen. Einfach mal so, nebenbei. Egal, ob man das Unternehmen jetzt schon "brauchen" kann oder nicht, vorausschauend kann man ja auch mal einfach so zum Beispiel eine Bank kaufen - langfristig denken, sich neue Märkte und Betätigungsbereiche erschließen oder offen halten oder auch nur den Nachschub sichern.
Aber Herr Würth hat nicht nur darüber gesprochen, er sagte auch, daß wir uns von den Informatikern alles aufdrücken lassen haben, was machbar war oder ist, ganz egal ob es nun sinnvoll ist oder nicht. Es gibt so viele Funktionen für jedes noch so einfache Gerät oder Programm, aber an sich ist es so: keiner brauchts!
Das Erschreckende daran ist, daß er Recht hat. Er erzählte auch, er habe "so einen
A8", der viele Knöpfe und Funktionen hat, von denen er absolut keine Ahnung hat, obwohl er das Auto schon zwei Jahre fährt - schließlich will er doch nur von A nach B kommen.
In diesem Zusammenhang ließ Herr Würth auch nicht unerwähnt, daß viele heutzutage dem Kollegen im nächsten Stock öfter eine E-Mail schreiben, wenn es etwas zu klären gibt, als einfach mal kurz hoch zu gehen und sich mit dem Kollegen zu unterhalten. Die Persönliche Kommunikation wird oft dem sogenannten Fortschritt geopfert - eine nicht unbedingt positive Entwicklung.
Ich bin ja selbst jemand, der am liebsten E-Mails schreibt, aber manchmal ist es doch besser und schöner mal richtig einem Menschen gegenüber zu stehen und sich mit ihm zu unterhalten. Auch wenn es vielleicht mehr Aufwand ist als kurz eine E-Mail rauszuschicken. An diesem Punkt sollte ich mich mal selbst beobachten.
"Ich bin Gott unglaublich dankbar ..." begann sein Schlußsatz - damit hätte ich nicht gerechnet, habe mich aber gefreut, denn so etwas hört man von Führungskräften oder sonstigen erfolgreichen Menschen nicht sehr oft.
Mit diesem Schluß hat er mich wirklich positiv überascht.
Insgesamt also ein lohnenswerter und lehrreicher Vortrag. Herr Würth ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die trotz des enormen Erfolges noch einen bodenständigen, freundlichen und angenehmen Eindruck hinterläßt.
(Die meisten Bilder sind von Würth-Gruppe / Presse / Logos/Fotoservice.)
Kommentare: 0. Geschrieben am 18.06.2005 um 03:08:14 Uhr
Kaugummi Kampagne
Irgendwann letzte Woche ist mir so ein Plakat aufgefallen und ich hab natürlich gleich ein Bild gemacht. Gerade als ich dann vor wenigen Minuten das Foto gedreht und zurechtgeschnitten hatte hab ich mir mal die Seite
Abfall? Nimm's mit. Karlsruhe Sauberer. angeschaut und gesehen, daß dort das Plakat ja sauber als Bildatei rumliegt.
Schade um die ein bis zwei Minuten beschneiden und verkleinern ...
So, mehr wollte ich dazu auch gar nicht schreiben.
Kommentare: 0. Geschrieben am 16.06.2005 um 03:05:12 Uhr
Genügsamkeit und Abraham
Die beiden Wörter in der Überschrift haben an sich nichts miteinander zu tun, sie bezeichnen nur zwei Sachen, die ich kurz schreiben will, bevor ich nachher zum "Familienabend" gehe ...
Also, letzten Freitag ging es im kubik Gottesdienst um Genügsamkeit. Wen mehr interessiert, der lese Marks Bericht "Gottesdienst: Genug für Alle".
Manchmal kommt bei mir ja der
Jäger und Sammler raus, deswegen hab ich mir am Freitag mal von jedem Schildchen usw. eins mitgenommen und dachte mir, daß man sich das besser vorstellen kann bau ich die Bildchen hier kurz ein. Um einen ausführlicheren Text dazu zu schreiben hab ich grad keine Zeit, aber den gibts ja, wie schon angesprochen bei Mark, ich ergänz nur ein paar Bildchen dazu, sozusagen.






