bloggen » 05/2005
punktpunktblog
Silberhochzeit im CZK
Zuerst zwei Bibestellen, die über dem Gottesdienst standen:
- 1. Timotheus 6,12 (Taufvers von Uwe Dahlke)
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
- 2. Timotheus 4,7
Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten.
Heute stand die
Silberhochzeit von Silvia und Uwe Dahlke im Vordergrund. Uwe sagte passed zu den Bibelstellen am Anfang noch, daß seine Frau ihn noch gewarnt hat: "Wehe Du sagst, daß unsere Ehe ein einziger Kampf war."
Weitere Aussagen, die ich mir notiert habe:
- Es braucht Gott, um Gott zu lieben.
- Gottes Gnade befähigt uns, nicht unsere Leistungen.
heilig - abgesondert für einen bestimmten Zweck. Im Alltag wurde früher bei den Juden z.B. auch das Sonntagsbesteck mit dem selben Wort bezeichnet.
- Leben als Christ in der Welt ist ein Kampf. (wir sind nich von dieser Welt, siehe: Johannes 18,36: "Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.")
- Unser erster Feind ist der Teufel. Aber das ist ein besiegter Feind. Unser zweiter Feind sind wir selbst - mit dem haben wir meist mehr zu kämpfen. (sinngemäß)
- Die Scheidungsrate unter Christen ist inzwischen genauso hoch wie unter Nicht-Christen.
- Der Partner, den Du bekommst ist kein Zufall - auch wenn Du vielleicht manchmal denkst "blöder Zufall!".
- Aus dem "
Ehe-
Joch" resultieren
Synergieeffekte. Gemeinsam kann man mehr erreichen.
- Leiter sollten Transparent sein, auch "Niederlagen" nicht kaschieren.
- Wir müssen manchmal versagen um zu lernen.
- Alle Männer Gottes haben ihre schwarzen Stellen.
- Gott macht keine Fehler.
- Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Markus 9,23)
Zum Thema Transparenz von Leitern passend zitierte Uwe 2. Korinther 1,8-10:
"Denn wir wollen euch, liebe Brüder, nicht verschweigen die Bedrängnis, die uns in der Provinz Asien widerfahren ist, wo wir über die Maßen beschwert waren und über unsere Kraft, sodass wir auch am Leben verzagten und es bei uns selbst für beschlossen hielten, wir müssten sterben. Das geschah aber, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt, der uns aus solcher Todesnot errettet hat und erretten wird. Auf ihn hoffen wir, er werde uns auch hinfort erretten."
Leiter sollten zeigen, wie sie mit ihren Niederlagen umgehen, um zu ermutigen und zu zeigen, daß sie in den selben Problemen stecken, wie jeder andere. - Wenn wir es nicht mehr schaffen ist Platz für Gott.
Eine weitere Stelle für die ich mir keinen weiteren Kommentar aufgeschrieben habe ist 1. Timotheus 3,12: "Die Diakone sollen ein jeder der Mann einer einzigen Frau sein und ihren Kindern und ihrem eigenen Haus gut vorstehen."
Und nochmal darf Paulus als Beispiel herhalten: "Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne." (2. Korinther 12,9)
Paulus funktionierte wie ein Uhrwerk. Er war hart und konsequent, wie man am Beispiel
Markus sehen kann. Er wollte keine "Looser" in seinem Team (siehe Apostelgeschichte 15,28).
Uwe sagte, daß er früher auch so drauf war, aber inzwischen ist er ja auch älter geworden ... der ältere Paulus schreibt anders, als der jüngere.
Gott kocht die harten weich. Mit dem Alter wird man weiser und gnädiger. Das sieht man nicht nur an Paulus, sondern auch heute noch beispielsweise an
Benedikt XVI., Stichwort Altersweisheit.
Eine wichtige und interessante Frage, die in der Predigt aufgeworfen wurde: Vertrauen wir Gottes Zeitplan?
Ein weiteres Zitat von Uwe, ein wenig ohne Zusammenhang, aber trotzdem irgendwie gut: Manchmal ziehen wir noch das Schwert und hauen jemandem mal ein Ohr ab. Aber immer seltener.
In Anlehnung an Hebräer 13,7 "Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach." und 1. Korinther 4,16 "Darum ermahne ich euch: Folgt meinem Beispiel!" sagte Uwe ganz ohne Arroganz zur Gemeinde: Folgt unserem Beispiel.
Als Abschluß haben sich Silvia und Uwe noch das Lied "My god is king" von Pablo Perez gewünscht (beispielsweise auf der CD: Pablo Rerez - Return).
Mir sagte vor einer Woche jemand, daß diese Predigtberichte uninteressant und langweilig seien - ich sagte zu ihm, daß mir das egal ist. Denn zum Einen ist es für mich nochmal ne Wiederholung (wenn auch teilweise sehr unvollständig und wirr) und zum Anderen interessiert es ja vielleicht auch noch irgendjemand anderen außer mir. Auch wenn ich nur unvollständig berichten kann, so bleiben doch immer ein paar Teile vom Inhalt hängen.
Glaube .. linken .. kommentieren (0) .. von Götz Bürkle am 16.05.2005 um 01:55:19 Uhr
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