bloggen » 06/2005
punktpunktblog
Lebensträume auf der Kette
Als biblische Person stand
Abraham im Mittelpunkt, das hatte Daniel aber auch am Montag schon verraten.
Ich kam ein wenig zu spät und hab deswegen den Anfang nicht ganz mitbekommen, aber das war nicht so tragisch. Es ging um Lebensträume. Abraham hatte ja Gottes Verheißung, daß er Stammvater vieler Völker werden würde - nur er hatte keinen Sohn. Die Geschichte Abrahams kann man ja in 1. Mose 12ff nachlesen, wenn man sich dafür interessiert.
Es ging also um Lebensträume. Irgendwann wurden dann Bausätze in Tüten ausgeteilt.
Mit dem Zitat "I have a dream" wurde vorher das Thema Träume begonnen, deswegen war auf der "Bauanleitung" in der Tüte auch
Martin Luther King abgebildet ist.
Das Bild ist jedoch nebensächlich, wichtig ist, was auf dem Zettel steht.
In der Tüte war außer diesem Zettel auch ein roter Faden, der das Leben symbolisiert. Auf diesen Faden konnte man jeweils fünf verschiedenfarbige "Perlen" auffädeln, wobei jede Farbe für einen anderen Lebensbereich steht: Kirschrot für Familie, braun für Freundschaft, schwarz für Beruf, weiß dafür die Welt zu verändern und natur für Freizeit.
Man kann diese Kette nun als Hilfe beim Beten benutzen und jeder "Perle" einen Lebenstraum oder sonstwas zuordnen und dann dem roten Faden folgend die wichtigen Punkte im Leben irgendwie geordnet "durchbeten".
Die Idee fand ich gut, vor allem paßt das Thema Lebensziele auch in gewisser Weise dazu, was Herr Würth am Donnerstag gesagt hat. Er erklärte unter anderem, daß er gute Erfahrungen damit gemacht hat sich langfristige Ziele zu überlegen, er sprach dabei von einem Zeitraum von zehn Jahren.
Doch zurück zum Gottesdienst.
Die fertige Kette kann man also praktisch als Erinnerung beim Gebet benutzen, wenn man denn will.
Nebenbei bemerkt sieht man, daß ich es mit dem Basteln nicht so habe, denn meine Kette ist nicht ganz so, wie sie sein sollte. Beim Auffädeln sind mir temporär zwei dieser Holzperlen abhanden gekommen, die ich jedoch beim Rausgehen Stunden nach Ende des Gottesdienstes wiedergefunden und mitgenommen habe. Auch der Faden hat das auffädeln nicht schadlos überstanden, also werd ich mir nächste Woche mal einen neuen Faden besorgen und alle Perlen auffädeln ...
Und wieder einmal gab es also etwas zum Mitnehmen. Ich hab ja schon öfter erwähnt, daß ich das eigentlich ganz praktisch finde, vor allem, weil man mit dem jeweiligen Gegenstand dann auch immer gleich bestimmte Inhalte des Gottesdienstes verbindet und sich so manches mit Sicherheit besser und länger merken kann. Aber auf diese Sachen muß man eben erstmal kommen, aber in kubik gibt es ja einige kreative Köpfe ...
Aktualisierung:
Bei Daniel gibt es jetzt auch einen Bericht "Gottesdienst: Lebenstraum", aus der Sicht von demjenigen, der den Gottesdienst vorbereitet hat, mit mehr Details zu Inhalt und Ablauf.
Und jetzt noch kurz Teil neunzehn meiner Temperaturserie an der Haltestelle Rheinhafenstraße:
17.06.2005, zwanzig vor null Uhr, 25 °C
Glaube .. linken .. kommentieren (2) .. von Götz Bürkle am 19.06.2005 um 00:11:43 Uhr
.. kommentieren
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super Beitrag
Hallo Götz,
sehr cooler Beitrag zum Gottesdienst.
Bis später
Daniel
.. geschrieben von [depone] .. www .. am 20.06.2005 um 12:12:05