Es wurde auch an jeden ein "roter Faden" ausgeteilt. Man sollte ihn in die rechte Hand nehmen - dies sollte unseren Reichtum symbolisieren.
Im Gegensatz dazu die linke, leere Hand unseren Mangel.
Weil ich die Idee und das Bild eigentlich ganz gut fand, hab ich auch mal davon noch zwei Bildchen nachgestellt.
So, viele werden sich jetzt wieder denken, was ich für komische Bilder mache, aber irgendwie fand ich das Wollknäuel hat was...



Am Schluß konnte man sich dann noch Bändchen mitnehmen, auf denen, wie man dem Foto entnehmen kann, www.deine-stimme-gegen-alrmut.de stand. Das ist so eine Aktion, wen es interessiert lese nach.
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So, nun noch Teil siebzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
10.06.2005, irgendwann nachts, 18 °C
Zweites Thema dieses Eintrags ist WortSport letzten Montag. Dazu schreib ich nur, daß es um 1. Mose 22,1-19 ging.
Abraham soll
Isaak
opfern.
Wer will, kann sich den Text ja mal (wieder) durchlesen - ist ja immer wieder eine beeindruckende Geschichte ...
Der Vollständigkeit halber noch Teil achtzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
13.06.2005, zwanzig vor null Uhr, 23 °C
Kommentare: 0. Geschrieben am 15.06.2005 um 18:56:53 Uhr
Siebte Runde
Heute war schönes Wetter und ich hätte genug anderes zu tun gehabt, aber ich wollte das Wetter nutzen und bin deswegen meine siebte Runde gefahren.
Erstmal die Daten:
- Strecke
30,67 km
- Durchschnittsgeschwindigkeit
28,0 km/h
- Maximalgeschwindigkeit
50,0 km/h
- Dauer
1:05:44 Stunden
Damit hab ich heute endlich eine neue Zahl vor dem Komma geschafft.
Die Runde fing gut an, auch wenn es auf dem Teilstück nach Ettlingen wieder sehr windig war - dieses Mal habe ich dem Wind getrotzt, so daß ich in Ettlingen einen 29er Schnitt hatte und ziemlich am Ende war. Nach der relativ kurzem aber umso steileren Strecke durch Ettlingen bzw. aus Ettlingen raus war meine Durchschnittsgeschwindigkeit dann auf 26 km/h gefallen.
Ab diesem Zeitpunkt hatte ich das Ziel, einen 28er Schnitt zu fahren. Ich war nach dem steilen Stück zwar ziemlich kaputt, aber danach kommt ja ein eher entspannendes aber sehr schnelles Stück größtenteils mehr oder weniger stark bergab am Wald entlang.
Mein Ziel war jedoch noch in weiter Ferne. Auf den letzten fünf bis zehn Kilometern hing ich dann bei 27,8 km/h fest und nichts tat sich mehr. Ich rechnete schon damit, daß ich mein Ziel nicht ganz erreichen würde - wäre ja nicht schlimm gewesen, denn eine Steigerung wäre es so oder so geworden.
Doch auf den allerletzten paar Kilometern sprang mein Schnitt dann auf 27,9 km/h hoch und ich entwickelte den Ehrgeiz es doch noch vollends zu schaffen, also verausgabte ich mich auf den letzten Metern noch um schließlich mit meinem angestrebten 28er Schnitt wieder daheim anzukommen.
Dieses jetzt weiter zu steigern wird sehr sehr schwer werden, mein nächstes Ziel ist ein 30er Schnitt. Eigentlich machbar, wäre da nicht dieser fiese steile Abschnitt ...
Wieder daheim angekommen hab ich dann meinen Vermieter getroffen und mich ein wenig mit ihm unterhalten, nun weiß ich auch, wo ich hier sonst noch mal hinfahren könnte, vielleicht such ich mir ja mal noch eine Alternativstrecke zusammen.
