bloggen » 06/2005
punktpunktblog
Dienen und treten
Gestern war ich wieder im kubik Gottesdienst. Philipp und Martin haben das Ganze vorbereitet und durchgeführt.
Anfangs wurde von jedem, der da war, der Name aufgeschrieben. Diese Namen wurden dann nach einer kurzen Einleitung "aufgerufen", so wie Gott z.B. Abraham rief.
Danach gab es eine kurze Videosequenz worauf eine Zeit der Stille folgte, in der man sich überlegen konnte, wen man selbst schon "mit Füßen getreten" hat, um besser da zu stehen. Um das ganze praktisch werden zu lassen lagen auf den Tischen Zettel mit
Piktogrammen aus, die man sich nehmen konnte - ein Zettel als Symbol für eine oder einen.
Wer wollte konnte diese Zettel auch beschriften oder sich symbolisch auf sie drauf stellen.
Danach folgte dann der zweite Teil, in dem zuerst darauf eingegangen wurde, daß die Jünger bei jedem Versuch, den Jesus gemacht hatte ihnen zu erklären, wie er sein Volk "befreien" würde, nichts kapierten und ihre wichtigste Frage stets war: Wer ist der Beste von uns? Darf ich links oder rechts neben Deinem Thron sitzen?
Die Jünger verstanden es auch nicht, als Jesus sagte: "Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich."
Ab jetzt ging es ums Dienen. Es wurde aufgezeigt, daß es viele Arten zu dienen gibt und nicht nur klassische "Dienerjobs" wie Kloputzen in diese Kategorie fallen.
Eigentlich, kann fast alles dienen sein, auch die kleinen Dinge.
Auch hier gab es wieder die Möglichkeit dies gleich in die Tat umzusetzen. An einer Wand hingen relativ weit oben einige Papierbehälter, an die man allein nicht rankam. Man konnte sich jedoch zu zweit zusammen tun, und einer dem anderen durch z.B. eine
Räuberleiter dienen, damit dieser sich dann das Teil von der Wand reißen konnte.
Durch den ganzen Gottesdienst zogen sich die Worte "hier bin ich, Herr", auch am Ende in einem Gebet wurden diese wieder aufgegriffen.
Und wie jedesmal, wenn es um dieses Thema geht fiel mir auch diesmal wieder der Ranger-Spruch "Wachsen durch dienen" ein. Und natürlich auch der andere Spruch, den ein Rangerleiter ab und an zu sagen pflegte: "Der untere Weg ist immer frei." - das hört sich vielleicht nicht spektakulär an, ist auch nicht in allen Situationen passend, aber es stimmt teilweise schon.
Irgendwann, ich weiß nicht mehr genau wann im Verlauf des Abends, gab es auch noch eine Lobpreiszeit.
Danach war der Gottesdienst dann schon wieder zu Ende ... doch das Dienen geht weiter. Sollte weiter gehen.
Aktualisierung:
Nun gibt es auch einen Gottesdienstbericht bei Mark.
Zum Abschluß noch Teil zweiundzwanzig meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
24.06.2005, zwanzig vor null Uhr nachts, 30°C
Kommentare: 0. Geschrieben am 25.06.2005 um 18:06:27 Uhr
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