Kommentare: 0. Geschrieben am 15.06.2005 um 18:05:43 Uhr
Odysee Abiball 2005
Heute, also gestern, also am Montag, war ich seit langem mal wieder an meiner alten Schule.
Eigentlich wollte ich nur kurz eine Karte für den diesjährigen Abiball kaufen - man sollte meinen, keine sonderlich schwere und anspruchsvolle Mission. Doch dies gestaltete sich aufwendiger, als anfangs gedacht, denn im Sekretariat wurde mir gesagt, daß die Abiturienten heute die Karten noch selbst verkaufen würden. Komisch nur, daß mich eine Horde von Abiturienten gerade ins Sekretariat geschickt hatte, aber kein Problem, bin ich eben wieder raus und habe nochmals nachgefragt.
Dieses Mal wurde mir dann gesagt, wo sie selbst die Karten bisher verkauft haben - und diejenige, die den Verkauf organisiert war sogar vor Ort, nur war sie mit dem Zählen der Karten beschäftigt und verwies mich wieder an das Sekretariat. Nun mußte ich erstmal warten, bis die Karten gezählt waren und was weiß ich ... auf jeden Fall mußte ich ein Weilchen warten, was jedoch teilweise durchaus unterhaltsam war ... ("Mach mal n Strip!" - nein, das habe ich nicht gesagt, es war sowieso nur ein Mißverständnis, aber lustig)
Diese Zeit nutzte ich dann um mit der einen oder anderen Abiturientin bzw. dem einen oder anderen Abiturienten kurz zu reden und um mich mal noch mit dem Hausmeisterehepaar zu unterhalten. Unser freundlicher Hausmeister gab mir gleich mal eine Milchschnitte aus, was mich wirklich sehr gefreut hat.
Dann erzählten die beiden mir, daß die große Pause nach hinten verschoben worden wäre und gleich beginnen würde - schade, hatte ich mir doch, schlau wie ich bin, gedacht, daß ich so gegen dreiviertel elf in die Schule gehe, weil kurz nach der großen Pause ja wahrscheinlich eher wenig los sein würde ... so kann's gehen, durch das Warten stand ich also auf einmal mitten in der großen Pause, fast.
Irgendwann hab ich dann einen der Abiturienten mit einem Karton Abisekt rumlaufen sehen und mir natürlich gleich eine Flasche gesichert - kann ja schließlich nicht schaden.
Doch dann waren die Karten auch schon irgendwann im Sekretariat angekommen und ich könnte mir eine kaufen, könnte, weil die Sekretärinnen kein Wechselgeld hatten. Kein Problem, wofür kennt man schließlich die Hausmeister, die in der Pause Zeugs verkaufen und da natürlich auch Wechselgeld haben, also hab ich mir dort zehn Euro klein machen lassen um schließlich für 5,50 EUR eine Abiball-Karte zu erwerben.
Insgesamt hat es also seine Zeit gedauert aber am Ende hatte ich mehr, als ich mir erhofft hatte. Und zu allem Überfluß hab ich dann auf dem Weg zum Auto auch noch die Fe gesehen ... (falls hier irgendwer mitliest, der versteht, was ich meine, der darf ruhig grinsen, der Rest kann den letzten Satz getrost vergessen)
Kommentare: 0. Geschrieben am 14.06.2005 um 00:48:31 Uhr
Das Literaturstöckchen
Jeena hat mir ein Literaturstöckchen
zugeworfen. Ich habes soeben gefangen und werdegleich mal versuchen, die Fragen zu beantworten.
Wie jedoch Jeenas Antworten werden meine wohl auch ein wenig einseitig sein ... ihr könnt Euch bestimmt schon fast denken, inwelche Richtung einseitig das sein könnte ;)
Doch nun zu den Fragen:
1. Welches Buch hat es aus deiner Sicht verdient, auswendig gelernt zu werden?
Ganz klar, die Bibel.
Wobei die ganze
Bibel wohl viel zu umfangreich ist, um sie komplett auswendig zu können, aber es gibt viele interessante und auchlehrreiche Sprüche aus der Bibel, die es sich durchaus lohnt auswendig zu lernen.
2. Leidest du mit den Charakteren im Buch?
Kommt wohl darauf an, wie das Buch geschrieben ist. Aber irgendwie leider man ja meistens schon mit den Charakteren ... manchmal mehr, manchmal weniger.
3. Was hast du als letztes Buch gekauft?
Mein letztes Buch, das ich gekauft habe, war wohl
Mikrocontroller und Mikroprozessoren von Uwe Brinkschulte und Theo Ungerer. Ich höre gerade ja die Vorlesung "Technische Informatik 2" bei Herrn Brinkschulte, und da dachte ich mir, daß es mit Sicherheit nicht verkehrt ist, sich dieses Buch mal zuzulegen, außerdem macht es sich gut neben den
drei
Goos
Büchern.
4. Das letzte Buch, was du gelesen hast?
Das letzte Buch, in dem ich gelesen habe ist, wer hätte das nun erwartet, die Bibel.
Das letzte Buch, das ich vollständig gelesen habe ist "Ich wünsch' Dir einen Freund" von Anselm Grün.
5. Welches Buch liest du gerade?
Langsam wird es vieleicht langweilig, aber die Bibel ist das Buch, das ich ständig lese, also auch grade.
Ansonsten studiumsbedingt
Induktive Statistik von Georg Bol ...
Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?
Oh, da könnte ich mich eigentlich
Kronn anschließen,
Die Leiden ds jungen Werther fandfinde auch ich irgendwie gut.
6. Welches Buch hast Du mehr als 2 Mal gelesen?
Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, ein ganzes Buch zweimal gelesen zu haben, außer man läßt
die Sprüche aus der Bibel als eigenständiges Buch durchgehen.
Fünf Bücher, die du auf einer einsamen Insel zurücklassen würdest.
Mal schauen,ob ich auf fünf komme. Also das erste ist definitiv
Katz und Maus. Das Buch gefällt mir überhaupt nicht.
Als zweites würde ich Mateo Falcone zurücklassen - nur das besitze ich selbst glücklicherweise gar nicht und ich weißnicht einmal mehr, worum es darin eigentlich ging ...
Und als drittes ... da muß ich erstmal überlegen. Oh doch, natürlich,
A streetcar named desire ist auch ein Buch, das die Welt nicht braucht.
So, als viertes und fünftes und eigentlich auch sechstes nenne ich mal die
drei
Statistik
Bücher des Herrn Bol. Auch diese kann man getrost auf der Insel lassen.
7. Wenn man Dich 3 Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur 3 Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?
An sich würde ja ein Buch reichen, die Bibel. Aber wenn man schon drei mitnehmen darf würde ich
Nineteen Eighty-Four mitnehmen und als drittes noch eine zweite Bibelübersetzung :)
8. Welche Kinderbücher magst du noch?
Auf alle Fälle
Asterix und Obelix und irgendwie finde ich auch
Das kleine Ich bin ich ganz nett.
So, nun habe ich alle Fragen mal beantwortet. Da ich gerade nicht an meinem eigenen Rechner sitze sondern an einem frisch installierten
XP SP2 per
ISDN ziehenden Maschinchen werde ich das Stöckchen noch nicht gleich weiterreichen sondern erst später, wenn ich den Beitrag nochmal ein wenig überarbeitet habe, denn Bilder einbauen und so kann ich gerade nicht wirklich gut.
... inzwischen ist Montag mittag und nun werde ich mal das Stöckchen weiterreichen, und zwar an
das Top5-Team, man könnte auch sagen
Schürs zweite Chance ;)
Wolfgang Wiese
Konstantin
- Daniel Ehniss
- Behn, auf die Gefahr hin, daß der alte Zamonier nur so komisches Zeugs liest ...
Kommentare: 3. Geschrieben am 12.06.2005 um 21:13:35 Uhr